Beherbergung

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  1. Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außer gegenüber Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Mitreisenden aus der gemeinsamen Wohneinheit halten.

  2. Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen.

  3. Im Vorfeld nach Möglichkeit reservieren. Stausituationen bei der Rezeption und im Restaurant reduzieren.

  4. Nach Möglichkeit kontaktlos zahlen. Rechnung vorzugsweise mit Karte begleichen.

  5. An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten.

  6. Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.

  7. Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.

  8. Berührung im Gesicht mit ungereinigten Händen vermeiden.

  9. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.

  10. Bei Anzeichen von Krankheit nicht verreisen. Bei Anzeichen während des Aufenthaltes Kontakt mit Gastgeber aufnehmen.

Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst sowie auch die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

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Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Beherbergung zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Beherbergungsbetriebe Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Maßnahmen kann ich in meinem Beherbergungsbetrieb setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?





2. Welche speziellen Reinigungsmaßnahmen setze ich, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?




3. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb?




Verhalten für Gäste in Beherbergungsbetrieben 

Leitlinien für Beherbergungsbetriebe

FAQs Verhalten für Gäste und Leitlinien für Betriebe

Ab wann dürfen Beherbergungsbetriebe öffnen und gibt es Einschränkungen?

  • Ab 29.5.2020 dürfen alle Arten von Beherbergungsbetrieben öffnen. Dies gilt auch für „kontaktlose“ Beherbergungsformen, wie Ferienhäuser, Schutzhütten, Campingplätze und Kabinenschiffe.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen täglich von 5 bis 1 Uhr früh öffnen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Auf den Mindestabstand von 1 Meter zu allen Personen, die nicht der gemeinsamen Besuchergruppe angehören, ist zu achten. Hinweise zur Einhaltung des Mindestabstands bieten sich an.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Kann ich Kinderbetreuung in meinem Betrieb anbieten?

  • Die Organisation von Kinderbetreuung ist möglich, für die Durchführung sind die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranzuziehen.
  • Eine Möglichkeit zur einfacheren Organisation wäre eine verpflichtende Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung.
  • Auch bei Streichelzoos, wie etwa beim Urlaub am Bauernhof, und auf Spielplätzen ist nach Möglichkeit auf eine räumliche und zeitliche Trennung der Kinder zu achten.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Der Betrieb dieser Bereiche ist analog zu den Vorgaben zu eigenständigen Angeboten und Dienstleistungen dieser Art zu regeln.
    • Bäder: Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012
    • Fußpflege, Kosmetik, Masseure: Brancheninformationen
    • Für Fitnessbereiche gelten die Sportregelungen (§ 8)
  • Kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können sowohl Personen aus einem gemeinsamen Haushalt als auch andere Personen entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Kann ich Nächtigungen auf der Schutzhütte im Matratzenlager anbieten?

  • Es ist möglich, Gäste in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen nächtigen zu lassen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Camps ist grundsätzlich möglich.
  • Bei der Unterbringung in Schlaflagern oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Seit 15. Juni 2020 gibt es Sonderregelungen für außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager in Bezug auf den Mindestabstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beides kann entfallen, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Leitlinien finden Sie auch auf der Seite des Familienministeriums.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Veranstaltungen können für bis zu 100 Personen (bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ab 1. Juli bis zu 250 Personen abgehalten werden.
  • Ab 1. August sind Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 200 Personen zulässig. Bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind in geschlossenen Räumen bis zu 500 Personen und bis zu 750 im Freiluftbereich zulässig. Mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde in geschlossenen Räumen sind jedoch bis zu 1000 und im Freiluftbereich bis zu 1250 Personen zulässig.
  • Nach Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde, können ab 1. September bis zu 5000 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 10000 im Freiluftbereich) abgehalten werden.
  • Der Mindestabstand ist zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen getragen werden. Dies gilt nicht, während sich die Teilnehmer auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie für Vortragende.
  • Ausnahmen vom Mindestabstand bzw. vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt es nur, wenn aufgrund der Eigenart der Aus- und Fortbildung oder Schulung dies nicht eingehalten werden kann. In diesem Fall ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Durchführung der Verpflegung richtet sich nach den Regeln für die Gastronomie.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Feiern können für bis zu 100 Personen abgehalten werden. Ab 1. August für bis zu 200 Personen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich. 

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind unter Einhaltung des Abstandes von mindestens 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und bei Verwendungen eines MNS bis zu einer Gesamtgröße von bis zu 100 Teilnehmern möglich.
  • Bei der gemeinsamen Einnahme der Speisen kann der MNS bei Tisch abgenommen werden, auf den Mindestabstand ist weiterhin zu achten.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • mit Einwegvorlegbesteck.
    • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Können Übernachtungsgäste bei Buffets offen präsentierte Speisen und Getränke selbst entnehmen? Kann also ein Gast sich Einweghandschuhe anziehen und dann das gesamte Buffet ablaufen beziehungsweise sich an mehreren Stationen bedienen?

  • Ja. Gäste können die Getränke und Speisen selbst entnehmen, wenn sie sich beispielsweise Einweghandschuhe anziehen.
  • Alternativ zu den Einweghandschuhen wäre eine Desinfektion der Hände unmittelbar von dem Buffetbereich oder die Verwendung von Einwegvorlegbesteck möglich.
  • Mit diesen Schutzmaßnahmen kann sich der Gast zwischen den einzelnen Ausgabestellen bewegen und sich bedienen. Bei einem erneuten Gang zum Buffet müssen neue Handschuhe verwendet werden bzw. die Hände frisch desinfiziert werden.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt ist nicht mehr verpflichtend.
  • Nur bei Dienstleistungen bei denen aufgrund ihrer Eigenart der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. Massage), ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist weder in den Innenbereichen, noch in  Außenbereichen verpflichtend. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollte diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?


Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Empfehlungen für die Durchführung von Kinderbetreuung

Viele Beherbergungsbetriebe bieten auch Kinderbetreuung an. Um auch in Bereichen mit Kinderbetreuung bestmöglichen Schutz zu ermöglichen, hat das Gesundheitsministerium Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie das Bildungsministerium Empfehlungen zum Schutz in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen erarbeitet.

