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Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

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Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
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5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-
Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

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GRÜNER PASS:  Infos zum QR Code-Check & FAQ für Betriebe

Aktuelle Themen

Veranstalterschutzschirm wird erhöht

Muster Präventionskonzept für Betriebe

Übersichtlicher Leitfaden „Für einen sicheren Start in den Sommer“

Verlängerung des Testangebots "Sichere Gastfreundschaft"

"Auf geht's" Comeback-Prozess für den Tourismus

Seit 19. Mai dürfen Österreichs Gastronomie-, Hotellerie-, Veranstaltungs- und Freizeitbetriebe nach langer Durststrecke endlich wieder öffnen. Diese ersten Öffnungsschritte haben sehr gut funktioniert. Aufgrund des Impffortschritts sowie der sinkenden Infektionszahlen war es möglich, mit 10. Juni weitere Lockerungsschritte zu setzen. Die nächsten Erleichterungen hat die Bundesregierung ab 1. Juli angekündigt. Die wichtigsten Punkte sind hier zusammengefasst. Ein übersichtlicher Leitfaden mit den Zutritts-Regeln für Gäste und Gastgeber steht hier zur Verfügung und auf unseren Unterseiten finden sich sämtliche aktuell gültigen Regelungen im Detail.

Weitere Maßnahmen

Neue Teststrategie der Bundesregierung im Nationalrat beschlossen

Eintrittstests 

  • Wie bereits in Alten- und Pflegeheimen soll in weiteren Bereichen vor dem Betreten als Besucher oder Kunde ein negativer Antigen-Test vorgelegt werden. Dies soll in Zukunft vor allem für den Zutritt in den Bereichen der Veranstaltungen und Beherbergungsbetrieben zum Einsatz kommen. Es wird daher zukünftig möglich sein, an Veranstaltungen mit einem Nachweis über einen negativen Test oder über eine bereits erfolgte Infektion teilzunehmen.
  • Für die Kontrolle sind die Betreiber/Veranstalter verantwortlich. Die angefallenen Kosten werden vom Bund zur Verfügung gestellt werden.
  • Mit der nun geschaffenen Rechtsgrundlage können mittels Verordnung die weiteren Details der Eintrittstest festgelegt werden.

Geförderte Berufsgruppentests durch den Bund

  • Um ein breites, regelmäßiges Testen sicherzustellen, sollen mittels Verordnung festgelegte Berufsgruppen in Zukunft jedenfalls wöchentlich getestet werden.
  • Wer sich in den definierten Berufsgruppen nicht wöchentlich testen lässt, hat alternativ verpflichtend eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Dabei handelt es sich um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Arbeitsorten, bei denen es zu Kundenkontakt kommt oder bei denen ein bestimmter Abstand regelmäßig nicht eingehalten werden kann.
  • Das gilt u.a. für körpernahe Dienstleister, Lehrkräfte, Gesundheitspersonal, Gastronomie, Tourismus, Handel, öffentlicher Verkehr, Kunst & Kultur, Sportstätten, Öffentlicher Dienst.
  • Mit den Sozialpartnern wurde vereinbart, dass zu dem Thema der Corona-Tests und der Maskenpflicht am Arbeitsplatz ein Generalkollektivvertrag abgeschlossen wird.
  • Die Kosten der Tests werden vom Bund gefördert. 

Antigentests zur Eigenanwendung

Die Entwicklung der COVID-19-Test-Möglichkeiten ist sehr dynamisch. So kommen neben den PCR-Tests seit Herbst auch breitflächig Antigen-Tests zum Einsatz, die zwar medizinisches Fachpersonal benötigen, aber keine Laborauswertung mehr erforderlich machen. Um möglichst breites, regelmäßiges und niederschwelliges Testen zu ermöglichen, soll in Zukunft darüber hinaus auch auf den Einsatz von Tests zur Eigenanwendung gesetzt werden.Mit der nun dafür geschaffenen Rechtsgrundlage soll nach Durchführung eines Antigentests zur Eigenanwendung und einem positiven Testergebnis eine Nachtestung bei einer dafür befugten Stelle erfolgen. Diese Nachtestung soll weiters binnen von 48 Stunden erfolgen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses der Nachtestung ist eine selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten.

