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Leitfaden für einen sicheren Umgang miteinander, Bereich Testungen

FAQs Verhalten für Gäste und Leitlinien für Betriebe

Ab wann dürfen Beherbergungsbetriebe öffnen und gibt es Einschränkungen?

  • Ab 29.5.2020 dürfen alle Arten von Beherbergungsbetrieben öffnen. Dies gilt auch für „kontaktlose“ Beherbergungsformen, wie Ferienhäuser, Schutzhütten, Campingplätze und Kabinenschiffe.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen täglich von 5 bis 1 Uhr früh öffnen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Auf den Mindestabstand von 1 Meter zu allen Personen, die nicht der gemeinsamen Besuchergruppe angehören, ist zu achten. Hinweise zur Einhaltung des Mindestabstands bieten sich an.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Kann ich Kinderbetreuung in meinem Betrieb anbieten?

  • Die Organisation von Kinderbetreuung ist möglich, für die Durchführung sind die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranzuziehen.
  • Eine Möglichkeit zur einfacheren Organisation wäre eine verpflichtende Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung.
  • Auch bei Streichelzoos, wie etwa beim Urlaub am Bauernhof, und auf Spielplätzen ist nach Möglichkeit auf eine räumliche und zeitliche Trennung der Kinder zu achten.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Der Betrieb dieser Bereiche ist analog zu den Vorgaben zu eigenständigen Angeboten und Dienstleistungen dieser Art zu regeln.
    • Bäder: Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012
    • Fußpflege, Kosmetik, Masseure: Brancheninformationen
    • Für Fitnessbereiche gelten die Sportregelungen (§ 8)
  • Kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können sowohl Personen aus einem gemeinsamen Haushalt als auch andere Personen entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Kann ich Nächtigungen auf der Schutzhütte im Matratzenlager anbieten?

  • Es ist möglich, Gäste in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen nächtigen zu lassen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Camps ist grundsätzlich möglich.
  • Bei der Unterbringung in Schlaflagern oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Seit 15. Juni 2020 gibt es Sonderregelungen für außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager in Bezug auf den Mindestabstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beides kann entfallen, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Leitlinien finden Sie auch auf der Seite des Familienministeriums.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Veranstaltungen können für bis zu 100 Personen (bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ab 1. Juli bis zu 250 Personen abgehalten werden.
  • Ab 1. August sind Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 200 Personen zulässig. Bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind in geschlossenen Räumen bis zu 500 Personen und bis zu 750 im Freiluftbereich zulässig. Mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde in geschlossenen Räumen sind jedoch bis zu 1000 und im Freiluftbereich bis zu 1250 Personen zulässig.
  • Nach Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde, können ab 1. September bis zu 5000 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 10000 im Freiluftbereich) abgehalten werden.
  • Der Mindestabstand ist zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen getragen werden. Dies gilt nicht, während sich die Teilnehmer auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie für Vortragende.
  • Ausnahmen vom Mindestabstand bzw. vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt es nur, wenn aufgrund der Eigenart der Aus- und Fortbildung oder Schulung dies nicht eingehalten werden kann. In diesem Fall ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Durchführung der Verpflegung richtet sich nach den Regeln für die Gastronomie.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Feiern können für bis zu 100 Personen abgehalten werden. Ab 1. August für bis zu 200 Personen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich. 

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind unter Einhaltung des Abstandes von mindestens 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und bei Verwendungen eines MNS bis zu einer Gesamtgröße von bis zu 100 Teilnehmern möglich.
  • Bei der gemeinsamen Einnahme der Speisen kann der MNS bei Tisch abgenommen werden, auf den Mindestabstand ist weiterhin zu achten.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • mit Einwegvorlegbesteck.
    • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Können Übernachtungsgäste bei Buffets offen präsentierte Speisen und Getränke selbst entnehmen? Kann also ein Gast sich Einweghandschuhe anziehen und dann das gesamte Buffet ablaufen beziehungsweise sich an mehreren Stationen bedienen?

  • Ja. Gäste können die Getränke und Speisen selbst entnehmen, wenn sie sich beispielsweise Einweghandschuhe anziehen.
  • Alternativ zu den Einweghandschuhen wäre eine Desinfektion der Hände unmittelbar von dem Buffetbereich oder die Verwendung von Einwegvorlegbesteck möglich.
  • Mit diesen Schutzmaßnahmen kann sich der Gast zwischen den einzelnen Ausgabestellen bewegen und sich bedienen. Bei einem erneuten Gang zum Buffet müssen neue Handschuhe verwendet werden bzw. die Hände frisch desinfiziert werden.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt ist nicht mehr verpflichtend.
  • Nur bei Dienstleistungen bei denen aufgrund ihrer Eigenart der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. Massage), ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist weder in den Innenbereichen, noch in  Außenbereichen verpflichtend. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollte diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?


Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

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FAQ

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist grundsätzlich unter bestimmen Auflagen gestattet.
    - Wenn die Speisen und Getränke von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin ausgegeben werden oder vorportionierte und abgedeckte Speisen und Getränke durch Gäste direkt entnommen werden.

  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Aus wie vielen Personen darf eine Besuchergruppe bestehen? 

Welche Öffnungszeiten sind möglich?

  • Tägliche Öffnung für alle Arten von Gastronomiebetrieben von 6:00 bis 23:00 Uhr gestattet.

  • Restriktivere Öffnungszeitenregelungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt.

Was kann auf dem Tisch platziert werden?

  • Besteck und (Stoff-)Servietten sollten eingedeckt sein oder nach Anzahl der Gäste bereitgestellt werden. Vorgefüllte Besteckkörbe und Serviettenhalter zur freien Entnahme sind nicht gestattet.

  • Gegenstände, die zum gemeinsamen Gebrauch durch Gäste bestimmt sind, dürfen auf den Tischen nicht eingestellt werden. Auf Nachfrage werden Salz, Pfeffer, Ketchup, Mayo etc. gebracht. Menagen müssen nach jedem Tischeinsatz gereinigt werden.

  • Tischdekoration ist grundsätzlich möglich. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sollte diese nach jedem Gastwechsel aber – so weit möglich – auch gereinigt werden.

  • Speise- und Getränkekarten sollten nach jedem Gebrauch abgewischt werden oder Alternativen, wie Tafeln und Papiertischsets mit dem Angebot, bereitgestellt werden.

Warum müssen Gastronomiebetriebe um 23:00 Uhr schließen?

  • Die Bundesregierung möchte kontrolliert, gesichert und schrittweise die Wiederöffnung gestalten, um das Infektionsrisiko auch weiterhin möglichst gering zu halten.

  • Daher hat sie sich vorerst auf eingeschränkte Öffnungszeiten verständigt.

Für weitere Auskünfte steht dir die Hotline der 
Wirtschaftskammer Österreich unter +43 XXXXXXX  zur Verfügung.

  • Einhaltung der Lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Umsetzung eines betrieblichen Hygienekonzeptes nach HACCP-Grundsätzen, basierend auf der Guten Hygienepraxis (GHP - Betriebs-, Arbeits-, Personal- und Produkthygiene) - dazu Befolgung der entsprechenden Leitlinien (siehe Österreichisches Lebensmittelbuch - Codex Alimentarius Austriacus).