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

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FAQ

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist grundsätzlich unter bestimmen Auflagen gestattet.
    - Wenn die Speisen und Getränke von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin ausgegeben werden oder vorportionierte und abgedeckte Speisen und Getränke durch Gäste direkt entnommen werden.

  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Aus wie vielen Personen darf eine Besuchergruppe bestehen? 

Welche Öffnungszeiten sind möglich?

  • Tägliche Öffnung für alle Arten von Gastronomiebetrieben von 6:00 bis 23:00 Uhr gestattet.

  • Restriktivere Öffnungszeitenregelungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt.

Was kann auf dem Tisch platziert werden?

  • Besteck und (Stoff-)Servietten sollten eingedeckt sein oder nach Anzahl der Gäste bereitgestellt werden. Vorgefüllte Besteckkörbe und Serviettenhalter zur freien Entnahme sind nicht gestattet.

  • Gegenstände, die zum gemeinsamen Gebrauch durch Gäste bestimmt sind, dürfen auf den Tischen nicht eingestellt werden. Auf Nachfrage werden Salz, Pfeffer, Ketchup, Mayo etc. gebracht. Menagen müssen nach jedem Tischeinsatz gereinigt werden.

  • Tischdekoration ist grundsätzlich möglich. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sollte diese nach jedem Gastwechsel aber – so weit möglich – auch gereinigt werden.

  • Speise- und Getränkekarten sollten nach jedem Gebrauch abgewischt werden oder Alternativen, wie Tafeln und Papiertischsets mit dem Angebot, bereitgestellt werden.

Warum müssen Gastronomiebetriebe um 23:00 Uhr schließen?

  • Die Bundesregierung möchte kontrolliert, gesichert und schrittweise die Wiederöffnung gestalten, um das Infektionsrisiko auch weiterhin möglichst gering zu halten.

  • Daher hat sie sich vorerst auf eingeschränkte Öffnungszeiten verständigt.

Für weitere Auskünfte steht dir die Hotline der 
Wirtschaftskammer Österreich unter +43 XXXXXXX  zur Verfügung.

  • Einhaltung der Lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Umsetzung eines betrieblichen Hygienekonzeptes nach HACCP-Grundsätzen, basierend auf der Guten Hygienepraxis (GHP - Betriebs-, Arbeits-, Personal- und Produkthygiene) - dazu Befolgung der entsprechenden Leitlinien (siehe Österreichisches Lebensmittelbuch - Codex Alimentarius Austriacus).

  • Mindestabstand von einem Meter einhalten, bei den Arbeitsvorgängen in der Küche sowie auch zwischen Küchen- und Serviceteam. Wenn der Mindestabstand nicht möglich ist, sonstige Schutzmaßnahmen zur Minimierung der Infektionsmöglichkeit ergreifen:
    • Arbeiten in den gleichen Teams.
    • Erhöhte Händehygiene und regelmäßige Reinigung/Desinfektion von Oberflächen, Arbeitskleidung regelmäßig reinigen.
    • Mund-Nasen-Schutz, wenn zwischen Arbeitgeberseite und Arbeitnehmerseite vereinbart.
  • Bei Raumlufttechnische Anlagen (wie mechanische Lüftungsanlagen) Folgendes
    beachten:
    • Anlagen mit Außenluft verwenden, die Außenluftvolumenströme nicht reduzieren.
    • Außenluftströme, wenn möglich, erhöhen.
    • Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile soweit wie möglich reduzieren.
  • Wenn nur eine natürliche Lüftung vorhanden ist, regelmäßig lüften.

Welche Hygieneregeln gelten 
für die Küche?


  • Reinigung von Geschirr und Tischwäsche gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.

  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

Sind Feiern zugelassen?


  • Derzeit sind nur Reservierungen von Besuchergruppen von max. 4 Erwachsenen zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder von Personen aus dem gemeinsamen Haushalt gestattet.

  • Über die Besuchergruppe hinausgehende Gruppenreservierungen sind vorerst
    nicht möglich.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?


  • Mund-Nasen-Schutz können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.

  • Wiederverwendbare Mund-Nasen-Schutz müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.

  • Mund-Nasen-Schutz nicht auf der Innenseite berühren.

  • Zur sachgemäßen Aufbewahrung in einen waschbaren oder Einwegbeutel oder eine waschbare Kunststoffbox geben. 

Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich dieser Seite wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.

  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Gastronomie?


  • Die Lockerungen im Bereich Gastronomie  sowie weitere für den 15. Mai angekündigte Lockerungen werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.

  • Den Verordnungstext für die Gastronomie finden Sie bereits auf der Homepage des Gesundheitsministeriums und unter www.sicherer-gesundheitsschutz.at veröffentlicht.

  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.

Kann ein Running Sushi betrieben werden?


  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestatten.

  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.


  • Der Besuch im Gastronomiebetrieb mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt ist möglich, auch wenn es mehr als vier Erwachsene sind.

Ist die Durchführung eines Flying Buffets möglich?


  • Buffets sind unter bestimmten Auflagen gestattet.

  • Eine Möglichkeit ist die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.

Wann darf ein Eissalon öffnen? Gibt es hier einen geplanten Abstand in der Schlange?


  • Mit 15. Mai dürfen in sämtlichen Arten von Gastronomiebetrieben wieder Speisen und Getränke vor Ort konsumiert werden, dies gilt somit auch für Eissalons.

  • Bei der Ausgabe von Eis an der Theke hat der Betreiber jedoch durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass der Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird.

Können Nachtlokale 
betrieben werden?


  • Nachtlokale können grundsätzlich öffnen, jedoch gilt auch für sie die Sperrstunde um 23:00 Uhr und die Gäste müssen an Verabreichungsplätzen platziert werden, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

  • Die Regeln zum Mindestabstand sowie zum Tragen des Mund-Nasen-Schutz sind einzuhalten.

Muss es Reservierungen geben in der Gastronomie?


  • Die Tischreservierung wird empfohlen, damit der Gastronomiebetrieb die Platzierung der Gäste im Lokal besser planen kann, da ja zwischen den Gästegruppen der vorgegebene Mindestabstand von einem Meter einzuhalten ist.

