Veranstaltungen

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

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Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Maske tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Nach Möglichkeit Abstand zu fremden Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Maske in geschlossenen Räumen tragen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Alltagsempfehlungen, die uns auch weiterhin helfen können:

Die aktuell geltende COVID-19-Basismaßnahmenverordnung (1. Novelle) steht hier zur Verfügung:

FAQ

Was sind Veranstaltungen? Betrifft das auch kulturelle Veranstaltungen?

  • Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeitsfeiern, Filmvorführungen, Fahrten mit Reisebussen oder Ausflugsschiffen zu touristischen Zwecken, Ausstellungen, Kongresse, Fach- und Publikumsmessen und Gelegenheitsmärkte.

Dürfen Veranstaltungen derzeit stattfinden?

Grundsätzlich nicht. Es bestehen allerdings Ausnahmen:

  • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
  • Sportveranstaltungen im Spitzensport gemäß § 14,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • Begräbnisse mit höchstens 50 Personen,
  • Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen,
  • Zusammenkünfte zum Zweck der Ausübung von Sport im Freiluftbereich, bei dessen Ausübung es nicht zu Körperkontakt kommt, von nicht mehr als zehn Personen, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen (in Vorarlberg gelten Sonderbestimmungen)
  • Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen
  • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
  • Zusammenkünfte von nicht mehr als vier Personen, wobei diese nur aus zwei verschiedenen Haushalten stammen dürfen, zuzüglich deren minderjähriger Kinder oder Minderjähriger, denen gegenüber eine Aufsichtspflicht besteht, insgesamt höchstens jedoch sechs Minderjähriger und
  • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, mit Ausnahme von Zusammenkünften an Orten, die nicht der Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen, wie insbesondere in Garagen, Gärten, Schuppen oder Scheunen.

Sind Partys und Treffen mit Freunden möglich?

  • Feste, auch private, sind Veranstaltungen und damit derzeit nur mit maximal 4 Erwachsenen (zuzüglich deren maximal 6 minderjähriger Kinder) aus maximal 2 verschiedenen Haushalten gestattet.
  • Durch die Ausgangsregelungen, die seit 08. Februar 2021 gelten, darf der eigene private Wohnbereich zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages nur zu bestimmten Zwecken verlassen werden bzw. ist ein Aufenthalt außerhalb dieses zulässig. Der Kontakt mit anderen Personen zählt grundsätzlich zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse, er ist jedoch im Zeitraum zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages auf folgende Person beschränkt:
    • Personen im gemeinsamen Haushalt,
    • Lebenspartner, der nicht im gemeinsamen Haushalt lebt,
    • Einzelne engste Angehörige (Eltern, Kinder, Geschwister),
    • Einzelne wichtige Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird.
  • Treffen mit diesen Kontakten dürfen zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages nur stattfinden, wenn daran auf der einen Seite Personen aus höchstens einem Haushalt gleichzeitig und auf der anderen Seite nur eine Person beteiligt sind.
  • Durch diese Ausgangsregelungen und der Personenobergrenzen sind Feiern und Treffen nur sehr eingeschränkt möglich.

Mit wie vielen Menschen darf ich Hochzeit feiern? In der Kirche? Im privaten Garten?

  • Hochzeitsfeiern gelten als Veranstaltungen und sind daher nur mit maximal 4 Personen (zuzüglich deren maximal 6 minderjährigen Kinder) aus maximal 2 verschiedenen Haushalten zulässig.
  • Durch die geltenden Ausgangsregelungen sind Veranstaltungen zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages im privaten Wohnbereich nicht zulässig.

Gilt das auch wenn man im Freien heiratet und der 2-Meter Abstand eingehalten werden kann?

  • Ja, Hochzeitsfeiern gelten als Veranstaltungen und sind daher nur mit maximal 4 Erwachsenen aus maximal 2 verschiedenen Haushalten, zuzüglich maximal 6 Minderjährigen zulässig.

Was gilt, wenn man auf einem Privatgrundstück heiratet bzw. für feiern auf im privaten Bereich?

  • Durch die geltenden Ausgangsregelungen sind Veranstaltungen im privaten Wohnbereich zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages nur eingeschränkt zulässig.

Wie sind Demonstrationen möglich?

  • Demonstrationen sind Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes 1953 und unter den Voraussetzungen dieses Bundesgesetzes zulässig. Das bedeutet, dass die jeweilige zuständige Veranstaltungsbehörde auf Basis der jeweiligen Gegebenheiten eine Versammlung auch untersagen kann, z.B. wenn die Sicherheits- und/oder Gesundheitslage das erforderlich macht.

Begräbnisse 

  • Begräbnisse dürfen mit höchstens 50 Personen stattfinden. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten und eine FFP2-Maske zu tragen.

Dürfen Sportkurse für Kinder stattfinden?

Ja, im Freiluftbereich dürfen Kurse mit bis zu 10 Kindern bzw. Jugendlichen (unter 18 Jahre) zuzüglich 2 volljähriger Betreuungspersonen abgehalten werden, sofern es bei der Sportausübung nicht zu Körperkontakt kommt.

In Vorarlberg gelten Sonderbestimmungen: dort ist die Ausübung von Sport im Freiluftbereich mit bis zu 20 Kindern bzw. Jugendliche (unter 18 Jahre) zuzüglich maximal 3 volljähriger Betreuungspersonen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 10 Kindern bzw. Jugendlichen zuzüglich maximal 2 volljähriger Betreuungspersonen zulässig.

Dürfen Pfadfindertreffen, Kurse (Malen, Basteln, Gesang, etc.) für Kinder und Jugendliche stattfinden? 

Ja, seit 15.3. dürfen Veranstaltungen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit mit bis zu 10 Kindern bzw. Jugendlichen (unter 18 Jahre) zuzüglich 2 volljährigen Betreuungspersonen stattfinden.

In Vorarlberg gelten Sonderbestimmungen: dort sind im Freiluftbereich bis zu 20 Kinder bzw. Jugendliche unter 18 Jahre zuzüglich 3 volljährige Betreuungspersonen zulässig.

Der Mindestabstand und das Tragen einer FFP2-Maske kann entfallen, sofern dies im verpflichtenden COVID-19-Präventionskonzept vorgesehen ist.

Betreuer/innen haben alle 7 Tage ein negatives Testergebnis vorzuweisen, andernfalls sie eine FFP2-Maske zu tragen haben. Kinder und Jugendliche haben nur in geschlossenen Räumen ein negatives Testergebnis vorzuweisen. In Vorarlberg gelten Sonderbestimmungen.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Veranstaltungen derzeit stattfinden?

  • Zusammenkünfte dürfen ohne Personenobergrenzen stattfinden.
  • Für Zusammenkünfte mit bis zu 25 Teilnehmenden gibt es grundsätzlich keine Beschränkungen. Sofern auch die Voraussetzungen für Gastronomie-, Beherbergungs- und Freizeitbetriebe erfüllt sind, gilt hinsichtlich des Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr die jeweils strengere Regel.
  • Bei Zusammenkünften mit mehr als 25 Teilnehmenden ist von allen Teilnehmenden ein 2G-Nachweis (Impfung oder Genesung) zu erbringen.
  • Bei Zusammenkünften mit mehr als 50 Teilnehmenden ist ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen sowie ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen
  • Zusammenkünfte mit mehr als 50 Teilnehmenden unterliegen zudem einer Anzeigepflicht bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, bei mehr als 250 Personen besteht eine Bewilligungspflicht.

Was ist ein gültiger Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr (3G, 2,5G, 2G)?

Als 3G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 360 Tage (zwischen beiden Impfungen müssen mind. 14 Tage verstrichen sein).
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgehsehen ist – nicht länger als 270 Tage
    • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 360 Tage.
    • Weitere Impfung (Auffrischungsimpfung) – diese darf nicht länger als 360 Tage zurückliegen und zwischen der letzten Impfung müssen mind. 120 Tage verstrichen sein.
  • Ein Genesungsnachweis oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Der Corona-Testpass (gemäß § 4 Z 1 der COVID-19-Schulverordnung) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen. Dies gilt in der Woche, in der die Testintervalle eingehalten werden, auch am Freitag, Samstag und Sonntag dieser Woche.

Als 2,5G-Nachweis gilt:

Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:

  • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 360 Tage (zwischen beiden Impfungen müssen mind. 14 Tage verstrichen sein).
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgehsehen ist – nicht länger als 270 Tage
  • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 360 Tage
  • Weitere Impfung (Auffrischungsimpfung) – diese darf nicht länger als 360 Tage zurückliegen und zwischen der letzten Impfung müssen mind. 120 Tage verstrichen sein.
  • Ein Genesungsnachweis oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als180 Tage.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Der Corona-Testpass (gemäß § 4 Z 1 der COVID-19-Schulverordnung) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen. Dies gilt in der Woche, in der die Testintervalle eingehalten werden, auch am Freitag, Samstag und Sonntag dieser Woche.

Als 2G-Nachweis gilt:

Der Corona-Testpass (gemäß § 4 Z 1 der COVID-19-Schulverordnung) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen. Dies gilt in der Woche, in der die Testintervalle eingehalten werden, auch am Freitag, Samstag und Sonntag dieser Woche.

  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 360 Tage (zwischen beiden Impfungen müssen mind. 14 Tage verstrichen sein).
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgehsehen ist – nicht länger als 270 Tage
    • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 360 Tage
    • Weitere Impfung (Auffrischungsimpfung) – diese darf nicht länger als 360 Tage zurückliegen und zwischen der letzten Impfung müssen mind. 120 Tage verstrichen sein.
    • Ein Genesungsnachweis oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als180 Tage
  • Bis 5. Dezember 2021 gilt als 2G-Nachweis auch eine Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff in Kombination mit einem negativen gültigen PCR-Test (72 Stunden gültig)
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen Nachweis

Besteht eine Registrierungspflicht der Teilnehmenden?

  • Ja, bei Veranstaltungen mit mehr als 25 Teilnehmenden besteht eine Registrierungspflicht.

Welche Kontaktdaten müssen im Rahmen der Registrierungspflicht von den Teilnehmenden erfasst werden?

  • Zum Zwecke der Kontaktpersonennachverfolgung bei Auftreten eines COVID-19-Falles müssen bei Zusammenkünften ab 100 Teilnehmern von allen Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten vor Ort aufhalten, Vor- und Familienname, Telefonnummer und (wenn vorhanden) E-Mail-Adresse, ergänzt um den Zeitraum des Betretens sowie (wenn vorhanden) die Tischnummer bzw. den Bereich des konkreten Aufenthalts, erhoben werden.
  • Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich auch Personen aus dem gemeinsamen Haushalt bestehen, ist die Datenerfassung einer volljährigen Person dieser Gruppe ausreichend.
  • Diese Daten dürfen ausschließlich zur Kontaktpersonennachverfolgung verarbeitet werden und sind auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde vorzulegen.
  •  Die Daten sind sicher aufzubewahren und nach 28 Tagen unverzüglich zu löschen.

