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Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

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Österreich ist
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Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Bei Fragen oder Anregungen zu diesem 
Thema schreiben Sie bitte an:

*Pflichtfeld

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten

5 Alltagsempfehlungen, die uns auch weiterhin helfen können:

Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Nach Möglichkeit Abstand zu fremden Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Maske tragen.

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Messen &
Veranstaltungen

Freizeit

Testangebot für Betriebe

Leitfaden „Sicherer Wintertourismus in Österreich – Winterregeln“

Aktuelle Themen

GRÜNER PASS: Infos zum QR Code-Check & FAQ für Betriebe

Muster Präventionskonzept für Betriebe

Neue Stammsaisonier-Regelung schafft Planungssicherheit

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft" - Wintersaison

"Auf geht's" Comeback-Plan für den Tourismus

COVID-19-Investitionsprämie für die Tourismus und Freizeitwirtschaft

  • Die COVID-19-Investitionsprämie des richtliniengebenden Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) schafft Anreize für Unternehmensinvestitionen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und der Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich.
  • Mit der Investitionsprämie werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen gefördert, die zwischen dem 1. September 2020 und 28. Februar 2021 beantragt und spätestens bis zum 28. Februar 2022 umgesetzt werden.
  • Am 28. Mai 2021 erfolgte die Adaption der Richtlinie und eine Verlängerung der Frist zur Setzung der ersten Maßnahme wurde um drei Monate verlängert. Die Investition muss bis spätestens 28. Februar 2023 in Betrieb genommen und bezahlt werden, bei Investitionen über 20 Mio. Euro spätestens am 28. Februar 2025.

Gegenstand der Förderung:

  • Die Basisprämie beträgt 7 %, besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14 %.
  • Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). Hier finden Sie neben der Richtlinie auch laufend aktualisierte FAQs und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit der aws. Die Antragstellung erfolgt über die elektronische Anwendung „aws Fördermanager“.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ÖHT beraten Sie gerne hinsichtlich der Kombination von geförderter Finanzierung und Investitionsprämie. Details finden Sie unter https://www.oeht.at/.

Anspruchsberechtigte:

  • Alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe oder Branche.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden.

Antrag und Information:

  • Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).
  • Antragstellung erfolgt über die elektronische Anwendung „aws Fördermanager“.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six erklärt die Investitionsprämie

Insolvenzabsicherung für Kundengelder in der Reisebranche/Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen

  • Mit ihren mehr als 2.600 Betrieben haben die Reisebüros mit den Folgen der Corona-Krise besonders zu kämpfen. Dabei geht es in Österreich zu einem sehr großen Teil um kleine Betriebe mit maximal 9 Beschäftigten.
  • Rund 800 Reisebüros treten als Reiseveranstalter bzw. Vermittler von verbundenen Reiseleistungen auf und haben Kundengelder gemäß der Pauschalreiseverordnung für den Fall einer Insolvenz abzusichern.
  • Bis zum Jahr 2020 erfolgte die Abdeckung des Insolvenzrisikos für Kundengelder über Versicherungsanbieter und Bankgarantien.
  • Aufgrund des Rückzugs möglicher Absicherer vom Markt wurde für das Jahr 2021 ein Haftungspaket für die Branche geschnürt, um das Marktversagen mit einem vorübergehenden staatlichen Eingriff auszugleichen.
  • Zur Absicherung wurde ein eigens geschaffener Haftungsrahmen für die Branche von 300 Mio. Euro beschlossen.
  • Das pandemiebedingte Marktversagen ist leider noch immer nicht vorbei. Daher wird die Insolvenzabsicherung für Reisebüros und sonstige Pauschalreiseanbieter um ein Jahr verlängert.
  • Antragsentgegennahme ab 10.1.2022 über das Kundenportal der ÖHT möglich. Daher auch keine Konsequenzen betreffend die Reiseleistungsausübungsberechtigung nach der Gewerbeordnung.

Neustartbonus

Mit dem Neustartbonus sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die noch nicht voll ausgelastet sind, aber dennoch dringend Arbeitskräfte benötigen.

Gegenstand der Förderung:

  • Der Bonus kann seit Mitte Juni 2020 beim AMS beantragt werden und läuft bis Ende 2021.
  • Weiterhin gilt eine Abstufung nach Arbeitszeitausmaß
    • Ab 20 Wochenstunden: Aufstockung auf 145% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 25 Wochenstunden: 155% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 30 Wochenstunden: 160% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
  • Maximale Förderdauer: 28 Wochen (längere Förderdauer z.B. bei manchen Langzeitarbeitslosen möglich).

Antrag und Information:

  • Informationen über das Instrument des Neustartbonus stehen ab sofort auf der Website des AMS zur Verfügung.

Online Registrierung vor Einreise nach Österreich

Ab 15. Jänner müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen, verpflichtend online vorab registrieren (Pre-Travel-Clearance). Ausnahmen für die Registrierungspflicht gibt es aber für Transitreisende oder für Personen, die aus besonders berücksichtigungswürdigen, unaufschiebbaren Gründen im familiären Kreis einreisen.

Die elektronische Registrierung soll mithelfen, die Kontrolle der Quarantäne zu verbessern und das Contact Tracing zu erleichtern. Das Registrierungsformular wie auch Fragen und Antworten zum Pre-Travel-Clrearance-System stehen auf der Homepage des zuständigen Gesundheitsministeriums zur Verfügung.

  • Die Daten der Onlineregistrierung werden automatisch an die für den Aufenthaltsort in Österreich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde weitergeleitet.
  • Zum Ablauf: Einreisende füllen ein Onlineformular aus. Anhand der eingegebenen Daten informiert das System, welche Konsequenzen an die Einreise geknüpft sind – also ob sich die Person in Quarantäne begeben muss oder ungehindert einreisen darf.
  • Die einreisenden Personen erhalten anschließend ein PDF-Dokument mit einem QR-Code und den eingegebenen Daten per Download sowie an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieses Dokument ist entweder ausgedruckt oder digital (am Smartphone) mitzuführen.
  • Im Falle einer Kontrolle durch die Behörden ist dieses Dokument vorzuweisen.
  • In Ausnahmefällen, z.B. wenn jemand keine technische Möglichkeit hat, das Dokument online auszufüllen, kann das Formular auch in ausgedruckter Form ausgefüllt und verwendet werden.
  • Die Speicherung der Daten erfolgt für 28 Tage ab Datum der Einreise. Die Daten werden danach unwiderruflich gelöscht.
  • Bei der Registrierung sind anzugeben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Emailadresse, Wohn- oder Aufenthaltsadresse, Datum der Einreise, etwaiges Datum der Ausreise sowie die Länder des Aufenthalts der vergangenen 10 Tage. Sollte die Adresse der Quarantäne von der normalen Aufenthaltsadresse in Österreich abweichen, ist diese anzuführen.

Die grundlegenden Einreiseregelungen bzw. Beschränkungen bleiben weiterhin aufrecht.

Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus

Hier finden Sie einen Überblick über alle Maßnahmen, die der Tourismuswirtschaft helfen sollen, ihre Liquidität zu sichern. Für alle verlängerten Wirtschaftshilfen gilt

Unternehmen müssen sich an die COVID-Bestimmungen bei Betretungsverboten und Einlasskontrollen halten, ansonsten droht eine Rückzahlung der Hilfe. Erhält ein Unternehmen eine Verwaltungsstrafe über einem noch festzulegenden Bagatellwert, müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden

Ausfallsbonus

Ziel ist, mit dem Ausfallsbonus den Unternehmen finanzielle Planbarkeit bis zum Ende der Pandemie geben zu können.

Der Ausfallsbonus III als Instrument zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten wird vor dem Hintergrund der aktuellen Lage bis Ende März 2022 wiedereingeführt

Höhe der Unterstützung und Fristen:

  • Der Betrachtungszeitraum für den Ausfallsbonus  ist das jeweilige Kalendermonat. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent. In den Monaten November und Dezember 2021 berechtigt bereits ein Umsatzausfall von 30 Prozent zur Antragstellung.
  • Der maximale Gesamtrahmen beläuft sich auf 2,3 Mio. Euro (statt 1,8 Mio. Euro).
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtig.

Anspruchsberechtigte für den Ausfallsbonus III sind:

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
  • Gewerbliche touristische Vermieter von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz bzw. Betriebsstätte sowie die touristische Vermietungstätigkeit des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Sonstige in der touristischen Vermietung von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen tätige natürliche Personen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten.
  • Alle Unternehmen, die ihren Sitz oder Betriebsstätte in Österreich haben und aus ihrer operativen Tätigkeiten Einkünfte nach §§ 22 oder 23 EStG erzielen. Der Ausfallsbonus III ist mit EUR 80.000 pro Kalendermonat gedeckelt. Die Summe aus Ausfallsbonus III und die auf den Betrachtungszeitraum entfallenden Kurzarbeitsbeihilfen dürfen die Vergleichsumsätze nicht übersteigen.

Antrag und Information:

  • Antrag und Abwicklung erfolgt über die Agrarmarkt Austria (AMA). Anträge können ab 17. Dezember 2021 über www.eama.at eingereicht werden. Der Antrag kann durch Unternehmer selbst, aber auch durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.
  • Anträge von Unternehmen, die ihre Einkünfte nach §§ 22 oder 23 EStG erzielen werden über die COFAG abgewickelt. Diese sind über finanzonline einzubringen.

Anspruchsberechtigte

Gegenrechnung/Deckelung

Zusammenfassung Maßnahmen

Umsatzentschädigung

Fixkostenzuschuss II

Im Fixkostenzuschuss 800.000 (FKZ 800.000) wurden den betroffenen Unternehmen Fixkosten in der Höhe des tatsächlichen Umsatzentgangs abgegolten, im Gegenzug mussten bestimmte erhaltene COVID-19-Unterstützungen (Hilfen, die unter Abschnitt 3.1 des Befristeten Beihilferahmens fallen) abgezogen werden. Die Antragsfrist für den Fixkostenzuschuss 800.000 endet mit dem 31. Dezember 2021.

  • Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at

Verlustersatz

  • Ziel war und ist eine schnelle und möglichst unbürokratische Unterstützung mit der liquiditätssichernden Hilfsmaßnahme der Überbrückungsfinanzierungen.
  • Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.
  • Verlängerung der Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierungen bis 30. Juni 2022
  • Das Eintrittskriterium von 40 Prozent Umsatzausfall wird beibehalten.
  • Der maximale Gesamtrahmen wird auf 12 Mio. Euro angehoben (statt bisher 10 Mio. Euro).
  • Wenn das Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter/innen beschäftigt, werden 90 Prozent Verlustersatz bereitgestellt. In allen anderen Fällen stehen 70 Prozent Verlustersatz zur Verfügung.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt.

Antrag und Information:

  • Die COFAG prüft und gewährt den Verlustersatz. Technische Schnittstelle für die Einbringung der Anträge ist das FinanzOnline.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six über Verlustverwertung

Härtefallfonds

Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmer

Ziel dieser Förderung ist, durch die Coronakrise entstandene Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmer, darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten, freie Dienstnehmer (wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer usw.) durch Zuschüsse rasch abzufedern. Mit dem Förder-Instrument erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenserhaltungskosten.

  • Der Härtefallfonds wird bis Ende März 2022 wiedereingeführt.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent.
  • Die Ersatzrate beträgt 80 bzw. 90 Prozent zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs, wobei der maximale Betrag bei 2.000 Euro liegt und eine Mindestauszahlung von 600 Euro vereinbart wurde.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt

Gegenstand der Förderung 

  • Es handelt sich um einen steuerfreien Zuschuss, der nicht der Einkommensteuer unterliegt und welcher als Comeback-Bonus bzw. der teilweise Ersatz von entgangenem Nettoeinkommen aus Einkünften aus selbständiger Arbeit bzw. Gewerbebetrieb gewährt wird.

