Gastronomie

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Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

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2. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Leitlinien für Gastronomiebetriebe

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

*Pflichtfeld

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

Informationen hier herunterladen:

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Um Österreichs Wirtinnen und Wirte bestmöglich zu unterstützen, haben Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Finanzminister Gernot Blümel und WKO-Präsident Harald Mahrer ein eigenes „Wirtshauspaket“ in der Höhe von 500 Millionen Euro geschnürt. Es enthält einen Mix aus steuerlichen und bürokratischen Entlastungen.

Wirtshaus-Paket

Inhalte des Pakets

Online-Wirtekonferenz

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und WKO-Präsident Harald Mahrer haben die Gastronomie-Branche zur ersten Online-Wirtekonferenz eingeladen. Der direkte Kontakt mit der Branche ist der Bundesregierung ein wichtiges Anliegen. Über 6.000 Personen haben an der Konferenz teilgenommen, über 2.000 Fragen wurden übermittelt.

Wir bemühen uns, so viele gestellte Fragen wie möglich in unserem „Q&A“-Bereich laufend zu beantworten.


FAQ

Dürfen Restaurants oder Bars weiter betrieben werden?

  • Die Konsumation vor Ort und im Umkreis von 50 Metern ist nicht mehr erlaubt. Es ist nur noch die Abholung von Speisen und Getränken zwischen 6 und 19 Uhr sowie Lieferservice zulässig. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten sowie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Dieses Betretungsverbot gilt nicht für
    • Krankenanstalten und Kuranstalten,
    • Alten-, Pflege- und Behindertenheimen,
    • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
    • Betrieben, wenn diese ausschließlich durch die dort betreuten, untergebrachten oder nicht zum bloßen Besuch aufhältigen Personen oder durch Betriebsangehörige genutzt werden,
    • Beherbergungsbetriebe, wenn in der Betriebsstätte Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht bzw. ausgeschenkt werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen,
    • öffentliche Verkehrsmittel, wenn dort Speisen und Getränke ausschließlich an Benutzer des öffentlichen Verkehrsmittels verabreicht bzw. ausgeschenkt werden.

Welche Öffnungszeiten sind möglich?

  • Die Abholung von Speisen und Getränken zwischen 06.00 und 19.00 Uhr zulässig, sofern diese nicht vor Ort oder im Umkreis von 50 Metern konsumiert werden.
  • Bei Abholung ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten sowie eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Gibt es eine Ausnahme für Lieferservices?

  • Die Abholung ist von 6 und 19 Uhr zulässig. Der Lieferservice ist auch darüber hinaus möglich. Daher darf ein Restaurant auch nach 20 Uhr in Betrieb sein.

Dürfen Imbissstände (Würstel- sowie Maronistände usw.) weiterhin betrieben werden?

  • Ja, diese dürfen auch weiterhin betrieben werden, sofern die Speisen und Getränke nicht unmittelbar vor Ort oder im Umkreis von 50 Metern konsumiert werden. Mindestabstand und MNS-Pflicht ist einzuhalten.
  • Eine Abholung von Speisen und Getränken ist zwischen 06:00 und 19:00 Uhr möglich.
  • Alkoholische Getränke dürfen bei Abholung nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.

Darf Punsch an einem Punschstand ausgeschenkt werden?

  • Alkoholische Getränke dürfen nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden. Die Konsumation darf nicht im Umkreis von 50 Metern um den Punschstand erfolgen.

Darf ich in meiner Hotelbar weiterhin Speisen und Getränke anbieten?

  • In der Betriebsstätte eines Beherbergungsbetriebes dürfen Speisen und Getränke lediglich an die Beherbergungsgäste verabreicht werden. Auch hier gilt: die Verabreichung von Speisen und Getränken darf zwischen 06:00 und 19:00 Uhr erfolgen.
  • Die Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenkontakt sowie für. Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lieferservices bei Abholung.

Wer muss im Gastronomiebetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenkontakt sowie für. Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lieferservices bei Abholung.

Gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auch in anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche)?

  • Zwischen den Personen ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Ein eng anliegende Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung ist zu tragen. In anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche) ist nur im Einvernehmen zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zulässig.

Ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, dass eine Mitarbeiterin ein Mitarbeiter krank ist, ist umgehend 1450 zu kontaktierenn.
  • Inhaber von Gast- bzw. Schankgewerben haben bezüglich den von ihnen beherbergten Personen eine Anzeigepflicht.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Gastronomiebetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen, im öffentlichen Sanitätsdienste stehenden, Ärzten zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Gastronomiebetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

FAQ

Welche Öffnungszeiten sind möglich?