  • Mindestabstand von einem Meter einhalten, bei den Arbeitsvorgängen in der Küche sowie auch zwischen Küchen- und Serviceteam. Wenn der Mindestabstand nicht möglich ist, sonstige Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Infektionsmöglichkeit ergreifen:
    • Arbeiten in den gleichen Teams.
    • Erhöhte Händehygiene und regelmäßige Reinigung/Desinfektion von Oberflächen, Arbeitskleidung regelmäßig reinigen.
    • Mund-Nasen-Schutz, wenn zwischen Arbeitgeberseite und Arbeitnehmerseite vereinbart.
  • Bei Raumlufttechnische Anlagen (wie mechanische Lüftungsanlagen) Folgendes
    beachten:
    • Anlagen mit Außenluft verwenden, die Außenluftvolumenströme nicht reduzieren.
    • Außenluftströme, wenn möglich, erhöhen.
    • Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile soweit wie möglich reduzieren.
  • Wenn nur eine natürliche Lüftung vorhanden ist, regelmäßig lüften.

Welche Hygieneregeln gelten 
für die Küche?


  • Reinigung von Geschirr und Tischwäsche gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.

  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

Sind Feiern zugelassen?


  • Derzeit sind nur Reservierungen von Besuchergruppen von max. 4 Erwachsenen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder von Personen aus dem gemeinsamen Haushalt gestattet.

  • Über die Besuchergruppe hinausgehende Gruppenreservierungen sind vorerst
    nicht möglich.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?


  • Mund-Nasen-Schutz können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.

  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Schutz müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.

  • Mund-Nasen-Schutz nicht auf der Innenseite berühren.

  • Zur sachgemäßen Aufbewahrung in einen waschbaren oder Einwegbeutel oder eine waschbare Kunststoffbox geben. 

Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich dieser Seite wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.

  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Gastronomie?


  • Die Lockerungen im Bereich Gastronomie  sowie weitere für den 15. Mai angekündigte Lockerungen werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.

  • Den Verordnungstext für die Gastronomie finden Sie bereits auf der Homepage des Gesundheitsministeriums und unter www.sicherer-gesundheitsschutz.at veröffentlicht.

  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.

Kann ein Running Sushi betrieben werden?


  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestatten.

  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.


  • Der Besuch im Gastronomiebetrieb mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt ist möglich, auch wenn es mehr als vier Erwachsene sind.

Ist die Durchführung eines Flying Buffets möglich?


  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestattet.

  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.

Wann darf ein Eissalon öffnen? Gibt es hier einen geplanten Abstand in der Schlange?


  • Mit 15. Mai dürfen in sämtlichen Arten von Gastronomiebetrieben wieder Speisen und Getränke vor Ort konsumiert werden, dies gilt somit auch für Eissalons.

  • Bei der Ausgabe von Eis an der Theke hat der Betreiber jedoch durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass der Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird.

Können Nachtlokale 
betrieben werden?


  • Nachtlokale können grundsätzlich öffnen, jedoch gilt auch für sie die Sperrstunde um 23:00 Uhr und die Gäste müssen an Verabreichungsplätzen platziert werden, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

  • Die Regeln zum Mindestabstand sowie zum Tragen des Mund-Nasen-Schutz sind einzuhalten.

Muss es Reservierungen geben in der Gastronomie?


  • Die Tischreservierung wird empfohlen, damit der Gastronomiebetrieb die Platzierung der Gäste im Lokal besser planen kann, da ja zwischen den Gästegruppen der vorgegebene Mindestabstand von einem Meter einzuhalten ist.

  • Mit einer Reservierung ersparen sich die Gäste unter Umständen Wartezeiten und Stausituationen im Eingangsbereich, die vermieden werden sollen.
  • Die Reservierung ist keine Vorschrift, sondern wird empfohlen. Es gibt daher auch
    keine Vorgaben, bis wann eine Reservierung zu erfolgen hat. Es wird jedoch
    empfohlen, möglichst frühzeitig zu reservieren.

Darf ein Hotel ab 15.5. sein Restaurant öffnen?


  • Ja, es dürfen sämtliche sämtliche Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Damit dürfen auch Hotelbetriebe ihren Restaurantbereich wieder für Gäste öffnen. Die Beherbergung von Gästen ist aber noch bis einschließlich 28. Mai bis auf wenige Ausnahmen (z.B.aus beruflichen Gründen) untersagt.

Darf der Mindestabstand von einer Besuchergruppe zu einer anderen Besuchergruppe unterschritten werden?

  • Ja, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung, das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dies kann zum Beispiel durch Plexiglasscheiben oder andere massive Verbauten zwischen den Tischen erfolgen. Die Mindesthöhe dieser Abtrennungen soll jedenfalls die Größe eines erwachsenen Menschen überschreiten.
  • Eine Besuchergruppe darf entweder aus maximal vier Erwachsenen zuzüglich ihren minderjährigen Kindern bestehen oder aus Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben.

Warum muss ich im öffentlichen Raum einen Meter Abstand halten, wenn ich mit der gleichen Person dann einen kleinen Bistrotisch im Restaurant teile?

Die finale Verordnung des Gesundheitsministeriums zur geänderten COVID-19-Lockerungsverordnung steht hier zur Verfügung:

Informationen hier herunterladen:

Leitlinien für Gastronomiebetriebe


Wir erklären, was Betriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Verhaltensempfehlungen für Gäste

Wir fassen zusammen, worauf Gäste bei einem Lokal- oder Restaurantbesuch achten sollten.

Die wichtigsten Informationen hier herunterladen:

Informationen für regionale Tourismusverbände
Übersicht Ablauf für regionale Tourismusverbände

FAQ


Wer darf sich wie oft testen lassen?

  • Seit 1. Juli 2020 dürfen sich Personen testen lassen, die in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) in Österreich tätig sind und zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der förderbaren Leistung folgende Voraussetzungen erfüllen:
    • Beschäftigte in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
    • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
    • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer, etc.)
  • Seit 1. September können sich auch Personen testen lassen, die in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz, einer Jugendherberge oder einem öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieb stehen, bzw. die Inhaberinnen und Inhaber dieser Betriebe mit Kundenkontakt sowie Dienstleister im Betrieb mit Kundenkontakt. 
  • Ab 2. November können sich nun auch Beschäftigte von Schneesportschulen, alpine Führungskräfte (Berg- und Schiführer), Reisebetreuer und Fremdenführer sowie Privatzimmervermieter und deren Haushaltsangehörige (wenn Mitwirkung an der Privatzimmervermietung mit Kundenkontakt) testen lassen.
  • Gleichzeitig wird das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ bis vorerst 30. April 2021 (Ende der Wintersaison) verlängert.
  • Pro Kalenderwoche darf sich jede Person maximal einmal testen lassen.

Mein Betrieb ist von einem Betretungsverbot betroffen. Kann ich weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Personen, die in einem aufrechten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem gewerblichen Beherbergungsbetrieb, einer Jugendherberge, einem Campingplatz, einer Schneesportschule, einem Reisebüro oder einem öffentlich zugänglichen Gastronomiebetrieb stehen, können weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie auch weiterhin im Betrieb arbeiten. Personen, die als Dienstleister in einem von einem Betretungsverbot betroffenen Betrieb tätig waren, können mangels Kundenkontakt derzeit nicht am Testangebot teilnehmen. Eine Abmeldung ist nicht erforderlich; die Probeentnahme ist aber erst nach Wiederaufnahme der Tätigkeit möglich.

Ich bin in Kurzarbeit. Muss ich mich vom Testangebot abmelden?

Nein, sofern Sie weiterhin bei Ihrem Betrieb sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, müssen Sie sich nicht abmelden. Sollte Ihre Arbeitszeit vorübergehend auf Null herabgesetzt sein (Kurzarbeit), können Sie jedoch während dieser Zeit keine Probeentnahme durchführen lassen.


Dürfen in nebengewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

Ja, diese dürfen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen. 

Dürfen auch teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Ja, diese dürfen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie gesetzlich zulässig tätig sind.


