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Leitfaden für einen sicheren Umgang miteinander, Bereich Testungen

FAQs Verhalten für Gäste und Leitlinien für Betriebe

Ab wann dürfen Beherbergungsbetriebe öffnen und gibt es Einschränkungen?

  • Ab 29.5.2020 dürfen alle Arten von Beherbergungsbetrieben öffnen. Dies gilt auch für „kontaktlose“ Beherbergungsformen, wie Ferienhäuser, Schutzhütten, Campingplätze und Kabinenschiffe.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen täglich von 5 bis 1 Uhr früh öffnen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Auf den Mindestabstand von 1 Meter zu allen Personen, die nicht der gemeinsamen Besuchergruppe angehören, ist zu achten. Hinweise zur Einhaltung des Mindestabstands bieten sich an.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Kann ich Kinderbetreuung in meinem Betrieb anbieten?

  • Die Organisation von Kinderbetreuung ist möglich, für die Durchführung sind die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranzuziehen.
  • Eine Möglichkeit zur einfacheren Organisation wäre eine verpflichtende Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung.
  • Auch bei Streichelzoos, wie etwa beim Urlaub am Bauernhof, und auf Spielplätzen ist nach Möglichkeit auf eine räumliche und zeitliche Trennung der Kinder zu achten.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Der Betrieb dieser Bereiche ist analog zu den Vorgaben zu eigenständigen Angeboten und Dienstleistungen dieser Art zu regeln.
    • Bäder: Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012
    • Fußpflege, Kosmetik, Masseure: Brancheninformationen
    • Für Fitnessbereiche gelten die Sportregelungen (§ 8)
  • Kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können sowohl Personen aus einem gemeinsamen Haushalt als auch andere Personen entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Kann ich Nächtigungen auf der Schutzhütte im Matratzenlager anbieten?

  • Es ist möglich, Gäste in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen nächtigen zu lassen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Camps ist grundsätzlich möglich.
  • Bei der Unterbringung in Schlaflagern oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Seit 15. Juni 2020 gibt es Sonderregelungen für außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager in Bezug auf den Mindestabstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beides kann entfallen, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Leitlinien finden Sie auch auf der Seite des Familienministeriums.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Veranstaltungen können für bis zu 100 Personen (bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ab 1. Juli bis zu 250 Personen abgehalten werden.
  • Ab 1. August sind Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 200 Personen zulässig. Bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind in geschlossenen Räumen bis zu 500 Personen und bis zu 750 im Freiluftbereich zulässig. Mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde in geschlossenen Räumen sind jedoch bis zu 1000 und im Freiluftbereich bis zu 1250 Personen zulässig.
  • Nach Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde, können ab 1. September bis zu 5000 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 10000 im Freiluftbereich) abgehalten werden.
  • Der Mindestabstand ist zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen getragen werden. Dies gilt nicht, während sich die Teilnehmer auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie für Vortragende.
  • Ausnahmen vom Mindestabstand bzw. vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt es nur, wenn aufgrund der Eigenart der Aus- und Fortbildung oder Schulung dies nicht eingehalten werden kann. In diesem Fall ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Durchführung der Verpflegung richtet sich nach den Regeln für die Gastronomie.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Feiern können für bis zu 100 Personen abgehalten werden. Ab 1. August für bis zu 200 Personen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich. 

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind unter Einhaltung des Abstandes von mindestens 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und bei Verwendungen eines MNS bis zu einer Gesamtgröße von bis zu 100 Teilnehmern möglich.
  • Bei der gemeinsamen Einnahme der Speisen kann der MNS bei Tisch abgenommen werden, auf den Mindestabstand ist weiterhin zu achten.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • mit Einwegvorlegbesteck.
    • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Können Übernachtungsgäste bei Buffets offen präsentierte Speisen und Getränke selbst entnehmen? Kann also ein Gast sich Einweghandschuhe anziehen und dann das gesamte Buffet ablaufen beziehungsweise sich an mehreren Stationen bedienen?

  • Ja. Gäste können die Getränke und Speisen selbst entnehmen, wenn sie sich beispielsweise Einweghandschuhe anziehen.
  • Alternativ zu den Einweghandschuhen wäre eine Desinfektion der Hände unmittelbar von dem Buffetbereich oder die Verwendung von Einwegvorlegbesteck möglich.
  • Mit diesen Schutzmaßnahmen kann sich der Gast zwischen den einzelnen Ausgabestellen bewegen und sich bedienen. Bei einem erneuten Gang zum Buffet müssen neue Handschuhe verwendet werden bzw. die Hände frisch desinfiziert werden.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt ist nicht mehr verpflichtend.
  • Nur bei Dienstleistungen bei denen aufgrund ihrer Eigenart der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. Massage), ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist weder in den Innenbereichen, noch in  Außenbereichen verpflichtend. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollte diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?


Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

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Die finale Verordnung des Gesundheitsministeriums zur geänderten COVID-19-Lockerungsverordnung steht hier zur Verfügung:

Informationen hier herunterladen:

Die wichtigsten Informationen hier herunterladen:

Informationen für regionale Tourismusverbände
Übersicht Ablauf für regionale Tourismusverbände

FAQ

Wer darf sich wie oft testen lassen?

Im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ dürfen sich Personen testen lassen, die in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) in Österreich tätig sind und zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der förderbaren Leistung folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Beschäftigte in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleisterinnen und Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer, etc.)

Weiters können sich auch Personen testen lassen, die in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz, einer Jugendherberge oder einem öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieb stehen, bzw. die Inhaberinnen und Inhaber dieser Betriebe mit Kundenkontakt sowie Dienstleister in den genannten Betrieben mit Kundenkontakt.

Außerdem kann das Testangebot von Reisebetreuerinnen und Reisebetreuern, Fremdenführerinnen und Fremdenführern sowie Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermietern und deren Haushaltsangehörigen (wenn Mitwirkung an der Privatzimmervermietung mit Kundenkontakt) sowie von Beschäftigten von Schneesportschulen und alpinen Führungskräften (Berg- und Schiführerinnen und Schiführer), genutzt werden.

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ wird bis längstens 31. Oktober 2021 (Ende der Sommersaison) zur Verfügung stehen.

Pro Kalenderwoche darf sich jede Person maximal einmal testen lassen.

Nach Ende einer mindestens vierwöchigen Übergangsfrist wird das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ für jene Beschäftigte im Tourismus eingestellt, die an ihren Wohn- und/oder Arbeitsorten alternative Möglichkeiten zur regelmäßigen symptomlosen Inanspruchnahme von kostenlosen PCR-Testungen (z.B. „Alles Gurgelt“ in Wien) nutzen können. Wohn- und/oder Arbeitsorte an denen alternative niederschwellige kostenlose PCR-Testangebote für symptomlose Personen zur Verfügung stehen, werden gemeinsam mit der jeweiligen Übergangsfrist im Dokument „Liste der Übergangsgebiete und –fristen“ www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekanntgegeben, das laufend aktualisiert wird.

Ich bin im unmittelbaren Kundenkontakt tätig. Kann das Testergebnis als 3-G-Nachweis verwendet werden? 

Die aktuell geltende 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung sieht vor, dass bei Tätigkeiten im unmittelbaren Kundenkontakt in geschlossenen Räumen ein MNS zu tragen ist, wenn kein aktueller 3G-Nachweis erbracht wurde.

Erfolgt der Nachweis mittels Test, kann dieser auch im Rahmen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ ausgestellt werden, und ist für eine Dauer von bis zu 72 Stunden aufzubewahren. Liegt der letzte Test mehr als 72 Stunden zurück, ist gemäß 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung verpflichtend ein MNS zu tragen.