  • Tägliche Öffnung von 6:00 bis 1 Uhr früh für alle Arten von Gastronomiebetrieben gestattet.
  • Restriktivere Öffnungszeitenregelungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt.

Warum müssen Gastronomiebetriebe um 1 Uhr früh schließen?

  • Die Bundesregierung möchte kontrolliert, gesichert und schrittweise die Wiederöffnung gestalten, um das Infektionsrisiko auch weiterhin möglichst gering zu halten. Daher hat sie sich vorerst auf eingeschränkte Öffnungszeiten verständigt.

Können Nachtlokale betrieben werden?

  • Nachtlokale können grundsätzlich öffnen, jedoch gilt auch für sie die Sperrstunde um 1 Uhr früh und die Gäste müssen an Verabreichungsplätzen platziert werden, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.
  • Die Regeln zum Mindestabstand sind einzuhalten.

Wann darf ein Eissalon öffnen? Gibt es hier einen geplanten Abstand in der Schlange?

  • Mit 15. Mai dürfen in sämtlichen Arten von Gastronomiebetrieben wieder Speisen und Getränke vor Ort konsumiert werden, dies gilt somit auch für Eissalons.
  • Bei der Ausgabe von Eis an der Theke hat der Betreiber jedoch durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass der Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird.

Aus wie vielen Personen darf eine Besuchergruppe bestehen?

  • Seit 15. Juni 2020 gibt es keine Obergrenze mehr für die Personenzahl einer Besuchergruppe, damit können auch mehrere Personen gemeinsam in einen Gastronomiebetrieb einkehren und ohne Mindestabstand von 1 Meter an einem Tisch sitzen.

Darf der Mindestabstand von einer Besuchergruppen zu einer anderen Besuchergruppe unterschritten werden?

  • Ja, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung, das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dies kann zum Beispiel durch Plexiglasscheiben oder andere massive Verbauten zwischen den Tischen erfolgen. Die Mindesthöhe dieser Abtrennungen soll jedenfalls die Größe eines erwachsenen Menschen überschreiten.

Kann man ein Lokal für eine private Geburtstagsfeier oder Hochzeiten mieten?

  • Ab 29. Mai dürfen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bis zu 100 Gästen stattfinden, daher ist es auch möglich Geburtstagsfeiern oder auch andere Feiern in Gastronomiebetrieben zu machen.

Warum muss ich im öffentlichen Raum einen Meter Abstand halten, wenn ich mit der gleichen Person dann einen kleinen Bistrotisch im Restaurant teile?

  • Grundsätzlich ist im öffentlichen Raum gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Da die Bundesregierung eine kontrollierte, gesicherte und schrittweise Lockerung ermöglichen möchte, gibt es nun in bestimmten Bereichen erste Ausnahmen. Daher wurde für den Besuch in Gastronomiebetrieben eine Ausnahme vom Mindestabstand eingeführt.

Warum darf ich nicht am Tresen bzw. an der Theke stehen?

  • Grundsätzlich ist im öffentlichen Raum gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Da die Bundesregierung eine kontrollierte, gesicherte und schrittweise Lockerung ermöglichen möchte, gibt es nun in bestimmten Bereichen Ausnahmen vom Mindestabstand.
  • Um jedoch trotzdem einen gewissen Mindestabstand zu wahren, dürfen Konsumationen nur an definierten Verabreichungsplätzen (auch am Tresen) erfolgen, die nicht in unmittelbarer Nähe zur Ausgabestelle liegen.

Muss es Reservierungen geben in der Gastronomie?

  • Die Tischreservierung wird empfohlen, damit der Gastronomiebetrieb die Platzierung der Gäste im Lokal besser planen kann, da ja zwischen den Gästegruppen der vorgegebene Mindestabstand von einem Meter einzuhalten ist.
  • Mit einer Reservierung ersparen sich die Gäste unter Umständen Wartezeiten und Stausituationen im Eingangsbereich, die vermieden werden sollen.
  • Die Reservierung ist keine Vorschrift, sondern wird empfohlen. Es gibt daher auch keine Vorgaben, bis wann eine Reservierung zu erfolgen hat. Es wird jedoch empfohlen, möglichst frühzeitig zu reservieren.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist grundsätzlich unter bestimmen Auflagen gestattet.
  • Wenn Speisen und Getränke von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin ausgegeben werden oder
  • vorportionierte und abgedeckte Speisen und Getränke durch Gäste direkt entnommen werden.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Kann ein Running Sushi betrieben werden?

  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestattet.
  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.

Ist die Durchführung eines Flying Buffets möglich?

  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestatten.
  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.

Was kann auf dem Tisch platziert werden?

