Beherbergung

Logo BMLRT

Laufend aktuelle Infos zum heimischen 
Tourismus und Tipps für eine nachhaltige Lebensweise bekommst du von uns zugeschickt!

Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander
  1. Mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen außer gegenüber Personen, aus dem gemeinsamen Haushalt oder Mitreisenden aus der gemeinsamen Wohneinheit, halten.
  2. FFP2-Maske in allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen. Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr oder Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann.
  3. Im Vorfeld nach Möglichkeit reservieren. Stausituationen bei der Rezeption und im Restaurant reduzieren.
  4. Nach Möglichkeit kontaktlos zahlen. Rechnung vorzugsweise mit Karte begleichen.
  5. An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten.
  6. Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  7. Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.
  8. Berührung im Gesicht mit ungereinigten Händen vermeiden.
  9. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  10. Bei Anzeichen von Krankheit nicht verreisen. Bei Anzeichen während des Aufenthaltes Kontakt mit Gastgeber aufnehmen.


Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst sowie auch die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

MehrMehrMehr

Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Beherbergung zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Beherbergungsbetriebe Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Maßnahmen kann ich in meinem Beherbergungsbetrieb setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?





2. Welche speziellen Reinigungsmaßnahmen setze ich, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?




3. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb?




Verhalten für Gäste in Beherbergungsbetrieben 

Leitlinien für Beherbergungsbetriebe 

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 2 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Maske bei Menschenansammlungen tragen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

Logo WKÖ

Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen, gepaart mit der Verschärfung durch neue Virus-Mutationen, ist das Betreten von Beherbergungsbetrieben (sowohl gewerbliche als auch private Unterkünfte, wie Ferienhäuser und -wohnungen, Hütten etc.) zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleitungen von Beherbergungsbetrieben weiterhin untersagt.  Die Situation wird laufend von der Bundesregierung gemeinsam mit den Landeshauptleuten und dem Expertenteam evaluiert und neubewertet.

Ausnahmen für die unbedingt erforderliche Dauer für:

  • Personen, die sich seit 3. November bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
  • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
  • aus unaufschiebbaren beruflichen Gründen,
  • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
  • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
  • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
  • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime).

Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Arbeitnehmern braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.

Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt. Detaillierte Informationen zum Hilfspaket finden sich hier und auf der Seite des BMF. Der Kreis der Anspruchsberechtigten soll nun auch auf jene Zimmervermieter erweitert werden, die aus unterschiedlichen Gründen den Härtefallfonds bislang nicht in Anspruch nehmen konnten – weitere Informationen finden Sie hier.

Die finale Verordnung des Gesundheitsministeriums zur geänderten COVID-19-Lockerungsverordnung steht hier zur Verfügung:

FAQ

Welche Einschränkungen in Beherbergungsbetrieben gibt es?

Beherbergungsbetriebe dürfen für Nächtigungen nur unter folgenden Voraussetzungen für die unbedingt erforderliche Dauer betreten werden:  

  • durch Personen, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
  • zum Zweck der Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  • aus unaufschiebbaren beruflichen Gründen,
  • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
  • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
  • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
  • durch Schüler zum Zwecke des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlingswohnheime, Studentenheime),
  • zur Wahrnehmung der Aufsicht über minderjährige Kinder,
  • zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben.

Was ist unter einem Beherbergungsbetrieb zu verstehen?

  • Als Beherbergungsbetriebe gelten alle Arten von Unterkunftsstätten, wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Selbstversorgungshütten, Schutzhütten, beaufsichtigte Camping- oder Wohnwagenplätze, sofern es sich dabei nicht um einen Dauerstellplatz handelt, etc.

Darf ich in einem Beherbergungsbetrieb nächtigen, wenn ich Verwandte oder Freunde besuche und der Heimweg zu lange ist?

  • Nein, das Betreten von Beherbergungsbetrieben aus Urlaubs- und Freizeitzwecken ist nicht zulässig.

Darf ich bei Verwandten oder Freunden in deren Privatwohnung übernachten?