Wer darf seit 1. Mai 2021 am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nicht mehr teilnehmen?

Grundsätzlich soll allen Beschäftigten im Tourismus ein Zugang zu niederschwelligen und kostenlosen PCR-Testmöglichkeiten für symptomlose Personen zur Verfügung stehen. Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ kann daher nach einer mindestens vierwöchigen Übergangsfrist an jenen Wohn- und/oder Arbeitsorten nicht mehr in Anspruch genommen werden, an denen ohnehin andere Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von niederschwelligen und kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen bestehen (z.B. „Alles Gurgelt“ in Wien). Wohn- und/oder Arbeitsorte an denen alternative niederschwellige kostenlose PCR-Testangebote für symptomlose Personen zur Verfügung stehen, werden gemeinsam mit der jeweiligen Übergangsfrist im Dokument „Liste der Übergangsgebiete und –fristen“ auf www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekanntgegeben, das laufend aktualisiert wird.


In Oberösterreich findet aktuell eine Pilotphase im Rahmen des Testprogramms „Alles Gurgelt“ statt. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

In Oberösterreich findet seit 19. Juli im Bezirk Linz-Stadt und seit 2. August in den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck eine Pilotphase im Rahmen des Testprogramms „Alles Gurgelt“, bei dem niederschwellige und kostenlose PCR-Gurgeltests für symptomlose Personen angeboten werden, statt (www.allesgurgelt.at/oberoesterreich). Da derzeit noch nicht gesichert ist, ob die Pilotphase in ein dauerhaftes und auch flächendeckendes Angebot überführt wird, ist eine Einstellung des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ in den genannten Bezirken zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Sobald beurteilt werden kann, ob das Angebot in Oberösterreich das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dauerhaft und ausreichend ersetzen kann, wird richtliniengemäß eine Übergangfrist auf unserer Webseite www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekannt gegeben.


Mittlerweile werden auch in Apotheken kostenlose PCR-Tests angeboten. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende einer gebotenen Übergangsfrist in jenen Regionen eingestellt wird, in denen ein alternativer niederschwelliger Zugang zu einem kostenlosen PCR-Test für symptomlose Personen besteht. Da sich die Niederschwelligkeit im Sinne der Sonderrichtlinie insbesondere durch die Möglichkeit einer mobilen Probengewinnung kennzeichnet, stellen die über die Apotheken angebotenen PCR-Tests aufgrund der Ortsbindung derzeit keinen Ersatz für das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dar. Das Vorhandensein einer kostenlosen PCR-Testmöglichkeit in einer nahegelegenen und teilnehmenden Apotheke steht einer weiteren Teilnahme am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ daher bis auf Weiteres nicht entgegen.

Sobald beurteilt werden kann, ob zusätzliche Testmöglichkeiten das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dauerhaft und ausreichend ersetzen können, wird richtliniengemäß eine Übergangfrist auf unserer Webseite www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekannt gegeben.


In Niederösterreich wurde das PCR-Testangebot „Niederösterreich gurgelt“ in Kooperation mit ausgewählten OMV-Tankstellen eingeführt. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende einer gebotenen Übergangsfrist in jenen Regionen eingestellt wird, in denen ein alternativer niederschwelliger Zugang zu PCR-Test für symptomlose Personen besteht. Das Programm „Niederösterreich gurgelt“ erfüllt diese Voraussetzungen derzeit (noch) nicht, weshalb die Teilnahme am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ weiterhin möglich ist.


Im Burgenland wurde mit 1. Oktober 2021 das PCR-Testangebot „Gurgeln daheim“ ausgerollt. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende einer gebotenen Übergangsfrist in jenen Regionen eingestellt wird, in denen ein alternativer niederschwelliger Zugang zu PCR-Tests für symptomlose Personen besteht.

Sobald beurteilt werden kann, ob „Gurgeln daheim“ das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dauerhaft und ausreichend ersetzen kann, wird richtliniengemäß eine Übergangfrist auf unserer Webseite www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu „Gurgeln daheim“ finden Sie unter https://www.burgenland.at/themen/coronavirus/faqs-wissenswertes-zu-gurgeln-daheim/.


Wann endete die Übergangsfrist in Wien und seit wann kann ich daher nicht mehr am Testangebot in Wien teilnehmen? 

Die Übergangsfrist für Wien endete am 31. Mai 2021. Somit kann seit 1. Juni 2021 an diesem Ort nicht mehr am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilgenommen werden. Eine Teilnahme in Wien Flughafen (PLZ 1300) ist vorerst weiterhin möglich.


Kann ich für das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ in Wien noch einen Antrag über oesterreich.gv.at stellen und mich anmelden? 

Die Antragstellung mit einem Wiener Betrieb als Dienstgeberin oder Dienstgeber (z.B. Gastronomie- oder Beherbergungsbetrieb) kann seit 1. Juni 2021 nicht mehr durchgeführt werden. Hier erscheint eine Fehlermeldung bei der Antragstellung.

Bei Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter sowie den selbständigen Gruppen (z.B. Berg- und Fremdenführer, Reiseführer), die ihren Wohnort in Wien haben, erfolgt die Prüfung nach der Antragstellung manuell. Seit 1. Juni 2021 können keine Anträge mit einem Wohnort in Wien mehr angenommen werden.


Ich arbeite in Wien und darf am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende der Übergangsfrist am 31. Mai 2021 nicht mehr teilnehmen. Wo kann ich mich alternativ testen lassen? 

Für alle Wienerinnen und Wiener und Personen, die in Wien arbeiten, wurde das Projekt „Alles Gurgelt“ von der Stadt Wien ins Leben gerufen. Dabei werden kostenlose PCR-Gurgeltests für eine regelmäßige Verwendung zur Verfügung gestellt. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.allesgurgelt.at.

 Außerdem gibt es zahlreiche kostenlose Antigen-Testmöglichkeiten für alle Wienerinnen und Wiener und Personen die in Wien arbeiten, zum Beispiel in den öffentlichen Teststraßen und Apotheken. Nähere Informationen dazu finden Sie unter coronavirus.wien.gv.at/testangebote.

Ich bin in Kurzarbeit. Muss ich mich vom Testangebot abmelden?

Nein, sofern Sie weiterhin bei Ihrem Betrieb sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, müssen Sie sich nicht abmelden. Sollte Ihre Arbeitszeit vorübergehend auf Null herabgesetzt sein (Kurzarbeit), können Sie jedoch während dieser Zeit keine Probengewinnung durchführen lassen.

Dürfen in nebengewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

Ja, diese dürfen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.

Dürfen auch teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Ja, diese dürfen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie gesetzlich zulässig tätig sind.

Dürfen Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter oder Beschäftigte von Campingplätzen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

  • Personen mit einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz bzw. die Inhaberinnen und Inhaber des Campingplatzes mit Kundenkontakt sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister im Betrieb mit Kundenkontakt dürfen am Testangebot teilnehmen.
  • Auch Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, dürfen am Testangebot teilnehmen. Dies gilt auch für die Vermietung von Privatzimmern im Rahmen von „Urlaub am Bauernhof“.

Sind Beschäftigte von Buschenschanken vom Testangebot umfasst?

Öffentlich zugängliche gewerbliche Gastronomiebetriebe sind vom Testangebot umfasst. Da eine Vielzahl an Buschenschanken und „Heurigen“ über eine Gastgewerbeberechtigung verfügen, können die Beschäftigten dieser Betriebe am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.

Kann auch die Familie der Inhaber am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Familienangehörige, die in teilnahmeberechtigten Betrieben sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, zählen als Beschäftigte und können daher am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen. Familienangehörige, die im Rahmen der familienhaften Mitarbeit im Betrieb gesetzlich zulässig tätig sind, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, sofern ein entsprechender Kundenkontakt vorliegt.