Anspruchsberechtigte:

  • Gewerbliche Unternehmer bzw. Ausübende verkammerter oder nicht verkammerter freier Berufe, die durch COVID-19 wirtschaftlich signifikant bedroht sind. 
  • Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Vorjahres.
  • Antragstellung soll ab 16. Dezember 2021 möglich sein..

Antrag und Information:

Härtefall-Fonds | Phase 4 - Sicherheitsnetz für Unternehmer - WKO.at

Härtefallfonds für Land- und Forstwirte sowie Privatzimmervermieter

Auch für die Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen wurde die Verlängerung der Härtefallfonds-Förderung erwirkt. Die Abwicklung erfolgt auch weiterhin über die Agrarmarkt Austria. Der Härtefallfonds wird daher bis Ende März 2022 wiedereingeführt.

  • Antragsberechtigt sind Privatzimmervermieter ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent ab 16. Dezember 2021
  • Die Ersatzrate beträgt 80 Prozent zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs, wobei der maximale Betrag bei 2.000 Euro liegt und eine Mindestauszahlung von 600 Euro vereinbart wurde.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt.

Gegenstand der Förderung:

Mit dem Förder-Instrument erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten.

Anspruchsberechtigte für die Auszahlungsphase 4 sind:

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen 
  • Landwirtschaftliche Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten (Urlaub am Bauernhof)
  • Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte direkt, an die Gastronomie, Schulen und die Gemeinschaftsverpflegung sowie gärtnerische Produkte direkt und an den Groß- und Einzelhandel vermarkten
  • Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten (z. B. Schule am Bauernhof, Seminarbäuerinnen)
  • Wein- und Mostbuschenschankbetriebe

Antrag und Information:

 Härtefallfonds - COVID | AMA - AgrarMarkt Austria

Kurzarbeit - COVID-19-Kurzarbeit Phase 5

In der aktuellen Situation ermöglicht die Corona-Kurzarbeit bereits jetzt schon eine Reduktion der Arbeitszeit bis zum völligen Arbeitsausfall – bei einem Nettoeinkommensersatz von 80 bis 90 Prozent. 

  • Diese Maßnahme ist jedenfalls bis Ende des Jahres 2021 aufrecht.
  • Die weitere Gestaltung der Kurzarbeit über diesen Zeitpunkt hinaus wird derzeit noch geprüft und ist abhängig von der Infektionslage. Wir werden die Kurzarbeit aber allen, die sie brauchen zur Verfügung zu stellen.

Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen

  • Ziel war und ist eine schnelle und möglichst unbürokratische Unterstützung mit der liquiditätssichernden Hilfsmaßnahme der Überbrückungsfinanzierungen.
  • Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.
  • Verlängerung der Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierungen bis 30. Juni 2022.

Gesetzliche Stundung: 

Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, soll für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert werden.

Bisher wurden mehr als 8.400 Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six zu "Liquidität durch Finanzierung mit ÖHT Haftung"

Schutzschirm für Veranstaltungen

  • Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf das künftige Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Einschränkungen, ist die Planung von Veranstaltungen derzeit mit einem erheblichen Risiko verbunden. Um die von der Coronakrise schwer betroffene Veranstaltungsbranche zu unterstützen, wurde der Schutzschirm für Veranstaltungen erneut verlängert.
  • Bisher wurden über 880 Fälle mit einem Zuschussvolumen von EUR 270 Mio. bewilligt.
  • Das Instrument des Schutzschirms dient der Abmilderung des finanziellen Nachteils im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung einer Veranstaltung. 
  • Anträge für den Schutzschirm können im nächsten Halbjahr 2022 für Veranstaltungen bis 30. Juni 2023 bei der ÖHT eingebracht werden.
  • Sowohl für den Schutzschirm I als auch Schutzschirm II fallen mit der Beantragung und Abwicklung keinerlei Gebühren und Provisionen an.

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© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Ausfallsbonus 

Notstandshilfe

Schulterschluss Grüner Pass

Details zu den Öffnungsschritten im heimischen Tourismus ab 19. Mai 2021

Folgende Öffnungsschritte hat die Bundesregierung gemeinsam mit Experten, Landeshauptleuten und Sozialpartnern für Gastronomie, Hotellerie-, Veranstaltungs- und Freizeitwirtschaft vereinbart:

  1. Mit dem 19. Mai 2021 erfolgt die branchenübergreifende Öffnung unter Einhaltung klarer Regeln. Neben Gastronomie und Hotellerie dürfen auch Kunst-, Kultur-, Thermen-, Wellness- oder Vergnügungsangebote öffnen. Dafür hat sich Tourismusministerin Köstinger erfolgreich eingesetzt. Denn Tourismus-, Freizeit- und Veranstaltungsbranche hängen zusammen.

  2. Für die Bevölkerung gelten kontrollierte Selbsttests als Eintrittstest – etwa für einen Gastronomie-Besuch:
    • Selbsttest mit digitaler Lösung: 1 Tag
    • Antigentest: 2 Tage
    • PCR-Test: 3 Tage
    • Genesene Personen: bis 6 Monate nach der Krankheit
    • Geimpfte Personen: ab 22 Tage nach der Erstimpfung bis zu 1 Jahr
  3. Ab 19. Mai 2021 gelten neue Quarantänebestimmungen gemäß der ECDC-Karte für Risikogebiete:
    • Grün/Gelb/Orange: freie Einreise
    • Rot: keine Quarantäne, wenn die Personen getestet, geimpft oder genesen sind
    • Dunkelrot: Einreise nur für Getestete, Genesene oder Geimpfte und Quarantäne (Freitesten nach 5 Tagen)
    • Das bedeutet, dass die Einreise aus Ländern mit einer 14-Tage-Inzidenz von unter 500 (entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 250) die kein Virusmutationsgebiet sind, ohne Quarantäne möglich ist.
  4. Ab 1. Juli 2021 werden weitere Erleichterungen folgenEiner sicheren und guten Sommersaison steht dann nichts mehr im Wege.

Hier die konkreten Öffnungs-Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungs- und Freizeitbetriebe:

Für Gastronomiebetriebe gelten folgende Regeln:

  • Gäste müssen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Wie im Vorjahr schon in einigen Bundesländern, wird es eine bundesweite Registrierungspflicht für Gäste geben
  • Gastronomiebetriebe können Innen- und Außenbereiche öffnen
    • Im Innenbereich darf die Konsumation nur im Sitzen erfolgen
  • Maximal 4 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe sind zulässig – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte.
    • Im Außenbereich sind maximal 10 Erwachsene zulässig
  • Auf- und Sperrstunde ist vorerst auf 05.00 bzw. 22.00 Uhr festgelegt
  • Zwischen den Personen fremder Tische muss ein Mindestabstand von
    2 Metern eingehalten werden
  • Selbstbedienung sowie Buffets sind unter Berücksichtigung besonderer hygienischer Vorkehrungen zulässig
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste, ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Für Beherbergungsbetriebe gelten folgende Regeln: 

  • Gäste müssen bei der Anreise neben der üblichen Registrierung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Nach der Anreise wird der Gast während des Aufenthalts bei Inanspruchnahme von weiteren Dienstleistungen im Hotel jeden 2. Tag einen kontrollierten Selbsttest durchführen müssen.
  • 2 Meter Mindestabstand zwischen den Gästegruppen ist einzuhalten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste beim Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen (z.B. Lobby)
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie
  • Wellnessbetrieb analog zu Regelungen Wellness-Freizeiteinrichtungen
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Das Veranstaltungsangebot kann unter der Einhaltung folgender Kapazitätsgrenzen genützt werden:

  • Teilnehmer müssen vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar) – dies gilt auch für Kongresse
    • im Innenbereich: 1.500 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
    • im Außenbereich: 3.000 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze:
    • im Innenbereich: 50 Personen
    • im Außenbereich: 50 Personen
  • Fach- und Publikumsmessen:
  • Kapazitäts-Beschränkung 20m² pro Besucher
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • Verköstigung von Besuchern analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Gastronomie erlaubt
  • 2 Meter Mindestabstand für Gäste gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen (oder ein freier Sitzplatz zwischen Besuchergruppen)
  • Anzeigepflicht für Veranstaltungen von 11 bis 50 Personen
  • Bewilligungspflicht durch die Gesundheitsbehörde für Veranstaltungen ab 51 Personen

Für Freizeitbetriebe gelten folgende Regeln:

  • Besucher müssen beim Betreten von Innenbereichen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen– zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • 2 Meter Mindestabstand für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen – ausgenommen sind Kontaktsportarten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste – ausgenommen bei Sportausübung
  • Fahrgeschäfte (z.B. Karussell): ein leerer Sitzplatz für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen und keine Kundenregistrierung
  • In Innenräumen, bei Bädern und Thermen zusätzlich:
    • Kapazitäts-Beschränkung: 20m2 pro Besucher
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Deutschland lockert Einreise-bestimmungen

Unterstützung für Zimmervermieter

Kostenlose Tests für Gäste

Um bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wird die Teststrategie ausgebaut. So können auch ausländische Gäste sich kostenlos in offiziellen Teststraßen testen lassen. Denn die vergangenen Monate haben bewiesen, dass intensives Testen eine bewährte Sicherheitsmaßnahme ist.

Beim Testangebot Sichere Gastfreundschaft, können sich Beschäftigte im Tourismus weiterhin ein Mal pro Woche testen lassen. Auch Gäste brauchen einen 3-G-Nachweis: 

  • Ab 19.5. ist für Gäste der Nachweis von Test, Impfung oder Genesung die Zutrittsvoraussetzung für ein Lokal, einen Freizeitbetrieb oder ein Hotel.
  • Gäste, die kurzfristig keinen Antigen-, oder PCR-Test, z.B. in Form eines Nachweises einer Teststraße oder Apotheke vorlegen können, dürfen für Zutritt zu einem Lokal einen Selbsttest im Betrieb machen. Sonderregel: in Wien gelten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) nicht als 3-G-Nachweis.
  • Ein solcher hat unter Aufsicht eines Mitarbeiters zu erfolgen, wobei ein negatives Testergebnis anschließend zum Betreten ausschließlich des konkreten Betriebes berechtigt und insofern auch nur für die Dauer des Aufenthaltes im konkreten Betrieb gültig ist.
  • Diese Option soll aber die Ausnahme und nicht die Regel sein.
  • Eine etwaige Verpflichtung, derartige Selbsttests für Gäste anzubieten, besteht nicht!

Organisation und Abwicklung

  • Die Selbsttests werden kostenlos vom Bund zur Verfügung gestellt. Mehrere Tranchen Stück wurden bereits ausgeliefert.
  • Für die Verteilung sind die Bundesländer zuständig. Die Verteilung ist unterschiedlich und koordiniert das jeweilige Bundesland in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Wirtschaftskammer im Bundesland. Auch der Verteilungsschlüssel passiert dort, wo die konkrete Nachfrage besteht – in der Gemeinde, im Bezirk.

Eine erste Übersicht für weiterführende Informationen der jeweiligen Bundesländer sind hier zusammengefasst und werden laufend aktualisiert. 

Berechtigte Betriebe laut COVID-19-Öffnungsverordnung vom 10.5.2021

  • Gastgewerbe
  • gewerbliche Beherbergungsbetriebe
  • Privatzimmervermieter
  • nicht öffentliche Sportstätten
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • Kundenbereiche bei körpernahen Dienstleistungen Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • Krankenastalten und Kuranstalten und sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden
  • Zusammenkünfte
  • Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager
  • Zusammenkünfte im Spitzensport
  • Fach- und Publikumsmessen

Kontaktstellen für Wirtschaftsbetriebe

1. Wien

Alles Gurgelt

Mehr Infos und Bestellung finden Sie hier.


