Gastronomie

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Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

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2. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Leitlinien für Gastronomiebetriebe

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

*Pflichtfeld

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Nach Möglichkeit Abstand zu fremden Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen tragen.

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Alltagsempfehlungen, die uns auch weiterhin helfen können:

Informationen hier herunterladen:

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Die aktuelle 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung steht hier zur Verfügung:

Iconbild: Pfeil

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ erarbeitet. Sämtliche Informationen zum Testangebot  stehen hier zur Verfügung.

Testangebot Sichere Gastfreundschaft

Die Gastronomie hat dank den gesetzten Öffnungsschritten und der konsequenten Einhaltung der Präventionsmaßnahmen relativ erfolgreiche Sommermonate in den Ferienregionen verbuchen können. Aufgrund der ansteckenderen Deltavariante sowie dem urlaubsbedingten Reiseverkehr (insbesondere Reiserückkehrern) kommt es trotz des kontinuierlichen Impffortschritts zu einem Anstieg der COVID-19-Fallzahlen.

Ziel der Bundesregierung ist, mit den geltenden und zukünftigen Rahmenbedingungen eine Überforderung der Hospitalisierungskapazitäten sowie eine Einstufung von Österreich als Risikogebiet zu verhindern.

Gemeinsam mit den Bundesländern, Expertinnen und Experten sowie Städte- und Gemeindebund hat die Bundesregierung Anpassungen der Maßnahmen beschlossen und einen 3-StufenPlan auf Basis der Auslastung der Intensivstationen (ICU-Belegung) beschlossen.

Die Maßnahmen der Stufe 1 treten mit 15. September in Kraft.

FAQ

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Restaurants betrieben werden?

  • Gäste müssen beim Betreten ein negatives Testergebnis, ein Impf- oder Genesungszertifikat (3-G-Nachweis) vorweisen. Tests vor Ort sind ausnahmsweise möglich.
  • Sonderregel: in Wien gelten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) nicht als 3-G-Nachweis!
  • Registrierungspflicht der Gäste, wenn sie sich voraussichtlich länger als 15 Minuten vor Ort aufhalten

Gibt es eine Sperrstunde für Restaurants und Bars?

  • Nein, die Sperrstunde ist für alle Gastronomiebetriebe entfallen. Somit kann auch die Nachtgastronomie wieder öffnen.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Nachtlokale (Tanzlokale, Clubs, Diskotheken) betrieben werden?

  • Gäste haben beim Betreten einen negativen PCR-Test (72 Stunden gültig), einen Impfnachweis oder Genesungsnachweis (ärztliche Bestätigung oder Absonderungsbescheid) vorzuweisen. Ein Antikörpernachweis oder ein Antigentest sind nicht mehr zulässig.
  • Dies gilt für alle Betriebsstätten des Gastgewerbes, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist (Einrichtungen der Nachtgastronomie), die insbesondere Diskotheken, Clubs und Tanzlokale.
  • Registrierungspflicht der Gäste, wenn sie sich voraussichtlich länger als 15 Minuten vor Ort aufhalten.
  • Es gelten keine Sperrstunden,  Kapazitätsbeschränkungen oder Abstandsregeln.

Was gilt für Imbiss- und Gastronomiestände (z.B. Würstelstand)?

  • Die Konsumation an Imbissständen ist zulässig
  • Ein 3-G-Nachweis ist bei Imbiss- und Gastronomieständen nicht erforderlich
  • In geschlossenen Räumen ist eine FFP2-Maske zu tragen

Darf ich in meiner Hotelbar Speisen und Getränke anbieten?

  • Ja, für gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben gelten die allgemeinen Regeln für die Gastronomiebetriebe.

Wer muss im Gastronomiebetrieb eine Maske tragen?

  • Für Gäste gilt keine Maskenpflicht. Nur bei der Abholung von Speisen und Getränken und bei Imbiss- und Gastronomieständen ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Mitarbeiter/innen mit unmittelbarem Kundenkontakt (z.B. Kellner/innen) haben in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird (z.B. Trennwände). Dies gilt nicht, wenn ein 3-G-Nachweis (gültiger Test, Impfung, Genesung) vorgewiesen wird.

Müssen sich Mitarbeiter/innen von Gastronomiebetrieben testen lassen?