Für Kinder ist eine gesetzlich zulässige Tätigkeit im elterlichen Betrieb – in dem nur Familienmitglieder des Betriebsinhabers beschäftigt sind – frühestens ab Vollendung des 13. Lebensjahres möglich (§ 5a Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz). Da diese Minderjährigen noch nicht voll geschäftsfähig sind, sind beim Abschluss des Förderungsvertrags und des Behandlungsvertrages die gesetzlichen Vertretungsregeln zu beachten.

Ebenfalls können bis zu vier Haushaltsangehörige von Privatzimmervermietern am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, wenn diese mit Kundenkontakt an der Privatzimmervermietung mitwirken.


Dürfen auch Gäste am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Nein, eine Testung von Gästen im Rahmen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ ist nicht vorgesehen.

Nicht alle Beschäftigten in meinem Betrieb möchten sich testen lassen. Ist es möglich, dass nur ein Teil der Belegschaft am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnimmt?

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ basiert auf der freiwilligen Entscheidung der einzelnen Person. Daher ist es auch möglich, dass nur einzelne Beschäftigte in einem Betrieb am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.

Muss der Antrag für jede zu testende Person einzeln gestellt werden, oder kann dies gesammelt erfolgen?

Da es sich um eine Individualförderung handelt, ist für jede zu testende Person ein eigener Onlineantrag über oesterreich.gv.at zu stellen. Dies ist aber nur einmal für den gesamten Förderzeitraum erforderlich.

Ist die Testung verpflichtend?

Nein, die Testung erfolgt freiwillig.

Wer bezahlt die Testungen?

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung für die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ – vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. die getesteten Personen fallen keine Kosten an.

Ist eine Antragstellung notwendig, um an den Testungen teilnehmen zu können?

Ja, die Antragstellung unter oesterreich.gv.at ist für eine Teilnahme erforderlich. Nach abgeschlossener Anmeldung und erfolgreicher Prüfung des Antrages erhält die Förderungswerberin bzw. der Förderungswerber einen QR-Code, der anlässlich jeder Testung vom Labor gescannt werden muss.

Wer organisiert die Testungen?

Die Termine und Orte der Probengewinnungen vor Ort werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.

Ebenso ist eine direkte Kontaktaufnahme mit den teilnehmenden Laboren möglich. Eine Liste der teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft/testangebot veröffentlicht.

Was mache ich, wenn eine Person nicht mehr am Testangebot teilnehmen möchte bzw. nicht mehr im Betrieb tätig ist?

In diesen Fällen ist eine Meldung unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit Angabe des Namens, der Eingangsnummer und des Löschungsgrunds erforderlich.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Der Betreiber/die Betreiberin hat sicherzustellen, dass er/sie und seine MitarbeiterInnen bei Kundenkontakt in der gastronomischen Einrichtung eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist weder in den Innenbereichen, noch in  Außenbereichen verpflichtend. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollte diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?



Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

FAQs Testungen

Allgemeine Informationen

Wer darf sich wie oft testen lassen?

Im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ dürfen sich Personen testen lassen, die in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) in Österreich tätig sind und zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der förderbaren Leistung folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Beschäftigte in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleisterinnen und Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer, etc.)

Weiters können sich auch Personen testen lassen, die in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz, einer Jugendherberge oder einem öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieb stehen, bzw. die Inhaberinnen und Inhaber dieser Betriebe mit Kundenkontakt sowie Dienstleister in den genannten Betrieben mit Kundenkontakt.

Außerdem kann das Testangebot von Reisebetreuerinnen und Reisebetreuern, Fremdenführerinnen und Fremdenführern sowie Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermietern und deren Haushaltsangehörigen (wenn Mitwirkung an der Privatzimmervermietung mit Kundenkontakt) sowie von Beschäftigten von Schneesportschulen und alpinen Führungskräften (Berg- und Schiführerinnen und Schiführer), genutzt werden.

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ wird bis längstens 31. Oktober 2021 (Ende der Sommersaison) zur Verfügung stehen.

Pro Kalenderwoche darf sich jede Person maximal einmal testen lassen.

Nach Ende einer mindestens vierwöchigen Übergangsfrist wird das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ für jene Beschäftigte im Tourismus eingestellt, die an ihren Wohn- und/oder Arbeitsorten alternative Möglichkeiten zur regelmäßigen symptomlosen Inanspruchnahme von kostenlosen PCR-Testungen (z.B. „Alles Gurgelt“ in Wien) nutzen können. Wohn- und/oder Arbeitsorte an denen alternative niederschwellige kostenlose PCR-Testangebote für symptomlose Personen zur Verfügung stehen, werden gemeinsam mit der jeweiligen Übergangsfrist im Dokument „Liste der Übergangsgebiete und –fristen“ auf www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekanntgegeben, das laufend aktualisiert wird.


Ich bin im unmittelbaren Kundenkontakt tätig. Kann das Testergebnis als 3-G-Nachweis verwendet werden? 

Die aktuell geltende 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung sieht vor, dass bei Tätigkeiten im unmittelbaren Kundenkontakt in geschlossenen Räumen ein MNS zu tragen ist, wenn kein aktueller 3G-Nachweis erbracht wurde.

Erfolgt der Nachweis mittels Test, kann dieser auch im Rahmen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ ausgestellt werden, und ist für eine Dauer von bis zu 72 Stunden aufzubewahren. Liegt der letzte Test mehr als 72 Stunden zurück, ist gemäß 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung verpflichtend ein MNS zu tragen.

Wer darf seit 1. Mai 2021 am Testangebot Sichere Gastfreundschaft nicht mehr teilnehmen?

 Grundsätzlich soll allen Beschäftigten im Tourismus ein Zugang zu niederschwelligen und kostenlosen PCR-Testmöglichkeiten für symptomlose Personen zur Verfügung stehen. Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ kann daher nach einer mindestens vierwöchigen Übergangsfrist an jenen Wohn- und/oder Arbeitsorten nicht mehr in Anspruch genommen werden, an denen ohnehin andere Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von niederschwelligen und kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen bestehen (z.B. „Alles Gurgelt“ in Wien). Wohn- und/oder Arbeitsorte an denen alternative niederschwellige kostenlose PCR-Testangebote für symptomlose Personen zur Verfügung stehen, werden gemeinsam mit der jeweiligen Übergangsfrist im Dokument „Liste der Übergangsgebiete und –fristen“ auf www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekanntgegeben, das laufend aktualisiert wird.


In Oberösterreich findet aktuell eine Pilotphase im Rahmen des Testprogramms „Alles Gurgelt“ statt. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

 In Oberösterreich findet seit 19. Juli im Bezirk Linz-Stadt und seit 2. August in den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck eine Pilotphase im Rahmen des Testprogramms „Alles Gurgelt“, bei dem niederschwellige und kostenlose PCR-Gurgeltests für symptomlose Personen angeboten werden, statt (www.allesgurgelt.at/oberoesterreich). Da derzeit noch nicht gesichert ist, ob die Pilotphase in ein dauerhaftes und auch flächendeckendes Angebot überführt wird, ist eine Einstellung des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ in den genannten Bezirken zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Sobald beurteilt werden kann, ob das Angebot in Oberösterreich das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dauerhaft und ausreichend ersetzen kann, wird richtliniengemäß eine Übergangfrist auf unserer Webseite www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekannt gegeben.