Dürfen Privatzimmervermieter oder Beschäftigte von Campingplätzen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

  • Seit 1. September können Personen mit einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz bzw. die Inhaberinnen und Inhaber des Campingplatzes mit Kundenkontakt sowie Dienstleister im Betrieb mit Kundenkontakt am Testangebot teilnehmen.
  • Ebenso dürfen bereits seit 1. September jene Personen, die als Privatzimmervermieter tätig sind, am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ derzeit teilnehmen, soweit es sich um einen Beherbergungsbetrieb mit Gewerbeberechtigung (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) handelt.
  • Ab 2. November dürfen auch Privatzimmervermieter, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, am Testangebot teilnehmen. Dies gilt auch für die Vermietung von Privatzimmern im Rahmen von „Urlaub am Bauernhof“.

Dürfen Beschäftigte der Gastronomie und Freizeitbranche (Wanderführer, Freizeitpark, Seilbahn, Fitness Studio, etc.) am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

Beschäftigte in öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieben können seit 1. September am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.

Mit 2. November wird auch alpinen Führungskräften (z.B. Berg- und Wanderführer), Schneesportlehrkräften und –betreuungskräften, sowie Reisebetreuern und Fremdenführern die Teilnahme am Testangebot ermöglicht.

Eine darüberhinausgehende Erweiterung des Testangebotes wird vorrangig davon abhängen, ob die jeweiligen Leistungen ihrem Inhalt nach überwiegend von Touristen bzw. ortsfremden Personen in Anspruch genommen werden.

Sind Beschäftigte von Buschenschanken vom Testangebot umfasst?

Seit 1. September sind auch öffentlich zugängliche gewerbliche Gastronomiebetriebe vom Testangebot umfasst. Da eine Vielzahl an Buschenschanken und „Heurigen“ über eine Gastgewerbeberechtigung verfügen, können die Beschäftigten dieser Betriebe am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.

Kann auch die Familie der Inhaber am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Familienangehörige, die in teilnahmeberechtigten Betrieben sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, zählen als Beschäftigte und können daher am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen. Familienangehörige, die im Rahmen der familienhaften Mitarbeit im Betrieb gesetzlich zulässig tätig sind, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, sofern ein entsprechender Kundenkontakt vorliegt.

Für Kinder ist eine gesetzlich zulässige Tätigkeit im elterlichen Betrieb – in dem nur Familienmitglieder des Betriebsinhabers beschäftigt sind – frühestens ab Vollendung des 13. Lebensjahres möglich (§ 5a Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz). Da diese Minderjährigen noch nicht voll geschäftsfähig sind, sind beim Abschluss des Förderungsvertrags und des Behandlungsvertrages die gesetzlichen Vertretungsregeln zu beachten.
Ebenfalls können bis zu vier Haushaltsangehörige von Privatzimmervermietern am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, wenn diese mit Kundenkontakt an der Privatzimmervermietung mitwirken.


Dürfen auch Gäste am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

Nein, derzeit ist keine Testung von Gästen im Rahmen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ vorgesehen.


Nicht alle Beschäftigten in meinem Betrieb möchten sich testen lassen. Ist es möglich, dass nur ein Teil der Belegschaft am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnimmt? 

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ basiert auf der freiwilligen Entscheidung der einzelnen Person teilzunehmen. Daher ist es auch möglich, dass nur einzelne Beschäftigte in einem Betrieb am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen. 

Muss der Antrag für jede zu testende Person einzeln gestellt werden, oder kann dies gesammelt erfolgen?

Da es sich um eine Individualförderung handelt, ist für jede zu testende Person ein eigener Onlineantrag über oesterreich.gv.at zu stellen. Dies ist aber nur einmal für den gesamten Förderzeitraum erforderlich.

Ist der Test verpflichtend?

Nein, der Test erfolgt freiwillig.

Wer bezahlt die Testungen?

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung für die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ – zur Gänze vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. die getesteten Personen fallen keine Kosten an.

Ist eine Antragstellung notwendig, um an den Testungen teilnehmen zu können?

Die Antragstellung unter oesterreich.gv.at ist verpflichtend. Nach abgeschlossener Anmeldung und erfolgreicher Prüfung des Antrages erhält der Förderungswerber einen QR-Code, der bei jedem Test vom Labor bzw. dem Probeentnehmer gescannt werden muss.

Wer organisiert die Testungen?

Die Termine und Orte der Testungen vor Ort werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.Ebenso ist eine direkte Kontaktaufnahme mit den Laboren möglich.

Was mache ich, wenn eine Person nicht mehr am Testangebot teilnehmen möchte bzw. nicht mehr im Betrieb tätig ist?

In diesen Fällen ist eine Meldung unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit Angabe des Namens, der Eingangsnummer und des Löschungsgrunds verpflichtend.


Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Der Betreiber/die Betreiberin hat sicherzustellen, dass er/sie und seine MitarbeiterInnen bei Kundenkontakt in der gastronomischen Einrichtung eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist weder in den Innenbereichen, noch in  Außenbereichen verpflichtend. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollte diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?



Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

FAQs Testungen

Allgemeine Informationen

Wer darf sich wie oft testen lassen?

  • Seit 1. Juli 2020 dürfen sich Personen testen lassen, die in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) in Österreich tätig sind und zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der förderbaren Leistung folgende Voraussetzungen erfüllen:
    • Beschäftigte in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
    • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
    • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer, etc.)
  • Seit 1. September können sich auch Personen testen lassen, die in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz, einer Jugendherberge oder einem öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieb stehen, bzw. die Inhaberinnen und Inhaber dieser Betriebe mit Kundenkontakt sowie Dienstleister im Betrieb mit Kundenkontakt.
  • Ab 2. November können sich nun auch Beschäftigte von Schneesportschulen, alpine Führungskräfte (Berg- und Schiführer), Reisebetreuer und Fremdenführer sowie Privatzimmervermieter und deren Haushaltsangehörige (wenn Mitwirkung an der Privatzimmervermietung mit Kundenkontakt) testen lassen.
  • Gleichzeitig wird das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ bis vorerst 30. April 2021 (Ende der Wintersaison) verlängert.
  • Pro Kalenderwoche darf sich jede Person maximal einmal testen lassen.

Mein Betrieb ist von einem Betretungsverbot betroffen. Kann ich weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Personen, die in einem aufrechten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem gewerblichen Beherbergungsbetrieb, einer Jugendherberge, einem Campingplatz, einer Schneesportschule, einem Reisebüro oder einem öffentlich zugänglichen Gastronomiebetrieb stehen, können weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie auch weiterhin im Betrieb arbeiten. Personen, die als Dienstleister in einem von einem Betretungsverbot betroffenen Betrieb tätig waren, können mangels Kundenkontakt derzeit nicht am Testangebot teilnehmen. Eine Abmeldung ist nicht erforderlich; die Probeentnahme ist aber erst nach Wiederaufnahme der Tätigkeit möglich.
 

Ich bin in Kurzarbeit. Muss ich mich vom Testangebot abmelden?

Nein, sofern Sie weiterhin bei Ihrem Betrieb sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, müssen Sie sich nicht abmelden. Sollte Ihre Arbeitszeit vorübergehend auf Null herabgesetzt sein (Kurzarbeit), können Sie jedoch während dieser Zeit keine Probeentnahme durchführen lassen.

Dürfen in nebengewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

Ja, diese dürfen am Testangebot "Sichere Gastfreundschaft" teilnehmen. 


Dürfen auch teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

 Ja, diese dürfen am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie gesetzlich zulässig tätig sind.