2. Niederösterreich

Die Ausgabe dieser Selbsttests erfolgt künftig über die 23 Bezirks- und Außenstellen der Wirtschaftskammer NÖ.

Diese Selbsttests (maximal 60 Stück pro Betriebsstandort) können Sie ab Montag, den 7. Juni für jeweils drei Kalenderwochen bei Ihrer Bezirks- oder Außenstelle der Wirtschaftskammer NÖ zu den bestehenden Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 7.30 bis 16.00 Uhr) abholen. Die Ausgabe erfolgt solange der Vorrat reicht.

Eine Übersicht der 23 WKNÖ-Bezirksstellen in Niederösterreich finden Sie unter:
wko.at/noe/bezirksstellen

Kontakt: 

Wirtschaftskammer Niederösterreich

Team Gesundheit

gesundheit@wknoe.at

T 02742-851-19819

3. Oberösterreich

In Oberösterreich gibt es 48 Abholstellen. Die Mitgliedsbetriebe wurden von den Bezirksstellen der WKO Oberösterreich über die Abwicklung informiert und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Eine Übersicht der Abholstellen finden Sie hier.

4. Steiermark

In der Steiermark gibt es 27 Abholstellen. Die Betriebe bekommen von der Wirtschaftskammer Steiermark individuell eine elektronische Verständigung, wo sie ihren Bedarf einmelden und die Selbsttests abholen können.

Nähere Infos erhalten Sie über die Wirtschaftskammer Steiermark.

Kontakt:

Wirtschaftskammer Steiermark

T 0316 601-0

5. Salzburg

Über die Bezirksstellen der Wirtschaftskammern werden die Tests nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt und an die Tourismusverbände in den jeweiligen Regionen geliefert. Die Betriebe können sich dort die Test-Kits während der jeweiligen Öffnungszeiten abholen. Dies gilt für alle Bezirke mit Ausnahme der Stadt Salzburg. In Orten ohne Tourismusverbände erfolgt die Verteilung über die Gemeinden/Tourismusvereine. Für die Unternehmen in der Stadt Salzburg wird in der Salzburg-Arena ein zentrales Depot eingerichtet. Die Unternehmen werden gebeten, sich von dort die Tests abzuholen (siehe beigefügten Plan): Die Öffnungszeiten in der Salzburg-Arena sind: Dienstag bis Freitag, 8.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände, Tourismusvereine oder Gemeinden bzw. für die Stadt Salzburg die Wirtschaftskammer Salzburg zur Verfügung.

Mehr Informationen finden Sie hier!

6. Kärnten

Die jeweiligen Ausgabestellen der Gemeinden und deren Abholzeiten finden Sie hier!

Für Fragen steht Ihnen die Wirtschaftskammer Kärnten zur Verfügung.


Kontakt:

Wirtschaftskammer Kärnten

Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
T 05 90 90 4 605

E tourismus@wkk.or.at


7. Tirol

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den örtlich zuständigen Tourismusverbänden abholen.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände zur Verfügung.

8. Vorarlberg

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den Gemeinden abholen.

Mehr Infos bekommen Sie bei Ihrer Gemeinde.

9. Burgenland

Ab sofort können die Betriebe ihre Selbsttests bei den jeweiligen Regionalstellen der Wirtschaftskammer Burgenland zu den Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr und am Freitag von 8.00-12.00 Uhr abholen.

Ihre Fragen können Sie an folgende E-Mail-Adresse stellen: testung@wkbgld.at oder Sie kontaktieren direkt Ihre zuständige Regionalstelle der Wirtschaftskammer Burgenland.


Kontaktstellen – Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof:

Die Verteilung der Selbsttest für Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof Betriebe wird auch über die jeweiligen Länder organisiert. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten läuft das Prozedere genau so wie für gewerbliche Betriebe ab.

Muster-Präventionskonzept für Betriebe

Gemäß dieser Öffnungs-Verordnung sind alle Betriebe dazu verpflichtet, ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Um die Betriebe dabei zu unterstützen, hat das Tourismusministerium ein Muster-Präventionskonzept erarbeitet.

Muster-Präventionskonzept downloaden

Verlängerung der Wirtschaftshilfen

Die vierte Welle der Corona-Pandemie trifft Österreich und ganz Europa mit voller Härte. Die Bundesregierung hat daher

strenge Maßnahmen beschlossen. Aus diesem Grund hat sich Bundesregierung auf die Verlängerung folgender Wirtschaftshilfe verständigt:

1. Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen 

  • Ziel war und ist eine schnelle und möglichst unbürokratische Unterstützung mit der liquiditätssichernden Hilfsmaßnahme der Überbrückungsfinanzierungen.
  • Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.
  • Verlängerung der Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierungen bis 30. Juni 2022.

2. Verlustersatz 

  • Antragsberechtig für den Verlustersatz werden – wie bisher – landwirtschaftliche Betriebszweige sein, die im Betrachtungszeitraum einen Rückgang von zumindest 30 Prozent des Deckungsbeitrags nachweisen können.
  • Der Rückgang wird für den Betriebszweig unter Heranziehung von Berechnungen der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen ermittelt und muss daher für den Betriebszweig pauschal berechenbar sein.
  • Der Verlustersatz ersetzt teilweise Einkommensverluste aufgrund COVID-bedingter Einnahmenausfälle

3. Auffangnetz über die AMA für Privatzimmervermieter, Ferienwohnungen und sonstige touristische Betriebe, die Ortstaxe zahlen

  • Verlängerung des Ausfallsbonus
  • Verlängerung der Härtefallfonds-Förderung

 I. Ausfallsbonus III

  • Antragsberechtig für den Ausfallsbonus III sind wie bisher:
    • Wein- und Mostbuschenschankbetriebe
    • Landwirtschaftliche Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten (Urlaub am Bauernhof)
    • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
    • Sonstige touristische Vermieter
  • Antragsteller erleidet im Betrachtungszeitraum November 2021 und Dezember 2021 einen Umsatzausfall von mindestens 40 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Die Antragstellung für die Monate November und Dezember ist bereits mit einem Umsatzausfall von 30 Prozent möglich.
  • Für die anderen Betrachtungszeiträume muss ein Umsatzausfall von mindestens 30 Prozent gegeben sein.
  • Die Förderung beträgt 40 Prozent des ermittelten Umsatzausfalls.
  • Die Mindesthöhe des Bonus beträgt 100 Euro.
  • Der Betrachtungszeitraum ist das entsprechende Kalendermonat im Zeitraum November 2021 bis März 2022.

II. Härtefallfonds für Privatzimmervermieter

  • Antragsberechtig für Härtefallfonds (Auszahlungsphase 4) werden – wie bisher - sein:
  • Wein- und Mostbuschenschankbetriebe
    • Landwirtschaftliche Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten (Urlaub am Bauernhof)
    • Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte direkt, an die Gastronomie, Schulen und die Gemeinschaftsverpflegung sowie gärtnerische Produkte direkt und an den Groß- und Einzelhandel vermarkten
    • Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten (z. B. Schule am Bauernhof, Seminarbäuerinnen)
    • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
  • Der Antragsteller erleidet im Betrachtungszeitraum einen Umsatzausfall von mindestens 40 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum.
  • Die Förderung beträgt 80 Prozent der ermittelten Einkünftsverluste zuzüglich eines Betrags von 100 Euro.
  • Die Förderhöhe beträgt mind. 600 Euro und max. 2.000 Euro.
  • Andere Einkünfte im Betrachtungszeitraum reduzieren die Förderung.
  • Der Betrachtungszeitraum ist das entsprechende Kalendermonat im Zeitraum November 2021 bis März 2022

Härtefallfond für Ein-Personen-Unternehmen und Kleinstunternehmer
•    Antragsberechtigt für Härtefallfonds (Auszahlungsphase 4) sind wie bisher Ein-Personen- und Kleinstunternehmer, sowie erwerbstätige Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert, bzw. in Versicherungen entsprechender Institutionen der Freien Berufe versichert sind, sowie freie Dienstnehmer nach § 4 Abs. 4 ASVG.
•    Voraussetzung ist u.a. die wirtschaftliche Betroffenheit durch die Corona-Krise im beantragten Betrachtungszeitraum:

  • laufende Kosten können nicht gedeckt werden oder
  • Umsatzeinbruch mindestens 40 %, im November und Dezember 2021 mindestens 30 %.


4. Saisonstarthilfe 

Zudem wurde bereits die Richtlinie für die Saisonstarthilfe zur Fachkräftesicherung beschlossen

  • Beantragungen voraussichtlich ab 10. Jänner 2022 möglich.

5. Insolvenzabsicherung für Reisebüros und sonstige Pauschalreiseanbieter 

  • Mit ihren mehr als 2.600 Betrieben haben die Reisebüros mit den Folgen der Corona-Krise besonders zu kämpfen. Dabei geht es in Österreich zu einem sehr großen Teil um kleine Betriebe mit maximal 9 Beschäftigten.
  • Rund 800 Reisebüros treten als Reiseveranstalter bzw. Vermittler von verbundenen Reiseleistungen auf und haben Kundengelder gemäß der Pauschalreiseverordnung für den Fall einer Insolvenz abzusichern.
  • Bis zum Jahr 2020 erfolgte die Abdeckung des Insolvenzrisikos für Kundengelder über Versicherungsanbieter und Bankgarantien.
  • Aufgrund des Rückzugs möglicher Absicherer vom Markt wurde für das Jahr 2021 ein Haftungspaket für die Branche geschnürt, um das Marktversagen mit einem vorübergehenden staatlichen Eingriff auszugleichen.
  • Zur Absicherung wurde ein eigens geschaffener Haftungsrahmen für die Branche von 300 Mio. Euro beschlossen.
  • Das pandemiebedingte Marktversagen ist leider noch immer nicht vorbei. Daher wird die Insolvenzabsicherung für Reisebüros und sonstige Pauschalreiseanbieter um ein Jahr verlängert.
  • Antragsentgegennahme ab 10.1.2022 über das Kundenportal der ÖHT möglich.

Daher auch keine Konsequenzen betreffend die Reiseleistungsausübungsberechtigung nach der Gewerbeordnung

6. Kurzarbeit

  • In der aktuellen Situation ermöglicht die Corona-Kurzarbeit bereits jetzt schon eine Reduktion der Arbeitszeit bis zum völligen Arbeitsausfall – bei einem Nettoeinkommensersatz von 80 bis 90 Prozent.
  • Diese Maßnahme ist jedenfalls bis Ende des Jahres aufrecht.
  • Die weitere Gestaltung der Kurzarbeit über diesen Zeitpunkt hinaus wird derzeit noch geprüft und ist abhängig von der Infektionslage. Wir werden die Kurzarbeit aber allen, die sie brauchen zur Verfügung zu stellen.

7. Veranstalterschutzschirm

  • Der Schutzschirm dient der Abmilderung des finanziellen Nachteils im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung einer Veranstaltung.
  • Bisher wurden über 880 Fälle mit einem Zuschussvolumen von EUR 270 Mio. bewilligt
  • Neue Anträge können bis Mitte 2022 für Veranstaltungen bis 30. Juni 2023 bei der ÖHT eingebracht werden.
  • Sowohl für den Schutzschirm I als auch Schutzschirm II fallen bei der Beantragung und Abwicklung keinerlei Gebühren und Provisionen an.

Für alle Wirtschaftshilfen gilt:

 Unternehmen müssen sich an die COVID-Bestimmungen bei Betretungsverboten und Einlasskontrollen halten, ansonsten droht eine Rückzahlung der Hilfe. Erhält ein Unternehmen eine Verwaltungsstrafe über einem noch festzulegenden Bagatellwert, müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

Seit 18. Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar.