Mittlerweile werden auch in Apotheken kostenlose PCR-Tests angeboten. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende einer gebotenen Übergangsfrist in jenen Regionen eingestellt wird, in denen ein alternativer niederschwelliger Zugang zu einem kostenlosen PCR-Test für symptomlose Personen besteht. Da sich die Niederschwelligkeit im Sinne der Sonderrichtlinie insbesondere durch die Möglichkeit einer mobilen Probengewinnung kennzeichnet, stellen die über die Apotheken angebotenen PCR-Tests aufgrund der Ortsbindung derzeit keinen Ersatz für das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dar. Das Vorhandensein einer kostenlosen PCR-Testmöglichkeit in einer nahegelegenen und teilnehmenden Apotheke steht einer weiteren Teilnahme am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ daher bis auf Weiteres nicht entgegen.

Sobald beurteilt werden kann, ob zusätzliche Testmöglichkeiten das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dauerhaft und ausreichend ersetzen können, wird richtliniengemäß eine Übergangfrist auf unserer Webseite www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekannt gegeben.


In Niederösterreich wurde das PCR-Testangebot „Niederösterreich gurgelt“ in Kooperation mit ausgewählten OMV-Tankstellen eingeführt. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende einer gebotenen Übergangsfrist in jenen Regionen eingestellt wird, in denen ein alternativer niederschwelliger Zugang zu PCR-Test für symptomlose Personen besteht. Das Programm „Niederösterreich gurgelt“ erfüllt diese Voraussetzungen derzeit (noch) nicht, weshalb die Teilnahme am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ weiterhin möglich ist.


Im Burgenland wurde mit 1. Oktober 2021 das PCR-Testangebot „Gurgeln daheim“ ausgerollt. Darf ich dennoch weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende einer gebotenen Übergangsfrist in jenen Regionen eingestellt wird, in denen ein alternativer niederschwelliger Zugang zu PCR-Tests für symptomlose Personen besteht.

Sobald beurteilt werden kann, ob „Gurgeln daheim“ das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dauerhaft und ausreichend ersetzen kann, wird richtliniengemäß eine Übergangfrist auf unserer Webseite www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu „Gurgeln daheim“ finden Sie unter https://www.burgenland.at/themen/coronavirus/faqs-wissenswertes-zu-gurgeln-daheim/.


Wann endete die Übergangsfrist in Wien und seit wann kann ich daher nicht mehr am Testangebot in Wien teilnehmen? 

Die Übergangsfrist für Wien endete am 31. Mai 2021. Somit kann seit 1. Juni 2021 an diesem Ort nicht mehr am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilgenommen werden. Eine Teilnahme in Wien Flughafen (PLZ 1300) ist vorerst weiterhin möglich.


Kann ich für das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ in Wien noch einen Antrag über oesterreich.gv.at stellen und mich anmelden? 

Die Antragstellung mit einem Wiener Betrieb als Dienstgeberin oder Dienstgeber (z.B. Gastronomie- oder Beherbergungsbetrieb) kann seit 1. Juni 2021 nicht mehr durchgeführt werden. Hier erscheint eine Fehlermeldung bei der Antragstellung.

 

 Bei Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter sowie den selbständigen Gruppen (z.B. Berg- und Fremdenführer, Reiseführer), die ihren Wohnort in Wien haben, erfolgt die Prüfung nach der Antragstellung manuell. Seit 1. Juni 2021 können keine Anträge mit einem Wohnort in Wien mehr angenommen werden.


Ich arbeite in Wien und darf am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ nach Ende der Übergangsfrist am 31. Mai 2021 nicht mehr teilnehmen. Wo kann ich mich alternativ testen lassen? 

Für alle Wienerinnen und Wiener und Personen die in Wien arbeiten wurde das Projekt „Alles Gurgelt“ von der Stadt Wien ins Leben gerufen. Dabei werden kostenlose PCR-Gurgeltests für eine regelmäßige Verwendung zur Verfügung gestellt. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.allesgurgelt.at.

Außerdem gibt es zahlreiche kostenlose Antigen-Testmöglichkeiten für alle Wienerinnen und Wiener und Personen die in Wien arbeiten, zum Beispiel in den öffentlichen Teststraßen und Apotheken. Nähere Informationen dazu finden Sie unter coronavirus.wien.gv.at/testangebote.

 

Ich bin in Kurzarbeit. Muss ich mich vom Testangebot abmelden?

Nein, sofern Sie weiterhin bei Ihrem Betrieb sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, müssen Sie sich nicht abmelden. Sollte Ihre Arbeitszeit vorübergehend auf Null herabgesetzt sein (Kurzarbeit), können Sie jedoch während dieser Zeit keine Probengewinnung durchführen lassen.

 

Dürfen in nebengewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

Ja, diese dürfen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.


Dürfen auch teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Ja, diese dürfen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie gesetzlich zulässig tätig sind.


Dürfen Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter oder Beschäftigte von Campingplätzen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

Personen mit einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz bzw. die Inhaberinnen und Inhaber des Campingplatzes mit Kundenkontakt sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister im Betrieb mit Kundenkontakt dürfen am Testangebot teilnehmen.

Auch Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, dürfen am Testangebot teilnehmen. Dies gilt auch für die Vermietung von Privatzimmern im Rahmen von „Urlaub am Bauernhof“.

 

Sind Beschäftigte von Buschenschanken vom Testangebot umfasst?

Öffentlich zugängliche gewerbliche Gastronomiebetriebe sind vom Testangebot umfasst. Da eine Vielzahl an Buschenschanken und „Heurigen“ über eine Gastgewerbeberechtigung verfügen, können die Beschäftigten dieser Betriebe am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.


Kann auch die Familie der Inhaber am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Familienangehörige, die in teilnahmeberechtigten Betrieben sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, zählen als Beschäftigte und können daher am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen. Familienangehörige, die im Rahmen der familienhaften Mitarbeit im Betrieb gesetzlich zulässig tätig sind, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, sofern ein entsprechender Kundenkontakt vorliegt.

Für Kinder ist eine gesetzlich zulässige Tätigkeit im elterlichen Betrieb – in dem nur Familienmitglieder des Betriebsinhabers beschäftigt sind – frühestens ab Vollendung des 13. Lebensjahres möglich (§ 5a Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz). Da diese Minderjährigen noch nicht voll geschäftsfähig sind, sind beim Abschluss des Förderungsvertrags und des Behandlungsvertrages die gesetzlichen Vertretungsregeln zu beachten.

Ebenfalls können bis zu vier Haushaltsangehörige von Privatzimmervermietern am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, wenn diese mit Kundenkontakt an der Privatzimmervermietung mitwirken.

 

Dürfen auch Gäste am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Nein, eine Testung von Gästen im Rahmen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ ist nicht vorgesehen.

 

Nicht alle Beschäftigten in meinem Betrieb möchten sich testen lassen. Ist es möglich, dass nur ein Teil der Belegschaft am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnimmt?

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ basiert auf der freiwilligen Entscheidung der einzelnen Person. Daher ist es auch möglich, dass nur einzelne Beschäftigte in einem Betrieb am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.


Muss der Antrag für jede zu testende Person einzeln gestellt werden, oder kann dies gesammelt erfolgen?

Da es sich um eine Individualförderung handelt, ist für jede zu testende Person ein eigener Onlineantrag über oesterreich.gv.at zu stellen. Dies ist aber nur einmal für den gesamten Förderzeitraum erforderlich.

 

Ist die Testung verpflichtend?

Nein, die Testung erfolgt freiwillig.

 

Wer bezahlt die Testungen?

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung für die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ – vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. die getesteten Personen fallen keine Kosten an.


Ist eine Antragstellung notwendig, um an den Testungen teilnehmen zu können?