  • Besteck und (Stoff-)Servietten sollten eingedeckt sein oder nach Anzahl der Gäste bereitgestellt werden. Vorgefüllte Besteckkörbe und Serviettenhalter zur freien Entnahme sind nicht gestattet.
  • Gegenstände, die zum gemeinsamen Gebrauch durch Gäste bestimmt sind, dürfen auf den Tischen nicht eingestellt werden. Auf Nachfrage werden Salz, Pfeffer, Ketchup, Mayo etc. gebracht. Menagen müssen nach jedem Tischeinsatz gereinigt werden.
  • Tischdekoration ist grundsätzlich möglich. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sollte diese nach jedem Gastwechsel aber – so weit möglich – auch gereinigt werden.
  • Speise- und Getränkekarten sollten nach jedem Gebrauch abgewischt werden oder Alternativen, wie Tafeln und Papiertischsets mit dem Angebot, bereitgestellt werden.

Muss ich mir als Gast in einem Gastronomiebetrieb die Hände waschen?

  • Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zur Verringerung eines Infektionsrisikos sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes.
  • Daher wird auch im Lokal das richtige Waschen der Hände (mit Wasser und Seife für mindestens 30 Sekunden) empfohlen, insbesondere bevor man mit den Händen das Gesicht, vor allem Mund, Augen und Nase berührt.
  • Ist eine Reinigung der Hände mit Wasser und Seife nicht möglich, sollte ein alkoholhaltiges Desinfektionsmittel verwendet werden.

Welche Hygieneregeln gelten für die Küche?

  • Einhaltung der Lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Umsetzung eines betrieblichen Hygienekonzeptes nach HACCP-Grundsätzen, basierend auf der Guten Hygienepraxis (GHP - Betriebs-, Arbeits-, Personal- und Produkthygiene) - dazu Befolgung der entsprechenden Leitlinien (siehe Österreichisches Lebensmittelbuch - Codex Alimentarius Austriacus).
  • Mindestabstand von einem Meter einhalten, bei den Arbeitsvorgängen in der Küche sowie auch zwischen Küchen- und Serviceteam. Wenn der Mindestabstand nicht möglich ist, sonstige Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Infektionsmöglichkeit ergreifen:
  • Arbeiten in den gleichen Teams.
  • Erhöhte Händehygiene und regelmäßige Reinigung/Desinfektion von Oberflächen, Arbeitskleidung regelmäßig reinigen.
  • Mund-Nasen-Schutz, wenn zwischen Arbeitgeberseite und Arbeitnehmerseite vereinbart.
  • Bei raumlufttechnischen Anlagen (wie mechanische Lüftungsanlagen) Folgendes beachten:
  • Anlagen mit Außenluft verwenden, die Außenluftvolumenströme nicht reduzieren.
  • Außenluftströme, wenn möglich, erhöhen.
  • Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile soweit wie möglich reduzieren.
  • Wenn nur eine natürliche Lüftung vorhanden ist, regelmäßig lüften.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Geschirr und Tischwäsche gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.

Sind Feiern (Geburtstagsfeiern, Hochzeiten) zugelassen?

  • Ab 29. Mai sind Feiern mit bis zu 100 Gästen möglich.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich. Beim Tanz ist jedoch auf den Mindestabstand von 2 Metern zwischen den Tänzern bzw. zwischen den Tanzpaaren (jeweils nur Personen aus dem gemeinsamen Haushalt) zu achten.

Darf Unterhaltung, wie z.B. Heurigenmusik oder Pubquizze, in Gastronomiebetrieben angeboten werden?

  • Bei Einhaltung der Voraussetzungen für das Betreiben von Gastronomiebetrieben, wie z.B. Mindestabstand, Platzierung an definierten Verabreichungsplätzen, Öffnungszeiten, ist es möglich, Unterhaltung anzubieten.

Durchführung von Sport, wie z.B. Dart, Billard, Kegeln, in Gastronomiebetrieben?

  • Mit der Öffnung von Indoorsportstätten mit 29. Mai ist auch das Spielen von Billard, Dart etc. in Gastronomiebetrieben möglich, unter Berücksichtigung der Abstandsregeln für Sportstätten.

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind unter Einhaltung des Abstandes von mindestens 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und bei Verwendungen eines MNS bis zu einer Gesamtgröße von 100 Personen möglich.
  • Bei der gemeinsamen Einnahme der Speisen kann der MNS bei Tisch abgenommen werden, auf den Mindestabstand ist weiterhin zu achten.

Existieren für Raucherbereiche eigene Leitlinien? Was ist zu beachten?

  • Auch für Raucherbereiche gilt die Einhaltung des Abstandes von mindestens 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. Teil der Besuchergruppe sind.

Können Spielbereiche geöffnet werden?