Neustartbonus bis Ende des Jahres verlängert

Mit dem Neustartbonus sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die vor der Herausforderung stehen, ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Gemeinsam mit dem AMS-Verwaltungsrat haben Arbeitsminister Martin Kocher und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erreicht, dass der Neustartbonus bis zum Ende des Jahres verlängert wird.

  • Weiterhin gilt eine Abstufung nach Arbeitszeitausmaß:
    • Ab 20 Wochenstunden: Aufstockung auf 145% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 25 Wochenstunden: 155% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 30 Wochenstunden: 160% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
  • Der Neustartbonus gilt auch für zunächst noch unterausgelastete Betriebe, die dennoch neue Arbeitskräfte brauchen. Dieser Anreiz zielt v.a. darauf ab, Mitarbeiter für den Tourismusbereich zu gewinnen.
  • Zielgruppe sind alle Arbeitslosen, die einen Job annehmen, der noch nicht so hoch entlohnt ist wie der Job vor Arbeitslosigkeit.
  • Für diese Unterstützungsmaßnahme stehen insgesamt 30 Mio. Euro zur Verfügung.
  • Maximale Förderdauer: 28 Wochen (längere Förderdauer z.B. bei manchen Langzeitarbeitslosen möglich).

Neustartbonus verlängert

Neustartbonus

Grüner Pass und GreenCheck Anwendung

Bereits seit 18. Juni steht die "Green Check Anwendung" für die Kontrolle der QR-Codes im "Grünen Pass" zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar. So wird sicheres und unkompliziertes Reisen innerhalb der EU ermöglicht.  

Grüner Pass als unkomplizierter 3G-Nachweis:

Der Grüne Pass steht für Österreicherinnen und Österreicher auch als kostenlose App zur Verfügung. Die wird durch das Bundesrechenzentrum (BRZ) bereitgestellt und ist kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.

Die App ermöglicht eine Speicherung und sichere Handhabe auf dem Smartphone. So können die Zertifikate inklusive QR-Code bei Zutritten und Reisen innerhalb der Europäischen Union ganz einfach nachgewiesen werden:

  • Die App-Lösung speichert und verarbeitet die Daten ausschließlich offline, also nur am Endgerät.
  • Einmal hochgeladen und abgespeichert wird das EU-konforme Zertifikat in einer vereinfachten Version dargestellt. Angezeigt werden in der App dann nur mehr wesentliche Informationen, wie z.B. Vorname, Nachname, COVID-19-Impfstoff sowie der EU-konforme QR-Code.
  • Eine Speicherung der Zertifikate in einer Cloud, so wie es bei App-Lösungen in der Regel der Fall ist, erfolgt nicht. Dadurch werden alle EU-weiten sowie nationalen datenschutzrechtlichen Verpflichtungen nicht nur in höchstem Maße eingehalten, sondern sogar übertroffen.

Neben dem Grünen Pass bleiben auch die bereits bestehenden 3G-Nachweise weiterhin gültig (bspw. Impfpass).

GreenCheck-Anwendung zur Überprüfung des 3G-Nachweises:

  • Mit dem digitalen Prüfsystem „GreenCheck“ können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe einfach und schnell überprüfen, ob Gäste  einen gültigen 3G-Nachweis haben.
  • GreenCheck ist die offizielle Prüfanwendung für die Kontrolle der EU-konformen Zertifikate des Grünen Passes (Test, Impfung, Genesung). Alle drei EU-konformen Zertifikate können entweder digital oder in ausgedruckter Form mit der digitalen Anwendung geprüft werden.
  • Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar.

Verordnung für Winterregeln 

Hier eine kompakte Zusammenfassung der Winterregeln der Stufe 4 für die einzelnen Bereiche, die seit 8. November gelten:

Gastronomie und Beherbergung (2G-Regel)

  • Seit 8. November gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen)
  • PCR-Tests, Antigentests und Antikörpernachweise sind nicht mehr als Eintrittsnachweise gültig
  • Zum Schutz von Mitarbeitern und Gästen wird Testprogramm „Sichere Gastfreundschaft“ verlängert (PCR Tests 1xWoche).
  • Für Après-Ski und die Nachtgastronomie gelten die gleichen Regeln wie für die Gastronomiebetriebe (2G-Regel).
  • Auch Gemeinden sollen künftig strengere Maßnahmen wie reduzierte Sperrstunden und Pausensperrstunden verabschieden können.

Seilbahnen (2G-Regel)

  • Bis 14. November Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sessellifte) sowie in geschlossenen Räumen der dazugehörigen Stationen.
  • Ab Saisonstart 15. November 2021 Einführung der 2G-Regel:
    • 2G-Nachweis soll beim Ticketverkauf kontrolliert werden
    • Erfolgt die Ticketausgabe durch Dritte (Reisebüros, Hotel, Gruppenveranstalter, Schulen, etc.), entspricht der Betreiber seiner Kontrollpflicht, wenn er sicherstellt, dass die Kontrolle durch den Dritten bei der Ausgabestelle erfolgt.
    • Bei Mehrtages- und Saisonkarten erfolgt eine Freischaltung der Skikarten nur für den Zeitraum der Gültigkeit des jeweiligen Nachweises
    • Wurden Mehrtages- und Saisonkarten bereits vor Inkrafttreten dieser Verordnung verkauft, ist die Kontrollpflicht jedenfalls erfüllt, wenn etwa die Karte gesperrt und der 2G-Nachweis im Zuge der erneuten Freischaltung kontrolliert wird
    • Zur Beförderungspflicht bei Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Maßnahmen wird auf das Rundschreiben der obersten Seilbahnbehörde verwiesen

Advent- und Weihnachtsmärkte

  • Die gute Nachricht ist: Weihnachtsmärkte werden heuer stattfinden können!
  • Für Advent- und Weihnachtsmärkte als Gelegenheitsmärkte und nicht nur reine Warenmärkte, braucht es für den Zutritt einen 2G-Nachweis.
  • Auch hier sollen die Kontrollpflichten nicht überspannt werden.
  • Die Pflicht des für den Gelegenheitsmarkt Verantwortlichen zur 2G-Kontrolle ist erfüllt, wenn diese anlässlich einer Bänderausgabe bei definierten Kontrollpunkten außerhalb bzw. innerhalb des Marktareals erfolgt.
  • Bänderausgabe statt einer Einzäunung ist nun als Option eingeführt. D.h.: Bänderausgabe bei definierten Kontrollpunkten außerhalb bzw. innerhalb des Marktareals
  • Stichprobenartige Kontrollen sind vorgesehen.

Die Bundesregierung entlastet mit der ökosozialen Steuerreform die Menschen in Österreich spürbar. Das Gesamtvolumen der Entlastung liegt bei 18 Mrd. Euro. Das Bekenntnis zur ökosozialen Marktwirtschaft schafft eine gute Balance zwischen leistungsfähiger Wirtschaft und ökologischer Nachhaltigkeit. Für die Tourismuswirtschaft enthält die Reform mehrere wichtige Elemente, die ein gemeinsames Ziel haben: Die Entlastung unserer Betriebe, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich!

  • Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 23 Prozent: Die Körperschaftsteuer beträgt derzeit 25 Prozent vom steuerpflichtigen Einkommen. Diese wird nunmehr beginnend mit 2023 um 2 Prozent gesenkt – d.h. jeweils 1 Prozent im Jahr 2023 und 2024 – und entlastet somit auch viele KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

  • Angelehnt an der Investitionsprämie wird ein Investitionsfreibetrag mit Ökologisierungskomponente in Höhe von bis zu 350 Mio. Euro geschaffen. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag wird von derzeit 13 Prozent auf
    15 Prozent erhöht. Davon profitiert besonders die investitionsintensive Tourismusbranche.


  • Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie die Gastronomie, Reise- und Veranstalterbranche haben oft viele kleinere Anschaffungen zu verzeichnen. Diese Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Anlagegutes, das nicht mehr als 800 Euro kostet, kann derzeit sofort unter dem Titel „geringwertiges Wirtschaftsgut“ als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Mit der ökosozialen Steuerreform wird die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 800 Euro auf 1000 Euro erhöht.

  • Unternehmen können ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen künftig mit bis zu 3.000 Euro steuerfrei am wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs beteiligen. Eine Beteiligung am Erfolg des Unternehmens stellt für beschäftigte Mitarbeiter einen wichtigen Motivationsfaktor dar und bewirkt eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen – dies ist gerade für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit massiven Mitarbeitermangel von Vorteil.

  • Zudem erfolgen noch weitere Entlastungen:
    • Senkung der 2. Einkommensstufe von 35 auf 30 Prozent ab Juli 2022 sowie der 3. Einkommensteuerstufe von 42 auf 40 Prozent ab Juli 2023 erfolgt.
    • Reduktion der KV-Beiträge für kleine Einkommen ab Juli 2022, beginnend mit 1,7 Prozent.
    • Der Familienbonus wird von 1.500 auf 2.000 Euro pro Kind und Jahr ab 1. Juli 2022 erhöht.
    • Insgesamt wird 2025 die Arbeit um rund 4,55 Mrd. Euro pro Jahr erleichtert, sodass jeder Vollzeitbeschäftigte im Tourismus um mindestens 300 Euro pro Jahr entlastet wird.
  • Für die Umstellung von Heizsystemen auf erneuerbare Energieträger wird eine Sauber-Heizen-Offensive mit einem Volumen von 500 Mio. Euro gestartet. Dazu gehören u.a. ein Fördertopf für „Raus aus Öl und Gas“ mit einem Volumen von 180 Mio. Euro sowie steuerliche Anreize für einen Heizkesseltausch und thermische Sanierung in der Höhe von 180 Mio. Euro. Dies erleichtert auch der Tourismusbranche einen Umstieg auf erneuerbare Energieträger.

  •  Mit der Reform wird auch für mehr Gerechtigkeit im Zuge einer fairen Besteuerung von Vermittlungsplattformen gesorgt, indem intensiv an einer internationalen Einigung gearbeitet wird. Sollte diese entgegen den Erwartungen nicht gelingen, werden nationale Maßnahmen folgen.

Steuerreform entlastet Tourismuswirtschaft

Aktuell gültige Öffnungsverordnung und Regelungen

Wie funktioniert die GreenCheck Anwendung genau?

Mit dem Handy. Da es sich um eine Web-Anwendung handelt, ist keine Installation auf dem Smartphone oder PC notwendig.

1. Internetbrowser öffnen
2. www.greencheck.gv.at aufrufen
3. Zugriff auf die Handykamera erlauben
4. QR-Code scannen
5. Angezeigt werden Name und Geburtsdatum der Person (um einen Abgleich mit einem Lichtbildausweis zu ermöglichen), wie auch die farbliche Information, ob die diese Person zum Zutritt berechtigt ist: Grün bedeutet Ja, Rot bedeutet nein. Es werden keine Daten gespeichert.

Ein Erklärvideo dazu findest du hier: 



Mehr Informationen:

  • GreenCheck ist auch kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.
Erklärvideo jetzt ansehen!

