Beherbergung

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Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander
  1. Bei erstmaligem Betreten gültigen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (Test, Impfung, Genesung) vorweisen. Des Weiteren ist für das Betreten von gastronomischen Einrichtungen, von Sportstätten sowie von Freizeiteinrichtungen in Beherbergungsbetrieben jederzeit ein gültiger Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr (Test, Impfung, Genesung) erforderlich. Nachweise sind für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten.
  2. Im Vorfeld nach Möglichkeit reservieren. Stausituationen in allgemein zugänglichen Bereichen, wie Rezeption, Restaurant und Wellnessbereich reduzieren.
  3. An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten.
  4. Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  5. Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.
  6. Berührung im Gesicht mit ungereinigten Händen vermeiden.
  7. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  8. Bei Anzeichen von Krankheit nicht verreisen. Bei Anzeichen während des Aufenthaltes Kontakt mit Gastgeber aufnehmen und bis weitere Anweisungen kommen in der Wohneinheit bleiben.


Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst sowie auch die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

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Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Beherbergung zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Beherbergungsbetriebe Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Maßnahmen kann ich in meinem Beherbergungsbetrieb setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?





2. Welche speziellen Reinigungsmaßnahmen setze ich, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?




3. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb?




Verhalten für Gäste in Beherbergungsbetrieben 

Leitlinien für Beherbergungsbetriebe 

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Nach Möglichkeit Abstand zu fremden Personen halten.

2. Auf Händeschütteln bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen tragen. 

4. Hände mehrmals täglich waschen.

5. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.

5 Alltagsempfehlungen, die uns auch weiterhin helfen können:

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Die finale Verordnung des Gesundheitsministeriums zur geänderten COVID-19-Lockerungsverordnung steht hier zur Verfügung:

FAQ

Unter welchen Voraussetzungen sind Nächtigungen in Beherbergungsbetrieben zulässig?

  • Gäste müssen beim erstmaligen Betreten einen gültigen 3G-Nachweis (Test, Impfung, Genesung) vorweisen.
  • Des Weiteren ist für das Betreten von gastronomischen Einrichtungen, von Sportstätten sowie von Freizeiteinrichtungen in Beherbergungsbetrieben jederzeit ein gültiger 3G-Nachweis (Test, Impfung, Genesung) erforderlich.
  • Nachweise sind für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten.

Was ist unter einem Beherbergungsbetrieb zu verstehen?

  • Als Beherbergungsbetriebe gelten alle Arten von Unterkunftsstätten, die zur entgeltlichen oder unentgeltlichen Unterbringung von Gästen zu vorübergehendem Aufenthalt bestimmt sind, wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Selbstversorgungshütten, Schutzhütten, Kabinenschiffe, beaufsichtigte Camping- oder Wohnwagenplätze, etc.

Was ist ein gültiger Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr (3-G-Nachweis)?

  • Folgende Nachweise sind zulässig:
    • Ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung – dieser muss jedoch in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden und die Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
    • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
    • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
    • Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
    • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
      • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 360 Tage (zwischen beiden Impfungen müssen mind. 14 Tage verstrichen sein).
      • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 360 Tage.
      • Weitere Impfung (Auffrischungsimpfung) – diese darf nicht länger als 360 Tage zurückliegen und zwischen der letzten Impfung müssen mind. 120 Tage verstrichen sein.
    • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als180 Tage.
    • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper – jedoch nicht älter als 90 Tage.
  • Liegt kein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vor, darf im Beherbergungsbetrieb ausnahmsweise das negative Testergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung herangezogen werden, der unter Aufsicht des Betreibers des Beherbergungsbetriebes gemacht wurde (dies gilt nicht für Wien!).
  • Nach Ablauf der Gültigkeit des Nachweises muss dieser erneuert werden, um gastronomische Einrichtungen, Sportstätten bzw. Freizeiteinrichtungen in Beherbergungsbetrieben betreten zu dürfen.

Kinder bis zum vollendeten 12. benötigen keinen solchen Nachweis.

Besteht eine Registrierungspflicht der Gäste?

  • Ja, die Registrierungspflicht bleibt weiterhin bestehen.

Welche Kontaktdaten müssen erfasst werden (Registrierungspflicht)?