Sind Partys und Treffen mit Freunden möglich?

  • Ja, es gelten die allgemeinen Bestimmungen für Zusammenkünfte

Mit wie vielen Menschen darf ich Hochzeit feiern? 

  • Hochzeitsfeiern dürfen unter den allgemeinen Bestimmungen für Zusammenkünfte abgehalten werden. Bei mehr als 25 Personen gilt die 2G-Regel und eine Registrierungspflicht aller Teilnehmenden. Bei mehr als 50 Teilnehmenden besteht zudem eine Anzeigepflicht und die Pflicht zur Erstellung eines COVID-19-Präventionskonzepts. Bei mehr als 250 Teilnehmenden besteht zusätzlich eine Bewilligungspflicht. 
  • Findet die Hochzeitsfeier in einem Restaurant oder Hotel statt, haben alle Gäste beim Betreten des Betriebes einen 2G-Nachweis vorzuweisen.

Dürfen Weihnachts- und Adventmärkte diesen Winter stattfinden?

  • Ja, Weihnachts- und Adventmärkte können diesen Winter in ganz Österreich stattfinden
  • Gäste benötigen einen 2G-Nachweis (Impfung oder Genesung) und müssen sich registrieren.
    • Die Kontrolle des 2G-Nachweises muss nicht zwingend beim Eingang erfolgen, sondern kann auch durch Bänderausgabe bei Kontrollpunkten außerhalb bzw. innerhalb des Areals erfolgen. Diese Bänder sind stichprobenartig zu kontrollieren.
    • Ab 1.11. haben Mitarbeiter/innen verpflichtend einen 3G-Nachweis (Impfung, Genesung oder Test) vorzuweisen, wenn ein physischer Kontakt zu anderen Personen (Gästen, Kollegen) am Arbeitsort nicht ausgeschlossen werden kann. 
    • Bei mehr als 250 zu erwartenden Besucher haben Mitarbeiter/innen einen 2G-Nachweis zu erbringen. Kann kein 2G-Nachweis erbracht werden, ist ein jeweils gültiger PCR-Test vorzuweisen und zusätzlich bei unmittelbarem Kundenkontakt eine FFP2-Maske zu tragen.
    • Bei mehr als 50 zu erwartenden Gästen besteht zudem eine Anzeigepflicht, bei mehr als 250 Gästen eine Bewilligungspflicht der Bezirksverwaltungsbehörde
    • Bei mehr als zu erwartenden 50 Gästen ist ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen.

Gilt das auch für Zusammenkünfte im Freien?

  • Ja, die Bestimmungen gelten sowohl für geschlossene Räume, als auch für Zusammenkünfte im Freien.

Was gilt, wenn man auf einem Privatgrundstück heiratet bzw. für Feiern im privaten Bereich?

  • Für Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, der der Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dient, gelten keine Einschränkungen.
  • Für Zusammenkünfte an Orten, die nicht der Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen, wie z.B. Garagen, Gärten, Schuppen oder Scheunen, gelten die allgemeinen Regelungen für Zusammenkünfte.

Wie sind Demonstrationen möglich?

  • Demonstrationen sind Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes 1953 und unter den Voraussetzungen dieses Bundesgesetzes zulässig. Das bedeutet, dass die jeweilige zuständige Veranstaltungsbehörde auf Basis der jeweiligen Gegebenheiten eine Versammlung auch untersagen kann, z. B. wenn die Sicherheits- und/oder Gesundheitslage das erforderlich macht.

Welche Vorgaben gibt es für Begräbnisse?

  • Es besteht keine 2G-Pflicht oder Registrierungspflicht der Gäste.
  • Bei Begräbnissen mit mehr als 50 Teilnehmenden besteht eine FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, soweit nicht alle Personen einen 2G-Nachweis erbringen.
  • Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs ist für Personen ohne 2G-Nachweis zulässig, um an einem Begräbnis teilzunehmen.

Dürfen Sportkurse (z.B. Schikurse) für Kinder stattfinden?

  • Ja, bei Sportkursen für Kinder handelt es sich um außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit
  • Für diese gilt bei mehr als 25 Teilnehmern die 3G-Pflicht (Impfung, Genesung, Test).
  • Bei mehr als 50 Personen ist zudem ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und ein COVID-19-Beauftragter zu ernennen. Zudem ist die Zusammenkunft bei der Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen.
  • Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres sind von der 3G-Pflicht befreit. Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren gilt der „Ninja-Pass“ der Schulen als 3G-Nachweis.
  • Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs ist für Personen ohne 2G-Nachweis zulässig, um an außerschulischer Jugenderziehung und Jugendarbeit teilzunehmen.

Dürfen Pfadfindertreffen und Kurse (Malen, Basteln, Gesang, etc.) für Kinder und Jugendliche stattfinden? 

  • Ja, es gelten die allgemeinen Rahmenbedingungen für Zusammenkünfte.

Unter welchen Voraussetzungen können Seminare/Konferenzen abgehalten werden?

  • Für Seminare/Konferenzen gelten die allgemeinen Bestimmungen für Zusammenkünfte
    • Bei mehr als 25 Teilnehmenden ist ein 2G-Nachweis vorzuweisen.
    • Bei mehr als 50 Teilnehmenden besteht eine Anzeigepflicht und die Pflicht zur Ausarbeitung eines Präventionskonzeptes
    • Bei mehr als 250 Teilnehmenden ist eine Bewilligung einzuholen.
  • Handelt es sich um Seminare/Konferenzen, die zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind, gilt keine 2G-Pflicht. Bei mehr als 50 Teilnehmenden gilt jedoch eine FFP2-Maskenpflicht, sofern nicht alle Personen einen 2G-Nachweis vorweisen können.
  • Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs für Personen ohne 2G-Nachweis ist zulässig, um an Seminaren/Konferenzen, die zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind, teilzunehmen.

Erhöhung des Veranstalterschutzschirms auf 10 Millionen Euro

FAQ

FAQ Schutzschirm für Veranstaltungen

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1. Zielsetzung

Was ist Ziel der Förderung?

  • Das Ziel der Förderung besteht in der Ermöglichung der Planung und Durchführung von Veranstaltungen bis zum 30. Juni 2023 trotz der COVID-19-Krise

2. Gegenstand der Förderung

Was wird gefördert?

  • Die Förderung besteht im Ausgleich des finanziellen Nachteils, der aus einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung resultiert, im Ausmaß von maximal 90% (bzw. 80% beim Schutzschirm II) der förderbaren Gesamtkosten der Veranstaltung.

Was ist von der Förderung nicht umfasst?

  • Ausgeschlossen sind finanzielle Nachteile, die bereits vor der Einreichung des Förderungsansuchens entstanden sind; d.h. insbesondere, dass Veranstaltungen, die vor der Einreichung des Förderungsansuchens abgesagt wurden, nicht förderungsfähig sind.

3. Persönliche Voraussetzungen

Wer kann um eine Förderung ansuchen?

  • Die Förderung kann von Veranstalterinnen und Veranstaltern unabhängig von ihrer Rechtsform, ihrem Sitz und ihrer Größe angesucht werden. Veranstalterinnen und Veranstalter sind diejenigen, die das wirtschaftliche Risiko tragen. 
  • Alternativ können Veranstaltungsagenturen sowie Eventplanerinnen und Eventplaner unter bestimmten Voraussetzungen als Veranstalterinnen und Veranstalter um die Förderung ansuchen.

Können auch Veranstalterinnen und Veranstalter mit Sitz im Ausland um eine Förderung ansuchen?

  • Ja, Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Veranstaltung in Österreich stattfindet.

Wer kann nicht um eine Förderung ansuchen?

  • Bund, Länder und Gemeinden 
  • Unternehmen, die gemäß dem „Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen“ (ESVG 2010) von der Statistik Austria als „Staatliche Einheit“ mit der Kennung S.13 geführt werden. Ausgenommen sind jene Unternehmen bzw. Unternehmensteile, die im Wettbewerb mit anderen am Markt tätigen Unternehmen stehen.
  • Unternehmen, die den Bereichen Fischerei und Aquakultur, Urproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Kohleindustrie, Schiffbau, Stahlindustrie, Kunstfaserindustrie zuzurechnen sind.

Können auch Start-Ups um eine Förderung ansuchen?

  • Ja, sofern die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen vorliegen.

Gilt die Förderung auch für Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer, freischaffende Künstlerinnen und Künstler und Vereine?

  • Ja, sofern die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen vorliegen.

4. Sachliche Voraussetzungen

Muss der Veranstaltungsort in Österreich liegen?

  • Ja, der Veranstaltungsort muss – unabhängig vom Sitz der Veranstalterin bzw. des Veranstalters – in Österreich liegen. 

Was ist unter dem Begriff „Veranstaltung“ im Sinne dieser Richtlinie zu verstehen?

  • Als Veranstaltung im Sinne dieser Richtlinie gelten geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dazu zählen Business-to-Business- und Business-to-Consumer-Veranstaltungen, Kongresse, Messen, Gelegenheitsmärkte, sowie kulturelle Veranstaltungen und Sportveranstaltungen.
  • Eine Veranstaltung im Tourneebetrieb sowie regelmäßig am selben Veranstaltungsort stattfindende gleichartige Veranstaltungen (Veranstaltungszyklus, Theatersaison, Programmzyklus etc.) sind als eine einzige Veranstaltung zu behandeln. Sofern eine solche Veranstaltung bereits begonnen hat, ist eine Förderung nur möglich, soweit der finanzielle Nachteil noch nicht eingetreten ist. 

 Was ist eine Veranstaltung im Tourneebetrieb?

  • Veranstaltungen im Tourneebetrieb sind alle Darbietungen und Unternehmungen, die unter Verwendung eines gleichartigen Veranstaltungsprogramms und gleichartiger Veranstaltungseinrichtungen darauf ausgerichtet sind, abwechselnd an verschiedenen Orten durchgeführt zu werden.

Welche Veranstaltungen sind nicht förderbar?

  • Sportveranstaltungen im Mannschaftssport, die im nationalen oder internationalen Ligen- und Meisterschaftsbetrieb stattfinden
  • Politische Veranstaltungen
  • Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen
  • Private Veranstaltungen, die ohne Veranstaltungsagenturen oder Eventplaner durchgeführt werden.
  • Veranstaltungen, für die bereits Förderungsansuchen eingebracht worden sind
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen
  • Veranstaltungen, für deren Durchführungsdatum bereits im Zeitpunkt des Ansuchens feststeht, dass aufgrund von behördlichen Beschränkungen keine Teilnahme von Besucherinnen und Besuchern erlaubt sein wird

Kann die Förderung auch für bereits vor Inkrafttreten dieser Richtlinie vollständig durchgeplante Veranstaltungen angesucht werden?

