Gastronomie

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Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

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2. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Leitlinien für Gastronomiebetriebe

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

*Pflichtfeld

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 2 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Maske bei Menschenansammlungen tragen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

Informationen hier herunterladen:

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Die aktuelle 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung steht hier zur Verfügung:

Iconbild: Pfeil

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ gestartet. Ab 1. November 2020 können sich – zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie – auch z.B. Skilehrer, Bergführer, Reisebegleiter, Fremdenführer oder Privatzimmervermieter einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Sämtliche Informationen zum Testangebot  stehen hier zur Verfügung.

Das Testangebot wird wie bisher und wie geplant hinsichtlich der Erweiterung und Verlängerung fortgeführt und kann somit von den berechtigten Fördergruppen auch während des Lockdowns in Anspruch genommen werden.

Testangebot Sichere Gastfreundschaft

Die heimische Gastronomie ist eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft. Aufgrund der hohen Infektionszahlen, gepaart mit der Verschärfung durch neue Virus-Mutationen ist das Betreten und Befahren von Betriebsstätten sämtlicher Arten der Gastronomie zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahmen von Dienstleistungen des Gastgewerbes auch weiterhin untersagt. 

Ausnahmen vom Betretungsverbot:

  • Abholung von Speisen und Getränken zwischen 6 und 19 Uhr
  • Lieferservices bleiben ohne zeitliche Beschränkung erlaubt
  • Alkoholischen Getränke dürfen bei Abholung nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.
  • Vom Betretungsverbot ausgenommen sind weiterhin Betriebe in folgenden Einrichtungen unter bestimmten Auflagen: Kranken- und Kuranstalten, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen, Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche, Betriebe, Beherbergungsbetriebe, öffentliche Verkehrsmittel.

Aufgrund der niedrigen Inzidenzzahlen gelten für Vorarlberg Sonderbestimmungen: Dort darf die Gastronomie seit 15.3. unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen öffnen. Alle Details dazu finden sich in § 24 Z 3 der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

Die Situation in allen anderen Bundesländern wird laufend von der Bundesregierung gemeinsam mit den Landeshauptleuten und dem Expertenteam evaluiert.

Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Arbeitnehmern braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.

Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt. Detaillierte Informationen zum Hilfspaket finden sich hier und auf der Seite des BMF

FAQ

Dürfen Restaurants oder Bars weiter betrieben werden?

  • Die Konsumation vor Ort und im Umkreis von 50 Metern ist nicht mehr erlaubt. Es ist nur noch die Abholung von Speisen und Getränken zwischen 6 und 19 Uhr sowie Lieferservice zulässig. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten sowie eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Dieses Betretungsverbot gilt nicht für
    • Krankenanstalten und Kuranstalten,
    • Alten-, Pflege- und Behindertenheimen,
    • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
    • Betrieben, wenn diese ausschließlich durch die dort betreuten, untergebrachten oder nicht zum bloßen Besuch aufhältigen Personen oder durch Betriebsangehörige genutzt werden,
    • Beherbergungsbetriebe, wenn in der Betriebsstätte Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht bzw. ausgeschenkt werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen,
    • öffentliche Verkehrsmittel, wenn dort Speisen und Getränke ausschließlich an Benutzer des öffentlichen Verkehrsmittels verabreicht bzw. ausgeschenkt werden

Welche Öffnungszeiten sind möglich?

  • Die Abholung von Speisen und Getränken zwischen 06.00 und 19.00 Uhr zulässig, sofern diese nicht vor Ort oder im Umkreis von 50 Metern konsumiert werden.
  • Bei Abholung ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten sowie eine FFP2-Maske zu tragen.

Gibt es eine Ausnahme für Lieferservices?

  • Die Abholung ist von 6 und 19 Uhr zulässig. Der Lieferservice ist auch darüber hinaus möglich. Daher darf ein Restaurant auch nach 20 Uhr in Betrieb sein.

Dürfen Imbissstände (Würstel- sowie Maronistände usw.) weiterhin betrieben werden?