Der 5-Stufen-Plan 

  • Stufe 1: Belegung von 10% bzw. 200 Intensivbetten
  • Stufe 2: Belegung von 15% bzw. 300 Intensivbetten
  • Stufe 3: Belegung von 20% bzw. 400 Intensivbetten. (Neu: Ohne 7-Tages-Nachlauf)
  • Stufe 4: Belegung von 25% bzw. 500 Betten (ohne 7-Tages-Nachlauf). Überall dort, wo die 3G- bzw. 2,5G-Regel galt, gilt dann die 2G-Regel (Restaurants, Freizeitbetriebe, Sportstätten, Kultur, körpernahe Dienstleister etc.). Ausnahme: Am Arbeitsplatz gilt 2,5-G-Regel. Damit gibt es auch weiterhin keine Einschränkungen für geimpfte oder genesene Personen
  • Stufe 5: Belegung von 30% bzw. 600 Intensivbetten (ohne 7-Tages-Nachlauf). Ab diesem Zeitpunkt gelten Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte, d.h. ein Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs wird nur noch aufgrund weniger Ausnahmegründe wie Arbeit, täglicher Bedarf, enge Bezugsperson etc. erlaubt sein. Geimpfte und genesene Personen bleiben auch von dieser Stufe unberührt.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens ist zeitnah mit einer ICU-Belegung von 25 Prozent (500 Betten) zu rechnen. Um den Prognosen der Expertinnen und Experten sowie der drastischen Entwicklung des Infektionsgeschehen entgegenwirken, hat die Bundesregierung nach einer gemeinsamen Sitzung mit den Ländern am 5. November 2021 beschlossen, Maßnahmen innerhalb des vereinbarten Stufenplans – insbesondere die Stufe 4 – vorzuziehen, die ab 8. November 2021 in Kraft treten

Ökosoziale Steuerreform: Entlastung für Betriebe

Neue Stammsaisonier-Regelung schafft Planungssicherheit für Tourismus

Die diesjährige Sommersaison ist insbesondere in den Ferienregionen sehr erfolgreich verlaufen. Gleichzeitig hatten die Betriebe verstärkt mit dem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen. Die Beschäftigung von Saisonarbeitskräften aus Drittstaaten ist ein notwendiges Instrument zum Ausgleich der saisonalen Schwankungen. Die Zahl der Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen ist jedoch beschränkt. Jetzt hat die Bundesregierung eine neue Stammsaisonier-Regelung auf den Weg gebracht, um Verbesserungen und Planungssicherheit zu ermöglichen. Die entsprechende Novelle des Ausländerbeschäftigungsgesetzes soll noch heuer im Nationalrat beschlossen werden und Anfang 2022 in Kraft treten.

Saisonarbeitskräfte können künftig Beschäftigungsbewilligungen außerhalb von Kontingenten und ohne Arbeitsmarktprüfung für diese Saison erhalten, wenn diese unter den folgenden Kriterien in Österreich beschäftigt waren:

  • in den vergangenen fünf Kalenderjahren (2017-2021);
  • in zumindest drei Kalenderjahren;
  • im selben Wirtschaftszweig Tourismus/Land-/Forstwirtschaft jeweils mindestens drei Monate;
  • im Rahmen von Kontingenten.
  • Stammsaisoniers müssen sich bis Ende Dezember 2022 registrieren und stehen anschließend jedes Jahr als Saisoniers in der Branche zur Verfügung.

Mit der neuen Regelung werden Betriebe mit guten Arbeitsbedingungen gefördert. Wer als Arbeitgeber attraktive Rahmenbedingungen bietet und dadurch Stammkräfte bindet, kann sich schließlich auf die Erteilung einer Beschäftigungsbewilligung für diese Personen verlassen.

Verschärfte Regeln ab 8.11.

Aufgrund der dynamischen Infektionsentwicklung und des Anstiegs der Intensivbetten-Belegung haben sich Bundesregierung und Bundesländer auf eine Verschärfung der Regeln geeinigt. Die Maßnahmen der Stufe 3 und 4 des bestehenden Stufenplans werden bereits ab 8. November in ganz Österreich gelten:

  • Überall dort, wo die 3-G-Regel gilt, wird die 2-G-Regel (Geimpft/Genesen) eingeführt
  • Tests jeglicher Art sind dann nicht mehr als Zutrittsberechtigung zulässig
  • Für den 2-G-Nachweis wird eine Übergangsfrist von vier Wochen gelten. In diesem Zeitraum gilt bereits eine Impfung mit PCR-Test als Nachweis – somit braucht es in der Übergangsfrist keine Vollimmunisierung.
  • Die Gültigkeit der Impfzertifikate wird von zwölf auf neun Monate reduziert
  • Am Arbeitsplatz gilt die 3-G-Regel, wobei der Ausbau der PCR-Testkapazitäten forciert wird, um Antigentests österreichweit durch PCR-Tests zu ersetzen
  • Auch in Handel, Büchereien und Museen wird für alle Personen das verpflichtende Tragen einer FFP-2-Maske eingeführt.

WICHTIG: Kinder sind derzeit bis zum vollendeten 12. Lebensjahr von der Pflicht zur Vorlage eines Eintrittsnachweises ausgenommen!

  • Zudem wurde der Corona Testpass ("Ninja-Pass") für schulpflichtige Personen dem 2G-Nachweis gleichgestellt. Dies gilt in der Woche, in der die Testintervalle eingehalten werden, auch am Freitag, Samstag und Sonntag dieser Woche.
  • An einer praktikablen Regelung für die Weihnachts- und Semesterferien wird gearbeitet.
Leitfaden Winterregeln

Deutschland stuft Österreich als sicheres Land ein

Aufgrund des Infektionsgeschehens in ganz Europa hat Deutschland in den letzten Wochen mehrere EU-Staaten auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Im November wurde auch Österreich aufgrund der hohen Inzidenzwerte als solches eingestuft. Demnach waren nur geimpfte oder genesene Personen von einer Quarantäne bei Rückreise nach Deutschland befreit. Insbesondere für Familien mit Kindern unter 12 Jahren wurde dadurch ein Aufenthalt in Österreich zu einer Herausforderung, da Deutsche Kinder in dieser Altersgruppe noch kaum geimpft sind.

Nun hat Deutschland bekannt gegeben, dass Österreich mit Samstag, 25. Dezember 2021, nicht mehr als Hochrisikogebiet gilt. Demnach bestehen bei der Reise von Österreich nach Deutschland für geimpfte und genesene Personen keine weiteren COVID-bedingten Auflagen und auch Kinder unter 12 Jahren sind gänzlich von der zuvor verpflichtenden Quarantäne ausgenommen.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger stand stets mit den deutschen Amtskollegen in Kontakt und hat sich auf allen Ebenen für diesen Schritt eingesetzt. Zuletzt wies sie auf das kontinuierlich rückläufige Infektionsgeschehen in Österreich, auf die umfangreichen Sicherheitskonzepte der heimischen Tourismusbetriebe und die Möglichkeit der kostenlosen PCR-Testung auch für ausländische Gäste hin.

Um die globale Ausbreitung der Omikron-Variante einzubremsen, wurden die Einreisebedingungen nach Österreich verschärftZudem hat Deutschland Österreich erneut als Hochrisikoland eingestuft. 

Lockdown für Ungeimpfte ab 15.11.

Seit 15.11. dürfen Personen, die über keinen 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) verfügen, den eigenen privaten Wohnbereich nur aus folgenden Gründen verlassen:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere
    • der Kontakt mit
      • dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner,
      • einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kindern und Geschwistern),
      • einzelnen wichtigen Bezugspersonen (mit denen mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird
    • die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,
    • die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen (z.B. COVID-19-Impfung oder Testung)
    • die Deckung eines Wohnbedürfnisses,
    • die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse (z.B. Friedhofsbesuche)
    • die Versorgung von Tieren,
  • berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,
  • Aufenthalt im Freien alleine oder mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt mit einer einzelnen Person aus einem anderen Haushalt, zur körperlichen und psychischen Erholung,
  • zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen (z.B. gerichtliche Verhandlung)
  • zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen
  • zum Zweck des Betretens von Kundenbereichen zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse (z.B. Abholung von vorbestellten Speisen aus Gastronomiebetrieb)
  • zur Teilnahme an beruflichen Zusammenkünften, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen. Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren gilt der „Ninja-Pass“ der Schulen als 2G-Nachweis.

Corona-Kurzarbeit wird verlängert

Angesichts der hohen Infektionszahlen und des notwendigen Lockdowns hat sich die Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern darauf verständigt, die Corona-Kurzarbeit bis Ende März 2022 zu verlängern.

  1. Die Rahmenbedingungen bei der Beantragung der Corona-Kurzarbeit wurden erleichtert.
  2. Es wird eine Saisonstarthilfe für die Einstellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geben, die in der Saison tätig sind und vor allem in den Tourismusregionen unverzichtbar sind.
  3. Es wird eine zusätzliche Zahlung von 500 Euro für Personen geben, die besonders lange in Kurzarbeit waren.

Ad 1) Erleichterte Rahmenbedingungen

  • Seit 22.11.2021 entfällt für Betriebe, die Kurzarbeit beantragen, die Prüfung und Bestätigung beim Steuerberater oder der Steuerberaterin.
  • Betriebe bekommen damit die Kurzarbeit mit weniger bürokratischem Aufwand zugesichert.
  • Außerdem schafft die Neuregelung mehr zeitlichen Spielraum für Unternehmen – Unternehmen werden drei Wochen Zeit haben, die Corona-Kurzarbeit rückwirkend zu beantragen und bekommen trotzdem die Unterstützung in voller Höhe.

Ad 2) Saisonstarthilfe für Tourismusbetriebe 

NEU: Die Saisonstarthilfe wird pauschal für alle Bundesländer bis 17. Dezember verlängert

Die Kurzarbeit hat sich als eine der erfolgreichsten Krisenmaßnahmen bewährt. Über 1,3 Millionen Arbeitsplätze konnten seit Pandemie-Beginn so gesichert werden, viele davon in Gastronomie und Tourismus. Da das bisherige Modell der Kurzarbeit jedoch nur für Beschäftigte konzipiert war, die bereits einen vollentlohnten Kalendermonat vor Beginn der Kurzarbeit beschäftigt waren, haben Arbeitsminister Martin Kocher und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger mit den Sozialpartnern eine Lösung vereinbart.

  • Die Saisonstarthilfe zur Fachkräftesicherung gilt für alle Personen, die zwischen 3. November 2021 und dem 17. Dezember 2021 angestellt wurden.
  • Für diese Neuanstellungen bekommt der Unternehmer 65 Prozent des Bruttogehalts, also inklusive aller Lohnnebenkosten, vom AMS refundiert, wobei der Arbeitnehmer seinen vollständigen Gehalt bezieht.  
  • Diese Regelung gilt bis zum ehestmöglichen Datum, ab welchem die reguläre Kurzarbeit theoretisch in Anspruch genommen werden kann – d.h. spätestens bis zum 31. Jänner 2022.
  • Die Regelung greift ausschließlich für Saisonbetriebe.
  • Kontrollen stellen sicher, dass eine missbräuchliche Verwendung verhindert wird.

Ein Beispiel aus der Praxis

  • Ein Saisonbetrieb hat für die Wintersaison am 15. November einen Koch angestellt, wegen des Lockdowns musste der Betrieb aber mit am 22. November zusperren.
  • Der Betrieb kann diesen Mitarbeiter nicht in Kurzarbeit schicken, da hierfür die Bedingung eines vollentlohnten Kalendermonats gilt – Kurzarbeit wäre hier also erst ab 1. Jänner 2022 möglich.
  • Um diesen Koch trotz Lockdown in Beschäftigung zu halten, greift die Saisonstarthilfe, über die der Koch ein vollständiges Gehalt vom Betrieb ausgezahlt bekommt. Der Betrieb wiederum bekommt seinerseits die Beihilfe (65% des Bruttogehalts) bis zum Ende der ersten vollständigen Entgeltperiode gewährt, außer das Arbeitsverhältnis endet unerwartet früher.

Die gleiche Regelung ist auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwendbar, die während des Lockdowns eingestellt werden (bis 17. Dezember), um die Wiedereröffnung vorzubereiten.

Alle Details zur Saisonstarthilfe (AMS)

Ad 3) Zusatzzahlung von 500 Euro

Neu ist zudem, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Dezember 2021 in Kurzarbeit waren und seit März 2020 insgesamt 10 Monate oder länger für eine Form der Kurzarbeit angemeldet waren, eine zusätzliche Zahlung von 500 Euro netto erhalten.