  • Aufgrund der bestehenden Ausgangsbeschränkungen sind derzeit Nächtigungen zu Freizeitzwecken nicht zulässig. Damit ist weder die Nächtigung bei Verwandten oder Freunden noch in allen Arten der Beherbergung möglich.
  • Nächtigungen in der Privatwohnung von Verwandten und Freunden ohne deren Anwesenheit sind nicht zulässig, da alles Arten von Beherbergung (gewerblich oder privat, entgeltlich oder unentgeltlich) einem Betretungsverbot unterliegen.

Darf ich in einem Beherbergungsbetrieb nächtigen, wenn ich unaufschiebbare Termine habe, wie etwa einen Arzttermin, ein Vorstellungsgespräch, einen Umzug, etc?

  • Ja, in diesen Fällen dürfen Beherbergungsbetriebe zur Stillung des dringenden Wohnbedürfnisses betreten werden.

Darf ich ein Hotel buchen, um meine minderjährigen Kinder zu besuchen? 

  • Ja, Nächtigungen in Beherbergungsbetrieben aufgrund von Aufsicht/Besuch der eigenen minderjährigen Kinder ist zulässig.

Ist eine FFP2-Maske in Beherbergungsbetrieben verpflichtend zu tragen?

  • Beim Betreten allgemein zugänglicher Bereiche in geschlossenen Räumen ist eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 ohne Ausatemventil oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen.
  • Der Betreiber und seine Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.
  • Wenn Mitarbeiter in unmittelbaren Kundenkontakt keinen wöchentlichen negativen PCR- oder Antigentest auf SARS-CoV-2 vorweisen, müssen sie eine FFP2-Maske tragen.
  • In allgemein zugänglichen Bereichen ist gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Abstand von mindestens 2 Metern einzuhalten. Dies gilt nicht, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen im Kundenkontakt eine Mund- und Nasenbereich abdeckende, eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend tragen und den Mindestabstand von 2 Metern einhalten.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von zwei Metern und die Ausnahme vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Wenn Mitarbeiter in unmittelbaren Kundenkontakt keinen wöchentlichen negativen PCR- oder Antigentest auf SARS-CoV-2 vorweisen, müssen sie eine FFP2-Maske tragen.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Bestehen Personenobergrenzen für Gästegruppen?

  • Die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes darf innerhalb von Personen aus einem gemeinsamen Haushalt oder der Gästegruppe unterschritten werden.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Das Betreten von Fitnessbereichen ist untersagt.
  • Körpernahe Dienstleistungen (Massage, Maniküre, etc.) sind in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland bis 18. April 2021 untersagt (ausgenommen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen).

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können auch Personen aus mehreren Haushalten gemäß der zulässigen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 2 Metern unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Nein. Geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen sind grundsätzlich untersagt.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Seminaren und Konferenzen ist derzeit grundsätzlich untersagt.
  • Ausnahmen:
    • Unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können.
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, BGBl. Nr. 22/1974, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist.
  • Dabei ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Kann auf Grund der Eigenart der Ausbildung:
    • der Mindestabstand von zwei Metern zwischen Personen und/oder
    • von Personen das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • In den Betriebsstätten des Gastgewerbes im Beherbergungsbetrieb dürfen Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht bzw. ausgeschenkt werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Hochzeitsfeiern sind – analog zu den allgemeinen Veranstaltungsregeln – untersagt. Private Feiern im öffentlichen Raum sind nicht erlaubt.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Ein Buffet ist erlaubt, sofern dieses ausschließlich den Beherbergungsgästen zur Verfügung steht. 
  • Es wird empfohlen, die Verabreichung und Konsumation von Speisen und Getränken tunlichst in die Wohneinheit zu verlegen.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung ist für Mitarbeiter/innen im Kundenkontakt verpflichtend, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.
  • In allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen müssen Gäste eine FFP2-Maske tragen.
  • Mitarbeiter/innen im unmittelbaren Kundenkontakt, die nicht alle 7 Tage einen negativen PCR- oder Antigentest auf SARS-CoV-2 vorweisen, haben eine FFP2-Maske zu tragen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollten diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Informationen hier herunterladen:

Die aktuelle 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung steht hier zur Verfügung:

Die wichtigsten Informationen hier herunterladen:

Initiative "Testangebot  Sichere Gastfreundschaft"

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative "Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ gestartet. Seit 1. November 2020 können sich – zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie – auch z.B. Skilehrer, Bergführer, Reisebegleiter, Fremdenführer oder Privatzimmervermieter einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Sämtliche Informationen zum Testangebot stehen hier zur Verfügung.

Das Testangebot wird wie bisher und wie geplant hinsichtlich der Erweiterung und Verlängerung fortgeführt und kann somit von den berechtigten Fördergruppen auch während des Lockdowns in Anspruch genommen werden.

Wer kann sich testen lassen?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer etc.)

Wie oft kann man sich testen lassen?

Gefördert wird ein freiwilliger Test pro Kalenderwoche von Anfang Juli bis vorerst 31. Oktober 2020 (Ende der Sommersaison).

Notwendige Schritte für die Gratis-Testungen

  • Mitarbeiter bzw. Inhaber entscheiden sich freiwillig für Test
  • Damit der notwendige Fördervertrag mit dem Bund zustande kommen kann, muss auf  www.oesterreich.gv.at ein entsprechender Antrag gestellt werden. Entweder durch den einzelnen Förderungsberechtigten oder gesammelt durch den Beherbergungsbetrieb oder den Tourismusverband.
  • Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält man einen QR-Code als Bestätigung.
  • Danach wird zwischen dem Tourismusverband bzw. dem Beherbergungsbetrieb und einem Labor die Durchführung der Testungen und ein Termin vereinbart.
  • Eine Liste aller teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden.
  • Bei der Abstrichentnahme muss der persönliche QR-Code gemeinsam mit einem Lichtbildausweis vorgelegt werden.
  • Die Abstirchentnahme kann im Labor oder mobil stattfinden – etwa vor Ort im Beherberhungsbetrieb oder auch bei einem niedergelassenen Arzt
  • Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Labor und dem Bund.
  • Für Mitarbeiter, Betriebe oder Tourismusverbände entstehen keine Kosten!
  • Das Labor informiert die Personen über das Testergebnis, wenn diese das wünschen. Über welchen Weg diese Information erfolgt, wird mit dem Labor vereinbart.
  • Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ordnet die zuständige Gesundheitsbehörde eine Isolierung der erkrankten Person an. Zusätzlich werden – basierend auf dem Epidemiegesetz – die Kontaktpersonen eruiert, informiert und es kann je nach Situation beispielsweise eine Quarantäne angeordnet werden. Der erkrankte Beschäftigte hat umgehend auch den Arbeitgeber darüber zu informieren.

Rolle der Tourismusverbände

Den regionalen Tourismusverbänden kommt bei der Ausrollung und Abwicklung der Initiative „Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus“ eine zentrale Rolle zu:

  • Informationen für Beherbergungsbetriebe und örtliche Tourismusverbände
  • Ansprechpartner für Tourismusbetriebe bei Fragen und bei Bedarf Unterstützung der Beherbergungsbetriebe bei der Registrierung ihrer Beschäftigten auf oesterreich.gv.at
  • Ansprechpartner für Laboreinrichtungen in der Region
  • Vermarktung ihrer Destination als sichere Tourismusregion

Die Sonderrichtlinie mit allen Beilagen hier herunterladen:

Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander

Der Leitfaden für Tourismusbetriebe hinsichtlich des Umgangs mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen steht hier zur Verfügung:

Leitfaden zum Umgang mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen

Leitfaden zum Umgang mit (Verdachts)-Fällen

Aktuelle Testungszahlen
Initiative "Testangebot Sichere Gastfreundschaft"
COVID-19-Maßnahmenverordnung