  • Mit einer Reservierung ersparen sich die Gäste unter Umständen Wartezeiten und Stausituationen im Eingangsbereich, die vermieden werden sollen.
  • Die Reservierung ist keine Vorschrift, sondern wird empfohlen. Es gibt daher auch
    keine Vorgaben, bis wann eine Reservierung zu erfolgen hat. Es wird jedoch
    empfohlen, möglichst frühzeitig zu reservieren.

Darf ein Hotel ab 15.5. sein Restaurant öffnen?


  • Ja, es dürfen sämtliche sämtliche Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Damit dürfen auch Hotelbetriebe ihren Restaurantbereich wieder für Gäste öffnen. Die Beherbergung von Gästen ist aber noch bis einschließlich 28. Mai bis auf wenige Ausnahmen (z.B.aus beruflichen Gründen) untersagt.

Darf der Mindestabstand von einer Besuchergruppe zu einer anderen Besuchergruppe unterschritten werden?

  • Ja, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung, das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dies kann zum Beispiel durch Plexiglasscheiben oder andere massive Verbauten zwischen den Tischen erfolgen. Die Mindesthöhe dieser Abtrennungen soll jedenfalls die Größe eines erwachsenen Menschen überschreiten.
  • Eine Besuchergruppe darf entweder aus maximal vier Erwachsenen zuzüglich ihren minderjährigen Kindern bestehen oder aus Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben.

Warum muss ich im öffentlichen Raum einen Meter Abstand halten, wenn ich mit der gleichen Person dann einen kleinen Bistrotisch im Restaurant teile?

Der heimische Tourismus ist ein wichtiger Faktor für Wirtschaft und Arbeitsplätze in den Regionen. Seit 29. Mai 2020 können auch Beherbergungsbetriebe wieder öffnen. So steht einem Urlaub im Sommer in Österreich nichts mehr im Wege – unterstützen wir gemeinsam damit unsere Tourismus- und Freizeitbetriebe. Die Leitlinien für Betriebe und Gäste finden sich hier und Informationen zum Testangebot hier.

Auszug aus den Empfehlungen

Hilfreiche Maßnahmen zur Organisation sind

  • gestaffeltes Ankommen und Abholen (bei Kinderbetreuung in Beherbergungsbetrieben bietet sich eine Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung an)
  • Abstand halten von 1 Meter zwischen Eltern und Betreuern sowie Eltern und Eltern
  • Händewaschen mit Kindern: sowohl nach Betreten der Einrichtung  (min. 30 Sek.), als auch regelmäßig während der Betreuung
  • altersadäquate Aufklärung über Hygiene (Husten/Niesen)
  • Große Gruppen vermeiden
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes des Personals und der Kinder ist abhängig vom Alter der Betreuungsgruppe (siehe dazu die unterschiedlichen Empfehlungen)
  • Reinigung in den Räumlichkeiten (Gegenstände, Türklinken, Spielzeug, etc.)
  • Regelmäßiges Lüften empfohlen (zumindest 1x pro Stunde)
  • Betreuung und Bewegung vorzugsweise Outdoor

 

Die finale Verordnung des Gesundheitsministeriums zur geänderten COVID-19-Lockerungsverordnung steht hier zur Verfügung:

Empfehlungen für Wiedereröffnung von Bädern

Viele Beherbergungsbetriebe verfügen über eigene Pools, Saunalandschaften oder Wellness-Angebote. Diese können ab 29. Mai ebenfalls wieder genützt werden. Um auch in diesen Bereichen Schutz vor Corona-Infektionen zu ermöglichen, hat das Gesundheitsministerium Empfehlungen zur Wiedereröffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bänderhygieneverordnung 2012 erarbeitet.

FAQs

Verhalten für Gäste und Leitlinien für Betriebe

Ab wann dürfen Beherbergungsbetriebe öffnen und gibt es Einschränkungen?

  • Ab 29.5.2020 dürfen alle Arten von Beherbergungsbetrieben öffnen. Dies gilt auch für „kontaktlose“ Beherbergungsformen, wie Ferienhäuser, Schutzhütten, Campingplätze und Kabinenschiffe.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen täglich von 5 bis 1 Uhr früh öffnen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Auf den Mindestabstand von 1 Meter zu allen Personen, die nicht der gemeinsamen Besuchergruppe angehören, ist zu achten. Hinweise zur Einhaltung des Mindestabstands bieten sich an.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Kann ich Kinderbetreuung in meinem Betrieb anbieten?

  • Die Organisation von Kinderbetreuung ist möglich, für die Durchführung sind die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranzuziehen.
  • Eine Möglichkeit zur einfacheren Organisation wäre eine verpflichtende Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung.
  • Auch bei Streichelzoos, wie etwa beim Urlaub am Bauernhof, und auf Spielplätzen ist nach Möglichkeit auf eine räumliche und zeitliche Trennung der Kinder zu achten.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Der Betrieb dieser Bereiche ist analog zu den Vorgaben zu eigenständigen Angeboten und Dienstleistungen dieser Art zu regeln.
    • Bäder: Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012
    • Fußpflege, Kosmetik, Masseure: Brancheninformationen
    • Für Fitnessbereiche gelten die Sportregelungen (§ 8)
  • Kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können sowohl Personen aus einem gemeinsamen Haushalt als auch andere Personen entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Kann ich Nächtigungen auf der Schutzhütte im Matratzenlager anbieten?

  • Es ist möglich, Gäste in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen nächtigen zu lassen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Camps ist grundsätzlich möglich.
  • Bei der Unterbringung in Schlaflagern oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Seit 15. Juni 2020 gibt es Sonderregelungen für außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager in Bezug auf den Mindestabstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beides kann entfallen, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Leitlinien finden Sie auch auf der Seite des Familienministeriums.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Veranstaltungen können für bis zu 100 Personen (bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ab 1. Juli bis zu 250 Personen abgehalten werden.
  • Ab 1. August sind Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 200 Personen zulässig. Bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind in geschlossenen Räumen bis zu 500 Personen und bis zu 750 im Freiluftbereich zulässig. Mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde in geschlossenen Räumen sind jedoch bis zu 1000 und im Freiluftbereich bis zu 1250 Personen zulässig.
  • Nach Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde, können ab 1. September bis zu 5000 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 10000 im Freiluftbereich) abgehalten werden.
  • Der Mindestabstand ist zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen getragen werden. Dies gilt nicht, während sich die Teilnehmer auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie für Vortragende.
  • Ausnahmen vom Mindestabstand bzw. vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt es nur, wenn aufgrund der Eigenart der Aus- und Fortbildung oder Schulung dies nicht eingehalten werden kann. In diesem Fall ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Durchführung der Verpflegung richtet sich nach den Regeln für die Gastronomie.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Feiern können für bis zu 100 Personen abgehalten werden. Ab 1. August für bis zu 200 Personen.
  • Die Sperrstundenregelungen gelten nicht für geschlossene Gesellschaften, wenn zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung dem Betreiber der gastronomischen Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die gastronomische Einrichtung ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten wird.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich. 