  • Ziel der Maßnahme ist es, Beschäftigte, die bereits besonders lang in Kurzarbeit sind, finanziell zu unterstützen.
  • Die Regelung gilt für Personen in Kurzarbeit, deren Bemessungsgrundlage kleiner als 50 Prozent der Höchstbemessungsgrundlage ist.

EU-Kommission schlägt einheitliche Reise-Regelungen vor

Seit Ausbruch der COVID-Pandemie ist die Reisefreiheit stark eingeschränkt. Insbesondere im Zusammenhang mit Reisen gab und gibt es unterschiedliche Ansätze unter den EU-Mitgliedsstaaten. Ziel ist eine bessere Koordination und Vereinheitlichung von Maßnahmen. Grundsätzlich gilt, dass Personen, die einen gültigen Europäischen Grünen Pass (Impfzertifikat, Genesenenzertifikat, Testzertifikat) haben, erleichtert innerhalb der EU reisen können sollten. Diese dahinterliegenden Regelungen wurden nun aktualisiert und von der die EU-Kommission vorgelegt.

  • Für das Reisen innerhalb der EU soll es weiterhin keine COVID-Zertifikat-Verpflichtung für Reisende aus grünen Gebieten geben.
  • Einschränkungen für das Reisen innerhalb der EU soll es nur mehr für ungeimpfte/nicht-genesene Reisende aus dunkelroten Gebieten geben.

Für Kinder sollen folgende Regelungen gelten

  • Für Kinder zwischen 12 und 18 Jahren sollen bei Reisen innerhalb der EU die selben Regelungen gelten wie für Erwachsene.
  • Kinder unter 12, die innerhalb der EU reisen, sollen kein COVID-Zertifikat fürs Reisen benötigen, solange sie nicht aus einem dunkelroten Gebiet einreisen.
  • Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die aus einem dunkelroten Gebiet einreisen sollten nach Vorlage eines gültigen COVID-Zertifikates (geimpft, genesen, getestet – PCR oder Antigen-Test) von einer Quarantäne befreit sein.
  • Kinder unter 6 Jahren sollten grundsätzlich kein COVID Zertifikat benötigen und auch von der Quarantänepflicht ausgenommen sein.
  • Kinder zwischen 6 und 18 Jahren, die aus Drittstaaten in die EU einreisen, sollen fortan mit einem gültigen PCR-Test (nicht älter als 72h), einreisen können. Mitgliedsstaaten können jedoch darüber hinaus auch für Kinder eine Quarantänepflicht festlegen.

Problemstellung: Die deutsche Reisewarnung für Österreich sieht vor, dass die Kinder (unter 12 Jahren) von deutschen Urlauberfamilien, in denen die Eltern geimpft sind, bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland, in Quarantäne müssen.

Beispiel: Familie Müller kommt mit 2 Kindern, 6 und 10 Jahre alt, zum Skiurlaub nach Österreich. Die Eltern sind geimpft, die beiden Kinder nicht, weil für Kinder in diesem Alter erst seit 25. November 2021 eine Zulassung des Corona-Impfstoffes des Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren besteht. Beide Kinder müssten nach der Rückreise von Österreich nach Deutschland zu Hause Quarantäne einhalten.

Die österreichische Regelung, und nun auch der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass für Kinder unter 12 Jahren KEIN Covid-Zertifikat notwendig ist, um reisen zu können. Bei Einreise aus einem dunkelrotem Gebiet, sind, laut Vorschlag der Kommission, Kinder zwischen 6 und 12 Jahren von der Quarantäne befreit, wenn sie einen gültigen grünen Pass vorlegen können. Dazu gehört auch ein gültiges Testergebnis. In Österreich können auch Gäste aus dem Ausland das kostenlose Testangebot nutzen.

Österreich fordert nun die deutsche Bundesregierung auf, diesen Vorschlag der EU-Kommission zu berücksichtigen, damit (nach Ende des Lockdowns in Österreich) keine Benachteiligung von Familien mit Kindern in diesem Alter mehr besteht.

Weitere Empfehlungen der EU-Kommission 

Ab März 2022 soll auch die Anhang I – Liste mit den „sicheren“ Drittstaaten wegfallen. Erwachsene sollen dann auch aus diesen Staaten nur noch geimpft und getestet einreisen dürfen. Bei Kindern zwischen 2 und 17 Jahren reicht ein Test aus.

Die Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten soll mit 9 Monaten, nach Abschluss des ersten Impfzyklus (Erhalt von zwei Dosen) definiert werden. Die Gültigkeit vom Impfzertifikaten nach Erhalt der Auffrischungsimpfung kann mangels wissenschaftlicher Erkenntnisse noch nicht definiert werden.

Die Gültigkeitsdauer von Testzertifikaten auf europäischer Ebene bleiben unverändert (PCR-Test 72h, Antigentest 48h). Österreich hat in diesem Bereich, aufgrund der pandemischen Situation, bereits jetzt strengere Regelungen.

Die ECDC-Ampel bleibt weiterhin als Informationsinstrument bestehen.

Um die Existenz von Betrieben, aber auch ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern, stellt die Bundesregierung bewährte Wirtschaftshilfen zur Verfügung.

Schutzschirm für Veranstaltungen

  • Der Schutzschirm dient der Abmilderung des finanziellen Nachteils im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung einer Veranstaltung.
  • Neue Anträge können bis Mitte 2022 für Veranstaltungen bis 30. Juni 2023 bei der ÖHT eingebracht werden.
  • Sowohl für den Schutzschirm I als auch Schutzschirm II fallen bei der Beantragung und Abwicklung keinerlei Gebühren und Provisionen an.

Insolvenzabsicherung für Reisebüros und sonstige Pauschalreiseanbieter 

  • Mit ihren mehr als 2.600 Betrieben haben die Reisebüros mit den Folgen der Corona-Krise besonders zu kämpfen.
  • Rund 800 Reisebüros treten als Reiseveranstalter bzw. Vermittler von verbundenen Reiseleistungen auf und haben Kundengelder gemäß der Pauschalreiseverordnung für den Fall einer Insolvenz abzusichern.
  • Bis zum Jahr 2020 erfolgte die Abdeckung des Insolvenzrisikos für Kundengelder über Versicherungsanbieter und Bankgarantien.
  • Aufgrund des Rückzugs möglicher Absicherer vom Markt wurde für das Jahr 2021 ein Haftungspaket für die Branche geschnürt, um das Marktversagen mit einem vorübergehenden staatlichen Eingriff auszugleichen.
  • Zur Absicherung wurde ein eigens geschaffener Haftungsrahmen für die Branche von 300 Mio. Euro beschlossen.
  • Das pandemiebedingte Marktversagen ist leider noch immer nicht vorbei. Daher wird die Insolvenzabsicherung für Reisebüros und sonstige Pauschalreiseanbieter um ein Jahr verlängert.
  • Antragsentgegennahme ab 10.1.2022 über das Kundenportal der ÖHT möglich.
  • Daher auch keine Konsequenzen betreffend die Reiseleistungsausübungsberechtigung nach der Gewerbeordnung.

Haftungsübernahmen für die KMU über die ÖHT

  • Ziel war und ist eine schnelle und möglichst unbürokratische Unterstützung mit der liquiditätssichernden Hilfsmaßnahme der Überbrückungsfinanzierungen.
  • Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.
  • Verlängerung der Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierungen bis 30. Juni 2022.

Auffangnetz über die AMA für Privatzimmervermieter, Ferienwohnungen und sonstige touristische Betriebe, die Ortstaxe zahlen:

  • Verlängerung des Ausfallsbonus
  • Verlängerung der Härtefallfonds-Förderung

Wirtschaftshilfen für den Tourismus

Leitfaden „Sicherer Wintertourismus in Österreich – Winterregeln“

Die Wintersaison spielt eine zentrale Rolle für den heimischen Tourismus – Österreich ist mit über 50 Prozent unbestrittener Marktführer bei Wintersporturlauben in Europa. Um Österreich als sicheres Urlaubsland zu positionieren und gleichzeitig bestmöglichen Schutz vor der Pandemie zu gewährleisten, ist eine einheitliche, strenge und umfassende Vorgehensweise notwendig.

Geimpfte und Genesene sollen in der Pandemiebekämpfung weitestgehend von Beschränkungen ausgenommen werden! Maßnahmen müssen in erster Linie zum Schutz von Ungeimpften gesetzt werden, um eine Überforderung der Spitalskapazitäten zu verhindern.

Strenge, einheitliche und planbare Regeln bieten hier bestmöglichen Schutz, um einen sicheren Winter zu ermöglichen. In einem übersichtlichen Leitfaden haben wir die branchenspezifischen Regelungen für Gastronomie, Beherbergung, Seilbahnen, Advent- und Weihnachtsmärkte übersichtlich zusammengefasst:

Leitfaden "Winterregeln" herunterladen

Kontrollieren statt resignieren

Unterstützungsmaßnahmen verlängert

Sperrstunde zu Silvester fällt

Durch die neuerlichen Einschränkungen ist es gelungen, die hohen Corona-Infektionszahlen spürbar zu senken. Dadurch konnte der Lockdown für geimpfte und genesene Personen mit 12. Dezember beendet werden. Für ungeimpfte Personen gilt der Lockdown weiterhin. Um aber wie auch im Vorjahr ein Weihnachtsfest und einen Neujahrsbeginn im Kreis der Lieben zu ermöglichen, hat die Bundesregierungen Erleichterungen für die Feiertage beschlossen:

  • Für Weihnachten und Silvester werden Erleichterungen vorgesehen. Konkret betrifft das folgende Tage:
    • 24. Dezember
    • 25. Dezember
    • 26. Dezember
    • 31. Dezember
    • 1. Jänner
  • An den genannten Tagen gilt für Ungeimpfte eine weitere Ausnahmeregelung, um das Haus verlassen zu dürfen: Zusammenkünfte im privaten Bereich bis maximal 10 Personen sind ohne 2G Nachweis erlaubt.
  • Außerdem wird die bundesweite COVID-19-Sperrstunde bis 23 Uhr zu Silvester für geimpfte und genesene Personen aufgehoben. Es gelten die üblichen Sperrstunden der jeweiligen Bundesländer, etwa für die Gastronomie.

Um die hoch infektiöse Virus-Variante Omikron einzudämmen, erlässt der Gesundheitsminister eine Verordnung mit folgenden Verschärfungen:

  • Die bundesweite COVID-Sperrstunde wird mit 22:00 Uhr festgelegt.

  • Zusammenkünfte ohne zugewiesene Sitzplätze, wie beispielsweise Hochzeits-, Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern, können mit bis zu 25 Teilnehmern indoor sowie outdoor stattfinden. Hier gilt weiterhin die 2-G-Regel sowie das verpflichtende Tragen einer FFP-2-Maske.
  • Für Zusammenkünfte mit zugewiesenen Sitzplätzen indoor sowie outdoor werden die Maßnahmen je nach Größe der Veranstaltung angepasst und es gilt das verpflichtende Tragen einer FFP-2-Maske:
    • Für bis zu maximal 500 Personen gilt die 2-G-Regel.
    • Für bis zu maximal 1.000 Personen gilt die 2-G-Plus-Regel, nach welcher neben einem gültigen Impf- oder Genesungsnachweis zusätzlich ein negatives PCR-Testergebnis vorgelegt werden muss.
    • Für bis zu maximal 2.000 Personen müssen die Teilnehmer dreimal geimpft sein und zusätzlich ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen.