  • Analog zu Spielplätzen im öffentlichen Raum steht der Nutzung von Spielplätzen im Außenbereich des Gastronomiebetriebes nichts im Wege. Es wird empfohlen, auch hier auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu Personen außerhalb des gemeinsame Haushalts bzw. der gemeinsamen Besuchergruppe hinzuweisen.
  • Für Spielbereiche in geschlossenen Räumlichkeiten wird häufiges Lüften sowie die regelmäßige Reinigung der Gegenstände empfohlen – siehe dazu auch die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums zum Schutz in Kindergärten.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • Mund-Nasen-Schutz können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Schutz müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • Mund-Nasen-Schutz nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Gastronomiebetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Der Betreiber/die Betreiberin hat sicherzustellen, dass er/sie und seine MitarbeiterInnen bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung zwischen den Personen vorhanden ist.
  • Grundsätzlich haben Gäste gegenüber Personen, die nicht zu ihrer Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Kann ich meinen Mund-Nasen-Schutz einfach am Tisch ablegen?

  • Ein am Tisch liegender Mund-Nasen-Schutz erhöht die Infektionswahrscheinlichkeit und ist wie ein Taschentuch zu behandeln. Er sollte demnach nicht am Tisch liegengelassen und sicher verwahrt werden.

Gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auch in anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche)?

  • In anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche) ist die Verpflichtung zum Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nur im Einvernehmen zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zulässig.

Muss der Mund-Nasen-Schutz von Gästen auf dem Weg zum Gastgarten getragen werden, auch wenn der Weg nicht durchs Lokal führt?

  • Nein, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für den Gast ist nicht verpflichtend.
  • Ein Abstand von mindestens einem Meter ist jedoch gegenüber Personen, die nicht zur gemeinsamen Besuchergruppe gehören, einzuhalten.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Gastronomie?

  • Die Lockerungen im Bereich Gastronomie sowie weitere Lockerungen werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.
  • Den Verordnungstext für die Gastronomie finden Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums und unter www.sichere-gastfreundschaft.at veröffentlicht.
  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Gastronomiebetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen, im öffentlichen Sanitätsdienste stehenden, Ärzten zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Gastronomiebetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.


Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

Leitlinien für Gastronomiebetriebe


Wir erklären, was Betriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Verhaltensempfehlungen für Gäste

Wir fassen zusammen, worauf Gäste bei einem Lokal- oder Restaurantbesuch achten sollten.

Die aktuelle 2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung steht hier zur Verfügung, die angekündigten Änderungen werden ehestmöglich veröffentlicht:

Iconbild: Pfeil

Die Corona-Ampel

Die Corona-Ampel macht das aktuelle Gefährdungsrisiko in den Regionen auf einen Blick erkennbar: 

niedriges Risiko

mittleres Risiko

hohes Risiko 

Akutsituation

Für die Einstufung werden vier Indikatoren herangezogen, die durch eine „Corona-Kommission“ bewertet werden:

  • Anteil der positiv ausgefallenen Tests pro Bezirk
  • Entwicklung der Fallzahlen
  • Clusteranalysen
  • Verfügbare Spitalsbetten und Intensivkapazitäten

Aufgrund des so festgelegten Gefährdungsrisikos können bundesweit oder auf Landes- oder Bezirksebene angepasste Maßnahmen gesetzt werden.

  • Kein MNS für Gäste und Personal

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt und Gäste in allgemeinen Bereichen

  • 1m Abstand

  • keine Nächtigung im Gemeinschaftsschlafraum

  • Kontaknachverfolgung erforderlich (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • Betretungsverbot für tourisitische Zwecke - nach Ermöglichung einer geordneten Abreise 

Stufe I:
geringes Risiko

Stufe II:
moderates Risiko

Stufe III:
hohes Risiko

Stufe IV:
sehr hohes Risiko

Detailliertere Informationen findest du hier:

Langfassung

Stufe I:
geringes Risiko

  • Kein MNS für Gäste und Personal

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

Stufe II:
moderates Risiko

Stufe III:
hohes Risiko

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt und Gäste in allgemeinen Bereichen

  • 1m Abstand

  • keine Nächtigung im Gemeinschaftsschlafraum

  • Kontaknachverfolgung erforderlich (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

Stufe IV:
sehr hohes Risiko

  • Betretungsverbot für tourisitische Zwecke - nach Ermöglichung einer geordneten Abreise 

Langfassung

Detailliertere Informationen findest du hier:

Die aktuelle Einstufung der Bezirke findest du hier:

Landkarte

Gastronomie allgemein:

Nachtgastronomie:

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ gestartet. Ab 1. November 2020 können sich – zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie – auch z.B. Skilehrer, Bergführer, Reisebegleiter, Fremdenführer oder Privatzimmervermieter einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Sämtliche Informationen zum Testangebot  stehen hier zur Verfügung.