  • Ja, diese dürfen auch weiterhin betrieben werden, sofern die Speisen und Getränke nicht unmittelbar vor Ort oder im Umkreis von 50 Metern konsumiert werden. Mindestabstand und FFP2-Masken-Pflicht sind einzuhalten.
  • Eine Abholung von Speisen und Getränken ist zwischen 06:00 und 19:00 Uhr möglich. 
  • Alkoholische Getränke dürfen bei Abholung nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.

Darf Punsch an einem Punschstand ausgeschenkt werden?

  • Alkoholische Getränke dürfen nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden. Die Konsumation darf nicht im Umkreis von 50 Metern um den Punschstand erfolgen.

Darf ich in meiner Hotelbar weiterhin Speisen und Getränke anbieten?

  • In der Betriebsstätte eines Beherbergungsbetriebes dürfen Speisen und Getränke lediglich an die Beherbergungsgäste verabreicht werden. Auch hier gilt: die Verabreichung von Speisen und Getränken darf zwischen 06:00 und 19:00 Uhr erfolgen.
  • Die Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) und einer FFP2-Maske beachten?

  • Kunden haben bei der Abholung von Speisen und Getränken eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Schutzniveau entsprechende Maske zu tragen.
  • Betreiber und Mitarbeiter haben in geschlossenen Räumen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Wenn Mitarbeiter/innen in unmittelbarem Kundenkontakt nicht alle 7 Tage einen negativen PCR- oder Antigentest auf SARS-CoV-2 vorweisen, haben sie eine FFP2-Maske zu tragen.
  • FFP2-Maske nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Gastronomiebetrieb eine FFP2-Maske tragen?

  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist für Kunden bei der Abholung von Speisen und Getränken verpflichtend.
  • Betreiber und Mitarbeiter haben eine FFP2-Maske zu tragen, wenn sie nicht alle 7 Tage einen negativen PCR- oder Antigentest auf SARS-CoV-2 vorweisen. Dasselbe gilt für Mitarbeiter von Lieferservices.

Gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht auch in anderen Arbeitsbereichen des Gastronomiebetriebes (z.B. im Lager oder in der Küche)?

  • Zwischen den Personen ist ein Abstand von mindestens zwei Meter einzuhalten, sofern nicht ein physischer Kontakt zu haushaltsfremden Personen ausgeschlossen ist oder durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Ein eng anliegende Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung ist zu tragen, sofern nicht ein physischer Kontakt zu haushaltsfremden Personen ausgeschlossen ist oder durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können strengere Vereinbarungen zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung treffen.

Ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, dass eine Mitarbeiterin ein Mitarbeiter krank ist, ist umgehend 1450 zu kontaktieren.
  • Inhaber von Gast- bzw. Schankgewerben haben bezüglich den von ihnen beherbergten Personen eine Anzeigepflicht.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Gastronomiebetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen, im öffentlichen Sanitätsdienste stehenden, Ärzten zu treffen
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Gastronomiebetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) zu begeben
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.
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2. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Leitlinien für Gastronomiebetriebe

1. Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außerhalb der eigenen Besuchergruppe (max. 6 Personen. in geschlossenen Räumen bzw. max. 12 Personen im Freien, jeweils zuzüglich von insgesamt höchstens sechs minderjährigen Kindern oder Personen aus dem gemeinsamen Haushalt) halten.

2. Tragen eines Mund-Nasen-Schutz außer während des Verweilens am Verabreichungsplatzes.

3. Im Vorfeld nach Möglichkeit Tisch reservieren. 

4. Nach Möglichkeit kontaktlos zahlen. Rechnung vorzugsweise mit Karte begleichen.

5. An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten.

6. Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

7. Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.

8. Berührung im Gesicht mit ungereinigten Händen vermeiden.

9. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.

10. Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben.

Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst sowie auch die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

2. Welche Maßnahmen soll ich in meinem Gastraum/meinem Gastgarten setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?

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3. Welche Maßnahmen setze ich in den Sanitäranlagen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt? 

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4. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Gastronomie zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den allgemeinen Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Gastronomiebetriebe zusätzliche Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt werden? 

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Verhalten für Gäste 
in Gastronomiebetrieben

Leitlinien für Gastronomiebetriebe