  • Betreiber/innen und Mitarbeiter/innen mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen einen jeweils gültigen negativen Test auf SARS-CoV-2, ein Impf- oder Genesungszertifikat (3-G-Nachweis) vorweisen, andernfalls ist eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen, sofern keine sonstigen geeigneten Schutzmaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos vorhanden sind (z.B. Trennwände).
  • Der Testnachweis ist nach Ablauf der jeweiligen Gültigkeit (PCR-Test 72 Stunden, Antigentest 24 Stunden, Antigentest zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird, 24 Stunden) zu erneuern.
  • Für Mitarbeiter/innen ohne direkten Kundenkontakt (z.B. Koch, Lagermitarbeiter) besteht keine Pflicht zur Vorlage eines negativen Tests, Impf- oder Genesungszertifikats.
  • Für Wien gilt eine Sonderregel: alle Mitarbeiter des Gastgewerbes haben einen 3-G-Nachweis vorzuweisen, andernfalls eine FFP2-Maske indoor und outdoor zu tragen ist, wobei ein Antigentest zur Eigenanwendung nicht als Testnachweis gilt!

Was muss ich als Gast beachten, wenn ich ein Restaurant besuchen will?

  • Beim Betreten ist ein 3-G-Nachweis (Test, Impfung, Genesung) vorzuweisen und für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten. Tests vor Ort sind ausnahmsweise möglich (dies gilt nicht für Wien!)
  • Bei einem Aufenthalt von länger als 15 Minuten gilt eine Registrierungspflicht.
  • Bei der Abholung von Speisen und Getränken sowie bei Imbiss- und Gastronomieständen ist eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen (hier entfällt der 3-G-Nachweis).

Gibt es eine Personenobergrenze für Besuchergruppen?

  • Nein, es gibt keine Personenobergrenze für Besuchergruppen

Was muss ich als Betreiber/in eines Gastronomiebetriebs beachten?

  • Gäste dürfen nur ein eingelassen werden, wenn sie einen 3-G-Nachweis (Test, Impfung, Genesung) vorweisen können. Tests vor Ort unter Aufsicht der Betreiber/innen sind ausnahmsweise möglich (dies gilt nicht für Wien!)
  • Von Gästen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten im Betrieb aufhalten, muss der vollständige Name, die Telefonnummer und (wenn vorhanden) E-Mailadresse, ergänzt um den Zeitpunkt des Betretens sowie (wenn vorhanden) die Tischnummer bzw. den Bereich des konkreten Aufenthalts erhoben werden (Registrierungspflicht).
  • Gäste haben bei der Abholung von Speisen und Getränken sowie bei Imbiss- und Gastronomieständen eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen. Der Vorweis eines 3-G-Nachweises ist hier nicht notwendig.
  • Jeder Gastronomiebetrieb hat ein Präventionskonzept zu erstellen und einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen.
  • Mitarbeiter/innen mit unmittelbarem Kundenkontakt (z.B. Kellner/innen) müssen einen jeweils gültigen 3-G-Nachweis erbringen, andernfalls bei Kundenkontakt eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen ist, sofern keine sonstigen geeigneten Schutzmaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos vorhanden sind (z.B. Trennwände). Wird ein Testnachweis vorgelegt, ist dieser nach Ablauf der jeweiligen Geltungsdauer (PCR-Test 72 Stunden und Antigentest 24 Stunden, Antigentest zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird, 24 Stunden) zu erneuern.
  • Für Wien gilt eine Sonderregel: alle Mitarbeiter im Gastgewerbe haben einen 3-G-Nachweis vorzuweisen, andernfalls indoor und outdoor eine FFP2-Maske zu tragen ist. Ein Antigentest zur Eigenanwendung gilt nicht als Testnachweis.

Was ist ein gültiger Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr (3-G-Nachweis)?

Folgende Nachweise sind zulässig:

  • Ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird – Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen (Achtung: dies gilt nicht für Wien!)
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen erfolgte und aktuell abgelaufene Infektion.
  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff erfolgte Impfung:
    • Zweitimpfung – nicht länger als 360 Tage nach Erstimpfung (zwischen beiden Impfungen müssen mind. 14 Tage verstrichen sein).

    • Impfung mit Impfstoff, bei dem nur eine Impfung vorgesehen ist - gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 270 Tage.

    • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr (in Wien bis zum vollendeten 6. Lebensjahr) benötigen keinen solchen Nachweis.

    • Impfung – gültig sofort, wenn mindestens 21 Tage vor Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (= Genesung) vorlag – jedoch nicht länger als 360 Tage.

    • Weitere Impfung (Auffrischungsimpfung) – diese darf nicht länger als 360 Tage zurückliegen und zwischen der letzten Impfung müssen mind. 120 Tage verstrichen sein.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als 180 Tage.
    Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper – jedoch nicht älter als 90 Tage.
    Liegt kein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vor, darf ausnahmsweise im Gastronomiebetrieb vor Ort das negative Testergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung herangezogen werden, der unter Aufsicht des Betreibers des Gastronomiebetriebes gemacht wurde (Achtung: dies gilt nicht für Wien!).

Besteht eine Registrierungspflicht der Gäste?

