Beherbergung

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Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander
  1. Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen außer gegenüber Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder Mitreisenden aus der gemeinsamen Wohneinheit halten.
  2. Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz in allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr oder Personen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann.
  3. Im Vorfeld nach Möglichkeit reservieren. Stausituationen bei der Rezeption und im Restaurant reduzieren.
  4. Nach Möglichkeit kontaktlos zahlen. Rechnung vorzugsweise mit Karte begleichen.
  5. An Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten.
  6. Auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  7. Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.
  8. Berührung im Gesicht mit ungereinigten Händen vermeiden.
  9. Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  10. Bei Anzeichen von Krankheit nicht verreisen. Bei Anzeichen während des Aufenthaltes Kontakt mit Gastgeber aufnehmen.


Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst sowie auch die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

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Um Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schutz vor COVID-19 und Sicherheit in der Beherbergung zu bieten, sind alle aufgefordert, konsequent den Verhaltensregeln zu folgen. Hier finden Beherbergungsbetriebe Leitlinien für sichere Gastfreundschaft.

1. Welche Maßnahmen kann ich in meinem Beherbergungsbetrieb setzen, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?





2. Welche speziellen Reinigungsmaßnahmen setze ich, sodass das Infektionsrisiko möglichst verringert wird/gering bleibt?




3. Worüber unterweise ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb?




Verhalten für Gäste in Beherbergungsbetrieben 

Leitlinien für Beherbergungsbetriebe 

FAQ

Welche Einschränkungen in Beherbergungsbetrieben gibt es?

Beherbergungsbetriebe dürfen nur unter folgenden Voraussetzungen betreten werden:

  • durch Personen, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
  • zum Zweck der Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  • aus beruflichen Gründen,
  • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
  • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
  • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
  • durch Schüler zum Zwecke des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlingswohnheime, Studentenheime).

Ist ein eng anliegender MNS in Beherbergungsbetrieben verpflichtend zu tragen?

  • Beim Betreten allgemein zugänglicher Bereiche in geschlossenen Räumen ist eine den Mund und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Der Betreiber und seine Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.
  • In allgemein zugänglichen Bereichen ist gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Dies gilt nicht, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen im Kundenkontakt eine Mund- und Nasenbereich abdeckende, eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend tragen und den Mindestabstand von 1 Meter einhalten.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter und die Ausnahme vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Bestehen Personenobergrenzen für Gästegruppen?

  • Die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes darf innerhalb von Personen aus einem gemeinsamen Haushalt oder der Gästegruppe unterschritten werden.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Das Betreten von Fitnessbereichen ist untersagt.
  • Alle köpernahen Dienstleistungen sind ab 17. November untersagt (ausgenommen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen).

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können auch Personen aus mehreren Haushalten gemäß der zulässigen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Nein. Geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen sind grundsätzlich untersagt.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Seminaren und Konferenzen ist derzeit grundsätzlich untersagt.
  • Ausnahmen:
    • Unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können.
    • Unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, BGBl. Nr. 22/1974, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist.
  • Dabei ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Kann auf Grund der Eigenart der Ausbildung:
    • der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen und/oder
    • von Personen das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • In den Betriebsstätten des Gastgewerbes im Beherbergungsbetrieb dürfen Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht bzw. ausgeschenkt werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Hochzeitsfeiern sind – analog zu den allgemeinen Veranstaltungsregeln – untersagt. Private Feiern im öffentlichen Raum sind nicht erlaubt.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Ein Buffet ist erlaubt, sofern dieses ausschließlich den Beherbergungsgästen zur Verfügung steht.
  • Es wird empfohlen, die Verabreichung und Konsumation von Speisen und Getränken tunlichst in die Wohneinheit zu verlegen.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung ist für Mitarbeiter/innen im Kundenkontakt verpflichtend, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.
  • In allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen müssen Gäste einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollten diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?

  • Die Maßnahmen im Bereich Beherbergung werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.
  • Den Verordnungstext für die Beherbergung finden Sie hier und unter www.sichere-gastfreundschaft.at veröffentlicht.
  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Empfehlungen für die Durchführung von Kinderbetreuung

Viele Beherbergungsbetriebe bieten auch Kinderbetreuung an. Um auch in Bereichen mit Kinderbetreuung bestmöglichen Schutz zu ermöglichen, hat das Gesundheitsministerium Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie das Bildungsministerium Empfehlungen zum Schutz in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen erarbeitet.

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten
Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

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Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen und um unser Gesundheitssystem – vor allem die intensivmedizinische Betreuung – nicht zu überlasten, ist es in Österreich zu einem zweiten Lockdown gekommen. 

Das Betreten von Beherbergungsbetrieben zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleitungen von Beherbergungsbetrieben ist daher bis jedenfalls einschließlich 6. Dezember 2020 untersagt.

Ausnahmen:

  • Personen, die sich seit 3. November bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
  • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
  • aus beruflichen Gründen,
  • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
  • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
  • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
  • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime).

Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt. Detaillierte Informationen zum Hilfspaket finden sich hier und auf der Seite des BMF

Auszug aus den Empfehlungen

Hilfreiche Maßnahmen zur Organisation sind

  • gestaffeltes Ankommen und Abholen (bei Kinderbetreuung in Beherbergungsbetrieben bietet sich eine Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung an)
  • Abstand halten von 1 Meter zwischen Eltern und Betreuern sowie Eltern und Eltern
  • Händewaschen mit Kindern: sowohl nach Betreten der Einrichtung  (min. 30 Sek.), als auch regelmäßig während der Betreuung
  • altersadäquate Aufklärung über Hygiene (Husten/Niesen)
  • Große Gruppen vermeiden
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes des Personals und der Kinder ist abhängig vom Alter der Betreuungsgruppe (siehe dazu die unterschiedlichen Empfehlungen)
  • Reinigung in den Räumlichkeiten (Gegenstände, Türklinken, Spielzeug, etc.)
  • Regelmäßiges Lüften empfohlen (zumindest 1x pro Stunde)
  • Betreuung und Bewegung vorzugsweise Outdoor

 

Die finale Verordnung des Gesundheitsministeriums zur geänderten COVID-19-Lockerungsverordnung steht hier zur Verfügung:

Empfehlungen für Wiedereröffnung von Bädern

Viele Beherbergungsbetriebe verfügen über eigene Pools, Saunalandschaften oder Wellness-Angebote. Diese können ab 29. Mai ebenfalls wieder genützt werden. Um auch in diesen Bereichen Schutz vor Corona-Infektionen zu ermöglichen, hat das Gesundheitsministerium Empfehlungen zur Wiedereröffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bänderhygieneverordnung 2012 erarbeitet.

FAQ

Welche Einschränkungen in Beherbergungsbetrieben gibt es?

Beherbergungsbetriebe dürfen nur unter folgenden Voraussetzungen betreten werden:  

  • durch Personen, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
  • zum Zweck der Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  • aus beruflichen Gründen,
  • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
  • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
  • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
  • durch Schüler zum Zwecke des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlingswohnheime, Studentenheime).

Ist ein eng anliegender MNS in Beherbergungsbetrieben verpflichtend zu tragen?

  • Beim Betreten allgemein zugänglicher Bereiche in geschlossenen Räumen ist eine den Mund und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
  • Der Betreiber und seine Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.
  • In allgemein zugänglichen Bereichen ist gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Dies gilt nicht, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen im Kundenkontakt eine Mund- und Nasenbereich abdeckende, eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend tragen und den Mindestabstand von 1 Meter einhalten.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter und die Ausnahme vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Bestehen Personenobergrenzen für Gästegruppen?

  • Die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes darf innerhalb von Personen aus einem gemeinsamen Haushalt oder der Gästegruppe unterschritten werden.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Das Betreten von Fitnessbereichen ist untersagt.
  • Alle köpernahen Dienstleistungen sind ab 17. November untersagt (ausgenommen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen).

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können auch Personen aus mehreren Haushalten gemäß der zulässigen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Nein. Geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen sind grundsätzlich untersagt.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Seminaren und Konferenzen ist derzeit grundsätzlich untersagt.
  • Ausnahmen:
    • Unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können.
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, BGBl. Nr. 22/1974, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist.
  • Dabei ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Kann auf Grund der Eigenart der Ausbildung:
    • der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen und/oder
    • von Personen das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • In den Betriebsstätten des Gastgewerbes im Beherbergungsbetrieb dürfen Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht bzw. ausgeschenkt werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Hochzeitsfeiern sind – analog zu den allgemeinen Veranstaltungsregeln – untersagt. Private Feiern im öffentlichen Raum sind nicht erlaubt.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Ein Buffet ist erlaubt, sofern dieses ausschließlich den Beherbergungsgästen zur Verfügung steht. 
  • Es wird empfohlen, die Verabreichung und Konsumation von Speisen und Getränken tunlichst in die Wohneinheit zu verlegen.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung ist für Mitarbeiter/innen im Kundenkontakt verpflichtend, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.
  • In allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen müssen Gäste einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollten diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?

  • Die Maßnahmen im Bereich Beherbergung werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.
  • Den Verordnungstext für die Beherbergung finden Sie hier und unter www.sichere-gastfreundschaft.at veröffentlicht.
  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.



Informationen hier herunterladen:

Auszug aus den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums

Auszug: Verhalten für Gäste bei der Nutzung von Bäder- oder Saunalandschaften von Beherbergungsbetrieben

  • In Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz sind die grundlegenden Regeln einzuhalten: Abstand halten, Hände waschen, in Taschentuch niesen.
  • Die Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter ist natürlich auch und vor allem an den Beckenrändern, in Nichtschwimmerbecken oder etwa beim Plaudern im Wasser empfohlen, ebenso im Umkleide- und Eingangsbereich.
  • Mindestabstand im Becken: im Wasser (aufbereitet und desinfiziert) auf einen Abstand von 1-2 m achten (kurzzeitige Unterschreitungen ausgenommen).
  • Mindestabstand in Oberflächengewässern und Kleinbadeteichen: im Wasser (nicht aufbereitet und nicht desinfiziert) auf einen Abstand von 3-4 m achten (kurzzeitige Unterschreitungen ausgenommen).
  • Bei der Saunanutzung wird von Wedeln mit dem Handtuch abgeraten.

Auszug: Leitlinien für Betriebe zur Wiedereröffnung von Bädern

  • Kartenvorverkauf
  • Badegäste sind auf die Einhaltung der Mindestabstände sowie auf ihre Eigenverantwortung hinweisen. Verstärkte Reinigungs- und Hygienemaßnahmen empfohlen.
  • Information zum Verhalten für Gäste gut sichtbar aushängen.
  • 1 Meter Abstand zwischen Liegen kalkulieren, Liegen entsprechend reduzieren.
  • Nutzung von Saunaanlagen ist durch eine Person oder durch im gemeinsamen Haushalt lebende Personen oder durch Personen, die gemeinsam ein(e) Zimmer/Suite/Ferienwohnung/Ferienhaus nutzen, erlaubt.
  • Terminvergabe bei Sauna-Nutzung durch die Gäste wird empfohlen.
  • Eine Saunanutzung von mehreren Personen, die nicht in einem Haushalt leben, ist nur dann möglich, wenn in der Kabine pro Nutzer eine Fläche von 4 m² zur Verfügung steht.