  •  Ja, eine Förderung ist möglich, wenn die Veranstaltung anhand der Vorgaben dieser Richtlinie nochmals kalkuliert wird sowie die sonstigen Voraussetzungen dieser Richtlinie vorliegen. 

Kann eine Veranstaltung an mehreren Veranstaltungsorten abgehalten werden?

  • Ja, eine Aufteilung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf mehrere Veranstaltungsorte ist möglich, diese müssen aber räumlich unabhängig voneinander sein; die bloße Einteilung eines Ortes in Sektoren ist nicht ausreichend.

Müssen Teilnehmerobergrenzen bei der Planung der Veranstaltung berücksichtigt werden?

  • Bei der Planung der Veranstaltung sind der Verlauf der Pandemie und die entsprechenden Verordnungen des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zu berücksichtigen. Weiters ist der Erkenntnisstand zum Infektionsrisiko zum Zeitpunkt des Einbringens des Förderungsansuchens bei der ÖHT einzubeziehen. Zusätzlich waren bei Veranstaltungen vor dem 1. Juli 2021 die in der Richtlinie festgelegten Teilnehmerobergrenzen bei der Planung der Veranstaltung zu berücksichtigen. 

Müssen bei der Veranstaltung Einnahmen erzielt werden?

  • Nein, jedoch gelten in diesem Fall spezielle Förderungsvoraussetzungen.
  • Geschenke und Spenden gelten nicht als Einnahmen.

Muss die Veranstaltung für die Auszahlung der Förderung abgesagt werden oder ist es ausreichend, wenn sie nur eingeschränkt stattfindet?

  • Veranstaltungen, bei denen Einnahmen lukriert werden, werden auch im Falle einer eingeschränkten Durchführung gefördert. Veranstaltungen, bei denen keine Einnahmen lukriert werden (nur möglich im Schutzschirm I), können nur im Falle der Absage gefördert werden.

In welchen Fällen wird eine Förderung ausgezahlt?

  • Die Absage oder eingeschränkte Durchführung muss objektiv mit COVID-19 im Zusammenhang stehen.
  • COVID-19-bedingte Beschränkung der An- und Abreise oder des Aufenthalts einer erheblichen Anzahl der Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Sprecherinnen und Sprecher oder einzelner vorab definierter, für die Durchführung der Veranstaltung objektiv unerlässlicher Personen (Bsp. Solokünstlerinnen und –künstler mit nationaler oder internationaler Bekanntheit)
  • Erkrankung mit COVID-19 oder verpflichtende Absonderung bzw. Quarantäne oder Betroffenheit von (nächtlichen) Ausgangsbeschränkungen einer erheblichen Anzahl der Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Sprecherinnen und Sprecher
  • Gesetzliche oder behördliche Maßnahmen, die die erlaubte Teilnehmeranzahl erheblich einschränken
    • „Erheblich“ bedeutet eine Reduktion um mehr als 30% im Vergleich zu der im Förderungsangebot festgelegten Teilnehmerzahl oder um zumindest 50% im Vergleich zur Maximalkapazität des Veranstaltungsortes (bei gleichzeitiger Reduktion von zumindest 15% im Vergleich zu der im Förderungsangebot festgelegten Teilnehmerzahl), wobei Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Sprecherinnen und Sprecher jeweils einzeln zu betrachten sind; der Auszahlungstatbestand ist erfüllt, sobald einer der genannten Personenkreise die Reduktion erfährt.

Wann wird keine Förderung ausgezahlt?

  • Bei wirtschaftlichen Fehlplanungen oder subjektiven Gründen kann keine Förderung ausbezahlt werden. 

Kann ich für mehrere Veranstaltungen um Förderung ansuchen?

  • Ja, sofern die Veranstalterin bzw. der Veranstalter den EU-beihilfenrechtlichen Rahmen noch nicht ausgeschöpft haben.

5. Förderbare und nicht förderbare Kosten

Welche Kosten sind förderbar?

  • Alle Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette, die mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen, z.B. Lieferantinnen und Lieferanten, Dienstleisterinnen und Dienstleister der Veranstaltungstechnik, Ordner- und Kontrolldienste, Übersetzungs- und Dolmetschleistungen, Zeltverleih, Technik, Hotels, Catering, Künstlerinnen und Künstler, Bar, Service, Floristinnen und Floristen, Veranstaltungsort, Ticketing- und Rückabwicklungskosten, Marketingkosten, Agenturen. Dazu zählen auch Abschlagszahlungen, die bereits zum Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses vereinbart waren und die in einem angemessenen Verhältnis zum frustrierten Aufwand des Dritten stehen.
  • Eigene Personalkosten der Veranstalterin bzw. des Veranstalters, die ausschließlich der Vorbereitung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung gedient haben

Welche Kosten sind nicht förderbar?

  • Umsatzsteuer bei vorliegender Vorsteuerabzugsberechtigung
  • Investitionskosten, soweit es sich nicht um geringwertige Wirtschaftsgüter handelt
  • Personalkosten für den laufenden Betrieb
  • Sachkosten für den laufenden Betrieb
  • Kosten aus Kleinbetragsrechnungen unter EUR 100,00 (netto)

6. Art und Höhe der Förderung

Wie ist die Förderung ausgestaltet?

  • Die Förderung ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss auf Grundlage einer privatrechtlichen Vereinbarung. Sie wird nur im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung ausbezahlt.

Wie erfolgt die Förderungsvergabe?

  • Die Förderungsvergabe erfolgt chronologisch entsprechend der Reihenfolge des Eintreffens der vollständigen und beurteilungsfähigen Förderungsansuchen bei der Abwicklungsstelle ÖHT bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die zur Verfügung stehenden Mittel vergeben sind, das sind derzeit EUR 300 Mio.

Wie hoch ist die Förderungszusage?

  • Die Förderung wird auf Basis der „De-minimis“-Verordnung (Obergrenze EUR 200.000,00) und auf Abschnitt 3.1 des Befristeten Rahmens (Obergrenze EUR 800.000,00) gewährt. Die Höhe der Förderungszusage hängt von den bereits ausbezahlten oder verbindlich zugesagten „De-minimis“-Förderungen und COVID-19-Hilfsmaßnahmen ab, die unter den beiden oben genannten Rechtsgrundlagen gewährt wurden.
  • Innerhalb der genannten Obergrenzen (maximal EUR 1 Mio.) beträgt die Förderungszusage maximal 90% der förderbaren Kosten.
  • Im März 2021 wurde eine erste Erhöhung auf EUR 2 Mio. pro Veranstalter umgesetzt. Ein Umstieg von bestehenden Anträgen auf die höhere Fördersumme ist nachträglich möglich.
  • Für den Schutzschirm II gilt:

    Die Förderung wird auf Basis des Art. 107 Abs. 2 lit. b AEUV („Beihilfen zur Beseitigung von Schäden, die durch Naturkatastrophen oder sonstige außergewöhnliche Ereignisse entstanden sind“) gewährt. Innerhalb der genannten Obergrenzen (maximal EUR 10 Mio.) beträgt die Förderungszusage maximal 80% der förderbaren Kosten.

Wie hoch ist die ausbezahlte Förderung?

  • Die Förderung wird ausschließlich im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung ausbezahlt. Wird die Veranstaltung wie geplant durchgeführt, wird keine Förderung ausbezahlt.
  • Die Höhe der ausbezahlten Förderung ist einerseits mit der Höhe der Förderungszusage und andererseits mit der Höhe des tatsächlich erlittenen finanziellen Nachteils begrenzt.
  • Im Falle der Absage der Veranstaltung berechnet sich der auszugleichende finanzielle Nachteil aus der Differenz zwischen den nicht (mehr) stornierbaren förderbaren Kosten und allfälligen angemessenen Abschlagszahlungen einerseits und den trotz Absage erzielten Einnahmen, allfälligen Versicherungsleistungen und anderen Förderungen andererseits.
  • Im Falle einer wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung berechnet sich der auszugleichende finanzielle Nachteil aus der Differenz zwischen den nicht (mehr) stornierbaren förderbaren Kosten und allfälligen angemessenen Abschlagszahlungen einerseits und den trotz Absage erzielten Einnahmen, allfälligen Versicherungsleistungen und anderen Förderungen andererseits.

In welchen Fällen und wann kann ich um die Auszahlung ansuchen?

  • Um eine Auszahlung kann grundsätzlich nur im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung angesucht werden. Bei Veranstaltungen ohne Einnahmen (nur möglich im Schutzschirm I) wird die Förderung nur bei einer Absage ausbezahlt.
  • Die Auszahlung ist binnen 8 Wochen nach dem (geplanten) Veranstaltungsdatum bei der ÖHT anzusuchen.
  • Wichtig: Die Auszahlung erfolgt auf Basis bezahlter Rechnungen und von der Steuerberaterin bzw. vom Steuerberater, von der Wirtschaftsprüferin bzw. vom Wirtschaftsprüfer oder von der Bilanzbuchhalterin bzw. vom Bilanzbuchhalter bestätigter eigener Personalkosten.
  • Bei wirtschaftlichen Fehlplanungen, subjektiven Gründen für eine Absage bzw. eingeschränkte Durchführung der Veranstaltung oder im Falle einer zumutbaren Verschiebung der Veranstaltung kommt es zu keiner Auszahlung.

7. Einschränkungen der Förderung aufgrund des EU-Beihilfenrechts 

Auf welchen Rechtsgrundlagen im EU-Beihilfenrecht basiert die Förderung?

  • Die Förderung wird auf Basis der „De-minimis“-Verordnung (Obergrenze EUR 200.000,00) und auf Abschnitt 3.1 des Befristeten Rahmens (Obergrenze EUR 800.000,00) gewährt.
  • Der EU-Beihilfenrahmen wurde von EUR 1 Mio. auf EUR 2 Mio. pro Veranstalter angehoben.
  • Für den Schutzschirm II gilt:

    Die Förderung wird auf Basis des Art. 107 Abs. 2 lit. b AEUV („Beihilfen zur Beseitigung von Schäden, die durch Naturkatastrophen oder sonstige außergewöhnliche Ereignisse entstanden sind“) gewährt.

Wann wird die Förderung auf Grundlage des Befristeten Rahmens und wann aufgrund der „De-minimis“-Verordnung vergeben?

  • Zuerst wird der „De-minimis“-Rahmen belastet und anschließend wird der Befristete Rahmen herangezogen.
  • Für den Schutzschirm II gilt:

    Für eine Förderung im Rahmen des Schutzschirm II wird weder der „De-minimis“-Rahmen belastet noch der Befristete Rahmen herangezogen, da die Förderung auf Basis des Art. 107 Abs. 2 lit. b AEUV gewährt wird.