Das Testangebot wird wie bisher und wie geplant hinsichtlich der Erweiterung und Verlängerung fortgeführt und kann somit von den berechtigten Fördergruppen auch während des Lockdowns in Anspruch genommen werden.

Testangebot Sichere Gastfreundschaft

Die heimische Gastronomie ist eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft. Aufgrund der hohen Infektionszahlen, gepaart mit der Verschärfung durch neue Virus-Mutationen wird zur Vermeidung der Überlastung des Gesundheitssystems der bestehende Lockdown bis einschließlich 7. Februar 2021 verlängert.

Das Betreten und Befahren von Betriebsstätten sämtlicher Arten der Gastronomie zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahmen von Dienstleistungen des Gastgewerbes sind jedenfalls bis Ende Februar 2021 untersagt. Eine Evaluierung und weitere Details sind für Mitte Februar 2021 geplant.


Ausnahmen:

  • Abholung von Speisen und Getränken zwischen 6 und 19 Uhr
  • Lieferservices bleiben ohne zeitliche Beschränkung erlaubt
  • Alkoholischen Getränke dürfen bei Abholung nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.
  • Vom Betretungsverbot ausgenommen sind weiterhin Betriebe in folgenden Einrichtungen unter bestimmten Auflagen: Kranken- und Kuranstalten, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen, Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche, Betriebe, Beherbergungsbetriebe, öffentliche Verkehrsmittel.

Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt. Detaillierte Informationen zum Hilfspaket finden sich hier und auf der Seite des BMF

FAQ

Dürfen Restaurants oder Bars weiter betrieben werden?

  • Die Konsumation vor Ort und im Umkreis von 50 Metern ist nicht mehr erlaubt. Es ist nur noch die Abholung von Speisen und Getränken zwischen 6 und 19 Uhr sowie Lieferservice zulässig. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten sowie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Dieses Betretungsverbot gilt nicht für
    • Krankenanstalten und Kuranstalten,
    • Alten-, Pflege- und Behindertenheimen,
    • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
    • Betrieben, wenn diese ausschließlich durch die dort betreuten, untergebrachten oder nicht zum bloßen Besuch aufhältigen Personen oder durch Betriebsangehörige genutzt werden,
    • Beherbergungsbetriebe, wenn in der Betriebsstätte Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht bzw. ausgeschenkt werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen,
    • öffentliche Verkehrsmittel, wenn dort Speisen und Getränke ausschließlich an Benutzer des öffentlichen Verkehrsmittels verabreicht bzw. ausgeschenkt werden

Welche Öffnungszeiten sind möglich?

  • Die Abholung von Speisen und Getränken zwischen 06.00 und 19.00 Uhr zulässig, sofern diese nicht vor Ort oder im Umkreis von 50 Metern konsumiert werden.
  • Bei Abholung ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten sowie eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Gibt es eine Ausnahme für Lieferservices?

  • Die Abholung ist von 6 und 19 Uhr zulässig. Der Lieferservice ist auch darüber hinaus möglich. Daher darf ein Restaurant auch nach 20 Uhr in Betrieb sein.

Dürfen Imbissstände (Würstel- sowie Maronistände usw.) weiterhin betrieben werden?

  • Ja, diese dürfen auch weiterhin betrieben werden, sofern die Speisen und Getränke nicht unmittelbar vor Ort oder im Umkreis von 50 Metern konsumiert werden. Mindestabstand und MNS-Pflicht ist einzuhalten.
  • Eine Abholung von Speisen und Getränken ist zwischen 06:00 und 19:00 Uhr möglich. 
  • Alkoholische Getränke dürfen bei Abholung nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.

Darf Punsch an einem Punschstand ausgeschenkt werden?

  • Alkoholische Getränke dürfen nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden. Die Konsumation darf nicht im Umkreis von 50 Metern um den Punschstand erfolgen.

Darf ich in meiner Hotelbar weiterhin Speisen und Getränke anbieten?

  • In der Betriebsstätte eines Beherbergungsbetriebes dürfen Speisen und Getränke lediglich an die Beherbergungsgäste verabreicht werden. Auch hier gilt: die Verabreichung von Speisen und Getränken darf zwischen 06:00 und 19:00 Uhr erfolgen.
  • Die Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • Der Mund-Nasen-Schutz muss eng anliegend sein und sowohl Mund als auch Nase bedecken. Gesichtsvisiere sind nicht mehr zulässig.
  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Schutz müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • Mund-Nasen-Schutz nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Gastronomiebetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenkontakt sowie für Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lieferservices bei Abholung.

Gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auch in anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche)?

  • Zwischen den Personen ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, sofern nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Ein eng anliegende Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung ist zu tragen. In anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche) ist nur im Einvernehmen zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zulässig.

Ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, dass eine Mitarbeiterin ein Mitarbeiter krank ist, ist umgehend 1450 zu kontaktieren.
  • Inhaber von Gast- bzw. Schankgewerben haben bezüglich den von ihnen beherbergten Personen eine Anzeigepflicht.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Gastronomiebetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen, im öffentlichen Sanitätsdienste stehenden, Ärzten zu treffen
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Gastronomiebetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) zu begeben
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.
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2. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Leitlinien für Gastronomiebetriebe

FAQ

Welche Öffnungszeiten sind möglich?

  • Tägliche Öffnung von 5:00 bis 1:00 Uhr früh für alle Arten von Gastronomiebetrieben gestattet (keine Ausnahmen für geschlossene Gesellschaften.
  • Restriktivere Öffnungszeitenregelungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt.  Auch regionale, bundesländerspezifische Einschränkungen sind möglich.

Warum müssen Gastronomiebetriebe um 1 Uhr früh schließen?

  • Die Bundesregierung möchte das Infektionsrisiko möglichst gering halten. Daher hat sie sich auf eingeschränkte Öffnungszeiten verständigt.

Können Nachtlokale betrieben werden?

  • Nachtlokale können grundsätzlich öffnen, jedoch gilt auch für sie die Sperrstunde um 1:00 Uhr früh. Auch regionale, bundesländerspezifische Einschränkungen sind möglich.
  • Die Regeln zum Mindestabstand, MNS-Pflicht abseits des Verabreichungsplatzes, sowie zur Konsumation von Getränken und Speisen ausschließlich im Sitzen sind einzuhalten.

Wann darf ein Eissalon öffnen? Gibt es hier einen geplanten Abstand in der Schlange?

  • Speisen und Getränke dürfen in sämtlichen Arten von Gastronomiebetrieben vor Ort (in geschlossenen Räumen nur sitzend) konsumiert werden, dies gilt somit auch für Eissalons.
  • Bei der Ausgabe von Eis an der Theke hat der Betreiber jedoch durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass der Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird.

Aus wie vielen Personen darf eine Besuchergruppe bestehen?

  • Eine Besuchergruppe in geschlossenen Räumen darf
    • max. 6 Erwachsene zuzüglich 6 minderjähriger Kinder (eigene oder Minderjährigen, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen),
    • oder ausschließlich Personen aus dem gemeinsamen Haushalt umfassen.
  • Die Besuchergruppe darf im Freien
    • max. 12 Personen zuzüglich höchstens 6 minderjähriger Kinder (eigene oder Minderjährigen, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen),
    • oder ausschließlich Personen aus dem gemeinsamen Haushalt umfassen.

Darf der Mindestabstand von einer Besuchergruppen zu einer anderen Besuchergruppe unterschritten werden?

  • Ja, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung, das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dies kann zum Beispiel durch Plexiglasscheiben oder andere massive Verbauten zwischen den Tischen erfolgen. Die Mindesthöhe dieser Abtrennungen soll jedenfalls die Größe eines erwachsenen Menschen überschreiten.

Kann man ein Lokal für eine private Geburtstagsfeier oder Hochzeiten mieten?

  • Ab 25. Oktober dürfen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 6 Personen und in Freiluftbereich bis maximal 12 Personen stattfinden. In diese Personenhöchstgrenzen nicht einzurechnen sind insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder.
  • Möglich ist, dass an einem Veranstaltungsort mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sofern die genannten Höchstzahlen pro Veranstaltung nicht überschritten werden. Dabei ist sicherzustellen, dass durch organisatorische Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung bzw. durch zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen wird.

Darf ich am Tresen bzw. an der Theke konsumieren?

  • Die Konsumation von Getränken und Speisen ist in geschlossenen Räumen nur im Sitzen zulässig. Ab 25. Oktober ist auch im Freien die Konsumation nur im Sitzen zugelassen, Ausnahme Imbissstände im Freien.
  • An Tresen und Theken darf eine Konsumation nicht in unmittelbarer Nähe zur Ausgabestelle erfolgen.

Muss es Reservierungen geben in der Gastronomie?

  • Die Tischreservierung wird empfohlen, damit der Gastronomiebetrieb die Platzierung der Gäste im Lokal besser planen kann, da ja zwischen den Gästegruppen der vorgegebene Mindestabstand von einem Meter einzuhalten ist.
  • Mit einer Reservierung ersparen sich die Gäste unter Umständen Wartezeiten und Stausituationen im Eingangsbereich, die vermieden werden sollen.
  • Die Reservierung ist keine Vorschrift, sondern wird empfohlen. Es gibt daher auch keine Vorgaben, bis wann eine Reservierung zu erfolgen hat. Es wird jedoch empfohlen, möglichst frühzeitig zu reservieren.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • mit Einwegvorlegbesteck.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Kann ein Running Sushi betrieben werden?