Hier finden Sie die aktuell verordneten und empfohlenen Maßnahmen, die auch für den Tourismus relevant sind.

COVID-19-Investitionsprämie für die Tourismus und Freizeitwirtschaft

Die COVID-19-Investitionsprämie des richtliniengebenden Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) schafft Anreize für Unternehmensinvestitionen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und der Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich.

Gegenstand der Förderung:

  • Materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen die zwischen dem 1. September 2020 und 28. Februar 2021 beantragt und spätestens bis zum 28. Februar 2022 umgesetzt werden.
  • Eine Verlängerung des Zeitraums wird gerade geprüft.
  • Die Basisprämie beträgt 7%
  • Besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14%.

Anspruchsberechtigte:

  • Alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe oder Branche.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden.

Antrag und Information:

  • Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).
  • Antragstellung erfolgt über die elektronische Anwendung „aws Fördermanager“.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six erklärt die Investitionsprämie

Insolvenzabsicherung für Kundengelder in der Reisebranche/Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen

Infolge der COVID-19-Krise haben sich Banken und Versicherungen weitgehend aus dem Absicherungsgeschäft zurückgezogen und bestehende Versicherungsverträge zum Jahresende 2020 gekündigt. Aus diesem Grund musste rasch eine zeitlich befristete Übergangslösung gefunden werden. Über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) wurde den Reisebüros und –veranstaltern ermöglicht, eine Absicherung für das Jahr 2021 zu erhalten und somit weiterhin Pauschalreisen anzubieten.

Anspruchsberechtigte:

  • Diese Absicherung kann von jedem Gewerbeinhaber beantragt werden, der zum Stichtag 30. November 2020 über eine aufrechte Reiseleistungsausübungsberechtigung verfügt hat.

Antrag und Information:

  • Die ÖHT bearbeitet Anträge ab 4. Jänner 2021.
  • Dieses Modell stellt ein provisorisches Angebot dar, das jedenfalls Ende 2021 auslaufen wird.
  • Über eine mögliche grundlegende Reform der Pauschalreiseabsicherung wird zeitnah informiert.

Neustartbonus

Mit dem Neustartbonus sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die noch nicht voll ausgelastet sind, aber dennoch dringend Arbeitskräfte benötigen.

Gegenstand der Förderung:

  • Der Bonus kann seit Mitte Juni 2020 beim AMS beantragt werden und läuft bis Ende Juni 2021.
  • Ein niedrigeres Gehalt bei neuer Beschäftigungsaufnahme wird auf rund 80% des Nettogehalts vor Arbeitslosigkeit aufgestockt (max. 950 Euro).

Antrag und Information:

  • Informationen über das Instrument des Neustartbonus stehen ab sofort auf der Website des AMS zur Verfügung.

Hilfe für vom Lockdown indirekt Betroffene

Für Betriebe, die direkt von der Lockdown-Schließung betroffen sind, hat die Bundesregierung rasch wirkungsvolle Unterstützungsmaßnahmen umgesetzt. An diesen Unternehmen hängen jedoch auch viele indirekt betroffene Unternehmen, etwa Zulieferer, Dienstleister wie Textilreinigungen, Bühnenbauer etc. Nun hat die Bundesregierung gemeinsam mit der Wirtschaftskammer auch für diese Betriebe eine eigene Hilfe konzipiert, um Umsatzeinbußen abzufedern und Arbeitsplätze zu retten.