Welche bisher erhaltenen Förderungen verringern aufgrund der Vorgaben der Europäischen Kommission die Höhe der maximalen Förderungszusage?

  • Alle Förderungen, die Sie bereits auf Basis der „De-minimis“-Verordnung oder des Abschnitts 3.1 des Befristeten Rahmens erhalten haben, sind gegenzurechnen. Auf Abschnitt 3.1 des Befristeten Rahmens basieren folgende Hilfsmaßnahmen: 100%ige Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierung, Umsatzersatz, Fixkostenzuschuss EUR 800.000,00.
  • Für den Schutzschirm II gilt:
    Bisher erhaltene Förderungen verringern die Höhe der maximale Förderungszusage im Rahmen des Schutzschirm II nicht.

8. Förderungsansuchen

Wie kann die Förderung angesucht werden?

  • Die Einreichung von Förderungsansuchen hat über das ÖHT-Kundenportal auf der Website www.oeht.at zu erfolgen.

Wer kann das Ansuchen einbringen?

  • Die Einreichung kann durch die Förderwerberin bzw. den Förderwerber selbst oder durch eine von ihr bzw. ihm dazu bevollmächtigte Person erfolgen.

Wann kann die ÖHT mit der Bearbeitung beginnen?

  • Die Bearbeitung kann erst beginnen, wenn alle erforderlichen Unterlagen im Kundenportal hochgeladen sind.

Wie kann überprüft werden, ob das Ansuchen erfolgreich eingebracht wurde?

  • Sobald Sie das Ansuchen im ÖHT-Portal absenden, erhalten Sie eine Rückmeldung per E-Mail. Im Falle einer Zurückweisung aufgrund von fehlenden Informationen oder Unterlagen bekommen Sie ebenfalls ein E-Mail mit der Bitte um Vervollständigung. Sie erhalten ebenfalls Rückmeldung, sobald das Ansuchen seitens der ÖHT zur Bearbeitung angenommen worden ist.

Kann ein Ansuchen auch nach bereits erfolgter Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung eingebracht werden?

  • Nein, Ansuchen müssen eingebracht werden bevor feststeht, dass die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann. Ist für das geplante Veranstaltungsdatum vor Einreichung bekannt, dass behördliche Beschränkungen die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeinflussen werden, ist dieser Umstand entsprechend bei der Einreichung zu berücksichtigen. Ansuchen müssen jedenfalls vor dem geplanten Durchführungsdatum eingebracht werden. Für die Förderung können grundsätzlich nur jene Kosten berücksichtigt werden, die nach der Einbringung des Ansuchens angefallen sind. Davon ausgenommen sind Anzahlungen für die langfristige Vorausbuchung von Veranstaltungsstätten. 

Für mein geplantes Veranstaltungsdatum ist bereits bekannt, dass eine Teilnahme von Besucherinnen und Besuchern aufgrund behördlicher Beschränkungen nicht möglich sein wird. Kann ich trotzdem um eine Förderung ansuchen?

  • Nein, Ansuchen müssen eingebracht werden bevor feststeht, dass die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann. 

9. Prüfung und Entscheidung

Wie verläuft der Prozess von Einreichung bis Förderungszusage?

  • Ab vollständigem Hochladen des digitalen Ansuchens wird dieses von der ÖHT überprüft. Im Falle einer Bewilligung wird ein Förderungsangebot ausgestellt. Dieses ist innerhalb einer bestimmten, im Förderungsangebot genannten Frist (4 Wochen beim Schutzschirm I und 14 Tage beim Schutzschirm II), jedenfalls aber vor Veranstaltungsbeginn, rechtsgültig unterfertigt an die ÖHT zu retournieren, ansonsten gilt das Angebot als widerrufen. Im Falle einer Ablehnung erhalten Sie ebenfalls ein Schreiben mit einer Begründung.

10. Fristen

Ab wann kann die Förderung angesucht werden?

  • Ansuchen für den Schutzschirm I können ab 18. Jänner 2021 eingereicht werden. Ansuchen für den Schutzschirm II können ab 12. Juli 2021 eingereicht werden.

Bis wann kann eine Förderung angesucht werden?

  • Ansuchen für den Schutzschirm I können bis 1. Juni 2022 eingereicht werden. Ansuchen für den Schutzschirm II konnten bis 30. April 2022 eingereicht werden.

In welchem Zeitraum muss die Veranstaltung abgehalten werden?

  • Die Veranstaltungen im Rahmen des Schutzschirm I sind zwischen 1. März 2021 und 30. Juni 2023 durchzuführen. Die Veranstaltungen im Rahmen des Schutzschirm II sind zwischen 12. Juli 2021 und 30. Juni 2023 durchzuführen.

11. Sonstiges 

Was ist ein finanzieller Nachteil im Sinne dieser Richtlinie?

  • Der finanzielle Nachteil ist der Abgang (negativer Saldo aus Ausgaben abzüglich Einnahmen) der Veranstalterin bzw. des Veranstalters, der sich aus der Absage oder wesentlichen Einschränkung der Durchführung der Veranstaltung ergibt.

In welchem Umfang besteht die Schadensminderungspflicht auf Seite der Förderungsnehmerin bzw. des Förderungsnehmers?

  • Die Förderungsnehmerin bzw. der Förderungsnehmer muss zumutbare Maßnahmen setzen, um den finanziellen Nachteil zu reduzieren. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem die Maßnahme gesetzt wurde oder die Maßnahme gesetzt hätte werden können (Betrachtung ex ante). Diese umfassen Vertragsverhandlungen mit Dritten und die Prüfung einer zumutbaren Verschiebung.
  • Die Auflösung eines Vertragsverhältnisses zur Reduktion eines finanziellen Nachteils ist nur dann zumutbar, wenn das ohne Risiko eines Rechtsstreits mit unsicherem Ausgang erfolgen kann. Die Auflösung von veranstaltungsnotwendigen Verträgen ist hingegen nicht zumutbar.
  • Zum Nachweis sind sämtliche Unterlagen bereitzuhalten und auf Verlangen vorzulegen.

Wann ist eine Verschiebung der Veranstaltung zumutbar?

  • Eine Verschiebung der Veranstaltung ist nur insofern zumutbar, als der Zweck der Veranstaltung gewahrt werden kann und der durch die Verschiebung entstehende Mehraufwand 10% der ursprünglich geplanten Kosten der Veranstaltung nicht übersteigt.
  • Der Entfall einer jährlich stattfindenden Veranstaltung und deren Durchführung im Folgejahr ist eine Absage und stellt daher keine zumutbare Verschiebung dar.

12. Verhältnis von Schutzschirm I und II

Kann der Schutzschirm I gleichzeitig mit dem Schutzschirm II in Anspruch genommen werden?

  • Die gleichzeitige Gewährung einer Förderung im Rahmen des Schutzschirm I und des Schutzschirm II für die selbe Veranstaltung ist nicht möglich.

Ist ein Wechsel von Schutzschirm I auf Schutzschirm II möglich?

  • Ein Umstieg vom Schutzschirm I auf Schutzschirm II ist unter bestimmten Voraussetzungen mittels Umstiegsansuchen möglich.

1. Zielsetzung

Was ist Ziel der Förderung?

  • Das Ziel der Förderung besteht in der Ermöglichung der Planung und Durchführung von Veranstaltungen ab 01. März 2021 trotz der COVID-19-Krise.

2. Gegenstand der Förderung

Was wird gefördert?

  • Die Förderung besteht im Ausgleich des finanziellen Nachteils, der aus einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung resultiert, im Ausmaß von maximal 90% der förderbaren Gesamtkosten der Veranstaltung.

Was ist von der Förderung nicht umfasst?

  • Ausgeschlossen sind finanzielle Nachteile, die bereits vor der Einreichung des Förderungsansuchens entstanden sind; d.h. insbesondere, dass Veranstaltungen, die vor der Einreichung des Förderungsansuchens abgesagt wurden, nicht förderungsfähig sind.

3. Persönliche Voraussetzungen

Wer kann um eine Förderung ansuchen?

  • Die Förderung kann von Veranstalterinnen und Veranstaltern unabhängig von ihrer Rechtsform, ihrem Sitz und ihrer Größe angesucht werden. Veranstalterinnen und Veranstalter sind diejenigen, die das wirtschaftliche Risiko tragen.
  • Alternativ können Veranstaltungsagenturen sowie Eventplanerinnen und Eventplaner unter bestimmten Voraussetzungen als Veranstalterinnen und Veranstalter um die Förderung ansuchen.

Können auch Veranstalterinnen und Veranstalter mit Sitz im Ausland um eine Förderung ansuchen?

  • Ja, Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Veranstaltung in Österreich stattfindet.

Wer kann nicht um eine Förderung ansuchen?

  • Bund, Länder und Gemeinden
  • Unternehmen, die gemäß dem „Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen“ (ESVG 2010) von der Statistik Austria als „Staatliche Einheit“ mit der Kennung S.13 geführt werden. Ausgenommen sind jene Unternehmen bzw. Unternehmensteile, die im Wettbewerb mit anderen am Markt tätigen Unternehmen stehen.
  • Unternehmen, die den Bereichen Fischerei und Aquakultur, Urproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Kohleindustrie, Schiffbau, Stahlindustrie, Kunstfaserindustrie zuzurechnen sind.

Können auch Start-Ups um eine Förderung ansuchen?

  • Ja, sofern die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen vorliegen.

Gilt die Förderung auch für Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer, freischaffende Künstlerinnen und Künstler und Vereine?

  • Ja, sofern die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen vorliegen.

4. Sachliche Voraussetzungen

Muss der Veranstaltungsort in Österreich liegen?

  • Ja, der Veranstaltungsort muss – unabhängig vom Sitz der Veranstalterin bzw. des Veranstalters – in Österreich liegen.

Was ist unter dem Begriff „Veranstaltung“ im Sinne dieser Richtlinie zu verstehen?

  • Als Veranstaltung im Sinne dieser Richtlinie gelten geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dazu zählen Business-to-Business- und Business-to-Consumer-Veranstaltungen, Kongresse, Messen, Gelegenheitsmärkte, sowie kulturelle Veranstaltungen und Sportveranstaltungen.
  • Eine Veranstaltung im Tourneebetrieb sowie regelmäßig am selben Veranstaltungsort stattfindende gleichartige Veranstaltungen (Veranstaltungszyklus, Theatersaison, Programmzyklus etc.) sind als eine einzige Veranstaltung zu behandeln. Sofern eine solche Veranstaltung bereits begonnen hat, ist eine Förderung nur möglich, soweit der finanzielle Nachteil noch nicht eingetreten ist.