Leitlinien für Gastronomiebetriebe


Wir erklären, was Betriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Verhaltensempfehlungen für Gäste

Wir fassen zusammen, worauf Gäste bei einem Lokal- oder Restaurantbesuch achten sollten.

Online-Tourismuskonferenz

Am 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder durchstarten. Um Fragen im Zuge der Vorbereitungsarbeiten zu klären, haben Bundeskanzler Sebastian Kurz, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und WKÖ Präsident Harald Mahrer zu einer Online Tourismuskonferenz eingeladen. Gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern wurden die Leitlinien für die Wiedereröffnung besprochen.


Die COVID-19-Notmaßnahmenverordnung steht hier zur Verfügung:

Die wichtigsten Informationen hier herunterladen:

Initiative "Testangebot  Sichere Gastfreundschaft"

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative "Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ gestartet. Seit 1. November 2020 können sich – zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie – auch z.B. Skilehrer, Bergführer, Reisebegleiter, Fremdenführer oder Privatzimmervermieter einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Sämtliche Informationen zum Testangebot stehen hier zur Verfügung.

Das Testangebot wird wie bisher und wie geplant hinsichtlich der Erweiterung und Verlängerung fortgeführt und kann somit von den berechtigten Fördergruppen auch während des Lockdowns in Anspruch genommen werden.

Wer kann sich testen lassen?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aufrechten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis
  • Inhaberinnen und Inhaber mit Kundenkontakt
  • Dienstleister im gewerblichen Beherbergungsbetrieb mit Kundenkontakt (z.B. Masseure, Schwimmtrainer etc.)

Wie oft kann man sich testen lassen?

Gefördert wird ein freiwilliger Test pro Kalenderwoche von Anfang Juli bis vorerst 31. Oktober 2020 (Ende der Sommersaison).

Notwendige Schritte für die Gratis-Testungen

  • Mitarbeiter bzw. Inhaber entscheiden sich freiwillig für Test
  • Damit der notwendige Fördervertrag mit dem Bund zustande kommen kann, muss auf  www.oesterreich.gv.at ein entsprechender Antrag gestellt werden. Entweder durch den einzelnen Förderungsberechtigten oder gesammelt durch den Beherbergungsbetrieb oder den Tourismusverband.
  • Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält man einen QR-Code als Bestätigung.
  • Danach wird zwischen dem Tourismusverband bzw. dem Beherbergungsbetrieb und einem Labor die Durchführung der Testungen und ein Termin vereinbart.
  • Eine Liste aller teilnehmenden Labore ist unter www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden.
  • Bei der Abstrichentnahme muss der persönliche QR-Code gemeinsam mit einem Lichtbildausweis vorgelegt werden.
  • Die Abstirchentnahme kann im Labor oder mobil stattfinden – etwa vor Ort im Beherberhungsbetrieb oder auch bei einem niedergelassenen Arzt
  • Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Labor und dem Bund.
  • Für Mitarbeiter, Betriebe oder Tourismusverbände entstehen keine Kosten!
  • Das Labor informiert die Personen über das Testergebnis, wenn diese das wünschen. Über welchen Weg diese Information erfolgt, wird mit dem Labor vereinbart.
  • Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses ordnet die zuständige Gesundheitsbehörde eine Isolierung der erkrankten Person an. Zusätzlich werden – basierend auf dem Epidemiegesetz – die Kontaktpersonen eruiert, informiert und es kann je nach Situation beispielsweise eine Quarantäne angeordnet werden. Der erkrankte Beschäftigte hat umgehend auch den Arbeitgeber darüber zu informieren.

Rolle der Tourismusverbände

Den regionalen Tourismusverbänden kommt bei der Ausrollung und Abwicklung der Initiative „Sichere Gastfreundschaft - Testangebot Tourismus“ eine zentrale Rolle zu:

  • Informationen für Beherbergungsbetriebe und örtliche Tourismusverbände
  • Ansprechpartner für Tourismusbetriebe bei Fragen und bei Bedarf Unterstützung der Beherbergungsbetriebe bei der Registrierung ihrer Beschäftigten auf oesterreich.gv.at
  • Ansprechpartner für Laboreinrichtungen in der Region
  • Vermarktung ihrer Destination als sichere Tourismusregion

Die Sonderrichtlinie mit allen Beilagen hier herunterladen:

Leitlinien für einen sicheren Umgang miteinander

Der Leitfaden für Tourismusbetriebe hinsichtlich des Umgangs mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen steht hier zur Verfügung:

Leitfaden zum Umgang mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen

Leitfaden zum Umgang mit (Verdachts)-Fällen

Die Corona-Ampel

Die Corona-Ampel macht das aktuelle Gefährdungsrisiko in den Regionen auf einen Blick erkennbar: 

niedriges Risiko

mittleres Risiko

hohes Risiko 

Akutsituation

Für die Einstufung werden vier Indikatoren herangezogen, die durch eine „Corona-Kommission“ bewertet werden:

  • Anteil der positiv ausgefallenen Tests pro Bezirk
  • Entwicklung der Fallzahlen
  • Clusteranalysen
  • Verfügbare Spitalsbetten und Intensivkapazitäten

Aufgrund des so festgelegten Gefährdungsrisikos können bundesweit oder auf Landes- oder Bezirksebene angepasste Maßnahmen gesetzt werden.