Dürfen Privatzimmervermieter oder Beschäftigte von Campingplätzen am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

  • Seit 1. September können Personen mit einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem Campingplatz bzw. die Inhaberinnen und Inhaber des Campingplatzes mit Kundenkontakt sowie Dienstleister im Betrieb mit Kundenkontakt am Testangebot teilnehmen.
  • Ebenso dürfen bereits seit 1. September jene Personen, die als Privatzimmervermieter tätig sind, am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ derzeit teilnehmen, soweit es sich um einen Beherbergungsbetrieb mit Gewerbeberechtigung (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) handelt.
  • Ab 2. November dürfen auch Privatzimmervermieter, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, am Testangebot teilnehmen. Dies gilt auch für die Vermietung von Privatzimmern im Rahmen von „Urlaub am Bauernhof“.


Dürfen Beschäftigte der Gastronomie und Freizeitbranche (Wanderführer, Freizeitpark, Seilbahn, Fitness Studio, etc.) am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 

Beschäftigte in öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieben können seit 1. September am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.

Mit 2. November wird auch alpinen Führungskräften (z.B. Berg- und Wanderführer), Schneesportlehrkräften und –betreuungskräften, sowie Reisebetreuern und Fremdenführern die Teilnahme am Testangebot ermöglicht.

Eine darüberhinausgehende Erweiterung des Testangebotes wird vorrangig davon abhängen, ob die jeweiligen Leistungen ihrem Inhalt nach überwiegend von Touristen bzw. ortsfremden Personen in Anspruch genommen werden.


Sind Beschäftigte von Buschenschanken vom Testangebot umfasst?

Seit 1. September sind auch öffentlich zugängliche gewerbliche Gastronomiebetriebe vom Testangebot umfasst. Da eine Vielzahl an Buschenschanken und „Heurigen“ über eine Gastgewerbeberechtigung verfügen, können die Beschäftigten dieser Betriebe am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.


Kann auch die Familie der Inhaber am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen?

Familienangehörige, die in teilnahmeberechtigten Betrieben sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, zählen als Beschäftigte und können daher am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen. Familienangehörige, die im Rahmen der familienhaften Mitarbeit im Betrieb gesetzlich zulässig tätig sind, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, sofern ein entsprechender Kundenkontakt vorliegt.

Für Kinder ist eine gesetzlich zulässige Tätigkeit im elterlichen Betrieb – in dem nur Familienmitglieder des Betriebsinhabers beschäftigt sind – frühestens ab Vollendung des 13. Lebensjahres möglich (§ 5a Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz). Da diese Minderjährigen noch nicht voll geschäftsfähig sind, sind beim Abschluss des Förderungsvertrags und des Behandlungsvertrages die gesetzlichen Vertretungsregeln zu beachten.
Ebenfalls können bis zu vier Haushaltsangehörige von Privatzimmervermietern am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, wenn diese mit Kundenkontakt an der Privatzimmervermietung mitwirken.


Dürfen auch Gäste am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen? 


Nein, derzeit ist keine Testung von Gästen im Rahmen des Testangebots „Sichere Gastfreundschaft“ vorgesehen.


Nicht alle Beschäftigten in meinem Betrieb möchten sich testen lassen. Ist es möglich, dass nur ein Teil der Belegschaft am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnimmt


Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ basiert auf der freiwilligen Entscheidung der einzelnen Person teilzunehmen. Daher ist es auch möglich, dass nur einzelne Beschäftigte in einem Betrieb am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen.

Muss der Antrag für jede zu testende Person einzeln gestellt werden, oder kann dies gesammelt erfolgen?

Da es sich um eine Individualförderung handelt, ist für jede zu testende Person ein eigener Onlineantrag über oesterreich.gv.at zu stellen. Dies ist aber nur einmal für den gesamten Förderzeitraum erforderlich.

Ist der Test verpflichtend?

Nein, der Test erfolgt freiwillig.

Wer bezahlt die Testungen?

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung für die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ – zur Gänze vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. die getesteten Personen fallen keine Kosten an.

Ist eine Antragstellung notwendig, um an den Testungen teilnehmen zu können?

Die Antragstellung unter oesterreich.gv.at ist verpflichtend. Nach abgeschlossener Anmeldung und erfolgreicher Prüfung des Antrages erhält der Förderungswerber einen QR-Code, der bei jedem Test vom Labor bzw. dem Probeentnehmer gescannt werden muss.

Wer organisiert die Testungen?

Die Termine und Orte der Testungen vor Ort werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.

Ebenso ist eine direkte Kontaktaufnahme mit den Laboren möglich.


Was mache ich, wenn eine Person nicht mehr am Testangebot teilnehmen möchte bzw. nicht mehr im Betrieb tätig ist?

IIn diesen Fällen ist eine Meldung unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit Angabe des Namens, der Eingangsnummer und des Löschungsgrunds verpflichtend.


Informationen zur Antragstellung

Wie erfolgt die Antragstellung für Beschäftigte eines Betriebes (Gastronomie, Beherbergung, Schneesportschulen)?

Beschäftigte eines gewerblichen Beherbergungsbetriebes, eines Campingplatzes, einer Jugendherberge, eines öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetriebes oder einer Schneesportschule (z.B. Schi- oder Snowboardlehrer) können durch Befüllen des jeweiligen Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Ansuchen um Teilnahme am Testangebot stellen. Der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte seines Betriebes handelt.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jedem Test vom Labor bzw. dem Probeentnehmer gescannt werden.

Wie erfolgt die Antragstellung für Reisebetreuer und Fremdenführer?

Die Antragstellung für selbständige Reisebetreuer und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Alle unselbständigen Reisebetreuer, die mit Kundenkontakt in einem Reisebüro beschäftigt sind, können durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Förderungsansuchen stellen. Der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte seines Betriebes handelt.

Alle weiteren unselbständigen Reisebetreuer und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, wenden sich für die Antragstellung an testungen@sichere-gastfreundschaft.at.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jedem Test vom Labor bzw. dem Probeentnehmer gescannt werden.

Wie erfolgt die Antragstellung für selbständige alpine Führungskräfte (Berg- und Schiführer, Sportkletterlehrer, Schluchtenführer, Canyoningführer, etc.)?

Die Antragstellung für alpine Führungskräfte (Personen, die aufgrund eines anerkannten oder verliehenen Befähigungsnachweises aktives Mitglied eines Bergsportführer-Landesverbandes sind) erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Zusätzlich ist ein leserlicher Scan des Berufsausweises hochzuladen.

Wie erfolgt die Antragstellung für Privatzimmervermieter?

Die Antragstellung für Privatzimmervermieter und bis zu vier Haushaltsangehörige mit Kundenkontakt erfolgt durch Befüllen des Online Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Privatzimmervermieter“ (Beilage 1c) und Hochladen eines Auszuges aus dem Zentralen Melderegister (ZMR), der zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als drei Jahre ist. Für jede Person, die am Testangebot teilnehmen möchte, ist ein eigener Antrag (separates Antragsformular) zu stellen und die jeweiligen Dokumente (Erklärung Privatzimmervermieter und Meldezettel) hochzuladen. Wenn mehrere berechtigte Haushaltsangehörige aus einer Privatzimmervermietung einen Antrag stellen, ist bei jedem Einzelantrag dieselbe einmal für alle ausgefüllte Erklärung (Beilage 1c) hochzuladen.

Zusätzlich hat die Gemeinde, in der die Privatzimmervermietung liegt, den grau hinterlegten Abschnitt auf Beilage 1c (Seite 2) auszufüllen und damit zu bestätigen, dass die Tourismusabgabe (Ortstaxe, Nächtigungsabgabe) im Jahr 2019 entrichtet worden ist.

Was mache ich, wenn der Vorname, der Nachname, das Geburtsdatum oder die Sozialversicherungsnummer falsch eingegeben wurden?