Was ist eine Veranstaltung im Tourneebetrieb?

  • Veranstaltungen im Tourneebetrieb sind alle Darbietungen und Unternehmungen, die unter Verwendung eines gleichartigen Veranstaltungsprogramms und gleichartiger Veranstaltungseinrichtungen darauf ausgerichtet sind, abwechselnd an verschiedenen Orten durchgeführt zu werden.

Welche Veranstaltungen sind nicht förderbar?

  • Sportveranstaltungen im Mannschaftssport, die im nationalen oder internationalen Ligen- und Meisterschaftsbetrieb stattfinden
  • Politische Veranstaltungen
  • Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen
  • Private Veranstaltungen, die ohne Veranstaltungsagenturen oder Eventplaner durchgeführt werden
  • Veranstaltungen, für die bereits Förderungsansuchen eingebracht worden sind
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen
  • Veranstaltungen, für deren Durchführungsdatum bereits im Zeitpunkt des Ansuchens feststeht, dass aufgrund von behördlichen Beschränkungen keine Teilnahme von Besucherinnen und Besuchern erlaubt sein wird

Kann die Förderung auch für bereits vor Inkrafttreten dieser Richtlinie vollständig durchgeplante Veranstaltungen angesucht werden?

  • Ja, eine Förderung ist möglich, wenn die Veranstaltung anhand der Vorgaben dieser Richtlinie nochmals kalkuliert wird sowie die sonstigen Voraussetzungen dieser Richtlinie vorliegen.

Kann eine Veranstaltung an mehreren Veranstaltungsorten abgehalten werden?

  • Ja, eine Aufteilung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf mehrere Veranstaltungsorte ist möglich, diese müssen aber räumlich unabhängig voneinander sein; die bloße Einteilung eines Ortes in Sektoren ist nicht ausreichend.

Müssen Teilnehmerobergrenzen bei der Planung der Veranstaltung berücksichtigt werden?

  • Ja, die in der Richtlinie festgelegten Teilnehmerobergrenzen dürfen bei der Planung der Veranstaltung nicht überschritten werden und bilden auch die Grundlage für das Durchführungs- und Finanzierungskonzept.
  • Für Fach- und Publikumsmessen sowie für Gelegenheitsmärkte besteht eine abweichende Regelung abhängig von der Rechtslage zum Zeitpunkt des Einreichens des Förderungsansuchens.

Welche Teilnehmerobergrenze gilt bei mehrtägigen Veranstaltungen, bei denen aufgrund der gewählten Veranstaltungstermine unterschiedliche Teilnehmerobergrenzen zur Anwendung gelangen würden?

  • Es gelten die jeweils höheren Teilnehmerobergrenzen für die gesamte Veranstaltung.

Müssen bei der Veranstaltung Einnahmen erzielt werden?

  • Nein, jedoch gelten in diesem Fall spezielle Förderungsvoraussetzungen.
  • Geschenke und Spenden gelten nicht als Einnahmen.

Muss die Veranstaltung für die Auszahlung der Förderung abgesagt werden oder ist es ausreichend, wenn sie nur eingeschränkt stattfindet?

  • Veranstaltungen, bei denen Einnahmen lukriert werden, werden auch im Falle einer eingeschränkten Durchführung gefördert. Veranstaltungen, bei denen keine Einnahmen lukriert werden, können nur im Falle der Absage gefördert werden.

In welchen Fällen wird eine Förderung ausgezahlt?

  • Die Absage oder eingeschränkte Durchführung muss objektiv mit COVID-19 im Zusammenhang stehen.
  • COVID-19-bedingte Beschränkung der An- und Abreise oder des Aufenthalts einer erheblichen Anzahl der Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Sprecherinnen und Sprecher oder einzelner vorab definierter, für die Durchführung der Veranstaltung objektiv unerlässliche Personen
  • Erkrankung mit COVID-19 oder verpflichtende Absonderung bzw. Quarantäne oder Betroffenheit von (nächtlichen) Ausgangsbeschränkungen einer erheblichen Anzahl der Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Sprecherinnen und Sprecher
  • Gesetzliche oder behördliche Maßnahmen, die die erlaubte Teilnehmeranzahl im Vergleich zu der im Förderungsangebot festgelegten Teilnehmeranzahl erheblich einschränken.

„Erheblich“ bedeutet eine Reduktion um mehr als 30%, wobei Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Sprecherinnen und Sprecher jeweils einzeln zu betrachten sind; die Förderbarkeit tritt ein, sobald einer der genannten Personenkreise die Reduktion erfährt. Unter erheblicher Einschränkung der Teilnehmerobergrenze ist eine Reduktion von 30% zu verstehen.

Wann wird keine Förderung ausgezahlt?

  • Bei wirtschaftlichen Fehlplanungen oder subjektiven Gründen kann keine Förderung ausbezahlt werden.

Kann ich für mehrere Veranstaltungen um Förderung ansuchen?

  • Ja, sofern die Veranstalterin bzw. der Veranstalter den EU-beihilfenrechtlichen Rahmen noch nicht ausgeschöpft haben.

5. Förderbare und nicht förderbare Kosten

Welche Kosten sind förderbar?

  • Alle Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette, die mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen, z.B. Lieferantinnen und Lieferanten, Dienstleisterinnen und Dienstleister der Veranstaltungstechnik, Ordner- und Kontrolldienste, Übersetzungs- und Dolmetschleistungen, Zeltverleih, Technik, Hotels, Catering, Künstlerinnen und Künstler, Bar, Service, Floristinnen und Floristen, Veranstaltungsort, Ticketing- und Rückabwicklungskosten, Marketingkosten, Agenturen. Dazu zählen auch Abschlagszahlungen, die bereits zum Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses vereinbart waren und die in einem angemessenen Verhältnis zum frustrierten Aufwand des Dritten stehen.
  • Eigene Personalkosten der Veranstalterin bzw. des Veranstalters, die ausschließlich der Vorbereitung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung gedient haben

Welche Kosten sind nicht förderbar?

  • Umsatzsteuer bei vorliegender Vorsteuerabzugsberechtigung
  • Investitionskosten, soweit es sich nicht um geringwertige Wirtschaftsgüter handelt
  • Personalkosten für den laufenden Betrieb
  • Sachkosten für den laufenden Betrieb
  • Kosten aus Kleinbetragsrechnungen unter EUR 100,00 (netto)

6. Art und Höhe der Förderung

Wie ist die Förderung ausgestaltet?

  • Die Förderung ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss auf Grundlage einer privatrechtlichen Vereinbarung. Sie wird nur im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung ausbezahlt.

Wie erfolgt die Förderungsvergabe?

  • Die Förderungsvergabe erfolgt chronologisch entsprechend der Reihenfolge des Eintreffens der vollständigen und beurteilungsfähigen Förderungsansuchen bei der Abwicklungsstelle ÖHT bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die zur Verfügung stehenden Mittel vergeben sind, das sind derzeit EUR 300 Mio.

Wie hoch ist die Förderungszusage?

  • Die Förderung wird auf Basis der „De-minimis“-Verordnung (Obergrenze EUR 200.000,00) und auf Abschnitt 3.1 des Befristeten Rahmens (Obergrenze EUR 800.000,00) gewährt. Die Höhe der Förderungszusage hängt von den bereits ausbezahlten oder verbindlich zugesagten „De-minimis“-Förderungen und COVID-19-Hilfsmaßnahmen ab, die unter den beiden oben genannten Rechtsgrundlagen gewährt wurden.
  • Innerhalb der genannten Obergrenzen (maximal EUR 1 Mio.) beträgt die Förderungszusage 90% der förderbaren Kosten.

Wie hoch ist die ausbezahlte Förderung?

  • Die Förderung wird ausschließlich im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung ausbezahlt. Wird die Veranstaltung wie geplant durchgeführt, wird keine Förderung ausbezahlt.
  • Die Höhe der ausbezahlten Förderung ist einerseits mit der Höhe der Förderungszusage und andererseits mit der Höhe des tatsächlich erlittenen finanziellen Nachteils begrenzt.
  • Im Falle der Absage der Veranstaltung berechnet sich der auszugleichende finanzielle Nachteil aus der Differenz zwischen den nicht (mehr) stornierbaren förderbaren Kosten und allfälligen angemessenen Abschlagszahlungen einerseits und den trotz Absage erzielten Einnahmen, allfälligen Versicherungsleistungen und anderen Förderungen andererseits.
  • Im Falle einer wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung berechnet sich der auszugleichende finanzielle Nachteil aus der Differenz zwischen den nicht (mehr) stornierbaren förderbaren Kosten und allfälligen angemessenen Abschlagszahlungen einerseits und den trotz Absage erzielten Einnahmen, allfälligen Versicherungsleistungen und anderen Förderungen andererseits.

In welchen Fällen und wann kann ich um die Auszahlung ansuchen?

  • Um eine Auszahlung kann grundsätzlich nur im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung angesucht werden. Bei Veranstaltungen ohne Einnahmen wird die Förderung nur bei einer Absage ausbezahlt.
  • Die Auszahlung ist binnen 8 Wochen nach dem (geplanten) Veranstaltungsdatum bei der ÖHT anzusuchen.
  • Wichtig: Die Auszahlung erfolgt auf Basis bezahlter Rechnungen und von der Steuerberaterin bzw. vom Steuerberater, von der Wirtschaftsprüferin bzw. vom Wirtschaftsprüfer oder von der Bilanzbuchhalterin bzw. vom Bilanzbuchhalter bestätigter eigener Personalkosten.
  • Bei wirtschaftlichen Fehlplanungen, subjektiven Gründen für eine Absage bzw. eingeschränkte Durchführung der Veranstaltung oder im Falle einer zumutbaren Verschiebung der Veranstaltung kommt es zu keiner Auszahlung.

7. Einschränkungen der Förderung aufgrund des EU-Beihilfenrechts 

Auf welchen Rechtsgrundlagen im EU-Beihilfenrecht basiert die Förderung?

  • Die Förderung wird auf Basis der „De-minimis“-Verordnung (Obergrenze EUR 200.000,00) und auf Abschnitt 3.1 des Befristeten Rahmens (Obergrenze EUR 800.000,00) gewährt.

Wann wird die Förderung auf Grundlage des Befristeten Rahmens und wann aufgrund der „De-minimis“-Verordnung vergeben?

Zuerst wird der „De-minimis“-Rahmen belastet und anschließend wird der Befristete Rahmen herangezogen.

Welche bisher erhaltenen Förderungen verringern aufgrund der Vorgaben der Europäischen Kommission die Höhe der maximalen Förderungszusage?