  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestattet.
  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.

Ist die Durchführung eines Flying Buffets möglich?

  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestatten.
  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.

Was kann auf dem Tisch platziert werden?

  • Besteck und (Stoff-)Servietten sollten eingedeckt sein oder nach Anzahl der Gäste bereitgestellt werden. Vorgefüllte Besteckkörbe und Serviettenhalter zur freien Entnahme sind gestattet.
  • Tischdekoration ist grundsätzlich möglich. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sollte diese nach jedem Gastwechsel aber – so weit möglich – auch gereinigt werden.
  • Speise- und Getränkekarten sollten nach jedem Gebrauch abgewischt werden oder Alternativen, wie Tafeln und Papiertischsets mit dem Angebot, bereitgestellt werden.

Muss ich mir als Gast in einem Gastronomiebetrieb die Hände waschen?

  • Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zur Verringerung eines Infektionsrisikos sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes.
  • Daher wird auch im Lokal das richtige Waschen der Hände (mit Wasser und Seife für mindestens 30 Sekunden) empfohlen, insbesondere bevor man mit den Händen das Gesicht, vor allem Mund, Augen und Nase berührt.
  •  Ist eine Reinigung der Hände mit Wasser und Seife nicht möglich, sollte ein alkoholhaltiges Desinfektionsmittel verwendet werden.

Welche Hygieneregeln gelten für die Küche?

  • Einhaltung der Lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Umsetzung eines betrieblichen Hygienekonzeptes nach HACCP-Grundsätzen, basierend auf der Guten Hygienepraxis (GHP - Betriebs-, Arbeits-, Personal- und Produkthygiene) - dazu Befolgung der entsprechenden Leitlinien (siehe Österreichisches Lebensmittelbuch - Codex Alimentarius Austriacus).
  • Mindestabstand von einem Meter einhalten, bei den Arbeitsvorgängen in der Küche sowie auch zwischen Küchen- und Serviceteam. Wenn der Mindestabstand nicht möglich ist, sonstige Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Infektionsmöglichkeit ergreifen:
  • Arbeiten in den gleichen Teams.
  • Erhöhte Händehygiene und regelmäßige Reinigung/Desinfektion von Oberflächen, Arbeitskleidung regelmäßig reinigen.
  • Mund-Nasen-Schutz, wenn zwischen Arbeitgeberseite und Arbeitnehmerseite vereinbart.
  • Bei raumlufttechnischen Anlagen (wie mechanische Lüftungsanlagen) Folgendes beachten:
  • Anlagen mit Außenluft verwenden, die Außenluftvolumenströme nicht reduzieren.
  • Außenluftströme, wenn möglich, erhöhen.
  • Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile soweit wie möglich reduzieren.
  • Wenn nur eine natürliche Lüftung vorhanden ist, regelmäßig lüften.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Geschirr und Tischwäsche gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.

Sind Feiern (Geburtstagsfeiern, Hochzeiten) zugelassen?

  • Ab 25. Oktober sind Feiern im Innenbereich mit bis zu 6 Gästen möglich und im Freiluftbereich mit bis zu 12 Personen, zuzüglich bis max. 6 minderjährige Kinder.
  • Tanzen ist mit einer den Mund und Nasenbereich abdeckenden (ab 07. November – einer eng anliegenden) mechanischen Schutzvorrichtung möglich.
  • Hintergrundmusik gilt nicht als Veranstaltung.

Sind spezielle Gala-Dinners oder Spezialitätenwochen in Gastronomiebetrieben möglich?

  • Spezialitätenwochen sind möglich.
  • Galadinner sind mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen möglich.

Darf Unterhaltung, wie z.B. Heurigenmusik oder Pubquizze, in Gastronomiebetrieben angeboten werden?

  • Bei Einhaltung der Voraussetzungen für das Betreiben von Gastronomiebetrieben, wie z.B. Einhaltung von Personenobergrenzen, Mindestabstand, Platzierung an definierten Verabreichungsplätzen, Öffnungszeiten, ist es möglich, Unterhaltung anzubieten.

Durchführung von Sport, wie z.B. Dart, Billard, Kegeln, in Gastronomiebetrieben?