  • Kein MNS für Gäste und Personal

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt

  • 1m Abstand

  • Kontaknachverfolgung empfohlen (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • MNS für Personal mit Kundenkontakt und Gäste in allgemeinen Bereichen

  • 1m Abstand

  • keine Nächtigung im Gemeinschaftsschlafraum

  • Kontaknachverfolgung erforderlich (zusätzlich Gästeblatt E-Mail und Telefon)

  • Betretungsverbot für tourisitische Zwecke - nach Ermöglichung einer geordneten Abreise 

Stufe I:
geringes Risiko

Stufe II:
moderates Risiko

Stufe III:
hohes Risiko

Stufe IV:
sehr hohes Risiko

Landkarte

Detailliertere Informationen findest du hier:

Die aktuelle Einstufung der Bezirke findest du hier:

LangfassungAktuelle Testungszahlen
Initiative "Testangebot  Sichere Gastfreundschaft"

Regionale Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos

Aufgrund von steigenden Infektionszahlen erlassen Bundesländer – für ihr gesamtes Gebiet oder beschränkt auf einzelne Regionen – Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos, wie beispielsweise die Einschränkung der Sperrstundenregelung. Eine Übersicht der aktuellen Maßnahmen der Bundesländer findet sich hierFür weitere Informationen bitte auf die jeweiligen Seiten des Bundeslandes bzw. der Region schauen. 

COVID-19-Maßnahmenverordnung

FAQs

Verhalten für Gäste und Leitlinien für Betriebe

Welche Einschränkungen in Beherbergungsbetrieben gibt es?

  • Der Gast hat in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, den Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten und eine Mund- und Nasenbereich abdeckende (ab 07. November - eine eng anliegende) mechanische Schutzvorrichtung in geschlossenen Räumen zu tragen (ausgenommen sind Feuchträume wie Duschen und Schwimmhallen).
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen täglich von 5 bis 1 Uhr früh öffnen. Restriktivere Sperrstundenregelungen bleiben unberührt. Auch regionale, bundesländerspezifische Einschränkungen sind möglich.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen im Kundenkontakt eine Mund- und Nasenbereich abdeckende (ab 07. November - eine eng anliegende) mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend tragen und den Mindestabstand von 1 Meter einhalten.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter und die Ausnahme vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Was ist eine Besuchergruppe und eine Gästegruppe?

  • Eine Gästegruppe sind jene Personen, die gemeinsam in einer Wohneinheit gemäß den vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht sind. Diese kann auch aus Personen aus unterschiedlichen Haushalten bestehen. Die Gästegruppe ist Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, gleichgestellt und kann damit den Mindestabstand von 1 Meter zueinander unterschreiten. Dies gilt auch für die gastronomische Einrichtung, sowie den Fitness- und Wellnessbereich des Beherbergungsbetriebes.
  • Eine Besuchergruppe sind jene Personen, die gemeinsam gastronomische Einrichtungen betreten. Diese kann ab 25. Oktober ausschließlich aus Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, bestehen oder aus maximal 6 Erwachsenen in geschlossenen Räumen und 12 Erwachsenen im Freien, zuzüglich minderjähriger Kinder. Auch in der gastronomischen Einrichtung eines Beherbergungsbetriebes kann diese Besuchergruppe gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Bestehen Personenobergrenzen für Gästegruppen?

  • Die Maßnahmenverordnung sieht für die Gästegruppe in Beherbergungsbetrieben keine Personenobergrenze vor. Die zulässige Gästeanzahl definiert sich nach der vorhandenen Bettenkapazität in der jeweiligen Wohneinheit. Zwischen Personen, die keine Gästegruppe bilden, ist jedenfalls ein Mindestabstand einzuhalten.
  • Zu beachten ist allerdings, dass für Veranstaltungen (z.B. Geburtstags- oder Weihnachtsfeier) Personenobergrenzen gelten (§ 10 COVID-19-MV). Ein bewusstes Zusammentreffen in einem Beherbergungsbetrieb, um die genannte Personenobergrenze für Veranstaltungen zu überschreiten, widerspricht der von der Bundesregierung abgegebenen Empfehlung, private Veranstaltungen aufgrund der derzeitigen Höhe der Infektionszahlen einzuschränken.

Kann ich Kinderbetreuung in meinem Betrieb anbieten?

  • Die Organisation von Kinderbetreuung ist möglich, für die Durchführung sind die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranzuziehen.
  • Eine Möglichkeit zur einfacheren Organisation wäre eine verpflichtende Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung.
  • Auch bei Streichelzoos, wie etwa beim Urlaub am Bauernhof, und auf Spielplätzen ist nach Möglichkeit auf eine räumliche und zeitliche Trennung der Kinder zu achten.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Der Betrieb dieser Bereiche ist analog zu den Vorgaben zu eigenständigen Angeboten und Dienstleistungen dieser Art zu regeln.
    • Bäder: Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012
    • Fußpflege, Kosmetik, Masseure: Brancheninformationen
    • Für Fitnessbereiche gelten die Sportregelungen (§ 8)
  • Kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können sowohl Personen aus einem gemeinsamen Haushalt als auch andere Personen entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Kann ich Nächtigungen auf der Schutzhütte im Matratzenlager anbieten?