Ja, die Antragstellung unter oesterreich.gv.at ist für eine Teilnahme erforderlich. Nach abgeschlossener Anmeldung und erfolgreicher Prüfung des Antrages erhält die Förderungswerberin bzw. der Förderungswerber einen QR-Code, der anlässlich jeder Testung vom Labor gescannt werden muss.

 

Wer organisiert die Testungen?

Die Termine und Orte der Probengewinnungen vor Ort werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.

Ebenso ist eine direkte Kontaktaufnahme mit den teilnehmenden Laboren möglich. Eine Liste der teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft/testangebot veröffentlicht.

 

Was mache ich, wenn eine Person nicht mehr am Testangebot teilnehmen möchte bzw. nicht mehr im Betrieb tätig ist?

In diesen Fällen ist eine Meldung unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit Angabe des Namens, der Eingangsnummer und des Löschungsgrunds erforderlich.


Informationen zur Antragstellung

 

Wie erfolgt die Antragstellung für Beschäftigte eines Betriebes (Gastronomie, Beherbergung, Schneesportschulen)?

Beschäftigte eines gewerblichen Beherbergungsbetriebes, eines Campingplatzes, einer Jugendherberge, eines öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetriebes oder einer Schneesportschule (z.B. Schi- oder Snowboardlehrer) können durch Befüllen des jeweiligen Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Ansuchen um Teilnahme am Testangebot stellen. Die Dienstgeberin bzw. der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte ihres bzw. seines Betriebes handelt.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält die Antragstellerin bzw. der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jeder Probengewinnung vom Labor gescannt werden.


Wie erfolgt die Antragstellung für Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer sowie Fremdenführerinnen und Fremdenführer?

Die Antragstellung für selbständige Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer sowie Fremdenführerinnen und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Alle unselbständigen Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer, die mit Kundenkontakt in einem Reisebüro beschäftigt sind, können durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Förderungsansuchen stellen. Die Dienstgeberin bzw. der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte ihres bzw. seines Betriebes handelt.

Alle weiteren unselbständigen Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer sowie Fremdenführerinnen und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, wenden sich für die Antragstellung an testungen@sichere-gastfreundschaft.at.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält die Antragstellerin bzw. der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jeder Probengewinnung vom Labor gescannt werden.


Wie erfolgt die Antragstellung für selbständige alpine Führungskräfte (Berg- und Schiführer, Sportkletterlehrer, Schluchtenführer, Canyoningführer, etc.)?

Die Antragstellung für alpine Führungskräfte (Personen, die aufgrund eines anerkannten oder verliehenen Befähigungsnachweises aktives Mitglied eines Bergsportführer-Landesverbandes sind) erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Zusätzlich ist ein leserlicher Scan des Berufsausweises hochzuladen.


Wie erfolgt die Antragstellung für Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter?

Die Antragstellung für Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter sowie bis zu vier Haushaltsangehörige mit Kundenkontakt erfolgt durch Befüllen des Online Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Privatzimmervermieter“ (Beilage 1c) und Hochladen eines Auszuges aus dem Zentralen Melderegister (ZMR), der zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als drei Jahre ist.

Zusätzlich hat die Gemeinde, in der die Privatzimmervermietung liegt, den grau hinterlegten Abschnitt auf Beilage 1c (Seite 2) auszufüllen und damit zu bestätigen, dass die Tourismusabgabe (Ortstaxe, Nächtigungsabgabe) im Jahr 2019 und/oder 2020 entrichtet worden ist.


Was mache ich, wenn der Vorname, der Nachname, das Geburtsdatum oder die Sozialversicherungsnummer falsch eingegeben wurden?

Teilen Sie den Fehler unter Angabe der Eingangsnummer per E-Mail an testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit. Die Löschung wird veranlasst. Sie können sogleich einen neuen Antrag stellen und bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.


Was mache ich, wenn die übrigen Daten (z.B. Telefonnummer, Adresse) falsch eingegeben wurden oder sich geändert haben?

Sie stellen einen neuen Antrag mit den korrekten Daten. Sie bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.


Ich habe meine Teilnahmeberechtigung verloren.

In diesem Fall stellen Sie einen neuen Antrag. Der alte Antrag wird dadurch automatisch gesperrt. Sie erhalten eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.


Ich finde mein Unternehmen (Beherbergung, Gastronomie) bzw. die Betriebsstätte nicht in der Liste oder die genaue Bezeichnung meines Unternehmens lautet anders.

Sie können Ihren Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieb durch die Eingabe von Betriebsname, Postleitzahl oder Straße im Antragsformular finden. Die bei der Antragstellung aufgelisteten Betriebe basieren auf Daten der Wirtschaftskammer Österreich.

Falls Sie Inhaberin oder Inhaber eines Beherbergungsbetriebes sind und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Hotellerie der WKO (hotels@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Falls Sie Inhaberin oder Inhaber eines Gastronomiebetriebes sind und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Gastronomie der WKO (gastronomie@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.


Was mache ich, wenn ich als Privatzimmervermieterin oder Privatzimmervermieter keinen QR-Code zugesendet bekomme?

Nach Abschluss der Antragstellung auf oesterreich.gv.at wird geprüft, ob der Antrag korrekt und vollständig eingebracht worden ist. Antragsteller werden per E-Mail über das Ergebnis der Prüfung informiert und erhalten im Falle eines positiven Prüfungsergebnisses einen QR-Code. Sollte festgestellt werden, dass der Antrag unvollständig oder fehlerhaft ist, wird der Antragsteller darüber informiert.

Mein QR-Code funktioniert aufgrund einer „fehlenden Ergänzungserklärung“ nicht mehr. Wie soll ich vorgehen? 

Aktuell steht die vierte Fassung der Sonderrichtlinie zur Förderung von Tests auf den Erreger SARS-CoV-2 in Geltung. Im Zuge der letzten Richtlinienänderung, bei der das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ für die Sommersaison 2021 verlängert wurde, wurden auch die Förderungsbedingungen verändert. Dies betrifft unter anderem die maximale Zuschusshöhe, aber auch die Bestimmung, dass der Förderungsanspruch erlischt, sobald am Wohn- und/oder Arbeitsort ein alternativer niederschwelliger Zugang zu kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen besteht (aktuell ist dies in Wien mit „Alles Gurgelt“ der Fall). Die Zustimmung zu den geänderten Förderungsbedingungen muss bis 30. Juni 2021 bestätigt werden, damit der bestehende QR-Code weiterhin verwendet werden kann.

Falls Sie den geänderten Förderungsbedingungen über den von uns per E-Mail zugesandten Link nicht bis 30. Juni 2021 zugestimmt haben, wurde Ihr QR-Code inaktiv gesetzt. Um weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen zu können, ersuchen wir Sie, einen neuen und gültigen Antrag unter www.oesterreich.gv.at/public/Informationen-fuer-Gaeste-Betriebe-und-Beschaeftigte.html einzubringen. Dies ist nur notwendig, wenn Sie weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen möchten.

Ich habe ein E-Mail erhalten, in dem mir mitgeteilt wird, dass mein QR-Code aufgrund einer „fehlenden Ergänzungserklärung“ inaktiv gesetzt wurde. Wie soll ich vorgehen?

Aktuell steht die vierte Fassung der Sonderrichtlinie zur Förderung von Tests auf den Erreger SARS-CoV-2 in Geltung. Im Zuge der letzten Richtlinienänderung, bei der das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ für die Sommersaison 2021 verlängert wurde, wurden auch die Förderungsbedingungen verändert. Dies betrifft unter anderem die maximale Zuschusshöhe, aber auch die Bestimmung, dass der Förderungsanspruch erlischt, sobald am Wohn- und/oder Arbeitsort ein alternativer niederschwelliger Zugang zu kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen besteht (aktuell ist dies in Wien mit „Alles Gurgelt“ der Fall).