  • Zum Zwecke der Kontaktpersonennachverfolgung bei Auftreten eines COVID-19-Falles müssen – abseits der allgemeinen Daten, die im Zuge der Anmeldung (Ausfüllen des Meldezettels) erfasst werden – von allen Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten vor Ort aufhalten, Vor- und Familienname sowie Telefonnummer und (wenn vorhanden) E-Mail-Adresse, ergänzt um den Zeitraum des Aufenthaltes und (wenn vorhanden) die Tischnummer bzw. den Bereich des konkreten Aufenthaltes erhoben werden.
  • Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich auch Personen aus dem gemeinsamen Haushalt bestehen, ist die Datenerfassung einer volljährigen Person dieser Gruppe ausreichend.
  • Diese Daten dürfen ausschließlich zur Kontaktpersonennachverfolgung verarbeitet werden und sind auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Zur Sicherung der Daten sind geeignete Maßnahmen zu setzen und die Daten nach 28 Tagen unverzüglich zu löschen.

Wer muss eine FFP2-Maske in Beherbergungsbetrieben tragen?

  • Gäste müssen keine Maske tragen.
  • Mitarbeiter/innen, die im unmittelbaren Kundenkontakt tätig sind, müssen in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske tragen, sofern das Infektionsrisiko durch keine sonstigen geeigneten Schutzmaßnahmen (z.B. Trennwände, Bilden von fixen Teams) minimiert wird. Dies gilt nicht, wenn ein aktueller 3G-Nachweis (Test, Impfung, Genesung) vorgewiesen wird.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen im direkten Kundenkontakt in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske verpflichtend tragen, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert wird. Dies gilt nicht, wenn ein gültiger 3G-Nachweis (Test, Impfung, Genesung) vorgewiesen wird.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Bestehen Personenobergrenzen für Gästegruppen?

  • Nein.

Ist ein Buffet im Beherbergungsbetrieb erlaubt?

  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
    • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
    • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
    • mit Einwegvorlegbesteck.
    • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Der Betrieb dieser Bereiche ist analog zu den Vorgaben zu eigenständigen Angeboten und Dienstleistungen dieser Art zu regeln.
    • Bäder: Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012 (§ 8 2. COVID-19-MV)
    • Fußpflege, Kosmetik, Masseure: Brancheninformationen (§ 4 2. COVID-19-MV)
    • Für Fitnessbereiche gelten die Sportregelungen (§ 7 2. COVID-19-MV).

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können auch Personen aus mehreren Haushalten untergebracht werden.

Kann ich Nächtigungen auf der Schutzhütte im Matratzenlager anbieten?

  • Es ist möglich, Gäste in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen nächtigen zu lassen.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Camps ist möglich.
  • Sonderregelungen gelten für außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager:
  • für Zusammenkünfte mit bis zu 100 Personen gibt es keinerlei Einschränkungen
  • für Zusammenkünfte mit mehr als 100 Personen ist eine Anzeigepflicht für den Veranstalter sowie ein 3G-Nachweis für Teilnehmende erforderlich
  • für Zusammenkünfte mit mehr als 500 Personen wird zusätzlich zur 3G-Nachweispflicht eine Bewilligung benötigt
  • bei mehr als 100 Personen ist ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen
  • Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind (Betreuungspersonen bei der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendbetreuung, Trainer bei Sportkursen usw.) sind in die Höchstzahl nicht miteinzurechnen
  • die Regelungen für Zusammenkünfte (Personenobergrenzen, Nachweise, Anzeige- bzw. Bewilligungspflicht) gelten immer dann, wenn es sich um eine geschlossene Gruppe bzw. Gesellschaft handelt (eine im Vorfeld feststehenden Personengruppen bzw. -konstellationen) und der Ort der Zusammenkunft ausschließlich von Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft und von Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, betreten wird. Dies gilt unabhängig vom Ort der Zusammenkunft, somit auch in Freizeit- sowie gastronomischen Einrichtungen, Sportstätten usw.
  • Dasselbe gilt, wenn durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung, eine Durchmischung der Teilnehmer mit sonstigen dort aufhältigen Personen ausgeschlossen wird (z.B. Anmietung eines separaten Raumes eines Gastronomie- oder Beherbergungsbetriebs).