Die Sperrstunde um 22 Uhr findet auch auf Beherbergungsbetriebe Anwendung:

  • Für Hotels selbst besteht keine Sperrstunde, das Betretungsverbot ab 22 Uhr bezieht sich aber auf die gastronomischen Einrichtungen (z.B. Restaurant, Hotelbar), sowie die Sport- und Freizeitbereiche (z.B. Fitnessraum, Wellnessbereich).
  • Personen können somit auch nach 22 Uhr ihr Zimmer verlassen und sich außerhalb des Hotels oder auch in der Lobby aufhalten. Dabei sind die Zusammenkunftsregeln zu beachten (maximal 10 Personen).
  • Dieselbe Regelung findet auch Anwendung auf Zusammenkünfte in den Hotelzimmern.
  • Zimmerservice ist auch nach 22 Uhr zulässig.

Omikron-Verschärfungen

Einreisebestimmungen

Die fünfte Corona-Welle ist gerade auf dem Vormarsch in ganz Europa und viele Länder beschließen strengere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Um die globale Ausbreitung der Omikron Variante einzubremsen, wurden auch die Einreisebestimmungen nach Österreich verschärft. Mit der nunmehr geltenden 2-G-Plus-Regel für sämtliche Staaten wird das höchste Maß an Sicherheit für einen erholsamen Winterurlaub in Österreich gewährleistet.

  • Für die Einreise aus sämtlichen Staaten nach Österreich gilt für alle Personen ab dem 12. Lebensjahr die 2-G-Plus-Regel.
  • Damit ist neben einem 2-G-Nachweis zusätzlich ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) bei der Einreise nach Österreich notwendig.
  • Personen, die bereits eine Boosterimpfung erhalten haben, sind von der Vorlage eines zusätzlichen PCR-Tests ausgenommen.
  • Liegt bei der Einreise kein negatives PCR-Testergebnis vor, ist eine Registrierung zur Pre-Travel-Clearance vorzunehmen und unverzüglich eine Quarantäne anzutreten, welche ab Vorlage eines negativen PCR-Testnachweises als beendet gilt.
  • Die Einreise ohne Impf- oder Genesungsnachweis ist unter anderem für österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in einem EU-/EWR-Staat erlaubt. In diesem Fall ist eine Registrierung zur Pre-Travel-Clearance vorzunehmen und unverzüglich eine 10-tägige Quarantäne anzutreten, wobei ein Freitesten ab dem fünften Tag möglich ist.
  • Die Ausnahme für Pendler bleibt aufrecht, welche weiterhin mit einem
    3-G-Nachweis einreisen dürfen.
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind von der Nachweispflicht ausgenommen.
  • Für Jugendliche im schulpflichtigen Alter, die über keinen 2G-Nachweis verfügen, gilt der Holiday-Ninja-Pass ebenfalls für die Einreise nach Österreich und ist dem 2-G-Plus-Nachweis gleichgestellt.  Voraussetzung ist, dass die Testintervalle (mind. 2 PCR-Tests) nach der Einreise eingehalten werden.

Bis 23. Jänner 2022 gilt für die Einreise aus Virusvariantengebieten folgende Regelung:

  • Dänemark, Niederlande, Norwegen sowie das Vereinigte Königreich sind seit 25.12.2021 als Virusvariantengebiet eingestuft.
  • Die Einreise aus Virusvariantengebieten nach Österreich ist grundsätzlich verboten.
  • Ausgenommen sind jedoch "geboosterte" Personen, welche zusätzlich ein negatives PCR-Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden!) vorweisen. Diese Personen müssen die ansonsten 10-tägige Quarantäne nicht antreten.
  • Auch für die Einreise aus einem Virusvariantengebiet gelangt – bei Vorliegen der Voraussetzungen - der Holiday-Ninja-Pass zur Anwendung.

Ab 24. Jänner 2022 entfällt für alle Staaten die Einstufung als Virusvariantengebiete.

Unter dem Motto  #KontrollierenStattResignieren 
appellieren Wirtinnen und Wirte an ihre Gastronomie-Kolleginnen und Kollegen, die Corona-Maßnahmen einzuhalten und ihre Gäste sorgfältig zu kontrollieren. Mit der GreenCheck Anwendung am Handy geht der 2G-Check schnell und einfach.

Einstufung Risikogebiet

DE stuft AT erneut als Risikoland ein

#KontrollierenStatt
Resignieren

Wien

Tirol

Vorarlberg

Die letzten Monate waren für die Gastronomie eine enorme Herausforderung. Die Öffnungen ein Schritt in Richtung der von allen ersehnten Normalität. Damit das auch so bleibt und Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestmöglich geschützt sind, ist die genaue Einhaltung der Covid-Regeln nötig. 

Gastronominnen und Gastronomen aus dem ganzen Land rufen deshalb unter dem Motto "Kontrollieren statt resignieren" zur sorgfältigen Kontrolle der benötigten Nachweise auf. 

Zur GreenCheck-App

Deutschland stuft Österreich erneut als Hochrisikoland ein 

Nachdem Österreich Ende Dezember 2021 von der deutschen Liste der Hochrisikogebiete gestrichen wurde, hat das Aufkommen der Omikron-Variante und das dadurch verstärkte Infektionsgeschehen Deutschland wiederum dazu veranlasst, Österreich neben vielen anderen EU-Staaten auf die Liste der Hochrisikogebiete zu setzen. Die Änderungen wurden vom Robert Koch Institut veröffentlicht und werden ab Sonntag, dem 16. Jänner 2022 wirksam sein. Somit ist Österreich wie die Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien als Hochrisikogebiet gelistet.

Einreisebestimmungen aus Österreich nach Deutschland ab 16. Jänner 2022

  • Einreisende sowie Reiserückkehrer aus einem Hochrisikogebiet müssen sich vorab über www.einreiseanmeldung.de anmelden und ihren gültigen 3-G-Nachweis über dieses Portal hochladen.
  • Geimpfte und genesene Gäste aus Deutschland können weiterhin ihren Urlaub in Österreich verbringen, ohne bei der Rückkehr eine Quarantäne antreten zu müssen.
  • Getestete Personen müssen dagegen verpflichtend eine 10-tägige Quarantäne antreten – diese kann nach dem fünften Tag durch ein „Freitesten“ beendet werden.
  • Ungeimpfte Kinder unter 6 Jahren sind von dieser Testnachweispflicht ausgenommen. Für diese endet die Quarantäne automatisch nach fünf Tagen (ohne Freitesten), unabhängig davon, welche Maßnahmen für die Eltern gelten. Auch wenn Familien mit Kindern unter 12 Jahren nur rund ein Fünftel unser ausländischen Gäste ausmachen, ist diese Regelung ist Österreich problematisch, da alle Kinder, die noch nicht voll immunisiert sind, eine mindestens fünftägige Quarantäne antreten müssen, auch wenn deren Eltern voll immunisiert sind. Österreich wird sich deshalb weiterhin dafür einsetzen, dass die Empfehlungen der Europäischen Union überall umgesetzt werden (Befreiung zur Nachweispflicht für unter 12-jährige, die unter Aufsicht eines Erwachsenen reisen).


Um die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns bestmöglich abzufedern, werden bewährte Unterstützungsmaßnahmen verlängert: Dazu gehört u.a. der Härtefallfonds und der Ausfallsbonus, die ab 17. Jänner beantragt werden können, wie auch der Schutzschirm für Veranstaltungen, Insolvenzabsicherung für Reisebüros oder die Verlängerung der Kurzarbeit bis Ende März 2022. Zudem hat die Bundesregierung mit den Sozialpartnern eine „Saisonstarthilfe“ für Saisonier-Arbeitskräfte erarbeitet.

Unterstützungsmaßnahmen verlängert

Antragsstart für Härtefallfonds & Ausfallsbonus

Unterstützungsmaßnahmen verlängert

Anpassung der aktuellen Corona-Maßnahmen im Kampf gegen Omikron 

Die fünfte Corona-Welle – verursacht durch die ansteckendere Omikron Variante – bricht momentan über ganz Europa herein. Auch in Österreich ist Omikron die vorherrschende Virusvariante. Um das rasante Infektionsgeschehen und den exponentiellen Anstieg der Fallzahlen durch Omikron einzudämmen und die damit verbundenen Herausforderungen zu überwinden sind Anpassungen der aktuellen Corona-Maßnahmen notwendig. Nach intensiven Beratungen der gesamtstaatlichen COVID-Krisenkoordination (GECKO) hat die Bundesregierung daher gemeinsam mit den Bundesländern heute zusätzliche Maßnahmen vereinbart.

Verschärfung der Kontrollen und Strafen 

• In der kommenden Woche werden intensivierte Kontrollaktionen der 2-G-Regel in ganz Österreich stattfinden.

• Auch im Handel wird es eine Kontrollpflicht geben, wobei der 2-G-Nachweis entweder beim Eingang oder spätestens beim Bezahlen zu kontrollieren ist.

• Sämtliche Behörden werden die generelle Einhaltung der aktuellen COVID-Maßnahmen ebenso im Rahmen ihrer Tätigkeiten kontrollieren.

• Zusätzlich werden die bestehenden Strafen erhöht, um weiterhin die Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen sicherzustellen.

• Für Unternehmen, die sich nicht an die COVID-Bestimmungen bei Betretungsverboten und Einlasskontrollen halten, droht eine Rückzahlung der Wirtschaftshilfen.

• Bei groben Vergehen gegen die COVID-Maßnahmen kann es zukünftig zu einem temporären Betretungsverbot für den Betrieb kommen.

Anpassung der Quarantäne-Regelungen 

• Zukünftig wird es keine Kontaktpersonen der Kategorie 2 mehr geben.

• Sobald eine Person dreimal geimpft ist oder eine FFP2-Maske trägt, gilt diese nicht mehr als Kontaktperson.

− Diese Regelung gilt auch für Kinder, die noch keine dritte Impfung bekommen können.

• Alle Kontaktpersonen sowie positiv getestete Personen können sich ab dem fünften Tag mittels PCR-Test freitesten.

Kontaktpersonen in der kritischen Infrastruktur können mit einem täglich gültigen Test sowie einer FFP2-Maske auch weiterhin zur Arbeit gehen.

• Die Anpassung der Quarantäne-Regelungen ist insbesondere für die Tourismusbranche eine essentielle Maßnahme, um einem sonst drohenden massiven Ausfall der Mitarbeiter entgegenzuwirken und die Aufrechterhaltung des Betriebs sicherzustellen.


Strengere Schutzmaßnahmen 

• Zukünftig besteht eine FFP2-Maskenpflicht auch im Freien, überall dort, wo keine zwei Meter Abstand möglich sind.

• Zusätzlich werden die Bundesländer für stark frequentierte Plätze eine generelle Maskenpflicht verordnen können.

Home-Office soll überall dort, wo es möglich ist, zur Regel werden und keine Ausnahme darstellen.

• Das zuständige Gesundheitsministerium hat angekündigt, dass ab 1. Februar 2022 die Gültigkeit der Impfzertifikate in Österreich verkürzt werden soll. Impfzertifikate der ersten Impfserie (2 Impfungen oder Genesung + 1 Impfung) sollen dann nur noch 180 Tage gültig sein. Das Impfzertifikat der Booster-Impfung (3 Impfungen oder Genesung + 2 Impfungen) soll weiterhin 270 Tage gültig bleiben.

− Damit wird der Impffortschritt weiterhin forciert werden, um das Gesundheitssystem bestmöglich zu entlasten.

Der „Holiday-Ninja-Pass“ dient  als Nachweis für die schulfreie Zeit– sowohl für österreichische Schülerinnen und Schüler, als auch für schulpflichtige Urlaubsgäste aus dem Ausland.