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind unter Einhaltung des Abstandes von mindestens 1 Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und bei Verwendungen eines MNS bis zu einer Gesamtgröße von bis zu 100 Teilnehmern möglich.
  • Bei der gemeinsamen Einnahme der Speisen kann der MNS bei Tisch abgenommen werden, auf den Mindestabstand ist weiterhin zu achten.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • mit Einwegvorlegbesteck.
    • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Können Übernachtungsgäste bei Buffets offen präsentierte Speisen und Getränke selbst entnehmen? Kann also ein Gast sich Einweghandschuhe anziehen und dann das gesamte Buffet ablaufen beziehungsweise sich an mehreren Stationen bedienen?

  • Ja.  Gäste können die Getränke und Speisen selbst entnehmen, wenn sie sich beispielsweise Einweghandschuhe anziehen.
  • Alternativ zu den Einweghandschuhen wäre eine Desinfektion der Hände unmittelbar von dem Buffetbereich oder die Verwendung von Einwegvorlegbesteck möglich.
  • Mit diesen Schutzmaßnahmen kann sich der Gast zwischen den einzelnen Ausgabestellen bewegen und sich bedienen. Bei einem erneuten Gang zum Buffet müssen neue Handschuhe verwendet werden bzw. die Hände frisch desinfiziert werden.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt ist nicht mehr verpflichtend.
  • Nur bei Dienstleistungen bei denen aufgrund ihrer Eigenart der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. Massage), ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist weder in den Innenbereichen, noch in  Außenbereichen verpflichtend. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollte diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?



Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

Informationen hier herunterladen:

Auszug aus den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums

Auszug: Verhalten für Gäste bei der Nutzung von Bäder- oder Saunalandschaften von Beherbergungsbetrieben

  • In Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz sind die grundlegenden Regeln einzuhalten: Abstand halten, Hände waschen, in Taschentuch niesen.
  • Die Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter ist natürlich auch und vor allem an den Beckenrändern, in Nichtschwimmerbecken oder etwa beim Plaudern im Wasser empfohlen, ebenso im Umkleide- und Eingangsbereich.
  • Mindestabstand im Becken: im Wasser (aufbereitet und desinfiziert) auf einen Abstand von 1-2 m achten (kurzzeitige Unterschreitungen ausgenommen).
  • Mindestabstand in Oberflächengewässern und Kleinbadeteichen: im Wasser (nicht aufbereitet und nicht desinfiziert) auf einen Abstand von 3-4 m achten (kurzzeitige Unterschreitungen ausgenommen).
  • Bei der Saunanutzung wird von Wedeln mit dem Handtuch abgeraten.

Auszug: Leitlinien für Betriebe zur Wiedereröffnung von Bädern

  • Kartenvorverkauf
  • Badegäste sind auf die Einhaltung der Mindestabstände sowie auf ihre Eigenverantwortung hinweisen. Verstärkte Reinigungs- und Hygienemaßnahmen empfohlen.
  • Information zum Verhalten für Gäste gut sichtbar aushängen.
  • 1 Meter Abstand zwischen Liegen kalkulieren, Liegen entsprechend reduzieren.
  • Nutzung von Saunaanlagen ist durch eine Person oder durch im gemeinsamen Haushalt lebende Personen oder durch Personen, die gemeinsam ein(e) Zimmer/Suite/Ferienwohnung/Ferienhaus nutzen, erlaubt.
  • Terminvergabe bei Sauna-Nutzung durch die Gäste wird empfohlen.
  • Eine Saunanutzung von mehreren Personen, die nicht in einem Haushalt leben, ist nur dann möglich, wenn in der Kabine pro Nutzer eine Fläche von 4 m² zur Verfügung steht.

Einem Urlaub in Österreich steht nichts im Weg 

Leitlinien für Gastronomiebetriebe


Wir erklären, was Betriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Verhaltensempfehlungen für Gäste

Wir fassen zusammen, worauf Gäste bei einem Lokal- oder Restaurantbesuch achten sollten.

Online-Tourismuskonferenz

Am 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder durchstarten. Um Fragen im Zuge der Vorbereitungsarbeiten zu klären, haben Bundeskanzler Sebastian Kurz, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und WKÖ Präsident Harald Mahrer zu einer Online Tourismuskonferenz eingeladen. Gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern wurden die Leitlinien für die Wiedereröffnung besprochen.


Die COVID-19-Lockerungsverordnung inklusive der aktuellen Novellen steht hier zu Verfügung: 

Die wichtigsten Informationen hier herunterladen:

Initiative "Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus"

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die österreichweite Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ erarbeitet. Damit gehören wir zu den internationalen Vorreitern und zu den sichersten Urlaubsländern der Welt.

FAQs

Testungen

Wer darf sich wie oft testen lassen?

  • Es dürfen sich Personen testen lassen, die in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) in Österreich tätig sind und zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der förderbaren Leistung (1. Juli 2020 bis 31. Oktober 2020) folgende Voraussetzungen erfüllen:
    • Beschäftigte in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
    • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
    • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer, etc.)
  • Pro Kalenderwoche darf sich jede Person nur max. einmal testen lassen.


Dürfen in nebengewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

Ja, diese dürfen am Testangebot Tourismus teilnehmen. 


Dürfen Privatzimmervermieter oder Beschäftigte von Campingplätzen am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

Jene Personen, die als Privatzimmervermieter oder auf einem Campingplatz tätig sind, können am Testangebot Tourismus teilnehmen, soweit es sich um einen Beherbergungsbetrieb mit Gewerbeberechtigung (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) handelt.