 Falls Sie den geänderten Förderungsbedingungen über den von uns per E-Mail zugesandten Link nicht bis 30. Juni 2021 zugestimmt haben, wurde Ihr QR-Code inaktiv gesetzt. Um weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen zu können, ersuchen wir Sie, einen neuen und gültigen Antrag unter www.oesterreich.gv.at/public/Informationen-fuer-Gaeste-Betriebe-und-Beschaeftigte.html einzubringen. Dies ist nur notwendig, wenn Sie weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen möchten.


Informationen zu Testung und Ablauf

Welches Testverfahren wird angewandt?

Im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ werden PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) verwendet. Diese dienen dem Nachweis einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2. Die Probengewinnung erfolgt mittels Nasen- oder Rachenabstrich bzw. Rachenspülung.


Beinhaltet das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ auch Antikörpertests bzw. Antigentests? 

Im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ werden keine Antikörpertests bzw. Antigentests gefördert.


Wo kann sich eine erfolgreich angemeldete Person testen lassen und wie erfolgt die Terminvereinbarung?

Die Testung kann direkt in einem teilnehmenden Labor erfolgen, das auch eine mobile Testungsstation anbieten kann. Der regionale Tourismusverband bzw. der Betrieb koordinieren die Probengewinnungen über ein Labor bzw. gemeinsam mit diesem. Der QR-Code ist von der zu testenden Personen als Bestätigung der Teilnahmeberechtigung gemeinsam mit einem Lichtbildausweis bei jeder Testung mitzubringen.


Wer kümmert sich um die organisatorische Abwicklung der Testungen?

Die Labore sind für die Koordinierung und Durchführung der einzelnen Prozessschritte (Probengewinnung, Aufbereitung der Proben, Durchführung der Tests, Befundung, Ausstellung der Testnachweise nach den jeweils gültigen rechtlichen Vorgaben und Einmeldung der Testergebnisse) verantwortlich.

Für die Probengewinnung bzw. die Beaufsichtigung der Probengewinnung kann das Labor geeignete Dritte heranziehen.


Welche Labore nehmen am Förderprogramm teil? 

Die Liste der Labore, die im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ Testungen durchführen, finden Sie hier. Diese Liste wird laufend ergänzt.

 

Wie erhält die getestete Person ihr Testergebnis?

Die Labore stellen für die getesteten Personen Testnachweise nach den jeweils gültigen rechtlichen Vorgaben aus.

 

Ich habe kein Testergebnis erhalten. Was tue ich?
Bitte nehmen Sie direkt mit dem Labor Kontakt auf, das die Testung durchgeführt hat.

 

Finden auch in der Sommersaison 2021 Testungen statt?

Ja, das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ steht bis längstens 31. Oktober 2021 zur Verfügung.


Informationen zu Ablauf bei positivem Ergebnis

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Alle Testergebnisse müssen vom Labor nach den rechtlichen Vorgaben in die entsprechenden Datenbanken eingemeldet werden.

Eine positiv getestete Person wird von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde kontaktiert, die alle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen, auch in Bezug auf Kontaktpersonen etc., einleitet.

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dient der präventiven frühzeitigen Erkennung von Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2. Bei Bekanntwerden eines Verdachtsfalles im Betrieb – unabhängig von den Testungen – ist stets die Hotline 1450 zu kontaktieren. Es besteht eine Meldepflicht für COVID-19-Fälle in Betrieben.

Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (Betreiberinnen und Betreiber, Beschäftigte, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.

Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.


Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung aussehen?

Im Allgemeinen haben sich erkrankte Beschäftigte, falls kein Krankenhausaufenthalt notwendig ist, in (häusliche) Quarantäne – räumlich getrennt von anderen Personen – zu begeben.

In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Eine behördliche Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn von einem betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht.


An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

Detailinformationen zur Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ finden Sie auf der Seite sichere-gastfreundschaft.at/testangebot.

Am besten klären Sie zunächst mit dem regionalen Tourismusverband ab, ob dieser über ein Labor Testungen in Ihrer Region anbietet. Sie können auch selbständig mit einem der teilnehmenden Labore Kontakt aufnehmen.

Falls noch Fragen zum Testangebot offen bleiben, kontaktieren Sie bitte das Team des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at oder von Mo-Fr zwischen 9-17 Uhr unter der Nummer 0800/500185.

Allgemeine Informationen

Welches Testverfahren wird angewandt?

Im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ werden PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) verwendet. Diese dienen dem Nachweis einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2. Die Probengewinnung erfolgt mittels Nasen- oder Rachenabstrich bzw. Rachenspülung.

Beinhaltet das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ auch Antikörpertests bzw. Antigentests? 

Im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ werden keine Antikörpertests bzw. Antigentests gefördert.

Wo kann sich eine erfolgreich angemeldete Person testen lassen und wie erfolgt die Terminvereinbarung?

Die Testung kann direkt in einem teilnehmenden Labor erfolgen, das auch eine mobile Testungsstation anbieten kann. Der regionale Tourismusverband bzw. der Betrieb koordinieren die Probengewinnungen über ein Labor bzw. gemeinsam mit diesem. Der QR-Code ist von der zu testenden Personen als Bestätigung der Teilnahmeberechtigung gemeinsam mit einem Lichtbildausweis bei jeder Testung mitzubringen.

Wer kümmert sich um die organisatorische Abwicklung der Testungen?

Die Labore sind für die Koordinierung und Durchführung der einzelnen Prozessschritte (Probengewinnung, Aufbereitung der Proben, Durchführung der Tests, Befundung, Ausstellung der Testnachweise nach den jeweils gültigen rechtlichen Vorgaben und Einmeldung der Testergebnisse) verantwortlich.

Für die Probengewinnung bzw. die Beaufsichtigung der Probengewinnung kann das Labor geeignete Dritte heranziehen.

Welche Labore nehmen am Förderprogramm teil? 

Die Liste der Labore, die im Rahmen des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ Testungen durchführen, finden Sie hier. Diese Liste wird laufend ergänzt.
 

Wie erhält die getestete Person ihr Testergebnis?

Die Labore stellen für die getesteten Personen Testnachweise nach den jeweils gültigen rechtlichen Vorgaben aus.

Ich habe kein Testergebnis erhalten. Was tue ich?
Bitte nehmen Sie direkt mit dem Labor Kontakt auf, das die Testung durchgeführt hat.

 

Finden auch in der Sommersaison 2021 Testungen statt?

Ja, das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ steht bis längstens 31. Oktober 2021 zur Verfügung.

Informationen zu Test und Ablauf

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Alle Testergebnisse müssen vom Labor nach den rechtlichen Vorgaben in die entsprechenden Datenbanken eingemeldet werden.

Eine positiv getestete Person wird von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde kontaktiert, die alle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen, auch in Bezug auf Kontaktpersonen etc., einleitet.

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dient der präventiven frühzeitigen Erkennung von Infektionen mit dem Erreger SARS-CoV-2. Bei Bekanntwerden eines Verdachtsfalles im Betrieb – unabhängig von den Testungen – ist stets die Hotline 1450 zu kontaktieren. Es besteht eine Meldepflicht für COVID-19-Fälle in Betrieben.

Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (Betreiberinnen und Betreiber, Beschäftigte, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.

Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung aussehen?

Im Allgemeinen haben sich erkrankte Beschäftigte, falls kein Krankenhausaufenthalt notwendig ist, in (häusliche) Quarantäne – räumlich getrennt von anderen Personen – zu begeben.

In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Eine behördliche Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn von einem betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

Detailinformationen zur Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ finden Sie auf der Seite sichere-gastfreundschaft.at/testangebot.