  • Das Spielen von Billard, Dart etc. in Gastronomiebetrieben ist möglich, die Konsumation von Speisen und Getränken darf jedoch nur im Sitzen erfolgen.
  • Die Abhaltung mehrerer Veranstaltungen gleichzeitig ist möglich, sofern die Personenobergrenzen eingehalten werden und durch organisatorische Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen wird.

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind bis zu einer Gesamtgröße von 6 Personen möglich.
  • Da es sich in diesem Fall um eine Veranstaltung ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze handelt, ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Unter welchen Voraussetzungen sind Zusammenkünfte zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken erlaubt?

  • Die Personenbeschränkungen gelten für Zusammenkünfte zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken nicht.  Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über sechs Personen und Veranstaltungen im Freien mit über zwölf Personen ist ein Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Veranstaltungen bis zu 250 Personen bedürfen keiner Bewilligung (diese ist erst ab 250 Personen notwendig). Unter Beifügung des Präventionskonzepts ist eine Anzeige bei der der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde nötig.

Existieren für Raucherbereiche eigene Leitlinien? Was ist zu beachten?

  • Auch für Raucherbereiche gilt die Einhaltung des Abstandes von mindestens 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. Teil der Besuchergruppe sind.
  • Rauchen vor dem Lokal ist in Verbindung mit der Konsumation von Getränken nur im Sitzen erlaubt.

Können Spielbereiche geöffnet werden?

  • Analog zu Spielplätzen im öffentlichen Raum steht der Nutzung von Spielplätzen im Außenbereich des Gastronomiebetriebes nichts im Wege. Es wird empfohlen, auch hier auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu Personen außerhalb des gemeinsame Haushalts bzw. der gemeinsamen Besuchergruppe hinzuweisen.
  • Für Spielbereiche in geschlossenen Räumlichkeiten wird häufiges Lüften sowie die regelmäßige Reinigung der Gegenstände empfohlen – siehe dazu auch die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums zum Schutz in Kindergärten.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • Ab 7. November muss der Mund-Nasen-Schutz eng anliegend sein und  sowohl Mund als auch Nase bedecken. Gesichtsvisiere sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig.
  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Schutz müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • Mund-Nasen-Schutz nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Gastronomiebetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenkontakt sowie für Gäste abseits des Verabreichungsplatzes verpflichtend. Ab 25. Oktober gilt dies auch im Freien. 
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung in anderen Bereichen nur im Einvernehmen zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen möglich.
  • Grundsätzlich haben Gäste gegenüber Personen, die nicht zu ihrer Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auch in anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche)?

  • In anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche) ist die Verpflichtung zum Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nur im Einvernehmen zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zulässig.

Muss der Mund-Nasen-Schutz von Gästen auf dem Weg zum Gastgarten getragen werden, auch wenn der Weg nicht durchs Lokal führt?

  • Ja, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für den Gast ist in geschlossenen Räumen abseits des Verabreichungsplatzes verpflichtend. Ab 25. Oktober auch im Freien.
  • Außerdem ist ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber Personen, die nicht zur gemeinsamen Besuchergruppe gehören, einzuhalten.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Gastronomie?

  • Die Maßnahmen im Bereich Gastronomie sowie weitere Maßnahmen werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.
  • Den Verordnungstext für die Gastronomie finden Sie hier und unter www.sichere-gastfreundschaft.at veröffentlicht.
  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, dass eine Mitarbeiterin ein Mitarbeiter krank ist, ist umgehend 1450 zu kontaktieren.
  • Inhaber von Gast- bzw. Schankgewerben haben bezüglich den von ihnen beherbergten eine Personen eine Anzeigepflicht.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Gastronomiebetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen, im öffentlichen Sanitätsdienste stehenden, Ärzten zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Gastronomiebetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.


Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

1. Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außerhalb der eigenen Besuchergruppe (max. 6 Personen. in geschlossenen Räumen bzw. max. 12 Personen im Freien, jeweils zuzüglich von insgesamt höchstens sechs minderjährigen Kindern oder Personen aus dem gemeinsamen Haushalt) halten.

2. Tragen eines Mund-Nasen-Schutz außer während des Verweilens am Verabreichungsplatzes.

3. Im Vorfeld nach Möglichkeit Tisch reservieren. 

4. Nach Möglichkeit kontaktlos zahlen. Rechnung vorzugsweise mit Karte begleichen.

5. An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten.

6. Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

7. Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.

8. Berührung im Gesicht mit ungereinigten Händen vermeiden.

9. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.

10. Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben.

Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst sowie auch die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

2. Welche Maßnahmen soll ich in meinem Gastraum/meinem Gastgarten setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?

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3. Welche Maßnahmen setze ich in den Sanitäranlagen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt? 

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4. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Verhalten für Gäste 
in Gastronomiebetrieben

Leitlinien für Gastronomiebetriebe