Dürfen Beschäftigte der Gastronomie und Freizeitbranche (Wanderführer, Freizeitpark, Seilbahn, Fitness Studio, etc.) am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

Nein, es dürfen nur in gewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot Tourismus teilnehmen.  

Kann auch die Familie der Inhaber am Testangebot Tourismus teilnehmen?

Familienangehörige, die im gewerblichen Beherbergungsbetrieb sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, zählen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und können daher am Testangebot Tourismus teilnehmen. Familienangehörige, die im Rahmen der familienhaften Mitarbeit im Betrieb gesetzlich zulässig tätig sind, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, sofern ein entsprechender Kundenkontakt vorliegt.

Für Kinder ist eine gesetzlich zulässige Tätigkeit im elterlichen Betrieb – in dem nur Familienmitglieder des Betriebsinhabers beschäftigt sind - frühestens ab Vollendung des 13. Lebensjahres möglich (§ 5a Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz). Da diese Minderjährigen noch nicht voll geschäftsfähig sind, sind beim Abschluss des Förderungsvertrags und des Behandlungsvertrages die gesetzlichen Vertretungsregeln zu beachten.


Dürfen auch Gäste am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

Nein, es dürfen nur in gewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot Tourismus teilnehmen.


Nicht alle Beschäftigten in meinem Betrieb möchten sich testen lassen. Ist es möglich, dass nur ein Teil der Belegschaft am Testangebot Tourismus teilnimmt? 

Das Testangebot Tourismus basiert auf der freiwilligen Entscheidung der einzelnen Person teilzunehmen. Daher ist es auch möglich, dass nur einzelne Beschäftigte in einem Betrieb am Testangebot Tourismus teilnehmen.


Muss der Antrag für jeden Beschäftigten einzeln gestellt werden, oder kann dies gesammelt für die gesamte Belegschaft erfolgen? 

Da es sich um eine Individualförderung handelt, ist für jede zu testende Person ein eigener Onlineantrag zu stellen. Dies ist aber nur einmal für die gesamte Sommersaison erforderlich. 


Müssen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Pilotregionen (Beschäftigte in gewerblichen Beherbergungsbetrieben und Labore) nochmals registrieren? 

Ja, um am Testangebot Tourismus teilzunehmen, müssen sich auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Pilotregionen registrieren bzw. einen Antrag stellen: Beschäftigte unter oesterreich.gv.at und Labore durch Übermittlung der unterschriebenen Selbsterklärung an testungen@sichere-gastfreundschaft.at

Ist der Test verpflichtend?

Nein, der Test erfolgt freiwillig durch den Beschäftigten.

Wer bezahlt die Testungen?

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung für die Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ – zur Gänze vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. Beschäftigten fallen keine Kosten an.

Ist eine Antragstellung notwendig, um an den Testungen teilnehmen zu können?

Die Antragstellung ist unter oesterreich.gv.at verpflichtend. Nach abgeschlossener Anmeldung erhält der Beschäftigte einen QR-Code, der bei jedem Test vom Labor bzw. dem Abstrichnehmer gescannt werden muss.

Wer organisiert die Testungen?

Die Termine und Orte der Testungen vor Ort werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Der Betreiber/die Betreiberin hat sicherzustellen, dass er/sie und seine MitarbeiterInnen bei Kundenkontakt in der gastronomischen Einrichtung eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung tragen, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist weder in den Innenbereichen, noch in  Außenbereichen verpflichtend. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollte diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?



Gestaltung von Verhaltensregeln für Gäste

  • Im Download-Bereich auf www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung wird ein Hinweisschild „Verhaltensregeln für Gäste (kompakt als Infoblatt)“ zur Verfügung gestellt.
  • Ergänzende Hinweistafeln können vom Betrieb individuell gestaltet werden.

FAQs Testungen

Allgemeine Informationen

Wer darf sich wie oft testen lassen?

  • Es dürfen sich Personen testen lassen, die in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) in Österreich tätig sind und zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der förderbaren Leistung (1. Juli 2020 bis 31. Oktober 2020) folgende Voraussetzungen erfüllen:
    • Beschäftigte in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
    • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
    • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer, etc.)
  • Pro Kalenderwoche darf sich jede Person nur max. einmal testen lassen.

Dürfen in nebengewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

Ja, diese dürfen am Testangebot Tourismus teilnehmen.


Dürfen Privatzimmervermieter oder Beschäftigte von Campingplätzen am Testangebot Tourismus teilnehmen? 


Jene Personen, die als Privatzimmervermieter oder auf einem Campingplatz tätig sind, können am Testangebot Tourismus teilnehmen, soweit es sich um einen Beherbergungsbetrieb mit Gewerbeberechtigung (im Sinne des § 111 Abs. 1 Z 1 der Gewerbeordnung) handelt.



Dürfen Beschäftigte der Gastronomie und Freizeitbranche (Wanderführer, Freizeitpark, Seilbahn, Fitness Studio, etc.) am Testangebot Tourismus teilnehmen? 

Nein, es dürfen nur in gewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot Tourismus teilnehmen.

Kann auch die Familie der Inhaber am Testangebot Tourismus teilnehmen?

Familienangehörige, die im gewerblichen Beherbergungsbetrieb sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, zählen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und können daher am Testangebot Tourismus teilnehmen. Familienangehörige, die im Rahmen der familienhaften Mitarbeit im Betrieb gesetzlich zulässig tätig sind, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, sofern ein entsprechender Kundenkontakt vorliegt.

Für Kinder ist eine gesetzlich zulässige Tätigkeit im elterlichen Betrieb – in dem nur Familienmitglieder des Betriebsinhabers beschäftigt sind - frühestens ab Vollendung des 13. Lebensjahres möglich (§ 5a Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz). Da diese Minderjährigen noch nicht voll geschäftsfähig sind, sind beim Abschluss des Förderungsvertrags und des Behandlungsvertrages die gesetzlichen Vertretungsregeln zu beachten.


Dürfen auch Gäste am Testangebot Tourismus teilnehmen? 


Nein, es dürfen nur in gewerblichen Beherbergungsbetrieben tätige Personen am Testangebot Tourismus teilnehmen.


Nicht alle Beschäftigten in meinem Betrieb möchten sich testen lassen. Ist es möglich, dass nur ein Teil der Belegschaft am Testangebot Tourismus teilnimmt? 