  • Alle Förderungen, die Sie bereits auf Basis der „De-minimis“-Verordnung oder des Abschnitts 3.1 des Befristeten Rahmens erhalten haben, sind gegenzurechnen. Auf Abschnitt 3.1 des Befristeten Rahmens basieren folgende Hilfsmaßnahmen: 100%ige Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierung, Umsatzersatz, Fixkostenzuschuss EUR 800.000,00..

8. Förderungsansuchen

Wie kann die Förderung angesucht werden?

  • Die Einreichung von Förderungsansuchen hat über das ÖHT-Kundenportal auf der Website www.oeht.atzu erfolgen

Wer kann das Ansuchen einbringen?

  • Die Einreichung kann durch die Förderwerberin bzw. den Förderwerber selbst oder durch eine von ihr bzw. ihm dazu bevollmächtigte Person erfolgen.

Wann kann die ÖHT mit der Bearbeitung beginnen?

  • Die Bearbeitung kann erst beginnen, wenn alle erforderlichen Unterlagen im Kundenportal hochgeladen sind.

Wie kann überprüft werden, ob das Ansuchen erfolgreich eingebracht wurde?

  • Sobald Sie das Ansuchen im ÖHT-Portal absenden, erhalten Sie eine Rückmeldung per E-Mail. Im Falle einer Zurückweisung aufgrund von fehlenden Informationen oder Unterlagen bekommen Sie ebenfalls ein E-Mail mit der Bitte um Vervollständigung. Sie erhalten ebenfalls Rückmeldung, sobald das Ansuchen seitens der ÖHT zur Bearbeitung angenommen worden ist.

Kann ein Ansuchen auch nach bereits erfolgter Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung eingebracht werden?

  • Nein, Ansuchen müssen eingebracht werden bevor feststeht, dass die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann. Ist für das geplante Veranstaltungsdatum vor Einreichung bekannt, dass behördliche Beschränkungen die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beeinflussen werden, ist dieser Umstand entsprechend bei der Einreichung zu berücksichtigen. Ansuchen müssen jedenfalls vor dem geplanten Durchführungsdatum eingebracht werden. Für die Förderung können grundsätzlich nur jene Kosten berücksichtigt werden, die nach der Einbringung des Ansuchens angefallen sind. Davon ausgenommen sind Anzahlungen für die langfristige Vorausbuchung von Veranstaltungsstätten.

Für mein geplantes Veranstaltungsdatum ist bereits bekannt, dass eine Teilnahme von Besucherinnen und Besuchern aufgrund behördlicher Beschränkungen nicht möglich sein wird. Kann ich trotzdem um eine Förderung ansuchen?

  • Nein, Ansuchen müssen eingebracht werden bevor feststeht, dass die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann.

9. Prüfung und Entscheidung

Wie verläuft der Prozess von Einreichung bis Förderungszusage?

  • Ab vollständigem Hochladen des digitalen Ansuchens wird dieses von der ÖHT überprüft. Im Falle einer Bewilligung wird ein Förderungsangebot ausgestellt. Dieses ist innerhalb von vier Wochen, jedenfalls aber vor Veranstaltungsbeginn, rechtsgültig unterfertigt an die ÖHT zu retournieren, ansonsten gilt das Angebot als widerrufen. Im Falle einer Ablehnung erhalten Sie ebenfalls ein Schreiben mit einer Begründung.

10. Fristen

Ab wann kann die Förderung angesucht werden?

  • Ansuchen können ab 18. Jänner 2021 eingereicht werden.

Bis wann kann eine Förderung angesucht werden?

  • Ansuchen können bis 15. Juni 2021 eingereicht werden. 

In welchem Zeitraum muss die Veranstaltung abgehalten werden?

  • Die Veranstaltungen sind zwischen 1. März 2021 und 31. Dezember 2022 durchzuführen.

11. Sonstiges 

Was ist ein finanzieller Nachteil im Sinne dieser Richtlinie?

  • Der finanzielle Nachteil ist der Abgang (negativer Saldo aus Ausgaben abzüglich Einnahmen) der Veranstalterin bzw. des Veranstalters, der sich aus der Absage oder wesentlichen Einschränkung der Durchführung der Veranstaltung ergibt.

In welchem Umfang besteht die Schadensminderungspflicht auf Seite der Förderungsnehmerin bzw. des Förderungsnehmers?

  • Die Förderungsnehmerin bzw. der Förderungsnehmer muss zumutbare Maßnahmen setzen, um den finanziellen Nachteil zu reduzieren. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem die Maßnahme gesetzt wurde oder die Maßnahme gesetzt hätte werden können (Betrachtung ex ante). Diese umfassen Vertragsverhandlungen mit Dritten und die Prüfung einer zumutbaren Verschiebung.
  • Die Auflösung eines Vertragsverhältnisses zur Reduktion eines finanziellen Nachteils ist nur dann zumutbar, wenn das ohne Risiko eines Rechtsstreits mit unsicherem Ausgang erfolgen kann. Die Auflösung von veranstaltungsnotwendigen Verträgen ist hingegen nicht zumutbar.
  • Zum Nachweis sind sämtliche Unterlagen bereitzuhalten und auf Verlangen vorzulegen.

Wann ist eine Verschiebung der Veranstaltung zumutbar?

  • Eine Verschiebung der Veranstaltung ist nur insofern zumutbar, als der Zweck der Veranstaltung gewahrt werden kann und der durch die Verschiebung entstehende Mehraufwand 10% der ursprünglich geplanten Kosten der Veranstaltung nicht übersteigt.
  • Der Entfall einer jährlich stattfindenden Veranstaltung und deren Durchführung im Folgejahr ist eine Absage und stellt daher keine zumutbare Verschiebung dar.

FAQ Schutzschirm für Veranstaltungen

Infos zum Veranstalter- Schutzschirm

Link zu mehr Infos zum Veranstalterschutzschirm


Die Veranstaltungsbranche gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um Anreiz und Sicherheit für die künftige Planung von Veranstaltungen zu geben, hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro gespannt. Die bisherige Förderhöhe war auf 2 Mio. Euro pro Veranstalter begrenzt. Die Bundesregierung hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Förderung für große Veranstaltungen auf bis zu 10 Mio. Euro erhöht wird. Konkret bedeutet das auch, dass höhere Förderungssummen pro Betrieb und eine längere Geltungsdauer möglich sind:

  • Durch einen Zuschuss für den finanziellen Nachteil, der aus einer COVID-19 bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung resultiert, sollen die Veranstalter unterstützt werden.
  • Veranstaltern wird ein Zuschuss auf Grundlage einer detaillierten Veranstaltungsplanung für jenen finanziellen Nachteil gewährt, der sich aus einer COVID-19-bedingten Absage oder Einschränkung der Veranstaltung ergibt.
  • Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
  • Förderbare Kosten sind nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette (z.B. Lieferanten, Technik, Catering, Künstler, Bar, Service, Florist, Veranstaltungsort, Rückabwicklungskosten, Werbekostenzuschüsse), sowie Personalkosten, die unmittelbar mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen.

Für folgende zwei Schutzschirm-Modelle können Anträge bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) gestellt werden:

Schutzschirm I

  • Ursprünglich war der Schutzschirm auf 1 Mio. Euro pro Veranstalter begrenzt.
  • Eine erste Erhöhung auf 2 Mio. Euro pro Veranstalter erfolgte am 31. März 2021.
  • Anträge können noch bis Anfang Juni 2022 bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) eingebracht werden.
  • Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses von bis zu 90% der förderbaren Kosten. Dieser wird ausbezahlt, wenn die Veranstaltung Covid-19 bedingt abgesagt wird oder nur eingeschränkt stattfinden kann.

Schutzschirm II (seit Juli 2021)

  • Damit auch große und besonders wertschöpfungswirksame Veranstaltungen unterstützt werden können, wurde der Schutzschirm II entwickelt.
  • Dabei handelt es sich um eine Förderung in Form eines Zuschusses von bis zu 80% des nachgewiesenen finanziellen Nachteils.
  • Die maximale Förderungssumme beträgt dabei 10 Mio. Euro pro Veranstalter.
  • Der Schutzschirm II konnte bei der  ÖHT bis Ende April 2022 beantragt werden.
  • Wie beim Schutzschirm I konnten Veranstaltungen, die bis Mitte 2023 stattfinden, eingereicht werden.

Die Veranstaltungsbranche gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um Anreiz und Sicherheit für die künftige Planung von Veranstaltungen zu geben, hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro erarbeitet. Seit 18. Jänner 2021 können bei der ÖHT Anträge gestellt werden. Die Bundesregierung hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der EU-Beihilfenrahmen angehoben wird. Das bedeutet auch für den Veranstalterschutzschirm höhere Förderungssummen pro Betrieb und eine längere Geltungsdauer.

Zusammenkünfte

Zusammenkünfte können unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:

  • Für Zusammenkünfte mit bis zu 25 Teilnehmenden gibt es keine Einschränkungen (Ausnahme: findet die Zusammenkunft in einem Gastronomie-, Beherbergungs- oder Freizeitbetrieb statt, gilt die 2G-Regel für alle Teilnehmenden).
  • Bei Zusammenkünften mit mehr als 25 Teilnehmenden müssen alle Teilnehmenden beim Betreten einen 2G-Nachweis (Impfung oder Genesung) vorweisen. Zudem besteht eine Registrierungspflicht der Gäste.
  • Zusammenkünfte mit mehr als 50 Teilnehmenden sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
    • Anzeigepflicht bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde mindestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn
    • 2G-Nachweis (Impfung oder Genesung) für alle Teilnehmenden
    • Bestellung eines COVID-19-Beauftragten und Ausarbeitung eines COVID-19-Präventionskonzepts
    • Registrierungspflicht der Gäste: Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche ist verpflichtet, von allen Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am Ort der Zusammenkunft aufhalten, die Kontaktdaten (Name, Telefonnummer und soweit vorhanden E-Mail-Adresse, ergänzt um den Zeitpunkt des Betretens sowie - wenn vorhanden - die Tischnummer bzw. den Bereich des konkreten Aufenthalts) zu erheben und zur Kontaktdatennachverfolgung für die Dauer von 28 Tagen aufzubewahren.
  • Bei Veranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmenden besteht zudem eine Bewilligungspflicht bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
  • An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern eine Durchmischung der Teilnehmer ausgeschlossen wird.

Ausgenommen von diesen Regeln sind folgende Veranstaltungen:

  1. Begräbnisse;
  2. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  3. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind;
  4. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  5. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  6.  unaufschiebbare Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz –
  7. das Befahren von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, wenn dies mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgt;
  8. Zusammenkünfte zur künstlerischen Proben, Außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager.

Hier gilt eine FFP2-Maskenpflicht bei mehr als 50 Teilnehmenden, wenn nicht alle Teilnehmenden einen 2G-Nachweis vorweisen können.