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Für Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, die zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind, gilt Folgendes:
    • für Zusammenkünfte mit bis zu 100 Personen gibt es keinerlei Einschränkungen 
    • für Zusammenkünfte mit mehr als 100 Personen haben alle Teilnehmenden eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen zu tragen, sofern nicht alle Personen einen 3G-Nachweis (Test, Impfung, Genesung) vorweisen.
  • Für alle sonstigen Zusammenkünfte gelten die allgemeinen Bestimmungen für Veranstaltungen.

Welchen Inhalt hat ein Präventionskonzept?

Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten: spezifische Hygienevorgaben, Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen zur Konsumation von Speisen und Getränken, Regelungen zur Steuerung des Teilnehmeraufkommens, Entzerrungsmaßnahmen sowie Vorgaben zur Schulung der Teilnehmer in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung von SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Feiern können unter folgenden Voraussetzungen stattfinden:
  • für Zusammenkünfte mit bis zu 25 Personen gibt es keinerlei Einschränkungen
  • für Zusammenkünfte mit mehr als 25 Personen haben alle Teilnehmenden einen 3G-Nachweis (Impfung, Genesung, Test) vorzuweisen.
  • für Zusammenkünfte mit mehr als 100 Personen ist zudem eine Anzeigepflicht für den Veranstalter sowie ein Präventionskonzept erforderlich
  • für Zusammenkünfte mit mehr als 500 Personen wird zusätzlich eine Bewilligung benötigt
  • Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, sind in die Höchstzahl nicht miteinzurechnen
  • die Regelungen für Zusammenkünfte (Personenobergrenzen, Nachweise, Anzeige- bzw. Bewilligungspflicht) gelten immer dann, wenn es sich um eine geschlossene Gruppe bzw. Gesellschaft handelt (eine im Vorfeld feststehenden Personengruppen bzw. -konstellationen) und der Ort der Zusammenkunft ausschließlich von Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft und von Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, betreten wird. Dies gilt unabhängig vom Ort der Zusammenkunft, somit auch in gastronomischen Einrichtungen, Freizeiteinrichtungen und Sportstätten usw.
  • Dasselbe gilt, wenn durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung, eine Durchmischung der Teilnehmer mit sonstigen dort aufhältigen Personen ausgeschlossen wird (z.B. Anmietung eines separaten Raumes eines Gastronomie- oder Beherbergungsbetriebs)

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von COVID-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollten diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.
  • Die Bezirksverwaltungsbehörden und die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes kontrollieren die Einhaltung von Betretungsverboten, Voraussetzungen und Auflagen – auch durch Überprüfung vor Ort:
    • Nichtbeachtung von Betretungsverboten durch den Betreiber: Geldstrafen von bis zu 30.000 Euro
    • Nichtbeachtung von Betretungsverboten durch Gäste: Geldstrafen von bis zu 1.450 Euro
    • Nichtbeachtung von Auflagen: Geldstrafen von bis zu 500 Euro

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?

  • Die Maßnahmen im Bereich Beherbergung werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.
  • Den Verordnungstext für die Beherbergung finden Sie hier und unter www.sichere-gastfreundschaft.at veröffentlicht.
  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.

Informationen hier herunterladen:

Die 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung steht hier zur Verfügung:

Die wichtigsten Informationen hier herunterladen:

Initiative "Testangebot  Sichere Gastfreundschaft"

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative "Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ gestartet. Seit 1. November 2020 können sich – zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie – auch z.B. Skilehrer, Bergführer, Reisebegleiter, Fremdenführer oder Privatzimmervermieter einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Sämtliche Informationen zum Testangebot stehen hier zur Verfügung.

Das Testangebot wird jedenfalls bis Ende Oktober 2021 fortgeführt.

Wer kann sich testen lassen?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer etc.)

Wie oft kann man sich testen lassen?

Gefördert wird ein freiwilliger Test pro Kalenderwoche von Anfang Juli bis vorerst 31. Oktober 2020 (Ende der Sommersaison).