  • Ja, die Registrierungspflicht bleibt weiterhin bestehen

Welche Kontaktdaten müssen von Gästen erfasst werden (Registrierungspflicht)?

  • Zum Zwecke der Kontaktpersonennachverfolgung bei Auftreten eines COVID-19-Falles müssen von allen Gästen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten vor Ort aufhalten, Vor- und Familienname sowie Telefonnummer und (wenn vorhanden) E-Mail-Adresse, ergänzt um den Zeitraum des Betretens sowie (wenn vorhanden) die Tischnummer bzw. den Bereich des konkreten Aufenthalts, erhoben werden.
  • Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich auch Personen aus dem gemeinsamen Haushalt bestehen, ist die Datenerfassung einer volljährigen Person dieser Gruppe ausreichend.
  • Diese Daten dürfen ausschließlich zur Kontaktpersonennachverfolgung verarbeitet werden und sind auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Zur Sicherung der Daten sind geeignete Maßnahmen zu setzen und die Daten nach 28 Tagen unverzüglich zu löschen.

Welchen Inhalt muss ein Präventionskonzept haben?

  • Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten: spezifische Hygienemaßnahmen, Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen zur Konsumation von Speisen und Getränken, Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen, Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen sowie Vorgaben zur Schulung der Teilnehmer in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung. 

Wer kann als COVID-19-Beauftragter bestellt werden?

  • Als COVID-19-Beauftragter darf nur eine geeignete Person bestellt werden, die zumindest Kenntnis des Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe hat.
  • Eine besondere Ausbildung bedarf es nicht.
  • Der COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörde und hat die Umsetzung des Präventionskonzeptes zu überwachen.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • mit Einwegvorlegbesteck.
    • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. im Gastronomiebetrieb abgehalten werden?

  • Ja, Veranstaltungen in Gastronomiebetrieben sind zulässig
  • Bei Veranstaltungen in Gastronomiebetrieben, an denen eine geschlossene Gruppe bzw. Gesellschaft teilnimmt (wie z.B. bei Hochzeits- und Geburtstagsfeiern) und eine Durchmischung zu anderen Personengruppen ausgeschlossen wird, gelten die Regelungen für Veranstaltungen:
    •  3-G-Nachweis erst bei mehr als 100 Personen
    • Anzeigepflicht bei mehr als 100 Personen
    • COVID-19-Präventionskonzept und COVID-19-Beauftragter bei mehr als 100 Personen
    • Bewilligungspflicht bei mehr als 500 Personen
  • Zusammenkünfte mit mehr als 500 Personen sind von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde genehmigen zu lassen. Details dazu siehe Reiter „Messen & Veranstaltungen“.

Ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, dass eine Mitarbeiterin ein Mitarbeiter krank ist, ist umgehend die Gesundheitsbehörde zu kontaktieren.
  • Inhaber von Gast- bzw. Schankgewerben haben bezüglich den von ihnen beherbergten Personen eine Anzeigepflicht.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Gastronomiebetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen, im öffentlichen Sanitätsdienste stehenden, Ärzten zu treffen
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Gastronomiebetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte Mitarbeiter/innen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) zu begeben
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs Mitarbeiter/innen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.
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2. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Leitlinien für Gastronomiebetriebe

  1. Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (Test, Impfung, Genesung) beim Betreten vorweisen und für die Dauer des Aufenthalts bereithalten.
  2. In der „Nachtgastronomie“ Impfnachweis, Genesungsnachweis (kein Antikörpernachweis) oder gültigen negativen PCR-Test vorweisen und für die Dauer des Aufenthalts bereithalten.
  3. Im Vorfeld nach Möglichkeit Tisch reservieren. 
  4. Nach Möglichkeit kontaktlos zahlen. Rechnung vorzugsweise mit Karte begleichen.
  5. An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten.
  6. Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  7. Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.
  8. Berührung im Gesicht mit ungereinigten Händen vermeiden.
  9. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  10. Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben.


Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst sowie auch die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

2. Welche Maßnahmen soll ich in meinem Gastraum/meinem Gastgarten setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?

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3. Welche Maßnahmen setze ich in den Sanitäranlagen,  sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt 

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4. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Verhalten für Gäste 
in Gastronomiebetrieben

Leitlinien für Gastronomiebetriebe

Die Rahmenbedingungen sind in der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung geregelt.

Detaillierte Informationen für Betriebe und Gäste, sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie weiter unten.

Jeder Gastronomiebetrieb hat ein Präventionskonzept zu erstellen und einen COVID-19-Beauftragten zu ernennen. Ein Musterpräventionskonzept finden Sie hier.

Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt. Detaillierte Informationen zum Hilfspaket finden sich hier und auf der Seite des BMF

In Wien gibt es zusätzliche Verschärfungen, die Sie in der Wiener COVID-19-Öffnungsbegleitverordnung finden:

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