  • Es ist möglich, Gäste in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen nächtigen zu lassen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Camps ist grundsätzlich möglich.
  • Bei der Unterbringung in Schlaflagern oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Sonderregelungen gelten für außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager in Bezug auf den Mindestabstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beides kann entfallen, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Leitlinien finden Sie auch auf der Seite des Familienministeriums.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Ab 25. Oktober sind Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen bis zu 1.000 Personen und bis zu 1.500 im Freiluftbereich zulässig.
  • Bei Veranstaltungen über 6 Personen in geschlossenen Räumen und über 12 Personen im Freien muss ab 1. November ein COVID-19-Präventionskonzept vorliegen.  Außerdem sind die Veranstaltungen bei der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde unter Beifügung des COVID-19-Präventionskonzepts anzuzeigen.
  • Ab 50 Personen indoor und 100 Personen outdoor muss ein/e COVID-19-Beauftragte/r bestellt werden.
  • Bei Veranstaltungen über 250 Personen braucht es die Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, die innerhalb von 4 Wochen zu entscheiden hat.
  • Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze können für bis zu 6 Personen im Innenbereich und bis zu 12 Personen im Freiluftbereich zuzüglich bis zu 6 minderjähriger Kinder abgehalten werden.
  • Der Mindestabstand ist zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen getragen werden. Dies gilt nicht, während sich die Teilnehmer auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie für Vortragende.
  • Ausnahmen vom Mindestabstand bzw. vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt es nur, wenn aufgrund der Eigenart der Aus- und Fortbildung oder Schulung dies nicht eingehalten werden kann. In diesem Fall ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Durchführung der Verpflegung richtet sich nach den Regeln für die Gastronomie. Ist die Verabreichung von Speisen und Getränken an den zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen kein typischerweise kennzeichnender Bestandteil der Veranstaltung, dürfen Speisen und Getränke - mit Ausnahme von Wasser - erst ab einer Veranstaltungsdauer von mindestens drei Stunden verabreicht werden.

Welchen Inhalt enthält ein Präventionskonzept?

  • Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten: spezifische Hygienevorgaben, Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen zur Steuerung des Teilnehmeraufkommens sowie Vorgaben zur Schulung der Teilnehmer in Bezug auf Hygienemaßnahmen.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Feiern sind stets Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, da davon auszugehen ist, dass der Sitzplatz während der Veranstaltung verlassen wird und es zu einem Austausch zwischen den Personen kommt.
  • Feiern können ab 25. Oktober für mit bis zu 6 Personen im Innenbereich und bis zu 12 Personen im Freiluftbereich abgehalten werden. In diese Personenhöchstgrenzen nicht einzurechnen sind
    • insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder (eigene Kinder oder Minderjährige, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen),
    • sowie Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich.
  • Es besteht keine Ausnahme mehr für Sperrstundenregelungen bei geschlossenen Gesellschaften.

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind ab 25. Oktober bis zu einer Gesamtgröße von 6 Personen möglich.
  • Da es sich in diesem Fall um eine Veranstaltung ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze handelt, ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Kann auf Grund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen bzw. das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Teilnehmer, während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten sowie für Vortragende.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Die Konsumation von Speisen und Getränken ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien nur sitzend gestattet.
  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
  • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
  • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
  • mit Einwegvorlegbesteck.
  • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.
  • Abseits des Verabreichungsplatzes das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können derzeit Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Ab 7. November sind Face-Shields nicht mehr zulässig. Der MNS hat eng am Mund und der Nase anzuliegen. Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung ist für Mitarbeiter/innen im Kundenkontakt verpflichtend, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.
  • In allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen müssen Gäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen (ausgenommen sind Feuchträume wie Duschen und Schwimmhallen).
  • Bei Dienstleistungen bei denen aufgrund ihrer Eigenart der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. Massage), ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist in den Innenbereichen, wie z.B. im Eingangsbereich, in den sanitären Anlagen, Umkleidebereichen (bei Kabinen und Kästchen) zu tragen. Ausgenommen sind Feuchträume, wie z.B. Duschen und Schwimmhallen. Auf einer Liege im Wellnessbereich muss daher kein MNS getragen werden.
  • Im Außenbereichen kann auf die Verwendung des MNS verzichtet werden. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.
  • Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Personen, denen aus medizinischen Gründen kein MNS zugemutet werden kann, sind von dieser Empfehlung ausgenommen.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollten diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?

  • Die Maßnahmen im Bereich Beherbergung werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.
  • Den Verordnungstext für die Beherbergung finden Sie hier und unter www.sichere-gastfreundschaft.at veröffentlicht.
  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.



FAQs Verhalten für Gäste und Leitlinien für Betriebe

Welche Einschränkungen in Beherbergungsbetrieben gibt es?

  • Der Gast hat in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, den Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten und eine Mund- und Nasenbereich abdeckende (ab 07. November - eine eng anliegende) mechanische Schutzvorrichtung in geschlossenen Räumen zu tragen (ausgenommen sind Feuchträume wie Duschen und Schwimmhallen).
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen täglich von 5 bis 1 Uhr früh öffnen. Restriktivere Sperrstundenregelungen bleiben unberührt. Auch regionale, bundesländerspezifische Einschränkungen sind möglich.

Brauche ich besondere Vorkehrungen für die Rezeption?