Unterstützungsmaßnahmen verlängert

Holiday-Ninja-Pass

Unterstützungsmaßnahmen verlängert

Ökosoziale Steuerreform entlastet Tourismus 

Der Nationalrat hat die Ökosoziale Steuerreform beschlossen. Das Gesamtvolumen der Entlastung liegt bis 2025 bei über 18 Mrd. Euro. Für die Tourismuswirtschaft enthält die Reform mehrere wichtige Elemente, die ein gemeinsames Ziel haben: Die Entlastung unserer Betriebe, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich!


  • Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 23%: Derzeit beträgt sie 25% vom steuerpflichtigen Einkommen. Beginnend mit 2023 wird die Körperschaftssteuer um 2% gesenkt – d.h. jeweils 1% im Jahr 2023 und 2024.


  • Als weitere Entlastungsmaßnahme für Betriebe wurde der Grundfreibetrag beim Gewinnfreibetrag von derzeit 13 auf 15% angehoben. Damit werden insbesondere jene Unternehmen, die krisenbedingt Verluste erlitten haben, durch eigenkapitalstärkende Maßnahmen im Ausmaß von 50 Mio. Euro pro Jahr unterstützt.


  • Angelehnt an der Investitionsprämie wird ein Investitionsfreibetrag mit Ökologisierungskomponenten in Höhe von bis zu 350 Mio. Euro geschaffen. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag wird von derzeit 13 auf 15% erhöht. Davon profitiert besonders die investitionsintensive Tourismusbranche.


  • Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie die Gastronomie, Reise- und Veranstalterbranche haben oft viele kleinere Anschaffungen zu verzeichnen. Diese Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Anlagegutes, das nicht mehr als 800 Euro kostet, kann derzeit sofort unter dem Titel „geringwertiges Wirtschaftsgut“ als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Mit der ökosozialen Steuerreform wurde die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 800 Euro auf 1000 Euro erhöht. Die Erhöhung der Grenze geringwertiger Wirtschaftsgüter führt ab dem Jahr 2023 – neben einer administrativen Entlastung – zu einer jährlichen Liquiditätssteigerung von bis zu 150 Mio. Euro.


  • Analog zur bereits bestehenden steuerbegünstigten Mitarbeiterkapitalbeteiligung wurde ein steuerlicher Freibetrag für Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Erfolg des Unternehmens beschlossen. Unternehmen können ihre Mitarbeiter künftig mit bis zu 3.000 Euro steuerfrei am wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs beteiligen. Eine Beteiligung am Erfolg des Unternehmens stellt für beschäftigte Mitarbeiter einen wichtigen Motivationsfaktor dar und bewirkt eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen – dies ist gerade für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit massiven Mitarbeitermangel von Vorteil. Die Einführung des Freibetrages für Mitarbeitergewinnbeteiligungen im Jahr 2022 führt zu einer Entlastung von bis zu 125 Mio. Euro pro Jahr.


  • Zweite und dritte Tarifstufe der Lohn- und Einkommensteuer werden gesenkt. Mit 1. Juli 2022 soll zuerst die zweite Tarifstufe von 35 auf 30%, gesenkt werden. Die Senkung der zweiten Tarifstufe führt zu einer Entlastung von bis zu 2,15 Mrd. Euro pro Jahr. Die Senkung der dritten Tarifstufe (von 42 auf 40%) ab 1. Juli 2023 führt zu einer zusätzlichen Entlastung von bis zu 600 Mio. Euro pro Jahr. In den Jahren 2022 und 2023 erfolgt die Umsetzung dieser Tarifsenkung durch einen Mischsteuersatz.


  • Weiters wird der Familienbonus von 1.500 auf 2.000 Euro pro Kind und Jahr sowie der Kindermehrbetrag von 250 auf 450 Euro pro Kind und Jahr ab 1. Juli 2022 erhöht.


  • Mit der Reform wird auch für mehr Gerechtigkeit im Zuge einer fairen Besteuerung von Vermittlungsplattformen gesorgt, indem intensiv an einer internationalen Einigung (globale Steuerreform) gearbeitet wird.


Unterstützungsmaßnahmen im Überblick

  • Der Tourismus gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um die Branche weiter bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Verlängerung von Wirtschaftshilfen beschlossen:
    • Ausfallsbonus bis 2022, Beantragung für gewerbliche Betriebe die ihre Einkünfte §§ 22, 23 EStG versteuern. Antragstellung ab 10. Dezember 2021 über finanzonline möglich.
    • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen, gewerbliche touristische Vermieter von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen, sonstige in der touristischen Vermietung von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen tätige natürliche Personen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen, Bewirtschafter landwirtschaftlicher Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten, Bewirtschafter landwirtschaftlicher Betriebe, die einen Wein-, Mostbuschenschank oder Almausschank. können ab 17. Jänner den Ausfallsbonus III beantragen. Die Abwicklung erfolgt, wie gewohnt, über die AMA.
    • Die vierte Auszahlungsphase des Härtefallfonds startet mit 17. Jänner 2022. Härtefallfonds läuft bis März 2022. Antragstellung für Wein- und Buschenschanken wie auch für landwirtschaftliche Betriebe, die Zimmer vermieten (etwa Urlaub am Bauernhof), Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten (z. B. Schule am Bauernhof, Seminarbäuerinnen) bzw. für Privatzimmervermietung, die die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegenerfolgt über die AMA.  Die Beantragung des Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmer erfolgt über die WKÖ.
    • Verlustersatz bis März 2022. Beantragung ab Anfang 2022.
    • Kurzarbeit
    • Saisonstarthilfe (Beantragung voraussichtlich ab 10. Jänner 2022 möglich). 
  • Zudem werden bewährte Maßnahmen verlängert: Schutzschirm für Veranstaltungen, Insolvenzabsicherung für Reiseveranstalter und sonstige Pauschalreiseanbieter, Haftungsübernahmen für die KMU über die ÖHT.
  • Die detaillierten Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus finden Sie hier.

Weitere nützliche Informationen 

  • Die Öffnung von Schigebieten mit 24. Dezember 2020 hat gezeigt, dass die Mehrheit der Betreiber für ausreichend Sicherheitsmaßnahmen sorgt. Leider gibt es aber Einzelfälle, wo es nicht funktioniert. Gemeinsam soll für noch mehr Sicherheit gesorgt werden.
  • Seit 15.1.2021 ist eine neue Einreiseverordnung in Kraft. Seither müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen (mit gewissen Ausnahmen), online vorab registrieren.
  • Der Nationalrat hat eine neue Teststrategie beschlossen. Sie beinhaltet „Eintrittstests“ und geförderte Berufsgruppentests.

Der Nationalrat hat die Ökosoziale Steuerreform mit einem Gesamtvolumen von über 18 Mrd. Euro beschlossen. Damit geht ein Leuchtturmprojekt der Bundesregierung in die Zielgerade. Gerade für die heimische Tourismusbranche sind wichtige Entlastungsmaßnahmen enthalten.

Steuerreform entlastet Tourismus
Unterstützungsmaßnahmen verlängert

Steuerreform entlastet Tourismus

Antragsstart für Härtefallfonds und Ausfallsbonus  

Um land- und forstwirtschaftliche Betriebe wie auch Privatzimmervermieter weiter bestmöglich zu unterstützen, werden Härtefallfonds und Ausfallsbonus um weitere fünf Monate verlängert. Diese bewährten Wirtschaftshilfen können ab 17. Jänner 2022 über www.eama.at beantragt werden.

HÄRTEFALLFONDS

Antragsberechtigt sind

  • Wein- und Mostbuschenschankbetriebe
  • Landwirtschaftliche Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten (Urlaub am Bauernhof)
  • Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte direkt, an die Gastronomie, Schulen und die Gemeinschaftsverpflegung sowie gärtnerische Produkte direkt und an den Groß- und Einzelhandel vermarkten
  • Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten (z. B. Schule am Bauernhof, Seminarbäuerinnen)
  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen


Eckpunkte der Auszahlungsphase 4

  • Der Antragsteller erleidet im Betrachtungszeitraum einen Umsatzausfall von mindestens 40 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum.
  • Die Förderung beträgt 80 Prozent der ermittelten Einkunftsverluste zuzüglich eines Betrags von 100 Euro.
  • Die Förderhöhe beträgt mind. 600 und max. 2.000 Euro.
  • Andere Einkünfte im Betrachtungszeitraum reduzieren die Förderung.
  • Die Förderung kann für die Betrachtungszeiträume November 2021 bis März 2022 beantragt werden. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
  • Der Vergleichszeitraum für die Betrachtungszeiträume November 2021, Dezember 2021 und März 2022 ist der dem Kalendermonat des Betrachtungszeitraums entsprechende Kalendermonat des Kalenderjahres 2019 und für die Betrachtungszeiträume Jänner 2022 und Februar 2022 der entsprechende Kalendermonat des Kalenderjahres 2020.
  • Für die Berechnung der Einkunftsverluste werden in gewohnter Weise die vorliegenden Daten herangezogen.


  • Antragstellung ab 17. Jänner 2022 über www.eama.at. Antrag und Abwicklung erfolgt über die Agrarmarkt Austria (AMA).
  • Anträge für die Auszahlungsphase 4 können bis spätestens 2. Mai 2022 eingebracht werden.


FAST-TRACK-Verfahren für Härtefallfonds und Ausfallsbonus:

Die Höhe der Umsatzausfälle können auch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter bestätigt werden. Die Anträge könne somit schneller bearbeitet und ausgezahlt werden. In diesen Fällen besteht der Anspruch auf Abgeltung der entstandenen Kosten in Form einer einmaligen Pauschalzahlung in Höhe von 100 Euro (unabhängig von der Anzahl der beantragten Betrachtungszeiträume).


AUSFALLSBONUS

Antragsberechtigt sind

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
  • Gewerbliche touristische Vermieter von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen.
  • Sonstige in der touristischen Vermietung von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen tätige natürliche Personen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen.
  • Bewirtschafter landwirtschaftlicher Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten.
  • Bewirtschafter landwirtschaftlicher Betriebe, die einen Wein-, Mostbuschenschank oder Almausschank betreiben


Eckpunkte des Ausfallsbonus III

  • Hauptwohnsitz/Sitz bzw. Betriebsstätte des Antragstellers muss in Österreich sein.
  • Bei gewerblichen touristischen Vermietern muss sich die touristische Vermietungstätigkeit in Österreich befinden.
  • Für die angeführten Umsätze aus touristischer Vermietung wurde die vorgeschriebene Tourismusabgabe (Orts- bzw. Nächtigungsabgabe) entrichtet.
  • Der Antragsteller erleidet einen Umsatzausfall von mindestens 40 Prozent bzw. 30 Prozent in den Betrachtungszeiträumen November und Dezember 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum.
  • Die Höhe des Ausfallsbonus III entspricht 40 Prozent des ermittelten Umsatzausfalles.
  • Die Mindesthöhe des Ausfallsbonus beträgt 100 Euro.
  • Der Betrachtungszeitraum für den Ausfallsbonus III ist das Kalendermonat. Der Ausfallsbonus III kann für den Zeitraum November 2021 bis März 2022 beantragt werden. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
  • Der Vergleichszeitraum für die Betrachtungszeiträume November 2021, Dezember 2021 und März 2022 ist der dem Kalendermonat des Betrachtungszeitraums entsprechende Kalendermonat des Kalenderjahres 2019 und für die Betrachtungszeiträume Jänner 2022 und Februar 2022 der entsprechende Kalendermonat des Kalenderjahres 2020.
  • Die Förderung ist mit 15.000 Euro pro Betrachtungszeitraum gedeckelt.
  • Für die Berechnung des Umsatzausfalls werden in gewohnter Weise die vorliegenden Daten herangezogen.
  • Die Antragstellung kann grundsätzlich ab dem 10. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 19. des auf den Betrachtungszeitraum viertfolgenden Kalendermonats beantragt werden.