Das Testangebot Tourismus basiert auf der freiwilligen Entscheidung der einzelnen Person teilzunehmen. Daher ist es auch möglich, dass nur einzelne Beschäftigte in einem Betrieb am Testangebot Tourismus teilnehmen.


Muss der Antrag für jeden Beschäftigten einzeln gestellt werden, oder kann dies gesammelt für die gesamte Belegschaft erfolgen? 


Da es sich um eine Individualförderung handelt, ist für jede zu testende Person ein eigener Onlineantrag zu stellen. Dies ist aber nur einmal für die gesamte Sommersaison erforderlich.


Müssen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Pilotregionen (Beschäftigte in gewerblichen Beherbergungsbetrieben und Labore) nochmals registrieren? 


Ja, um am Testangebot Tourismus teilzunehmen, müssen sich auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Pilotregionen registrieren bzw. einen Antrag stellen: Beschäftigte unter oesterreich.gv.at und Labore durch Übermittlung der unterschriebenen Selbsterklärung an testungen@sichere-gastfreundschaft.at. 


Ist der Test verpflichtend?

Nein, der Test erfolgt freiwillig durch den Beschäftigten.

Wer bezahlt die Testungen?

Die Kosten für die Testungen werden – nach erfolgreicher Antragstellung für die Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ – zur Gänze vom Bund gefördert und direkt mit den durchführenden Labors abgerechnet. Für den Betrieb bzw. Beschäftigten fallen keine Kosten an.

Ist eine Antragstellung notwendig, um an den Testungen teilnehmen zu können?

Die Antragstellung ist unter oesterreich.gv.at verpflichtend. Nach abgeschlossener Anmeldung erhält der Beschäftigte einen QR-Code, der bei jedem Test vom Labor bzw. dem Abstrichnehmer gescannt werden muss.

Wer organisiert die Testungen?

Die Termine und Orte der Testungen vor Ort werden je nach Bedarf vom Betrieb bzw. vom Tourismusverband mit dem jeweiligen Labor vereinbart.


Informationen zur Antragstellung

Was mache ich, wenn der Vorname, der Nachname, das Geburtsdatum oder die Sozialversicherungsnummer falsch eingegeben wurden?

Teilen Sie uns den Fehler unter Angabe der Eingangsnummer per E-Mail an testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit. Die Löschung wird veranlasst. Sie können sogleich einen neuen Antrag stellen und bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Was mache ich, wenn die übrigen Daten falsch eingegeben wurden oder sich geändert haben?

Sie stellen einen neuen Antrag mit den korrekten Daten. Sie bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich habe meine Teilnahmeberechtigung verloren.

In diesem Fall stellen Sie einen neuen Antrag. Der alte Antrag wird dadurch automatisch gesperrt. Sie erhalten eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.


Ich finde mein Unternehmen nicht in der Liste oder die genaue Bezeichnung meines Unternehmens lautet anders.

Sie können Ihren Betrieb durch die Eingabe von: Betriebsname, Postleitzahl oder Straße finden. Die bei der Antragstellung hinterlegten Betriebe basieren auf der Liste der Wirtschaftskammer Österreich. Falls Sie einen Beherbergungsbetrieb haben und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Hotellerie der WKO (hotels@wko.at) Kontakt auf.

Wenn Sie Ihren gewerblichen Beherbergungsbetrieb im Suchfeld finden, die Bezeichnung jedoch kleine Abweichungen enthält oder nicht mehr aktuell ist, können Sie mit der Antragstellung fortfahren.


Informationen zu Test und Ablauf

Welches Testverfahren wird angewandt?

Derzeit werden im Rahmen der Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) verwendet. Diese dienen dem Nachweis einer aktuellen COVID-19-Virusinfektion. Für PCR-Tests werden Proben mittels Nasen- oder Rachenabstrich entnommen.

Beinhaltet das Testangebot Tourismus auch Antikörpertests? 

Das Testangebot Tourismus sieht derzeit keine Antikörpertests vor. 


Wo kann sich ein Beschäftigter testen lassen und wie erfolgt die Terminvereinbarung?

Die Testung kann direkt in einem Labor oder auch bei einer mobilen Testungs-Station erfolgen. Der regionale Tourismusverband bzw. der Beherbergungsbetrieb koordinieren die Abstrichnahme über ein bzw. gemeinsam mit einem Labor. Der QR-Code ist vom Beschäftigten als Bestätigung der Teilnahmeberechtigung gemeinsam mit einem Lichtbildausweis bei jeder Testung mitzubringen.

Wer kümmert sich um die organisatorische Abwicklung der Testungen?

Die Labore sind für die Durchführung der einzelnen Tests und der Koordinierung der Prozessschritte (Abstrichnahme, Aufbereitung der Proben, Durchführung der Tests, Befundung und Einmeldung in die jeweilige Datenbank) verantwortlich.

Für die Abstrichnahme kann das Labor einen geeigneten Dritten (ärztliches Personal, diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, besonders dafür geschultes Personal des Rettungswesens sowie andere berechtigte Berufsgruppe) beauftragen oder diese direkt im Labor durchführen.

Können bundeslandübergreifend Testungen gemacht werden?

Ja, bundesländerübergreifende Testungen sind erlaubt.

Wie erhält der Getestete sein Testergebnis?

Sofern die getestete Person über die Testergebnisse informiert werden möchte, hat das Labor zur Übermittlung dieser, eine geeignete und sichere Kommunikationsmethode zu verwenden. Positive Ergebnisse werden aufgrund der Gesetzeslage im Epidemologischen Meldesystem (EMS) eintragen.

Welche Labore nehmen am Förderprogramm teil? 

Eine Liste der Labore, die im Rahmen der Initiative "Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus" Testungen für Beschäftige in Beherbergungsbetrieben durchführen, finden Sie 
hier. Diese Liste wird laufend ergänzt.