Für Ungeimpfte gilt seit 15. November folgendes:

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs zum Zweck der Teilnahme an Zusammenkünften ist für Personen, die über keinen 2G-Nachweis verfügen, nur für folgende Zusammenkünfte zulässig:

  1. Begräbnisse;
  2. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz
  3. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind;
  4. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  5. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  6. unaufschiebbare Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz –
  7. das Befahren von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, wenn dies mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgt;
  8. Zusammenkünfte zur künstlerischen Proben, Außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager.


Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager

Für Zusammenkünfte von Personen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit oder im Rahmen von betreuten Ferienlagern gelten die allgemeinen Bestimmungen für Zusammenkünfte:

  • Bei Zusammenkünften mit mehr als 25 Personen haben alle Teilnehmenden einen 3G-Nachweis vorzuweisen.
  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden besteht zudem eine Anzeigepflicht des Veranstalters bei der Bezirksverwaltungsbehörde sowie die Pflicht zur Erstellung eines Präventionskonzepts.
  • Bei Zusammenkünften von mehr als 250 Teilnehmenden ist eine Bewilligung bei der Bezirksverwaltungsbehörde einzuholen.
  • Sofern auch die Voraussetzungen für Gastronomie-, Beherbergungs- oder Freizeiteinrichtungen bzw. für Sportstätten erfüllt sind, gilt hinsichtlich des Nachweises die jeweils strengere Regelung.
  • Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres benötigen keinen 3G-Nachweis.


Fach- und Publikumsmessen

Die Durchführung von Fach- und Publikumsmessen ist unter Maßgabe der allgemeinen Bestimmungen für Zusammenkünfte  möglich (2G-Nachweis).


Advent- und Weihnachtsmärkte

Advent- und Weihnachtsmärkte sind Gelegenheitsmärkte, da diese nicht regelmäßig (in größeren Abständen als einmal monatlich und nicht länger als 10 Wochen) stattfinden. Für Gelegenheitsmärkte gelten grundsätzlich die allgemeinen Bestimmungen für Zusammenkünfte.

  • Alle Gäste haben beim Betreten einen 2G-Nachweis zu erbringen.
  • Es gilt eine Registrierungspflicht für alle Gäste.
  • Bei mehr als 50 zu erwartenden Besuchern ist ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen sowie ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen. Zusätzlich ist der Gelegenheitsmarkt bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen.
  • Bei mehr als 250 zu erwartenden Besuchern ist eine Bewilligung bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzuholen.
  • Seit 1.11. haben alle Mitarbeiter/innen verpflichtend einen 3G-Nachweis (Impfung, Genesung, Test) vorzuweisen, wenn ein physischer Kontakt zu anderen Personen (Gästen, Kollegen) am Arbeitsort nicht ausgeschlossen werden kann. 
  • Bei mehr als 250 zu erwartenden Besucher haben Mitarbeiter/innen einen 2G-Nachweis am Arbeitsort zu erbringen. Kann kein 2G-Nachweis erbracht werden, ist ein jeweils gültiger PCR-Test vorzuweisen und zusätzlich bei unmittelbarem Kundenkontakt eine FFP2-Maske zu tragen

Seit 24. März bis 15. April gelten für Zusammenkünfte folgende Maßnahmen

  • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bei mehr als 100 Teilnehmer.
  • Keine FFP2-Maskenpflicht bei Zusammenkünften ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, wenn alle Teilnehmer 3G-Nachweis erbringen.
  •  FFP2-Maskenpflicht für Mitarbeiter/innen mit physischen Kontakt zu anderen Personen, sofern keine Schutzvorrichtungen vorhanden


Weiterhin gilt seit 5. März zudem:

  • Keine 3G-Regel und/oder Maskenpflicht für Zusammenkünfte mit bis zu 100 Teilnehmer. 
  • Keine Registrierungspflicht der Teilnehmer.
  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist verpflichtend ein Präventionskonzept auszuarbeiten sowie ein COVID-19-Beauftragter zu ernennen.
  • Ein Musterpräventionskonzept finden Sie hier. Dies gilt nicht für
    • Begräbnisse,
    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
    • Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
    • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien oder juristischer Personen,
    • Zusammenkünfte nach dem ArbVG,
    • das Befahren von Theatern, Konzertsälen, etc. mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen,
    • Zusammenkünfte im eigenen privaten Wohnbereich.

Ergänzend zu den bundesweiten Regelungen kann jedes Bundesland strengere Maßnahmen erlassen. Wir ersuchen Sie, sich auf den Seiten der Behörden des jeweiligen Bundeslandes zu informieren. Eine Übersicht finden Sie hier

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) finden Sie weiter unten.

Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern werden bewährte Unterstützungsmaßnahmen neu aufgelegt bzw. verlängert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zusammenkünfte

Zusammenkünfte können seit 19. Februar unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:

  • Teilnehmer haben einen 3G-Nachweis (Impfung, Genesung oder Test) vorzuweisen
  • Es gilt keine Personenobergrenze für Veranstaltungen (mit und ohne zugewiesene Sitzplätze)
  • Teilnehmer haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen, im Freien dann, wenn der Mindestabstand von 2 Meter nicht eingehalten werden kann.
  • Kann auf Grund der Eigenart der Aus- oder Fortbildung das Tragen einer Maske nicht eingehalten werden (z.B. Kochkurse), ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren
  • Das Verabreichen von Speisen und Getränken ist nur zulässig bei Zusammenkünften
    • ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit maximal 50 Teilnehmern
    • mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen. Hier gelten die Regeln für Gastgewerbe (Konsumation nur im Sitzen am Verabreichungsplatz).
  • Sperrstunde um 24 Uhr bei Zusammenkünften mit mehr als 50 Teilnehmern.

  • Zusammenkünfte mit mehr als 50 Teilnehmern sind spätestens eine Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen. Anzugeben sind:
    • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen,
    • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
    • Zweck der Zusammenkunft,
    • Anzahl der Teilnehmer.
    • Anzeige hat elektronisch an eine von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bekanntgegebene E-Mail-Adresse oder im Wege einer Web-Applikation zu erfolgen.
  • Zusammenkünfte mit mehr als 250 Teilnehmern bedürfen eine Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.
  • Ein Präventionskonzept ist auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Die Behörde hat innerhalb von zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen zu entscheiden.
  • Bei Zusammenkünften von mehr als 50 Personen ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern durch geeignete Maßnahmen (räumliche oder bauliche Trennung, zeitliche Staffelung etc.) eine Durchmischung der Teilnehmer der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.
  • Zusammenkünfte mit maximal 10 Personen sind ohne jegliche Einschränkungen (z.B. keine 3G-Pflicht, keine Maskenpflicht) zulässig.

Alle Bestimmungen sind – unabhängig vom Ort der Veranstaltung - einzuhalten! Abhängig vom Veranstaltungsort können jedoch zusätzlich strengere Regelungen zur Anwendung gelangen (z.B. Bestimmungen für Gastronomie- Beherbergung sowie Freizeitbetriebe).

Eine Ausnahme der Bestimmungen besteht für die Teilnahme an folgenden Zusammenkünfte:

  1. Begräbnisse;
  2. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953; Achtung! Hier gilt die Maskenpflicht auch im Freien.
  3. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind;
  4. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  5. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  6. unaufschiebbare Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz – ArbVG, BGBl. Nr. 22/1974;
  7. Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen;
  8. das Befahren von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, wenn dies mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgt; 
    Hier haben alle Teilnehmer eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen (bei Demonstrationen auch im Freien!), sofern daran mehr als 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen

Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager

Für Zusammenkünfte von Personen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit oder im Rahmen von betreuten Ferienlagern sind unter folgenden Voraussetzungen erlaubt:

  • Teilnehmende müssen einen 3G-Nachweis (Impfung, Genesung oder Test bzw. Ninja-Pass) vorweisen.
  • Teilnehmende haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen, im Freien dann, wenn der Mindestabstand von 2 Meter nicht eingehalten werden kann.
  • Es gilt keine Personenobergrenze.
  • Das Verabreichen von Speisen und Getränken ist nur bis zu einer Teilnehmerzahl von maximal 50 Personen zulässig. Es gelten die  Bestimmungen für Gastronomiebetriebe..
  • Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres benötigen keinen 3G-Nachweis.
  • Erstellung und Umsetzung eines Präventionskonzeptes.
  • Sperrstunde um 24 Uhr (bei mehr als 50 Teilnehmern). 

Fach- und Publikumsmessen

Die Durchführung von Fach- und Publikumsmessen ist unter Maßgabe der allgemeinen Bestimmungen für Zusammenkünfte möglich:

  • Gäste haben einen 3G-Nachweis vorzuweisen
  • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, sowie im Freien, wenn der Mindestabstand von 2 Meter nicht eingehalten werden kann.
  • Sofern alle Gäste durchgehend eine Maske zu tragen haben, ist keine Registrierung der Gäste mehr notwendig.
  • Ab 50 Teilnehmenden COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend.
  • Anzeigepflicht ab 50 Teilnehmenden und Bewilligungspflicht ab 250 Teilnehmenden.
  • Keine Personenobergrenze
  • Das Verabreichen von Speisen und Getränken ist nur bis maximal 50 Teilnehmern zulässig. Es gelten die Regeln der Gastronomie.
  • Sperrstunde um 24 Uhr (bei mehr als 50 Teilnehmern)

Benötigen Personen für die Teilnahme an einer Zusammenkunft einen Impf-, Genesungs- oder Testnachweis (3G-Nachweis)?

  • Nein, für die Teilnahme an Zusammenkünften ist kein 3G-Nachweis notwendig.
  • Verantwortliche einer Zusammenkunft können aber strengere Maßnahmen (z.B. 3G-Regel) setzen bzw. beibehalten.
  • Für Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit mehr als 100 Teilnehmer besteht ein Wahlrecht des Veranstalters zwischen Maskenpflicht und 3G-Regel: Wenn alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen muss keine Maske getragen werden.
  • Zu beachten sind zudem restriktivere Vorschriften aufgrund landesrechtlicher Verordnungen.

Was ist ein gültiger 3G-Nachweis?

  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
  • Zweitimpfung – nicht älter als 180 Tage (zwischen beiden Impfungen müssen mind. 14 Tage verstrichen sein).
  • Impfung (nicht älter als 180 Tage) – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR-Test bzw. direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag.
  • Weitere Impfung (Auffrischungsimpfung) – nicht älter als 270 Tage (nach der letzten Impfung müssen mind. 90 Tage verstrichen sein).
  • Ein Genesungsnachweis oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid – nicht älter als 180 Tage
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird – Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Der „Ninja-Pass“ gemäß der COVID-19-Schulverordnung für Kinder ab 12 Jahren im schulpflichtigen Alter. Dies gilt, sofern die Testintervalle gemäß § 19 Abs. 1 C-SchVO 2021/22 eingehalten werden, auch am 6. und 7. Tag nach der ersten Testung. Dasselbe gilt auch in Ferienzeiten und für Kinder im schulpflichtigen Alter aus dem Ausland

Müssen Teilnehmende während einer Zusammenkunft eine FFP2-Maske tragen?