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen im Kundenkontakt eine Mund- und Nasenbereich abdeckende (ab 07. November - eine eng anliegende) mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend tragen und den Mindestabstand von 1 Meter einhalten.
  • Eine Trennung in Form einer Plexiglas-Scheibe bei der Rezeption ist möglich, aber nicht verpflichtend. Eine physische Trennung ermöglicht eine Unterschreitung des Mindestabstandes von einem Meter und die Ausnahme vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Welche Möglichkeiten habe ich, um räumliche Engstellen (z.B. Gänge, Aufzüge) besser zu meistern?

  • Möglichst auf Nutzung der Stiegenhäuser hinweisen und Aufzüge jenen überlassen, die sie benötigen. Mindestabstand in Aufzügen beachten.
  • Time Slots zur besseren Besucherlenkung und –steuerung bei Check-In/Check-Out und telefonische Kontaktaufnahme statt persönlichem Besuch an der Rezeption anbieten.
  • Kontaktlose Übergabe von Schlüsseln und Keycards in Boxen, etwa bei Ferienwohnungen und -häusern, anbieten.

Was ist eine Besuchergruppe und eine Gästegruppe?

  • Eine Gästegruppe sind jene Personen, die gemeinsam in einer Wohneinheit gemäß den vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht sind. Diese kann auch aus Personen aus unterschiedlichen Haushalten bestehen. Die Gästegruppe ist Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, gleichgestellt und kann damit den Mindestabstand von 1 Meter zueinander unterschreiten. Dies gilt auch für die gastronomische Einrichtung, sowie den Fitness- und Wellnessbereich des Beherbergungsbetriebes.
  • Eine Besuchergruppe sind jene Personen, die gemeinsam gastronomische Einrichtungen betreten. Diese kann ab 25. Oktober ausschließlich aus Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, bestehen oder aus maximal 6 Erwachsenen in geschlossenen Räumen und 12 Erwachsenen im Freien, zuzüglich minderjähriger Kinder. Auch in der gastronomischen Einrichtung eines Beherbergungsbetriebes kann diese Besuchergruppe gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Bestehen Personenobergrenzen für Gästegruppen?

  • Die Maßnahmenverordnung sieht für die Gästegruppe in Beherbergungsbetrieben keine Personenobergrenze vor. Die zulässige Gästeanzahl definiert sich nach der vorhandenen Bettenkapazität in der jeweiligen Wohneinheit. Zwischen Personen, die keine Gästegruppe bilden, ist jedenfalls ein Mindestabstand einzuhalten.
  • Zu beachten ist allerdings, dass für Veranstaltungen (z.B. Geburtstags- oder Weihnachtsfeier) Personenobergrenzen gelten (§ 10 COVID-19-MV). Ein bewusstes Zusammentreffen in einem Beherbergungsbetrieb, um die genannte Personenobergrenze für Veranstaltungen zu überschreiten, widerspricht der von der Bundesregierung abgegebenen Empfehlung, private Veranstaltungen aufgrund der derzeitigen Höhe der Infektionszahlen einzuschränken.

Kann ich Kinderbetreuung in meinem Betrieb anbieten?

  • Die Organisation von Kinderbetreuung ist möglich, für die Durchführung sind die Empfehlungen zum Schutz in Kindergärten sowie in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen heranzuziehen.
  • Eine Möglichkeit zur einfacheren Organisation wäre eine verpflichtende Anmeldung oder eine zeitliche Staffelung.
  • Auch bei Streichelzoos, wie etwa beim Urlaub am Bauernhof, und auf Spielplätzen ist nach Möglichkeit auf eine räumliche und zeitliche Trennung der Kinder zu achten.

Kann ich meinen Wellnessbereich und meinen Fitnessraum anbieten?

  • Der Betrieb dieser Bereiche ist analog zu den Vorgaben zu eigenständigen Angeboten und Dienstleistungen dieser Art zu regeln.
    • Bäder: Empfehlungen zur Wiederöffnung von Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz und der Bäderhygieneverordnung 2012
    • Fußpflege, Kosmetik, Masseure: Brancheninformationen
    • Für Fitnessbereiche gelten die Sportregelungen (§ 8)
  • Kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Können auch Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, in einer Wohneinheit untergebracht werden?

  • In einer gemeinsamen Wohneinheit können sowohl Personen aus einem gemeinsamen Haushalt als auch andere Personen entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten untergebracht werden.
  • Innerhalb dieser Gästegruppe kann der Mindestabstand von 1 Meter unterschritten werden, gegenüber anderen ist er aber einzuhalten.

Kann ich Nächtigungen auf der Schutzhütte im Matratzenlager anbieten?

  • Es ist möglich, Gäste in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen nächtigen zu lassen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Können Sommer-/Feriencamps abgehalten werden?

  • Die Abhaltung von Camps ist grundsätzlich möglich.
  • Bei der Unterbringung in Schlaflagern oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist darauf zu achten, dass gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird oder durch geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Sonderregelungen gelten für außerschulische Jugenderziehung und –arbeit sowie betreute Ferienlager in Bezug auf den Mindestabstand und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beides kann entfallen, wenn ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Leitlinien finden Sie auch auf der Seite des Familienministeriums.

Können Seminare und Konferenzen abgehalten werden?