Informationen zu Ablauf bei positivem Ergebnis

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

  • Im Falle einer positiven Testung muss das Labor dies – aufgrund der Gesetzeslage – im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) eintragen.
  • Die positiv getestete Person wird dann umgehend von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde informiert und diese leitet alle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen, auch in Bezug auf Kontaktpersonen etc. ein.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (Betreiberinnen und Betreiber, Beschäftigte, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte Beschäftigte, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs, Beschäftigte, Gäste und die allgemeine Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

  • Detailinformationen zur Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ finden Sie auf der Seite www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung.
  • Hauptansprechpartner für Beschäftigte ist im Regelfall der Dienstgeber. Beherbergungsbetriebe klären am besten zunächst mit dem regionalen Tourismusverband ab, ob dieser über ein Labor Testungen in der Region anbietet, oder können auch selbständig mit einem Labor Kontakt aufnehmen.
  • Falls noch Fragen offen bleiben, kontaktieren Sie uns bitte unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at oder von Mo-Fr zwischen 9-17 Uhr unter der Nummer 0800/500185.

Wer kann sich testen lassen?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer etc.)

Wie oft kann man sich testen lassen?

Gefördert wird ein freiwilliger Test pro Kalenderwoche von Anfang Juli bis vorerst 31. Oktober 2020 (Ende der Sommersaison).

Notwendige Schritte für die Gratis-Testungen

  • Mitarbeiter bzw. Inhaber entscheiden sich freiwillig für Test
  • Damit der notwendige Fördervertrag mit dem Bund zustande kommen kann, muss auf  www.oesterreich.gv.at ein entsprechender Antrag gestellt werden. Entweder durch den einzelnen Förderungsberechtigten oder gesammelt durch den Beherbergungsbetrieb oder den Tourismusverband.
  • Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält man einen QR-Code als Bestätigung.
  • Danach wird zwischen dem Tourismusverband bzw. dem Beherbergungsbetrieb und einem Labor die Durchführung der Testungen und ein Termin vereinbart.
  • Eine Liste aller teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden.
  • Bei der Abstrichentnahme muss der persönliche QR-Code gemeinsam mit einem Lichtbildausweis vorgelegt werden.
  • Die Abstirchentnahme kann im Labor oder mobil stattfinden – etwa vor Ort im Beherberhungsbetrieb oder auch bei einem niedergelassenen Arzt
  • Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Labor und dem Bund.
  • Für Mitarbeiter, Betriebe oder Tourismusverbände entstehen keine Kosten!
  • Das Labor informiert die Personen über das Testergebnis, wenn diese das wünschen. Über welchen Weg diese Information erfolgt, wird mit dem Labor vereinbart.
  • Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ordnet die zuständige Gesundheitsbehörde eine Isolierung der erkrankten Person an. Zusätzlich werden – basierend auf dem Epidemiegesetz – die Kontaktpersonen eruiert, informiert und es kann je nach Situation beispielsweise eine Quarantäne angeordnet werden. Der erkrankte Beschäftigte hat umgehend auch den Arbeitgeber darüber zu informieren.

Rolle der Tourismusverbände

Den regionalen Tourismusverbänden kommt bei der Ausrollung und Abwicklung der Initiative „Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus“ eine zentrale Rolle zu:

  • Informationen für Beherbergungsbetriebe und örtliche Tourismusverbände
  • Ansprechpartner für Tourismusbetriebe bei Fragen und bei Bedarf Unterstützung der Beherbergungsbetriebe bei der Registrierung ihrer Beschäftigten auf oesterreich.gv.at
  • Ansprechpartner für Laboreinrichtungen in der Region
  • Vermarktung ihrer Destination als sichere Tourismusregion

Allgemeine Informationen

Welches Testverfahren wird angewandt?

Derzeit werden im Rahmen der Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) verwendet. Diese dienen dem Nachweis einer aktuellen COVID-19-Virusinfektion. Für PCR-Tests werden Proben mittels Nasen- oder Rachenabstrich entnommen.

Beinhaltet das Testangebot Tourismus auch Antikörpertests? 

Das Testangebot Tourismus sieht derzeit keine Antikörpertests vor. 


Wo kann sich ein Beschäftigter testen lassen und wie erfolgt die Terminvereinbarung?

Die Testung kann direkt in einem Labor oder auch bei einer mobilen Testungs-Station erfolgen. Der regionale Tourismusverband bzw. der Beherbergungsbetrieb koordinieren die Abstrichnahme über ein bzw. gemeinsam mit einem Labor. Der QR-Code ist vom Beschäftigten als Bestätigung der Teilnahmeberechtigung gemeinsam mit einem Lichtbildausweis bei jeder Testung mitzubringen.

Wer kümmert sich um die organisatorische Abwicklung der Testungen?

Die Labore sind für die Durchführung der einzelnen Tests und der Koordinierung der Prozessschritte (Abstrichnahme, Aufbereitung der Proben, Durchführung der Tests, Befundung und Einmeldung in die jeweilige Datenbank) verantwortlich.

Für die Abstrichnahme kann das Labor einen geeigneten Dritten (ärztliches Personal, diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, besonders dafür geschultes Personal des Rettungswesens sowie andere berechtigte Berufsgruppe) beauftragen oder diese direkt im Labor durchführen.

Welche Labore nehmen am Förderprogramm teil? 

Eine Liste der Labore, die im Rahmen der Initiative "Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus" Testungen für Beschäftige in Beherbergungsbetrieben durchführen, finden Sie 
hier. Diese Liste wird laufend ergänzt. 

Können bundeslandübergreifend Testungen gemacht werden?

Ja, bundesländerübergreifende Testungen sind erlaubt.

Wie erhält der Getestete sein Testergebnis?

Sofern die getestete Person über die Testergebnisse informiert werden möchte, hat das Labor zur Übermittlung dieser, eine geeignete und sichere Kommunikationsmethode zu verwenden. Positive Ergebnisse werden aufgrund der Gesetzeslage im Epidemologischen Meldesystem (EMS) eintragen.

Finden auch in der Wintersaison Testungen statt? 

Das derzeitige Testangebot Tourismus umfasst die Sommersaison 2020 (1. Juli bis 31. Oktober 2020). Ob ein Testangebot auch in der Wintersaison stattfindet, wird nach einer Evaluierung entschieden.