  • Für Zusammenkünfte mit bis zu 100 Teilnehmer besteht keine Maskenpflicht.
  • Bei mehr als 100 Teilnehmer muss in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske getragen werden.
  • Dies gilt nicht für Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, sofern alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen.
  • Wenn es sich um eine geschlossene Gruppe handelt und der Ort der Zusammenkunft (an dem grundsätzlich eine Maskenpflicht besteht) ausschließlich von Personen dieser Gruppe betreten wird bzw. eine räumliche Trennung zu anderen dort aufhältigen Personen gegeben ist, müssen die Teilnehmer keine Maske tragen.
  • Zudem sind restriktivere Vorschriften aufgrund landesrechtlicher Verordnungen zu beachten.

Besteht eine Registrierungspflicht der Teilnehmer?

  • Nein, mit 5. März ist die Registrierungspflicht für Teilnehmer entfallen.

Dürfen Speisen und Getränken während einer Veranstaltung verabreicht und konsumiert werden?

  • Ja, das Verabreichen und die Konsumation von Speisen und Getränken während einer Veranstaltung ist zulässig.
  • Während der Konsumation besteht keine Maskenpflicht.
  • Zu beachten sind jedoch restriktivere Vorschriften aufgrund landesrechtlicher Verordnungen.

Was muss ich als Verantwortlicher einer Zusammenkunft beachten?

  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist verpflichtend ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Das Präventionskonzept ist für die Dauer der Veranstaltung bereitzuhalten und auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde im Falle einer stichprobenartigen Überprüfung vorzulegen.
  • Zudem ist bei mehr als 50 Teilnehmenden ein COVID-19-Beauftragter als Ansprechperson für die Behörde und zur Überwachung des Präventionskonzeptes zu bestellen.
  • Diese Pflichten bestehen nicht für:
    • Begräbnisse,
    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
    • Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
    • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien oder juristischer Personen,
    • Zusammenkünfte nach dem ArbVG,
    • das Befahren von Theatern, Konzertsälen, etc. mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen,
    • Zusammenkünfte im eigenen privaten Wohnbereich.
  • Bei mehr als 100 Teilnehmer haben alle Personen eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen.
  • Dies gilt nicht für Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, wenn alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen.
  • Wenn es sich um eine geschlossene Gruppe handelt und der Ort der Zusammenkunft (an dem grundsätzlich eine Maskenpflicht besteht) ausschließlich von Personen dieser Gruppe betreten wird bzw. eine räumliche Trennung zu anderen dort aufhältigen Personen gegeben ist, muss keine Maske getragen werden.

Welchen Inhalt muss ein Präventionskonzept haben?

  • Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten:
    • spezifische Hygienemaßnahmen,
    • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
    • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
    • gegebenenfalls Regelungen zur Konsumation von Speisen und Getränken,
    • Regelungen zur Steuerung der Personenströme,
    • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter/innen in Bezug auf Hygienemaßnahmen.
  • Ein Muster-COVID-19-Präventionskonzept finden Sie hier.

Wer kann als COVID-19-Beauftragter bestellt werden?

  • Als COVID-19-Beauftragter darf nur eine geeignete Person bestellt werden, die zumindest Kenntnis des Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe hat.
  • Eine besondere Ausbildung bedarf es nicht.
  • Der COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörde und hat die Umsetzung des Präventionskonzeptes zu überwachen.

Können strengere Maßnahmen für die Teilnahme an Veranstaltungen gesetzt bzw. beibehalten werden?

  • Ja, es steht den Verantwortlichen von Zusammenkünften frei, strengere Maßnahmen für die Teilnahme an einer Zusammenkunft zu setzen.
  • So kann etwa die 3G-Regel für die Teilnehmenden beibehalten werden.

Benötigen Mitarbeiter/innen einen 3G-Nachweis oder eine FFP2-Maske?

  • Mitarbeiter/innen benötigen keinen Impf-, Genesungs- oder Testnachweis.
  • Es gilt jedoch die FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, sofern ein physischer Kontakt zu anderen Personen am Arbeitsplatz besteht und keine sonstigen Schutzvorrichtungen vorhanden sind.

Unter welchen Voraussetzungen können Fach- und Publikumsmessen stattfinden?

  • Fach- und Publikumsmessen sind  Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze und können unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:
    • Mit bis zu 100 Teilnehmer gibt es keine Einschränkungen.
    • Bei mehr als 100 Teilnehmer besteht eine FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Dies gilt nicht, wenn alle Gäste einen 3G-Nachweis vorweisen.
    • Während der Konsumation von Speisen und Getränken entfällt die Maskenpflicht.
    • Es besteht keine Registrierungspflicht.
    • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist ein Präventionskonzept auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen.
    • Zudem sind restriktivere Maßnahmen aufgrund landesrechtlicher Verordnungen zu beachten.

Dürfen Gelegenheitsmärkte (Ostermarkt, Kirtag, etc.) stattfinden?

  • Ja, Gelegenheitsmärkte gelten als Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze und können unter folgenden Voraussetzungen abgehalten werden:
    • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist ein Präventionskonzept auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen.
    • Bei mehr als 100 Teilnehmer ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen. Dies gilt nicht, wenn alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen.
    • Zu beachten sind restriktivere Maßnahmen aufgrund landesrechtlicher Verordnungen.

Sind Partys und Treffen mit Freunden möglich?

  • Ja, es gelten die Regeln für Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze.
  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist ein Präventionskonzept auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen. Dies gilt nicht für Zusammenkünfte im eigenen privaten Wohnbereich..
  • Bei mehr als 100 Teilnehmern ist eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen. Dies gilt nicht, wenn alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen oder die Zusammenkunft im eigenen privaten Wohnbereich stattfindet.
  • Wenn es sich um eine geschlossene Gruppe handelt und der Ort der Zusammenkunft (wo grundsätzlich Maskenpflicht besteht, wie z.B. im Restaurant) ausschließlich von Personen dieser Gruppe betreten wird bzw. eine räumliche Trennung zu anderen dort aufhältigen Personen gegeben ist, muss keine Maske getragen werden.
  • Es besteht keine Sperrstunde und keine Registrierungspflicht.
  • Zu beachten sind restriktivere Vorschriften aufgrund landesrechtlicher Verordnungen.

Unter welchen Voraussetzungen sind Hochzeitsfeiern zulässig? 

  • Hochzeitsfeiern gelten als Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze.
  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist jein Präventionskonzept auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen. Dies gilt nicht, wenn die Hochzeitsfeier im eigenen privaten Wohnbereich stattfindet.
  • Bei mehr als 100 Teilnehmern ist eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen. Dies gilt nicht, wenn alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen oder die Feier im eigenen privaten Wohnbereich stattfindet.
  • Wenn es sich um eine geschlossene Gruppe handelt und der Ort der Zusammenkunft (wo grundsätzlich Maskenpflicht gilt, wie z.B. Restaurant, Hotel) ausschließlich von Personen dieser Gruppe betreten wird bzw. eine räumliche Trennung zu anderen dort aufhältigen Personen gegeben ist, muss keine Maske getragen werden.
  • Zu beachten sind zudem restriktivere Vorschriften aufgrund landesrechtlicher Verordnungen.

Wie sind Demonstrationen möglich?

  • Demonstrationen sind Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes 1953 und unter den Voraussetzungen dieses Bundesgesetzes zulässig. Das bedeutet, dass die jeweilige zuständige Veranstaltungsbehörde auf Basis der jeweiligen Gegebenheiten eine Versammlung auch untersagen kann, z. B. wenn die Sicherheits- und/oder Gesundheitslage das erforderlich macht.
  • Für die Teilnahme an Demonstrationen bestehen seit 5. März keine COVID-Einschränkungen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist nur in geschlossenen Räumen bei mehr als 100 Teilnehmern verpflichtend.

Welche Vorgaben gibt es für Begräbnisse?

  • Bei mehr als 100 Teilnehmern ist eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen. Wenn es sich um eine Zusammenkunft ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze handelt, entfällt die Maskenpflicht, sofern alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen.
  • Es besteht keine Verpflichtung, ein Präventionskonzept auszuarbeiten oder einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen.

Dürfen Sportkurse (z.B. Schikurse) für Kinder stattfinden?

  • Ja, Sportkurse und sonstige außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit können unter den Voraussetzungen für Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze stattfinden.
  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist ein Präventionskonzept auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen.

    Bei mehr als 100 Personen ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen, sofern nicht alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen.

  • Für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr gilt keine Maskenpflicht.

  • Kinder zwischen dem 6. Lebensjahr und bis zum vollendeten 14. Lebensjahr können anstelle einer FFP2-Maske einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen.

  • Zu beachten sind restriktivere Vorschriften aufgrund landesrechtlicher Verordnungen.

Unter welchen Voraussetzungen können Seminare/Konferenzen abgehalten werden?

  • Bei mehr als 50 Teilnehmenden ist ein Präventionskonzept auszuarbeiten und einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen.
  • Dies ist jedoch dann nicht notwendig, wenn es sich um Zusammenkünfte handelt, die zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind.
  • Bei mehr als 100 Teilnehmern ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen. Dies gilt nicht für Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, sofern alle Teilnehmer einen 3G-Nachweis vorweisen.
  • Wenn es sich um eine geschlossene Gruppe handelt und der Ort der Zusammenkunft (wo grundsätzlich Maskenpflicht besteht, wie z.B. in Restaurants, Hotels) ausschließlich von Personen dieser Gruppe betreten wird bzw. eine räumliche Trennung zu anderen dort aufhältigen Personen gegeben ist, muss keine Maske getragen werden.
  • Zu beachten sind zudem restriktivere Vorschriften aufgrund landesrechtlicher Verordnungen.
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FAQ

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Stand: 24.03.2022

Mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen und aufgrund der Stagnation der Belegungen der Krankenbetten ist eine Entspannung der pandemischen Situation zu beobachten. Deshalb treten mit 16. April 2022 umfassende Lockerungen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Gastronomie, Veranstalter- und Reisebranche in Kraft. Hier finden Sie weitere Informationen sowie die entsprechende Verordnung. Untenstehende Informationen stehen in Kürze aktualisiert zur Verfügung.

Umfassende Lockerungen ab 16.4.

Umfassende Lockerungen