  • Ab 25. Oktober sind Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen bis zu 1.000 Personen und bis zu 1.500 im Freiluftbereich zulässig.
  • Bei Veranstaltungen über 6 Personen in geschlossenen Räumen und über 12 Personen im Freien muss ab 1. November ein COVID-19-Präventionskonzept vorliegen.  Außerdem sind die Veranstaltungen bei der für den Veranstaltungsortörtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde unter Beifügung des COVID-19-Präventionskonzepts anzuzeigen.
  • Ab 50 Personen indoor und 100 Personen outdoor muss ein/e COVID-19-Beauftragte/r bestellt werden.
  • Bei Veranstaltungen über 250 Personen braucht es die Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, die innerhalb von 4 Wochen zu entscheiden hat.
  • Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze können für bis zu 6 Personen im Innenbereich und bis zu 12 Personen im Freiluftbereich zuzüglich bis zu 6 minderjähriger Kinder abgehalten werden. 
  • Der Mindestabstand ist zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen getragen werden. Dies gilt nicht, während sich die Teilnehmer auf ihren Sitzplätzen aufhalten, sowie für Vortragende.
  • Ausnahmen vom Mindestabstand bzw. vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gibt es nur, wenn aufgrund der Eigenart der Aus- und Fortbildung oder Schulung dies nicht eingehalten werden kann. In diesem Fall ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Durchführung der Verpflegung richtet sich nach den Regeln für die Gastronomie. Ist die Verabreichung von Speisen und Getränken an den zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen kein typischerweise kennzeichnender Bestandteil der Veranstaltung, dürfen Speisen und Getränke - mit Ausnahme von Wasser - erst ab einer Veranstaltungsdauer von mindestens drei Stunden verabreicht werden.

Welchen Inhalt enthält ein Präventionskonzept?

  • Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten: spezifische Hygienevorgaben, Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, Regelungen zur Steuerung des Teilnehmeraufkommens sowie Vorgaben zur Schulung der Teilnehmer in Bezug auf Hygienemaßnahmen.

Können Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. abgehalten werden?

  • Feiern sind stets Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, da davon auszugehen ist, dass der Sitzplatz während der Veranstaltung verlassen wird und es zu einem Austausch zwischen den Personen kommt.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich.
  • Feiern können ab 25. Oktober für mit bis zu 6 Personen im Innenbereich und bis zu 12 Personen im Freiluftbereich abgehalten werden. In diese Personenhöchstgrenzen nicht einzurechnen sind
    • insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder (eigene Kinder oder Minderjährige, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen),
    • sowie Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind.
  • Musikbegleitung und Tanz ist möglich.
  • Es besteht keine Ausnahme mehr für Sperrstundenregelungen bei geschlossenen Gesellschaften.

Sind Koch- oder Backkurse in geschlossenen Räumen zulässig?

  • Kurse sind ab 25. Oktober bis zu einer Gesamtgröße von 6 Personen möglich.
  • Da es sich in diesem Fall um eine Veranstaltung ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze handelt, ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Kann auf Grund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen bzw. das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren. 
  • Die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Teilnehmer, während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten sowie für Vortragende.

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Die Konsumation von Speisen und Getränken ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien nur sitzend gestattet.
  • Selbstbedienung ist gestattet, sofern durch besondere hygienische Vorkehrungen das Infektionsrisiko minimiert wird. Besondere hygienische Vorkehrungen können sein:
  • Entnahme mit Handschuhen für den einmaligen Gebrauch bzw.
  • nach Reinigung der Hände an einem Desinfektionsmittelspender unmittelbar vor der Buffetstation oder
  • mit Einwegvorlegbesteck.
  • Die Selbstentnahme vorportionierter und abgedeckter Speisen und Getränke durch den Gast.
  • Frontcooking ist mit Glasscheibe oder alternativer Trennung zum Gast möglich.
  • Abseits des Verabreichungsplatzes das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.

Ist bei der Reinigung etwas speziell zu beachten?

  • Reinigung von Bett- und Tischwäsche sowie Hand- und Badetüchern gemäß allg. Guter Hygienepraxis (GHP) bei mindestens 60 Grad.
  • Spezielle Reinigungsmittel nicht notwendig.
  • Dort, wo Wäschewaschen zu diesen Standards nicht garantiert werden kann (z.B. Schutzhütte), Mitbringen von Material (Bettüberzüge, Hüttenschlafsack, Handtücher) durch Gast notwendig bzw. bezüglich Tischwäsche Verzicht des Beherbergers auf diese.

Was muss ich beim Mund-Nasen-Schutz (MNS) beachten?

  • MNS können derzeit Masken, Tücher, Face-Shields oder andere Hilfsmittel sein, die sowohl Mund als auch Nase bedecken.
  • Ab 7. November sind Face-Shields nicht mehr zulässig. Der MNS hat eng am Mund und der Nase anzuliegen. Wiederverwendbare MNS müssen regelmäßig bei mind. 60 Grad gereinigt werden.
  • MNS nicht auf der Innenseite berühren.

Wer muss im Beherbergungsbetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung ist für Mitarbeiter/innen im Kundenkontakt verpflichtend, sofern keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist.
  • In allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen müssen Gäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen (ausgenommen sind Feuchträume wie Duschen und Schwimmhallen).
  • Bei Dienstleistungen bei denen aufgrund ihrer Eigenart der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann (z.B. Massage), ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung verpflichtend.

Müssen Gäste auch auf den Liegen im Wellnessbereich einen MNS tragen?

  • Ein MNS ist in den Innenbereichen, wie z.B. im Eingangsbereich, in den sanitären Anlagen, Umkleidebereichen (bei Kabinen und Kästchen) zu tragen. Ausgenommen sind Feuchträume, wie z.B. Duschen und Schwimmhallen. Auf einer Liege im Wellnessbereich muss daher kein MNS getragen werden.
  • Im Außenbereichen kann auf die Verwendung des MNS verzichtet werden. Der Abstand von mindestens 1 m zu Personen außerhalb der Gästegruppe muss jedenfalls eingehalten werden.
  • Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Personen, denen aus medizinischen Gründen kein MNS zugemutet werden kann, sind von dieser Empfehlung ausgenommen.