Informationen zu Test und Ablauf

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

  • Im Falle einer positiven Testung muss das Labor dies – aufgrund der Gesetzeslage – im Epidemiologischen Meldesystem (EMS) eintragen.
  • Die positiv getestete Person wird dann umgehend von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde informiert und diese leitet alle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen, auch in Bezug auf Kontaktpersonen etc. ein.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (Betreiberinnen und Betreiber, Beschäftigte, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte Beschäftigte, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs, Beschäftigte, Gäste und die allgemeine Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

  • Detailinformationen zur Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ finden Sie auf der Seite www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung.
  • Hauptansprechpartner für Beschäftigte ist im Regelfall der Dienstgeber. Beherbergungsbetriebe klären am besten zunächst mit dem regionalen Tourismusverband ab, ob dieser über ein Labor Testungen in der Region anbietet, oder können auch selbständig mit einem Labor Kontakt aufnehmen.
  • Falls noch Fragen offen bleiben, kontaktieren Sie uns bitte unter testungen@sichere-gastfreundschaft.at oder von Mo-Fr zwischen 9-17 Uhr unter der Nummer 0800/500185.

Informationen zu Ablauf bei positivem Ergebnis

Die Sonderrichtlinie mit allen Beilagen hier herunterladen:

Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander

Laborliste ansehen

Eine Liste der teilnehmenden Laboreinrichtungen steht hier zur Verfügung: 

Weitere Laboreinrichtungen werden laufend aufgenommen, wenn sie die notwendigen Kriterien (siehe Beilage 2 der Sonderrichtlinie) erfüllen und sich mit der Selbsterklärung anmelden. Weitere Details finden Sie nachfolgend.

Kennzeichen 
„Sichere Gastfreundschaft“

Betriebe, die die durch COVID-19 gebotenen Maßnahmen umsetzen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot freiwilliger Testungen regelmäßig in Anspruch nehmen, dürfen das Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“ führen.

Das Kennzeichen können Sie auf der Seite der Wirtschaftskammer Österreich  beantragen. Dort finden Sie auch die Kriterien für das Kennzeichen sowie weiterführende Informationen. Sie können ihre Fragen auch an sicheregastfreundschaft@wko.at richten.

Informationen 
holen, teilnehmen
 und Kennzeichen beantragen!

Wasser trinken

Kennzeichen „Sichere Gastfreundschaft“

Der Leitfaden für Tourismusbetriebe hinsichtlich des Umgangs mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen steht hier zur Verfügung:

Was mache ich, wenn der Vorname, der Nachname, das Geburtsdatum oder die Sozialversicherungsnummer falsch eingegeben wurden?

Teilen Sie uns den Fehler unter Angabe der Eingangsnummer per E-Mail an testungen@sichere-gastfreundschaft.at mit. Die Löschung wird veranlasst. Sie können sogleich einen neuen Antrag stellen und bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Was mache ich, wenn die übrigen Daten falsch eingegeben wurden oder sich geändert haben?

Sie stellen einen neuen Antrag mit den korrekten Daten. Sie bekommen eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde.

Ich habe meine Teilnahmeberechtigung verloren.

In diesem Fall stellen Sie einen neuen Antrag. Der alte Antrag wird dadurch automatisch gesperrt. Sie erhalten eine neue Teilnahmeberechtigung an die angegebene E-Mail-Adresse zugesendet, mit der Sie sich testen lassen können. Außerdem erhalten Sie spätestens am nächstfolgenden Werktag eine Verständigung, dass der alte Antrag gesperrt wurde

Ich finde mein Unternehmen nicht in der Liste oder die genaue Bezeichnung meines Unternehmens lautet anders.

Sie können Ihren Betrieb durch die Eingabe von: Betriebsname, Postleitzahl oder Straße finden. Die bei der Antragstellung hinterlegten Betriebe basieren auf der Liste der Wirtschaftskammer Österreich. Falls Sie einen Beherbergungsbetrieb haben und der Ansicht sind, dass Sie aufgrund Ihrer Gewerbeberechtigung in dieser Liste aufscheinen sollten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Fachverband Hotellerie der WKO (hotels@wko.at) Kontakt auf.

Wenn Sie Ihren gewerblichen Beherbergungsbetrieb im Suchfeld finden, die Bezeichnung jedoch kleine Abweichungen enthält oder nicht mehr aktuell ist, können Sie mit der Antragstellung fortfahren.

Informationen zur Antragstellung

Leitfaden zum Umgang mit (Verdachts)-Fällen

Die Corona-Ampel

Die Corona-Ampel macht das aktuelle Gefährdungsrisiko in den Regionen auf einen Blick erkennbar: 

niedriges Risiko

mittleres Risiko

hohes Risiko 

Akutsituation

Für die Einstufung werden vier Indikatoren herangezogen, die durch eine „Corona-Kommission“ bewertet werden:

  • Anteil der positiv ausgefallenen Tests pro Bezirk
  • Entwicklung der Fallzahlen
  • Clusteranalysen
  • Verfügbare Spitalsbetten und Intensivkapazitäten

Aufgrund des so festgelegten Gefährdungsrisikos können bundesweit oder auf Landes- oder Bezirksebene angepasste Maßnahmen gesetzt werden.

  • Kein MNS für Gäste und Personal

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt und Gäste in allgemeinen Bereichen

  • 1m Abstand

  • keine Nächtigung im Gemeinschaftsschlafraum

  • Kontaknachverfolgung erforderlich (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • Betretungsverbot für tourisitische Zwecke - nach Ermöglichung einer geordneten Abreise 

Stufe I:
geringes Risiko

Stufe II:
moderates Risiko

Stufe III:
hohes Risiko

Stufe IV:
sehr hohes Risiko

Landkarte

Detailliertere Informationen findest du hier:

Die aktuelle Einstufung der Bezirke findest du hier:

Langfassung

Ab Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Inhaberinnen und Inhaber sowie sonstigen im Betrieb im direkten Kundenkontakt Tätigen) regelmäßig freiwillige Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung. Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung vorerst bis 31. Oktober 2020 übernommen.

Aktuelle Testungszahlen

Initiative "Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus"

Aktuelle Testungszahlen in Beherbergungsbetrieben

Mit Stand 11.8.2020, 16.00 Uhr wurden seit Vollbetrieb der Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ österreichweit bereits 65.002 Testungen in 2.256 Betrieben durchgeführt.

Mit Klick auf das Bundesland in folgender Österreich-Landkarte werden die Testungs-Zahlen des jeweiligen Bundeslandes angezeigt. Das blaue Farbschema zeigt die Intensität der Testungen. Je dunkler das Bundesland markiert ist, umso mehr Testungen wurden durchgeführt.