Höhe der Unterstützung und Fristen:

  • Die Beantragung läuft seit 16. Februar bis 30. Juni 2021 über FinanzOnline.
  • Die Förderzeiträume sind November und Dezember 2020.
  • Die Höhe der Ersatzrate ist abhängig von der Branchenkategorisierung und den in Anhang 2 zur VO Lockdown-Umsatzersatz II angegebenen Prozentsätzen für die einzelnen Branchen.
  • Der Höchstbetrag beträgt 800.000 Euro pro Unternehmen abzüglich
    • bestimmter bereits erhaltener Beihilfen sowie
    • der abgerechneten Kurzarbeitsbeihilfen.
  • Die Mindesthöhe beträgt 1.500 Euro bzw. 2.300 Euro.

Anspruchsberechtigte:

  • Unternehmen, unabhängig von der Gesellschaftsform, die
    • mindestens 50% Umsatzzusammenhang mit einem oder mehreren im Lockdown geschlossenen Betrieben haben und
    • aus dieser Tätigkeit im November und Dezember 2020 mehr als 40% Umsatzausfall im Vergleich zum November bzw. Dezember 2019 nachweisen.

Antrag und Information:

  • Der Antrag kann unter gewissen Umständen durch den Unternehmer selbst eingebracht werden.
  •  FinanzOnline

Online Registrierung vor Einreise nach Österreich

Ab 15. Jänner müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen, verpflichtend online vorab registrieren (Pre-Travel-Clearance). Ausnahmen für die Registrierungspflicht gibt es aber für Transitreisende oder für Personen, die aus besonders berücksichtigungswürdigen, unaufschiebbaren Gründen im familiären Kreis einreisen.

Die elektronische Registrierung soll mithelfen, die Kontrolle der Quarantäne zu verbessern und das Contact Tracing zu erleichtern. Das Registrierungsformular wie auch Fragen und Antworten zum Pre-Travel-Clrearance-System stehen auf der Homepage des zuständigen Gesundheitsministeriums zur Verfügung.

  • Die Daten der Onlineregistrierung werden automatisch an die für den Aufenthaltsort in Österreich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde weitergeleitet.
  • Zum Ablauf: Einreisende füllen ein Onlineformular aus. Anhand der eingegebenen Daten informiert das System, welche Konsequenzen an die Einreise geknüpft sind – also ob sich die Person in Quarantäne begeben muss oder ungehindert einreisen darf.
  • Die einreisenden Personen erhalten anschließend ein PDF-Dokument mit einem QR-Code und den eingegebenen Daten per Download sowie an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieses Dokument ist entweder ausgedruckt oder digital (am Smartphone) mitzuführen.
  • Im Falle einer Kontrolle durch die Behörden ist dieses Dokument vorzuweisen.
  • In Ausnahmefällen, z.B. wenn jemand keine technische Möglichkeit hat, das Dokument online auszufüllen, kann das Formular auch in ausgedruckter Form ausgefüllt und verwendet werden.
  • Die Speicherung der Daten erfolgt für 28 Tage ab Datum der Einreise. Die Daten werden danach unwiderruflich gelöscht.
  • Bei der Registrierung sind anzugeben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Emailadresse, Wohn- oder Aufenthaltsadresse, Datum der Einreise, etwaiges Datum der Ausreise sowie die Länder des Aufenthalts der vergangenen 10 Tage. Sollte die Adresse der Quarantäne von der normalen Aufenthaltsadresse in Österreich abweichen, ist diese anzuführen.

Die grundlegenden Einreiseregelungen bzw. Beschränkungen bleiben weiterhin aufrecht.

Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus

Hier finden Sie einen Überblick über alle Maßnahmen, die der Tourismuswirtschaft helfen sollen, ihre Liquidität zu sichern.

Ausfallsbonus

Ziel ist, mit dem Ausfallsbonus den Unternehmen finanzielle Planbarkeit bis zum Ende der Pandemie geben zu können.