Dürfen Mitarbeiter und Praktikanten in Personalunterkünften Mehrbettzimmer teilen?

  • Analog zur Regelung von Gästen können auch Mitarbeiter und Praktikanten sich eine Wohneinheit entsprechend der vorgesehenen Bettenkapazitäten teilen.

Wie muss die Endreinigung nach Gästen aussehen? Mit und ohne Corona-Fall?

  • Grundsätzlich sind keine speziellen Reinigungsmittel notwendig.
  • Zimmer nach jedem Gästewechsel mit besonderer Aufmerksamkeit reinigen, insbesondere auf viel berührte Gegenstände wie Fernbedienungen, Griffe, Touchscreens und Lichtschalter achten und ordentlich Lüften.
  • Nach jeder Zimmerreinigung auf einen Wechsel der Reinigungstücher sowie der Desinfektion der Handschuhe achten.
  • Im Fall einer COVID-19-Erkrankung kann die Bezirksverwaltungsbehörde in besonders kritischen Fällen anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.

Ein Gast oder ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin ist an COVID-19 erkrankt bzw. es besteht der Verdacht. Was ist zu tun?

  • Sobald dies dem Betreiber/der Betreiberin bekannt wird, muss er umgehend die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Amtsarzt) darüber informieren.

Wie reagiert die zuständige Behörde bei Bekanntwerden einer COVID-19-Erkrankung oder einem Verdachtsfall in einem Beherbergungsbetrieb?

  • Die zuständige Behörde hat unverzüglich die zur Feststellung der Krankheit und der Infektionsquelle erforderlichen Erhebungen und Untersuchungen einzuleiten.
  • Die nötigen Veranlassungen sind sofort an Ort und Stelle von den zuständigen Behörden zu treffen.
  • Auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde sind alle Personen, die zu den Erhebungen einen Beitrag leisten könnten (BetreiberInnen, MitarbeiterInnen, Gäste, Familienangehörige etc.), zur Auskunftserteilung verpflichtet.
  • Auf Basis der Ergebnisse aus den Erhebungen (Anzahl an erkrankten Fällen, Intensität des Kontaktes zu erkrankten Personen etc.) entscheidet die Bezirksverwaltungsbehörde über die Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von COVID-19 ergriffen werden müssen und ordnet diese mittels Bescheid an.

Wie können die Maßnahmen der zuständigen Behörde bei einer COVID-19-Erkrankung in einem Beherbergungsbetrieb aussehen?

  • Im Allgemeinen haben sich erkrankte MitarbeiterInnen bzw. Gäste, falls keine Einweisung ins Krankenhaus notwendig ist, in Quarantäne (häusliche Quarantäne) räumlich getrennt von anderen Personen zu begeben.
  • In besonders kritischen Fällen kann die Bezirksverwaltungsbehörde anordnen, dass bestimmte Räume einer behördlichen Desinfektion unterzogen werden müssen. Ist eine behördliche Desinfektion nicht erforderlich, muss der Betreiber im Zuge der Standardzimmerreinigung eine Desinfektion der Oberflächen vorsehen.
  • Eine Betriebsschließung erfolgt nur dann, wenn durch einen betroffenen Betrieb eine außerordentliche Gefahr der Krankheitsausbreitung ausgeht bzw. durch die Aufrechterhaltung des Betriebs MitarbeiterInnen und Öffentlichkeit durch die Weiterverbreitung der Krankheit erheblich gefährdet wären.

Was passiert mit Stornierungen bzw. Buchungen bei Hotelschließungen?

  • Muss aufgrund von Covid-19 eine Beherbergungsstätte behördlich geschlossen werden, dann hat die geschuldete Leistung – unabhängig davon, um welche Art des Beherbergungsvertrages es sich handelt – zu entfallen. Der Beherberger schuldet keinen Ersatzanspruch, dem Gast sind jedoch allfällige geleisteten Anzahlungen rück zu erstatten.

Wenn ein Gast positiv getestet wird und dieser die Quarantäne im meinem Betrieb absolvieren muss, wie funktioniert die Versorgung des Gastes? Darf die Reinigungskraft weiterhin das Zimmer putzen?

  • Grundsätzlich sind die Versorgung des Gastes und die Reinigung möglich, aber nach Einschulung und unter strengen hygienischen Auflagen um eine Ansteckung und Vertragung des Virus zu vermeiden.

Was kann ich machen, wenn sich ein Gast nicht an die Verhaltensregeln hält?

  • Wenn Gäste sich nicht an die Regeln halten, sollten diese zu allererst auf die Einhaltung der Regeln hingewiesen werden.
  • Tritt keine Verhaltensänderung ein, kann im äußersten Fall, der Gast des Betriebes verwiesen werden. Es geht immerhin um den eigenen Schutz und jener der anderen Gäste.

Wo finde ich die aktuellen Regelungen betreffend die Beherbergung?

  • Die Maßnahmen im Bereich Beherbergung werden per Verordnung des Gesundheitsministers geregelt.
  • Den Verordnungstext für die Beherbergung finden Sie hier und unter www.sichere-gastfreundschaft.at veröffentlicht.
  • Andere bestehende Regelungen zu Hygiene, Lebensmittelrecht, Öffnungszeiten, arbeitsrechtliche Vorschriften etc. bleiben unberührt.