Teilen Sie den Fehler unter Angabe der Eingangsnummer per E-Mail an testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit. Die Löschung wird veranlasst. Sie können sogleich einen neuen Antrag stellen und bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Was mache ich, wenn die übrigen Daten falsch eingegeben wurden oder sich geändert haben?

Sie stellen einen neuen Antrag mit den korrekten Daten. Sie bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich habe meine Teilnahmeberechtigung verloren.

IIn diesem Fall stellen Sie einen neuen Antrag. Der alte Antrag wird dadurch automatisch gesperrt. Sie erhalten eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich finde mein Unternehmen (Beherbergung, Gastronomie) nicht in der Liste oder die genaue Bezeichnung meines Unternehmens lautet anders.

Sie können Ihren Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieb durch die Eingabe von Betriebsname, Postleitzahl oder Straße im Antragsformular finden. Die bei der Antragstellung hinterlegten Betriebe basieren auf der Liste der Wirtschaftskammer Österreich.

Falls Sie einen Beherbergungsbetrieb haben und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Hotellerie der WKO (hotels@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Falls Sie einen Gastronomiebetrieb haben und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Gastronomie der WKO (gastronomie@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Was mache ich, wenn ich als Privatzimmervermieter keinen QR-Code zugesendet bekomme?

Nach Abschluss der Antragstellung auf oesterreich.gv.at wird geprüft, ob der Antrag korrekt und vollständig eingebracht worden ist. Antragsteller werden per E-Mail über den Ausgang der Prüfung informiert und erhalten bei positivem Ausgang einen QR-Code. Sollte festgestellt werden, dass der Antrag unvollständig oder fehlerhaft ist, wird der Antragsteller darüber informiert.



Informationen zu Test und Ablauf

Welches Testverfahren wird angewandt?

Derzeit werden im Rahmen der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) verwendet. Diese dienen dem Nachweis einer aktuellen COVID-19-Virusinfektion. Für PCR-Tests werden Proben mittels Nasen- oder Rachenabstrich bzw. Rachenspülung entnommen. Andere Testmethoden werden derzeit nicht gefördert.

Beinhaltet das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ auch Antikörpertests bzw. Antigentests? 

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ sieht derzeit keine Antikörpertests bzw. Antigentests vor.

Wo kann sich eine erfolgreich angemeldete Person testen lassen und wie erfolgt die Terminvereinbarung?

Die Testung kann direkt in einem teilnehmenden Labor erfolgen, das auch eine mobile Testungsstation anbieten kann. Der regionale Tourismusverband bzw. der Betrieb koordinieren die Abstrichnahme über ein bzw. gemeinsam mit einem Labor. Der QR-Code ist von der zu testenden Personen als Bestätigung der Teilnahmeberechtigung gemeinsam mit einem Lichtbildausweis bei jeder Testung mitzubringen.

Wer kümmert sich um die organisatorische Abwicklung der Testungen?

Die Labore sind für die Durchführung der einzelnen Tests und der Koordinierung der Prozessschritte (Probeentnahme, Aufbereitung der Proben, Durchführung der Tests, Befundung und Einmeldung in die jeweilige Datenbank) verantwortlich.

Für die Probeentnahme bzw. deren Beaufsichtigung kann das Labor einen geeigneten Dritten (ärztliches Personal, diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, besonders dafür geschultes Personal des Rettungswesens sowie andere berechtigte Berufsgruppen) beauftragen oder diese direkt im Labor durchführen bzw. beaufsichtigen.

Welche Labore nehmen am Förderprogramm teil?

Eine Liste der Labore, die im Rahmen der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ Testungen durchführen, finden Sie hier. Diese Liste wird laufend ergänzt.

Können bundeslandübergreifend Testungen gemacht werden?

Ja, bundesländerübergreifende Testungen sind erlaubt.

Wie erhält die getestete Person ihr Testergebnis?

Sofern die getestete Person über die Testergebnisse informiert werden möchte, hat das Labor zur Übermittlung dieser, eine geeignete und sichere Kommunikationsmethode zu verwenden. Alle Ergebnisse werden aufgrund der Gesetzeslage im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) eintragen.

Ich erhalte mein Testergebnis nicht wie vereinbart. Was tue ich?

Bitte nehmen Sie direkt mit dem Labor Kontakt auf, das die Testung durchführt. Aus Datenschutzgründen werden die Testergebnisse nicht an Dritte weitergegeben.

Finden auch in der Wintersaison Testungen statt?

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ wurde vorerst bis 30. April 2021 (Ende der Wintersaison) verlängert.


Informationen zu Ablauf bei positivem Ergebnis

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

  • Alle Testergebnisse müssen vom Labor– aufgrund der Gesetzeslage – im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) eingetragen werden.
  • Eine positiv getestete Person wird dann umgehend von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde informiert und diese leitet alle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen, auch in Bezug auf Kontaktpersonen etc. ein.
  • Das Testangebot Tourismus dient der präventiven frühzeitigen Erkennung von Ansteckungen. Bei Bekanntwerden eines Verdachtsfalles im Betrieb – unabhängig von den Testungen – ist stets die Hotline 1450 für weiteren Informationen zu kontaktieren. Es besteht eine Meldepflicht für Betreiber.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (Betreiberinnen und Betreiber, Beschäftigte, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte Beschäftigte, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs, Beschäftigte, Gäste und die allgemeine Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

  • Detailinformationen zur Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ finden Sie auf der Seite sichere-gastfreundschaft.at/testangebot.
  • Am besten Sie klären zunächst mit dem regionalen Tourismusverband ab, ob dieser über ein Labor Testungen in Ihrer Region anbietet. Sie können auch selbständig mit einem der teilnehmenden Labore Kontakt aufnehmen.
  • Falls noch Fragen zum Testangebot offen bleiben, kontaktieren Sie das Team der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ bitte unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at

Allgemeine Informationen

Welches Testverfahren wird angewandt?

Derzeit werden im Rahmen der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) verwendet. Diese dienen dem Nachweis einer aktuellen COVID-19-Virusinfektion. Für PCR-Tests werden Proben mittels Nasen- oder Rachenabstrich bzw. Rachenspülung entnommen. Andere Testmethoden werden derzeit nicht gefördert.

Beinhaltet das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ auch Antikörpertests bzw. Antigentests? 

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ sieht derzeit keine Antikörpertests bzw. Antigentests vor.

Wo kann sich eine erfolgreich angemeldete Person testen lassen und wie erfolgt die Terminvereinbarung?

Die Testung kann direkt in einem teilnehmenden Labor erfolgen, das auch eine mobile Testungsstation anbieten kann. Der regionale Tourismusverband bzw. der Betrieb koordinieren die Abstrichnahme über ein bzw. gemeinsam mit einem Labor. Der QR-Code ist von der zu testenden Personen als Bestätigung der Teilnahmeberechtigung gemeinsam mit einem Lichtbildausweis bei jeder Testung mitzubringen.

Wer kümmert sich um die organisatorische Abwicklung der Testungen?

Die Labore sind für die Durchführung der einzelnen Tests und der Koordinierung der Prozessschritte (Probeentnahme, Aufbereitung der Proben, Durchführung der Tests, Befundung und Einmeldung in die jeweilige Datenbank) verantwortlich.

Für die Probeentnahme bzw. deren Beaufsichtigung kann das Labor einen geeigneten Dritten (ärztliches Personal, diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, besonders dafür geschultes Personal des Rettungswesens sowie andere berechtigte Berufsgruppen) beauftragen oder diese direkt im Labor durchführen bzw. beaufsichtigen.

Welche Labore nehmen am Förderprogramm teil? 