Am besten klären Sie zunächst mit dem regionalen Tourismusverband ab, ob dieser über ein Labor Testungen in Ihrer Region anbietet. Sie können auch selbständig mit einem der teilnehmenden Labore Kontakt aufnehmen.

Falls noch Fragen zum Testangebot offen bleiben, kontaktieren Sie bitte das Team des Testangebotes „Sichere Gastfreundschaft“ unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at oder von Mo-Fr zwischen 9-17 Uhr unter der Nummer 0800/500185.


Informationen zu Ablauf bei positivem Ergebnis

Informationen für teilnahmeberechtigte Beschäftigte und ihre Betriebe
Übersicht Ablauf für Teilnahmeberechtigte und ihre Betriebe
Informationen für Laboreinrichtungen
Übersicht Ablauf für Laboreinrichtungen
Beilage 1 (Einverständniserklärung)
Sonderrichtlinie
Beilage 2 (Labor-Anforderungen)
Anhang Beilage 2 (Labor-Selbsterklärung)
Beilage 3 (Verrechnungsvertrag)

Die Sonderrichtlinie mit allen Beilagen hier herunterladen:

Datenschutzrechtliche Information

Kennzeichen 
„Sichere Gastfreundschaft“

Betriebe, die die durch COVID-19 gebotenen Maßnahmen umsetzen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot freiwilliger Testungen regelmäßig in Anspruch nehmen, dürfen das Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“ führen.

Das Kennzeichen können Sie auf der Seite der Wirtschaftskammer Österreich beantragen. Dort finden Sie auch die Kriterien für das Kennzeichen sowie weiterführende Informationen. Sie können ihre Fragen auch an sicheregastfreundschaft@wko.at richten.

Informationen 
holen, teilnehmen
 und Kennzeichen beantragen!

Informationen holen, teilnehmen und Kennzeichen beantragen!

Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“

Wie erfolgt die Antragstellung für Beschäftigte eines Betriebes (Gastronomie, Beherbergung, Schneesportschulen)?

Beschäftigte eines gewerblichen Beherbergungsbetriebes, eines Campingplatzes, einer Jugendherberge, eines öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetriebes oder einer Schneesportschule (z.B. Schi- oder Snowboardlehrer) können durch Befüllen des jeweiligen Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Ansuchen um Teilnahme am Testangebot stellen. Die Dienstgeberin bzw. der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte ihres bzw. seines Betriebes handelt.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält die Antragstellerin bzw. der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jeder Probengewinnung vom Labor gescannt werden.

Wie erfolgt die Antragstellung für Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer sowie Fremdenführerinnen und Fremdenführer?

Die Antragstellung für selbständige Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer sowie Fremdenführerinnen und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Alle unselbständigen Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer, die mit Kundenkontakt in einem Reisebüro beschäftigt sind, können durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Förderungsansuchen stellen. Die Dienstgeberin bzw. der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte ihres bzw. seines Betriebes handelt.

Alle weiteren unselbständigen Reisebetreuerinnen und Reisebetreuer sowie Fremdenführerinnen und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, wenden sich für die Antragstellung an testungen@sichere-gastfreundschaft.at.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält die Antragstellerin bzw. der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jeder Probengewinnung vom Labor gescannt werden.

Wie erfolgt die Antragstellung für selbständige alpine Führungskräfte (Berg- und Schiführer, Sportkletterlehrer, Schluchtenführer, Canyoningführer, etc.)?

Die Antragstellung für alpine Führungskräfte (Personen, die aufgrund eines anerkannten oder verliehenen Befähigungsnachweises aktives Mitglied eines Bergsportführer-Landesverbandes sind) erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Zusätzlich ist ein leserlicher Scan des Berufsausweises hochzuladen.

Wie erfolgt die Antragstellung für Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter?

Die Antragstellung für Privatzimmervermieterinnen und Privatzimmervermieter sowie bis zu vier Haushaltsangehörige mit Kundenkontakt erfolgt durch Befüllen des Online Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Privatzimmervermieter“ (Beilage 1c) und Hochladen eines Auszuges aus dem Zentralen Melderegister (ZMR), der zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als drei Jahre ist.

Zusätzlich hat die Gemeinde, in der die Privatzimmervermietung liegt, den grau hinterlegten Abschnitt auf Beilage 1c (Seite 2) auszufüllen und damit zu bestätigen, dass die Tourismusabgabe (Ortstaxe, Nächtigungsabgabe) im Jahr 2019 und/oder 2020 entrichtet worden ist.

Was mache ich, wenn der Vorname, der Nachname, das Geburtsdatum oder die Sozialversicherungsnummer falsch eingegeben wurden?

Teilen Sie den Fehler unter Angabe der Eingangsnummer per E-Mail an testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit. Die Löschung wird veranlasst. Sie können sogleich einen neuen Antrag stellen und bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Was mache ich, wenn die übrigen Daten (z.B. Telefonnummer, Adresse) falsch eingegeben wurden oder sich geändert haben?

Sie stellen einen neuen Antrag mit den korrekten Daten. Sie bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich habe meine Teilnahmeberechtigung verloren.

In diesem Fall stellen Sie einen neuen Antrag. Der alte Antrag wird dadurch automatisch gesperrt. Sie erhalten eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich finde mein Unternehmen (Beherbergung, Gastronomie) bzw. die Betriebsstätte nicht in der Liste oder die genaue Bezeichnung meines Unternehmens lautet anders.

Sie können Ihren Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieb durch die Eingabe von Betriebsname, Postleitzahl oder Straße im Antragsformular finden. Die bei der Antragstellung aufgelisteten Betriebe basieren auf Daten der Wirtschaftskammer Österreich.

Falls Sie Inhaberin oder Inhaber eines Beherbergungsbetriebes sind und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Hotellerie der WKO (hotels@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Falls Sie Inhaberin oder Inhaber eines Gastronomiebetriebes sind und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Gastronomie der WKO (gastronomie@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Was mache ich, wenn ich als Privatzimmervermieterin oder Privatzimmervermieter keinen QR-Code zugesendet bekomme?

 Nach Abschluss der Antragstellung auf oesterreich.gv.at wird geprüft, ob der Antrag korrekt und vollständig eingebracht worden ist. Antragsteller werden per E-Mail über das Ergebnis der Prüfung informiert und erhalten im Falle eines positiven Prüfungsergebnisses einen QR-Code. Sollte festgestellt werden, dass der Antrag unvollständig oder fehlerhaft ist, wird der Antragsteller darüber informiert.

Mein QR-Code funktioniert aufgrund einer „fehlenden Ergänzungserklärung“ nicht mehr. Wie soll ich vorgehen? 

Aktuell steht die vierte Fassung der Sonderrichtlinie zur Förderung von Tests auf den Erreger SARS-CoV-2 in Geltung. Im Zuge der letzten Richtlinienänderung, bei der das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ für die Sommersaison 2021 verlängert wurde, wurden auch die Förderungsbedingungen verändert. Dies betrifft unter anderem die maximale Zuschusshöhe, aber auch die Bestimmung, dass der Förderungsanspruch erlischt, sobald am Wohn- und/oder Arbeitsort ein alternativer niederschwelliger Zugang zu kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen besteht (aktuell ist dies in Wien mit „Alles Gurgelt“ der Fall).

Falls Sie den geänderten Förderungsbedingungen über den von uns per E-Mail zugesandten Link nicht bis 30. Juni 2021 zugestimmt haben, wurde Ihr QR-Code inaktiv gesetzt. Um weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen zu können, ersuchen wir Sie, einen neuen und gültigen Antrag unter www.oesterreich.gv.at/public/Informationen-fuer-Gaeste-Betriebe-und-Beschaeftigte.html einzubringen. Dies ist nur notwendig, wenn Sie weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen möchten.