Notwendige Schritte für die Gratis-Testungen

  • Mitarbeiter bzw. Inhaber entscheiden sich freiwillig für Test
  • Damit der notwendige Fördervertrag mit dem Bund zustande kommen kann, muss auf  www.oesterreich.gv.at ein entsprechender Antrag gestellt werden. Entweder durch den einzelnen Förderungsberechtigten oder gesammelt durch den Beherbergungsbetrieb oder den Tourismusverband.
  • Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält man einen QR-Code als Bestätigung.
  • Danach wird zwischen dem Tourismusverband bzw. dem Beherbergungsbetrieb und einem Labor die Durchführung der Testungen und ein Termin vereinbart.
  • Eine Liste aller teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden.
  • Bei der Abstrichentnahme muss der persönliche QR-Code gemeinsam mit einem Lichtbildausweis vorgelegt werden.
  • Die Abstirchentnahme kann im Labor oder mobil stattfinden – etwa vor Ort im Beherberhungsbetrieb oder auch bei einem niedergelassenen Arzt
  • Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Labor und dem Bund.
  • Für Mitarbeiter, Betriebe oder Tourismusverbände entstehen keine Kosten!
  • Das Labor informiert die Personen über das Testergebnis, wenn diese das wünschen. Über welchen Weg diese Information erfolgt, wird mit dem Labor vereinbart.
  • Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ordnet die zuständige Gesundheitsbehörde eine Isolierung der erkrankten Person an. Zusätzlich werden – basierend auf dem Epidemiegesetz – die Kontaktpersonen eruiert, informiert und es kann je nach Situation beispielsweise eine Quarantäne angeordnet werden. Der erkrankte Beschäftigte hat umgehend auch den Arbeitgeber darüber zu informieren.

Rolle der Tourismusverbände

Den regionalen Tourismusverbänden kommt bei der Ausrollung und Abwicklung der Initiative „Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus“ eine zentrale Rolle zu:

  • Informationen für Beherbergungsbetriebe und örtliche Tourismusverbände
  • Ansprechpartner für Tourismusbetriebe bei Fragen und bei Bedarf Unterstützung der Beherbergungsbetriebe bei der Registrierung ihrer Beschäftigten auf oesterreich.gv.at
  • Ansprechpartner für Laboreinrichtungen in der Region
  • Vermarktung ihrer Destination als sichere Tourismusregion

Die Sonderrichtlinie mit allen Beilagen hier herunterladen:

Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander

Der Leitfaden für Tourismusbetriebe hinsichtlich des Umgangs mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen steht hier zur Verfügung:

Leitfaden zum Umgang mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen

Leitfaden zum Umgang mit (Verdachts)-Fällen

Aktuelle Testungszahlen
Initiative "Testangebot Sichere Gastfreundschaft"
COVID-19-Maßnahmenverordnung

Die Beherbergung hat dank den gesetzten Öffnungsschritten und der konsequenten Einhaltung der Präventionsmaßnahmen relativ erfolgreiche Sommermonate verbuchen können. Aufgrund der ansteckenderen Deltavariante sowie dem urlaubsbedingten Reiseverkehr (insbesondere Reiserückkehrern) kommt es trotz des kontinuierlichen Impffortschritts zu einem Anstieg der COVID-19-Fallzahlen.

Ziel der Bundesregierung ist, mit den geltenden und zukünftigen Rahmenbedingungen eine Überforderung der Hospitalisierungskapazitäten sowie eine Einstufung von Österreich als Risikogebiet zu verhindern.

Gemeinsam mit den Bundesländern, Expertinnen und Experten sowie Städte- und Gemeindebund hat die Bundesregierung Anpassungen der Maßnahmen beschlossen und einen 3-StufenPlan auf Basis der Auslastung der Intensivstationen (ICU-Belegung) beschlossen.

 Die Maßnahmen der Stufe 1 treten mit 15. September in Kraft

Die Rahmenbedingungen sind in der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung geregelt.

Detaillierte Informationen für Betriebe und Gäste, sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie weiter unten.

Jeder Beherbergungsbetrieb hat ein Präventionskonzept zu erstellen und einen COVID-19-Beauftragten zu ernennen. Ein Musterpräventionskonzept finden Sie hier.

Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt. Detaillierte Informationen zum Hilfspaket finden sich hier und auf der Seite des BMF.

In Wien gibt es zusätzliche Verschärfungen, die Sie in der Wiener COVID-19-Öffnungsbegleitverordnung finden: 

COVID-19-Maßnahmenverordnung