Eine Liste der Labore, die im Rahmen der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ Testungen durchführen, finden Sie 
hier. Diese Liste wird laufend ergänzt. 

Können bundeslandübergreifend Testungen gemacht werden?

Ja, bundesländerübergreifende Testungen sind erlaubt.

Wie erhält die getestete Person ihr Testergebnis?

Sofern die getestete Person über die Testergebnisse informiert werden möchte, hat das Labor zur Übermittlung dieser, eine geeignete und sichere Kommunikationsmethode zu verwenden. Alle Ergebnisse werden aufgrund der Gesetzeslage im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) eintragen.

Ich erhalte mein Testergebnis nicht wie vereinbart. Was tue ich? 

Bitte nehmen Sie direkt mit dem Labor Kontakt auf, das die Testung durchführt. Aus Datenschutzgründen werden die Testergebnisse nicht an Dritte weitergegeben. 


Finden auch in der Wintersaison Testungen statt?

Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ wurde vorerst bis 30. April 2021 (Ende der Wintersaison) verlängert.


Informationen zu Test und Ablauf

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

  • Alle Testergebnisse müssen vom Labor – aufgrund der Gesetzeslage – im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) eingetragen werden.
  • Eine positiv getestete Person wird dann umgehend von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde informiert und diese leitet alle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen, auch in Bezug auf Kontaktpersonen etc. ein.
  • Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ dient der präventiven frühzeitigen Erkennung von Ansteckungen. Bei Bekanntwerden eines Verdachtsfalles im Betrieb – unabhängig von den Testungen – ist stets die Hotline 1450 für weiteren Informationen zu kontaktieren. Es besteht eine Meldepflicht für Betreiber.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (Betreiberinnen und Betreiber, Beschäftigte, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte Beschäftigte, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs, Beschäftigte, Gäste und die allgemeine Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

  • Detailinformationen zur Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ finden Sie auf der Seite sichere-gastfreundschaft.at/testangebot.
  • Am besten Sie klären zunächst mit dem regionalen Tourismusverband ab, ob dieser über ein Labor Testungen in Ihrer Region anbietet. Sie können auch selbständig mit einem der teilnehmenden Labore Kontakt aufnehmen.
  • Falls noch Fragen zum Testangebot offen bleiben, kontaktieren Sie das Team der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ bitte unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at oder von Mo-Fr zwischen 9-17 Uhr unter der Nummer 0800/500185.

Informationen zu Ablauf bei positivem Ergebnis

Informationen für teilnahmeberechtigte Beschäftigte und ihre Betriebe
Übersicht Ablauf für Teilnahmeberechtigte und ihre Betriebe
Informationen für Laboreinrichtungen
Übersicht Ablauf für Laboreinrichtungen
Beilage 1 (Einverständniserklärung)
Sonderrichtlinie
Beilage 2 (Labor-Anforderungen)
Anhang Beilage 2 (Labor-Selbsterklärung)
Beilage 3 (Verrechnungsvertrag)

Die Sonderrichtlinie mit allen Beilagen hier herunterladen:

Datenschutzrechtliche Information

Kennzeichen 
„Sichere Gastfreundschaft“

Betriebe, die die durch COVID-19 gebotenen Maßnahmen umsetzen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot freiwilliger Testungen regelmäßig in Anspruch nehmen, dürfen das Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“ führen.

Das Kennzeichen können Sie auf der Seite der Wirtschaftskammer Österreich beantragen. Dort finden Sie auch die Kriterien für das Kennzeichen sowie weiterführende Informationen. Sie können ihre Fragen auch an sicheregastfreundschaft@wko.at richten.

Informationen 
holen, teilnehmen
 und Kennzeichen beantragen!

Informationen holen, teilnehmen und Kennzeichen beantragen!

Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“

Wie erfolgt die Antragstellung für Beschäftigte eines Betriebes (Gastronomie, Beherbergung, Schneesportschulen)?

Beschäftigte eines gewerblichen Beherbergungsbetriebes, eines Campingplatzes, einer Jugendherberge, eines öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetriebes oder einer Schneesportschule (z.B. Schi- oder Snowboardlehrer) können durch Befüllen des jeweiligen Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Ansuchen um Teilnahme am Testangebot stellen. Der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte seines Betriebes handelt.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jedem Test vom Labor bzw. dem Probeentnehmer gescannt werden.

Wie erfolgt die Antragstellung für Reisebetreuer und Fremdenführer?

Die Antragstellung für selbständige Reisebetreuer und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Alle unselbständigen Reisebetreuer, die mit Kundenkontakt in einem Reisebüro beschäftigt sind, können durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Einverständniserklärung“ (Beilage 1a) ein Förderungsansuchen stellen. Der Dienstgeber hat dabei zu bestätigen, dass es sich um Beschäftigte seines Betriebes handelt.

Alle weiteren unselbständigen Reisebetreuer und Fremdenführer, die gesetzlich zulässig ihre Tätigkeit mit Kundenkontakt ausüben, wenden sich für die Antragstellung an testungen@sichere-gastfreundschaft.at.

Nach abgeschlossener Anmeldung erhält der Antragsteller einen QR-Code an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieser QR-Code dient der Identifikation und muss bei jedem Test vom Labor bzw. dem Probeentnehmer gescannt werden.

Wie erfolgt die Antragstellung für selbständige alpine Führungskräfte (Berg- und Schiführer, Sportkletterlehrer, Schluchtenführer, Canyoningführer, etc.)?

Die Antragstellung für alpine Führungskräfte (Personen, die aufgrund eines anerkannten oder verliehenen Befähigungsnachweises aktives Mitglied eines Bergsportführer-Landesverbandes sind) erfolgt durch Befüllen des Online-Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Selbständige“ (Beilage 1b).

Zusätzlich ist ein leserlicher Scan des Berufsausweises hochzuladen.

Wie erfolgt die Antragstellung für Privatzimmervermieter?

Die Antragstellung für Privatzimmervermieter und bis zu vier Haushaltsangehörige mit Kundenkontakt erfolgt durch Befüllen des Online Antragsformulars auf oesterreich.gv.at und Unterzeichnung sowie Hochladen der „Erklärung Privatzimmervermieter“ (Beilage 1c) und Hochladen eines Auszuges aus dem Zentralen Melderegister (ZMR), der zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als drei Jahre ist. Für jede Person, die am Testangebot teilnehmen möchte, ist ein eigener Antrag (separates Antragsformular) zu stellen und die jeweiligen Dokumente (Erklärung Privatzimmervermieter und Meldezettel) hochzuladen. Wenn mehrere berechtigte Haushaltsangehörige aus einer Privatzimmervermietung einen Antrag stellen, ist bei jedem Einzelantrag dieselbe einmal für alle ausgefüllte Erklärung (Beilage 1c) hochzuladen.

Zusätzlich hat die Gemeinde, in der die Privatzimmervermietung liegt, den grau hinterlegten Abschnitt auf Beilage 1c (Seite 2) auszufüllen und damit zu bestätigen, dass die Tourismusabgabe (Ortstaxe, Nächtigungsabgabe) im Jahr 2019 entrichtet worden ist.


Was mache ich, wenn der Vorname, der Nachname, das Geburtsdatum oder die Sozialversicherungsnummer falsch eingegeben wurden?

Teilen Sie den Fehler unter Angabe der Eingangsnummer per E-Mail an testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit. Die Löschung wird veranlasst. Sie können sogleich einen neuen Antrag stellen und bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Was mache ich, wenn die übrigen Daten (z.B. Telefonnummer, Adresse) falsch eingegeben wurden oder sich geändert haben?

Sie stellen einen neuen Antrag mit den korrekten Daten. Sie bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich habe meine Teilnahmeberechtigung verloren.