Ich habe ein E-Mail erhalten, in dem mir mitgeteilt wird, dass mein QR-Code aufgrund einer „fehlenden Ergänzungserklärung“ inaktiv gesetzt wurde. Wie soll ich vorgehen?

Aktuell steht die vierte Fassung der Sonderrichtlinie zur Förderung von Tests auf den Erreger SARS-CoV-2 in Geltung. Im Zuge der letzten Richtlinienänderung, bei der das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ für die Sommersaison 2021 verlängert wurde, wurden auch die Förderungsbedingungen verändert. Dies betrifft unter anderem die maximale Zuschusshöhe, aber auch die Bestimmung, dass der Förderungsanspruch erlischt, sobald am Wohn- und/oder Arbeitsort ein alternativer niederschwelliger Zugang zu kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen besteht (aktuell ist dies in Wien mit „Alles Gurgelt“ der Fall).

Falls Sie den geänderten Förderungsbedingungen über den von uns per E-Mail zugesandten Link nicht bis 30. Juni 2021 zugestimmt haben, wurde Ihr QR-Code inaktiv gesetzt. Um weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen zu können, ersuchen wir Sie, einen neuen und gültigen Antrag unter www.oesterreich.gv.at/public/Informationen-fuer-Gaeste-Betriebe-und-Beschaeftigte.html einzubringen. Dies ist nur notwendig, wenn Sie weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen möchten.


Informationen zur Antragstellung

Aktuelle Testungszahlen

Mit Stand 27.10.2021 08:00 Uhr wurden seit Vollbetrieb der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ österreichweit bereits 2.034.571 Testungen* in 9.707 Betrieben durchgeführt.

Mit Klick auf das Bundesland in folgender Österreich-Landkarte werden die Testungs-Zahlen des jeweiligen Bundeslandes angezeigt. Das blaue Farbschema zeigt die Intensität der Testungen. Je dunkler das Bundesland markiert ist, umso mehr Testungen wurden durchgeführt.

Informationen zu Testung und Ablauf

Informationen für regionale Tourismusverbände
Beilage 1 (Einverständniserklärung)
Beilage 1 (Einverständniserklärung)

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft"

Damit sich Gäste wie auch Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung bereits im Juli 2020 das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Angebots können sich Beschäftigte von gewerblichen Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen, Jugendherbergen, öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieben sowie für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer, alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer), Personen aus der Privatzimmervermietung und Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen freiwillig, regelmäßig und kostenfrei auf COVID-19 testen lassen.

Wer kann sich testen lassen?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer etc.)

Wie oft kann man sich testen lassen?

Gefördert wird ein freiwilliger Test pro Kalenderwoche von Anfang Juli bis vorerst 31. Oktober 2020 (Ende der Sommersaison).

Notwendige Schritte für die Gratis-Testungen

  • Mitarbeiter bzw. Inhaber entscheiden sich freiwillig für Test
  • Damit der notwendige Fördervertrag mit dem Bund zustande kommen kann, muss auf  www.oesterreich.gv.at ein entsprechender Antrag gestellt werden. Entweder durch den einzelnen Förderungsberechtigten oder gesammelt durch den Beherbergungsbetrieb oder den Tourismusverband.
  • Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält man einen QR-Code als Bestätigung.
  • Danach wird zwischen dem Tourismusverband bzw. dem Beherbergungsbetrieb und einem Labor die Durchführung der Testungen und ein Termin vereinbart.
  • Eine Liste aller teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden.
  • Bei der Abstrichentnahme muss der persönliche QR-Code gemeinsam mit einem Lichtbildausweis vorgelegt werden.
  • Die Abstirchentnahme kann im Labor oder mobil stattfinden – etwa vor Ort im Beherberhungsbetrieb oder auch bei einem niedergelassenen Arzt
  • Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Labor und dem Bund.
  • Für Mitarbeiter, Betriebe oder Tourismusverbände entstehen keine Kosten!
  • Das Labor informiert die Personen über das Testergebnis, wenn diese das wünschen. Über welchen Weg diese Information erfolgt, wird mit dem Labor vereinbart.
  • Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ordnet die zuständige Gesundheitsbehörde eine Isolierung der erkrankten Person an. Zusätzlich werden – basierend auf dem Epidemiegesetz – die Kontaktpersonen eruiert, informiert und es kann je nach Situation beispielsweise eine Quarantäne angeordnet werden. Der erkrankte Beschäftigte hat umgehend auch den Arbeitgeber darüber zu informieren.

Rolle der Tourismusverbände

Den regionalen Tourismusverbänden kommt bei der Ausrollung und Abwicklung der Initiative „Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus“ eine zentrale Rolle zu:

  • Informationen für Beherbergungsbetriebe und örtliche Tourismusverbände
  • Ansprechpartner für Tourismusbetriebe bei Fragen und bei Bedarf Unterstützung der Beherbergungsbetriebe bei der Registrierung ihrer Beschäftigten auf oesterreich.gv.at
  • Ansprechpartner für Laboreinrichtungen in der Region
  • Vermarktung ihrer Destination als sichere Tourismusregion
Laborliste ansehenAktuelle Testungszahlen

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft"

Wie funktioniert das Testangebot?

  • Nach einmaliger Registrierung auf www.oesterreich.gv.at kann die Förderung in Anspruch genommen werden.
  • Aktuell bieten 47 Labore Testungen im Rahmen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ an. Eine Liste der teilnehmenden Laboreinrichtungen steht nachfolgend zur Verfügung. Weitere Laboreinrichtungen werden laufend aufgenommen, wenn sie die notwendigen Kriterien (siehe Beilage 2 der Sonderrichtlinie) erfüllen und dies mit einer Selbsterklärung bestätigen. Weitere Details finden Sie nachfolgend.

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ und somit die Förderung von Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 für Beschäftigte im Tourismus für die Sommersaison 2021 läuft noch bis 31. Oktober 2021Unser Ziel ist es, Österreich auch weiterhin als sicheres Urlaubsland zu positionieren und den Tourismus in dieser besonderen Zeit zu unterstützen.

Grundsätzlich soll allen Beschäftigten im Tourismus ein Zugang zu niederschwelligen und kostenlosen PCR-Testmöglichkeiten für symptomlose Personen zur Verfügung stehen. Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ kann daher nach einer mehrwöchigen Übergangsfrist an jenen Wohn- und/oder Arbeitsorten nicht mehr in Anspruch genommen werden, an denen andere Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von niederschwelligen und kostenlosen PCR-Tests für symptomlose Personen bestehen (wie z.B. seit 1. Juni 2021 in Wien aufgrund von „Alles Gurgelt“). Die übrigen Rahmenbedingungen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ sind weitgehend unverändert geblieben.

  • Termine für die Probengewinnung werden vom Betrieb oder Tourismusverband organisiert. Ebenso ist eine direkte Kontaktaufnahme mit den Laboren möglich.
  • Die Probeentnahme erfolgt vor Ort im Betrieb, bei mobilen Stationen oder auch bei niedergelassenen Ärzten.
  • Die Kosten für Testungen werden seit 1. Mai 2021 vom Bund mit max. 57 Euro pro Testung (inkl. einer allfälligen Umsatzsteuer) gefördert.
Informationen für regionale Tourismusverbände

*davon wurde 301 Mal der Wohnsitz als "Ausland" angegeben (zB alpine Führungskräfte)

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ wird vorerst über den Oktober 2021 hinaus verlängert. Nähere Details folgen in Kürze!

Verlängerung Testangebot