In diesem Fall stellen Sie einen neuen Antrag. Der alte Antrag wird dadurch automatisch gesperrt. Sie erhalten eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich finde mein Unternehmen (Beherbergung, Gastronomie) nicht in der Liste oder die genaue Bezeichnung meines Unternehmens lautet anders.

Sie können Ihren Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieb durch die Eingabe von Betriebsname, Postleitzahl oder Straße im Antragsformular finden. Die bei der Antragstellung hinterlegten Betriebe basieren auf der Liste der Wirtschaftskammer Österreich.

Falls Sie einen Beherbergungsbetrieb haben und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Hotellerie der WKO (hotels@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Falls Sie einen Gastronomiebetrieb haben und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Gastronomie der WKO (gastronomie@wko.at) Kontakt auf. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Was mache ich, wenn ich als Privatzimmervermieter keinen QR-Code zugesendet bekomme?

Nach Abschluss der Antragstellung auf oesterreich.gv.at wird geprüft, ob der Antrag korrekt und vollständig eingebracht worden ist. Antragsteller werden per E-Mail über den Ausgang der Prüfung informiert und erhalten bei positivem Ausgang einen QR-Code. Sollte festgestellt werden, dass der Antrag unvollständig oder fehlerhaft ist, wird der Antragsteller darüber informiert.

Informationen zur Antragstellung

Die Corona-Ampel

Die Corona-Ampel macht das aktuelle Gefährdungsrisiko in den Regionen auf einen Blick erkennbar: 

niedriges Risiko

mittleres Risiko

hohes Risiko 

Akutsituation

Für die Einstufung werden vier Indikatoren herangezogen, die durch eine „Corona-Kommission“ bewertet werden:

  • Anteil der positiv ausgefallenen Tests pro Bezirk
  • Entwicklung der Fallzahlen
  • Clusteranalysen
  • Verfügbare Spitalsbetten und Intensivkapazitäten

Aufgrund des so festgelegten Gefährdungsrisikos können bundesweit oder auf Landes- oder Bezirksebene angepasste Maßnahmen gesetzt werden.

  • Kein MNS für Gäste und Personal

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt und Gäste in allgemeinen Bereichen

  • 1m Abstand

  • keine Nächtigung im Gemeinschaftsschlafraum

  • Kontaknachverfolgung erforderlich (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • Betretungsverbot für tourisitische Zwecke - nach Ermöglichung einer geordneten Abreise 

Stufe I:
geringes Risiko

Stufe II:
moderates Risiko

Stufe III:
hohes Risiko

Stufe IV:
sehr hohes Risiko

Landkarte

Detailliertere Informationen findest du hier:

Die aktuelle Einstufung der Bezirke findest du hier:

Langfassung

Aktuelle Testungszahlen

Mit Stand 04.11.2020, 07.30 Uhr wurden seit Vollbetrieb der Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ österreichweit bereits 429.384 Testungen in 5.885 Betrieben durchgeführt.

Mit Klick auf das Bundesland in folgender Österreich-Landkarte werden die Testungs-Zahlen des jeweiligen Bundeslandes angezeigt. Das blaue Farbschema zeigt die Intensität der Testungen. Je dunkler das Bundesland markiert ist, umso mehr Testungen wurden durchgeführt.

Informationen zu Test und Ablauf

Informationen für regionale Tourismusverbände
Beilage 1 (Einverständniserklärung)
Beilage 1 (Einverständniserklärung)

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft"

Damit sich Gäste wie auch Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung ein Testangebot erarbeitet: Seit Juli können sich Beschäftigte von gewerblichen Beherbergungsbetrieben freiwillig und kostenfrei auf COVID-19 testen lassen.

Seit 1. September können sich neben Beschäftigten gewerblicher Beherbergungsbetriebe auch jene von Campingplätzen, Jugendherbergen und von öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieben regelmäßig testen lassen. Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ wird nun bis 30. April 2021 (Ende der Wintersaison) verlängert.

Wer kann sich testen lassen?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer etc.)

Wie oft kann man sich testen lassen?

Gefördert wird ein freiwilliger Test pro Kalenderwoche von Anfang Juli bis vorerst 31. Oktober 2020 (Ende der Sommersaison).

Notwendige Schritte für die Gratis-Testungen

  • Mitarbeiter bzw. Inhaber entscheiden sich freiwillig für Test
  • Damit der notwendige Fördervertrag mit dem Bund zustande kommen kann, muss auf  www.oesterreich.gv.at ein entsprechender Antrag gestellt werden. Entweder durch den einzelnen Förderungsberechtigten oder gesammelt durch den Beherbergungsbetrieb oder den Tourismusverband.
  • Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält man einen QR-Code als Bestätigung.
  • Danach wird zwischen dem Tourismusverband bzw. dem Beherbergungsbetrieb und einem Labor die Durchführung der Testungen und ein Termin vereinbart.
  • Eine Liste aller teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden.
  • Bei der Abstrichentnahme muss der persönliche QR-Code gemeinsam mit einem Lichtbildausweis vorgelegt werden.
  • Die Abstirchentnahme kann im Labor oder mobil stattfinden – etwa vor Ort im Beherberhungsbetrieb oder auch bei einem niedergelassenen Arzt
  • Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Labor und dem Bund.
  • Für Mitarbeiter, Betriebe oder Tourismusverbände entstehen keine Kosten!
  • Das Labor informiert die Personen über das Testergebnis, wenn diese das wünschen. Über welchen Weg diese Information erfolgt, wird mit dem Labor vereinbart.
  • Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ordnet die zuständige Gesundheitsbehörde eine Isolierung der erkrankten Person an. Zusätzlich werden – basierend auf dem Epidemiegesetz – die Kontaktpersonen eruiert, informiert und es kann je nach Situation beispielsweise eine Quarantäne angeordnet werden. Der erkrankte Beschäftigte hat umgehend auch den Arbeitgeber darüber zu informieren.

Rolle der Tourismusverbände

Den regionalen Tourismusverbänden kommt bei der Ausrollung und Abwicklung der Initiative „Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus“ eine zentrale Rolle zu:

  • Informationen für Beherbergungsbetriebe und örtliche Tourismusverbände
  • Ansprechpartner für Tourismusbetriebe bei Fragen und bei Bedarf Unterstützung der Beherbergungsbetriebe bei der Registrierung ihrer Beschäftigten auf oesterreich.gv.at
  • Ansprechpartner für Laboreinrichtungen in der Region
  • Vermarktung ihrer Destination als sichere Tourismusregion
Laborliste ansehenAktuelle Testungszahlen

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft"

Wie funktioniert das Testangebot?

  • Nach einmaliger Registrierung auf www.oesterreich.gv.at kann die Förderung in Anspruch genommen werden.
  • Aktuell bieten 31 Labore Testungen im Rahmen „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ an. Eine Liste der teilnehmenden Laboreinrichtungen steht nachfolgend zur Verfügung. Weitere Laboreinrichtungen werden laufend aufgenommen, wenn sie die notwendigen Kriterien (siehe Beilage 2 der Sonderrichtlinie) erfüllen und sich mit der Selbsterklärung anmelden. Weitere Details finden Sie nachfolgend.

Zusätzlich können sich ab 2. November 2020 neben den bestehenden Förderungsberechtigten auch Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen, für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer und alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer) sowie Personen aus der Privatzimmervermietung regelmäßig testen lassen. 

Damit stellt die Bundesregierung das größte präventive Testangebot in unserem Land zur Verfügung. Österreich gehört hier zu den internationalen Vorreitern.

Auswirkungen des Lockdown auf das Testangebot:

Personen, die in einem aufrechten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem gewerblichen Beherbergungsbetrieb, einer Jugendherberge, einem Campingplatz, einer Schneesportschule, einem Reisebüro oder einem öffentlich zugänglichen Gastronomiebetrieb stehen, können weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie auch weiterhin im Betrieb arbeiten. Personen, deren Arbeitszeit vorübergehend auf Null herabgesetzt ist (Kurzarbeit), können jedoch während dieser Zeit keine Probeentnahme durchführen lassen.

Personen, die als Dienstleister in einem von einem Betretungsverbot betroffenen Betrieb tätig waren, können mangels Kundenkontakt derzeit nicht am Testangebot teilnehmen.

Um allen angemeldeten Personen nach Wiederaufnahme ihrer Arbeit im Betrieb oder ihrer Tätigkeit als Dienstleister mit Kundenkontakt auch zeitnah wieder die Teilnahme am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ zu ermöglichen, ist bei vorübergehendem Wegfall der Förderungsvoraussetzungen aufgrund des Lockdowns keine Abmeldung vom Testangebot notwendig. Damit bleibt die Teilnahmeberechtigung (QR-Code) gültig und kann wieder für Probeentnahmen verwendet werden, sobald die Förderungsvoraussetzungen wieder erfüllt sind.

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft"

Damit sich Gäste wie auch Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung ein Testangebot erarbeitet: Seit Juli können sich Beschäftigte von gewerblichen Beherbergungsbetrieben freiwillig und kostenfrei auf COVID-19 testen lassen.

Seit 1. September können sich neben Beschäftigten gewerblicher Beherbergungsbetriebe auch jene von Campingplätzen, Jugendherbergen und von öffentlich zugänglichen gewerblichen Gastronomiebetrieben regelmäßig testen lassen. Das Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ wird nun bis 30. April 2021 (Ende der Wintersaison) verlängert.

Wer kann sich testen lassen?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer etc.)

Wie oft kann man sich testen lassen?

Gefördert wird ein freiwilliger Test pro Kalenderwoche von Anfang Juli bis vorerst 31. Oktober 2020 (Ende der Sommersaison).

Notwendige Schritte für die Gratis-Testungen

  • Mitarbeiter bzw. Inhaber entscheiden sich freiwillig für Test
  • Damit der notwendige Fördervertrag mit dem Bund zustande kommen kann, muss auf  www.oesterreich.gv.at ein entsprechender Antrag gestellt werden. Entweder durch den einzelnen Förderungsberechtigten oder gesammelt durch den Beherbergungsbetrieb oder den Tourismusverband.
  • Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält man einen QR-Code als Bestätigung.
  • Danach wird zwischen dem Tourismusverband bzw. dem Beherbergungsbetrieb und einem Labor die Durchführung der Testungen und ein Termin vereinbart.
  • Eine Liste aller teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden.
  • Bei der Abstrichentnahme muss der persönliche QR-Code gemeinsam mit einem Lichtbildausweis vorgelegt werden.
  • Die Abstirchentnahme kann im Labor oder mobil stattfinden – etwa vor Ort im Beherberhungsbetrieb oder auch bei einem niedergelassenen Arzt
  • Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Labor und dem Bund.
  • Für Mitarbeiter, Betriebe oder Tourismusverbände entstehen keine Kosten!
  • Das Labor informiert die Personen über das Testergebnis, wenn diese das wünschen. Über welchen Weg diese Information erfolgt, wird mit dem Labor vereinbart.
  • Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ordnet die zuständige Gesundheitsbehörde eine Isolierung der erkrankten Person an. Zusätzlich werden – basierend auf dem Epidemiegesetz – die Kontaktpersonen eruiert, informiert und es kann je nach Situation beispielsweise eine Quarantäne angeordnet werden. Der erkrankte Beschäftigte hat umgehend auch den Arbeitgeber darüber zu informieren.

Rolle der Tourismusverbände

Den regionalen Tourismusverbänden kommt bei der Ausrollung und Abwicklung der Initiative „Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus“ eine zentrale Rolle zu:

  • Informationen für Beherbergungsbetriebe und örtliche Tourismusverbände
  • Ansprechpartner für Tourismusbetriebe bei Fragen und bei Bedarf Unterstützung der Beherbergungsbetriebe bei der Registrierung ihrer Beschäftigten auf oesterreich.gv.at
  • Ansprechpartner für Laboreinrichtungen in der Region
  • Vermarktung ihrer Destination als sichere Tourismusregion
Laborliste ansehenAktuelle Testungszahlen

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft"

Wie funktioniert das Testangebot?

  • Nach einmaliger Registrierung auf www.oesterreich.gv.at kann die Förderung in Anspruch genommen werden.
  • Aktuell bieten 31 Labore Testungen im Rahmen „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ an. Eine Liste der teilnehmenden Laboreinrichtungen steht nachfolgend zur Verfügung. Weitere Laboreinrichtungen werden laufend aufgenommen, wenn sie die notwendigen Kriterien (siehe Beilage 2 der Sonderrichtlinie) erfüllen und sich mit der Selbsterklärung anmelden. Weitere Details finden Sie nachfolgend.

Zusätzlich können sich ab 2. November 2020 neben den bestehenden Förderungsberechtigten auch Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen, für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer und alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer) sowie Personen aus der Privatzimmervermietung regelmäßig testen lassen. 

Damit stellt die Bundesregierung das größte präventive Testangebot in unserem Land zur Verfügung. Österreich gehört hier zu den internationalen Vorreitern.

Auswirkungen des Lockdown auf das Testangebot:

Personen, die in einem aufrechten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zu einem gewerblichen Beherbergungsbetrieb, einer Jugendherberge, einem Campingplatz, einer Schneesportschule, einem Reisebüro oder einem öffentlich zugänglichen Gastronomiebetrieb stehen, können weiterhin am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ teilnehmen, sofern sie auch weiterhin im Betrieb arbeiten. Personen, deren Arbeitszeit vorübergehend auf Null herabgesetzt ist (Kurzarbeit), können jedoch während dieser Zeit keine Probeentnahme durchführen lassen.

Personen, die als Dienstleister in einem von einem Betretungsverbot betroffenen Betrieb tätig waren, können mangels Kundenkontakt derzeit nicht am Testangebot teilnehmen.

Um allen angemeldeten Personen nach Wiederaufnahme ihrer Arbeit im Betrieb oder ihrer Tätigkeit als Dienstleister mit Kundenkontakt auch zeitnah wieder die Teilnahme am Testangebot „Sichere Gastfreundschaft“ zu ermöglichen, ist bei vorübergehendem Wegfall der Förderungsvoraussetzungen aufgrund des Lockdowns keine Abmeldung vom Testangebot notwendig. Damit bleibt die Teilnahmeberechtigung (QR-Code) gültig und kann wieder für Probeentnahmen verwendet werden, sobald die Förderungsvoraussetzungen wieder erfüllt sind.

  • Termine werden vom Betrieb oder Tourismusverband organisiert. Ebenso ist eine direkte Kontaktaufnahme mit den Laboren möglich.
  • Die Probeentnahme erfolgt vor Ort im Betrieb, bei mobilen Stationen oder auch bei niedergelassenen Ärzten.
  • Die Kosten werden vom Bund mit max. 85 Euro pro Testung gefördert.
  • Termine werden vom Betrieb oder Tourismusverband organisiert. Ebenso ist eine direkte Kontaktaufnahme mit den Laboren möglich.
  • Die Probeentnahme erfolgt vor Ort im Betrieb, bei mobilen Stationen oder auch bei niedergelassenen Ärzten.
  • Die Kosten werden vom Bund mit max. 85 Euro pro Testung gefördert.