Höhe der Unterstützung und Fristen:

  • Monatliche Beantragung für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021
  • Ersetzt werden bis zu 30 Prozent des Umsatzausfalls. 15% über den Ausfallsbonus, die weiteren 15% durch einen Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss II.
  •  Die maximale Höhe beträgt 60.000 Euro (30.000 Euro Ausfallsbonus und 30.000 Euro Vorschuss pro Monat)

Anspruchsberechtigte:

  • Jedes Unternehmen, das mindestens 40 Prozent Umsatzausfall in einem der Kalendermonate im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 nachweisen kann.
  • Vergleichszeitraum ist der dem Kalendermonat des Betrachtungszeitraums entsprechende Kalendermonat aus dem Zeitraum März 2019 bis Februar 2020.
  •  Es sind auch Unternehmen anspruchsberechtigt, die im Lockdown nicht geschlossen waren bzw. keinen Anspruch auf Lockdown-Umsatzersatz II haben.

Besonders betroffenen Branchen erhielten in den Monaten März und April eine Verdoppelung des Ausfallsbonus. Konkret wurde der Zuschuss von 15 Prozent auf 30 Prozent erhöht und der derzeitige Deckel des Zuschusses von 30.000 Euro auf 50.000 Euro angehoben werden.

Die Bundesregierung hat eine Verlängerung des Ausfallsbonus für weitere drei Monate (Juli – September 2021) wie folgt angekündigt:

  • Der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss Anteil soll entfallen und der Ausfallsbonus ausschließlich aus einem Bonus als Ersatz für den Umsatzausfall bestehen.
  • Voraussetzungen:
    • Mind. 50% Umsatzausfall (anstatt zuvor 40% Umsatzausfall)
    • Der Bonus soll auf einer adaptierten Ersatzrate basieren, die durch den branchenspezifischen Rohertrag (10%, 20%, 30% und 40%) gestaffelt werden soll (anstatt wie bisher 15% bzw. 30% Ersatz).
  • Jene Betriebe, die im November einen Umsatzersatz iHv 80% erhalten haben, sollen eine Ersatzrate von 40% erhalten.
  • Gedeckelt werden soll der Ausfallsbonus mit 80.000 Euro (statt bisher 30.000 Euro) sowie
  • auch mit der Kurzarbeit: Ausfallsbonus und Kurzarbeit sollen max. den Umsatz des Vergleichszeitraums ergeben dürfen.

Antrag und Information:

  • Der Antrag kann durch Unternehmer selbst, aber auch durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.
  • FinanzOnline

Anspruchsberechtigte

Gegenrechnung/Deckelung

Zusammenfassung Maßnahmen

Umsatzentschädigung

Fixkostenzuschuss II

Im Fixkostenzuschuss 800.000 werden Fixkosten in der Höhe des tatsächlichen Umsatzentgangs abgegolten, die im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sind.

Höhe der Unterstützung  und Fristen:

  • Der prozentuelle Fixkostenzuschuss entspricht dem prozentuellen Umsatzausfall, die maximale Höhe ist pro Unternehmen mit 800.000 Euro begrenzt.
  • Der Zuschuss kann für bis zu zehn Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen bzw. für jeweils zwei zusammenhängende Blöcke gewährt werden.
  • Die Auszahlung erfolgt in 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen. Die Auszahlung der ersten Tranche ist spätestens bis 30. Juni 2021, die Auszahlung der zweiten Tranche vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 zu beantragen.
  • Für Kleinst-Unternehmen bis 120.000 Euro Jahresumsatz gibt es die Möglichkeit für Pauschalierungen. Diese Unternehmen können auch ohne Steuerberater beantragen.
  • Die Kombination von Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss ist für betroffene Unternehmen für unterschiedliche Zeiträume möglich.

Anspruchsberechtigte:

  • Das Unternehmen muss seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich haben und seine operative Tätigkeit in Österreich ausüben, die zu Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, selbständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb führt.
  • Das Unternehmen erleidet einen durch die Ausbreitung von COVID-19 verursachten Umsatzausfall von mindestens 30 %.
  • Das Unternehmen hat einnahmen- und ausgabenseitige schadensmindernde Maßnahmen im Rahmen einer Gesamtstrategie gesetzt, um die durch den FKZ 800.000 zu deckenden Fixkosten zu reduzieren (Schadensminderungspflicht mittels ex ante Betrachtung).
  • Wurde in dem Betrachtungszeitraum November bzw. Dezember 2020 bereits ein Lockdown-Umsatzersatz gewährt, kann kein Fixkostenzuschuss 800.000 in Anspruch genommen werden. Hat der Antragsteller nur für Teile eines ausgewählten Betrachtungszeitraumes einen Lockdown-Umsatzersatz in Anspruch genommen, ist ein Antrag für diesen Betrachtungszeitraum zwar zulässig, der für den FKZ 800.000 berechnete Betrag ist für diesen Zeitraum jedoch anteilsmäßig zu kürzen (außer der Lockdown-Umsatzersatz wird vor Beantragung zurückbezahlt)

Antrag und Information:

  • Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six über den Fixkostenzuschuss

Verlustersatz

Der Verlustersatz stellt eine Verlustabdeckung in Höhe von bis 10 Millionen Euro dar, die für ungedeckte Fixkosten, die zwischen 16. September 2020 und längstens 30. Juni 2021 entstanden sind, beantragt werden können.

Höhe der Unterstützung  und Fristen:

  • Anträge sind seit 16. Dezember 2020 bis spätestens 31. Dezember 2021 über FinanzOnline einzubringen.
  • Hat das Unternehmen 50 oder mehr Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Bilanzsumme größer als 10 Mio. Euro, stehen diesem bis zu 70 % Verlustersatz zu. Bei weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz bzw. einer Bilanzsumme kleiner als 10 Mio. Euro, wird dem Unternehmen ein Verlust bis 90 % ersetzt. Die maximale Höhe pro Unternehmen ist mit 10 Mio. Euro begrenzt.
  • Auszahlung erfolgt in zwei Tranchen, die separat beantragt werden.
  • Anträge für die Auszahlung der ersten Tranche sind bis 30. Juni 2021 zu stellen. Die Auszahlung der zweiten Tranche wird vom 1. Juli bis 31. Dezember 2021 erfolgen.
  •  Anträge können für maximal zehn zeitlich zusammenhängende Betrachtungszeiträume genehmigt werden.

Anspruchsberechtigte:

  • Der Umsatzausfall zwischen der Summe der Umsätze im antragsgegenständlichen Betrachtungszeitraum und der Summe der Umsätze im jeweiligen Vergleichszeitraum des Jahres 2019 muss mindestens 30%  bzw. der Beihilfebetrag mindestens 500,00 Euro betragen.
  • Verlustersatz darf nicht gewährt werden, wenn der Antragsteller einen Fixkostenzuschuss 800.000 in Anspruch nimmt (außer der FKZ 800.000 wird vor Beantragung zurückgezahlt oder auf den Verlustersatz angerechnet).

Die Bunderegierung hat angekündigt, dass der Verlustersatz um weitere 6 Monate (Juli – Dezember 2021) wie folgt verlängert werden soll:

  • Eintrittskriterium sollen 50% Umsatzausfall (anstatt zuvor 30%) sein
  • Deckel soll beim beihilfenrechtlichen Rahmen von 10 Mio. Euro bleiben

Für Betriebe, die zuvor Fixkostenzuschuss bezogen haben, soll ab Juli 2021 ein Wechsel zum Verlustersatz möglich sein.

Antrag und Information:

  • Antrag ist durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) zu stellen.
  • Bei einem erwarteten Zuschuss von unter 36.000 Euro können bis zu 1.000 Euro Kosten für die Beantragung und Bestätigungen durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Bilanzbuchhalter verlusterhöhend angesetzt werden.
  • Die COFAG prüft und gewährt den Verlustersatz. Technische Schnittstelle für die Einbringung der Anträge ist das FinanzOnline.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six über Verlustverwertung

Härtefallfonds

1. Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmer

Ziel dieser Förderung ist, durch die Coronakrise entstandene Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmer, darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten, freie Dienstnehmer (wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer usw.) durch Zuschüsse rasch abzufedern

Gegenstand der Förderung 

  • Es handelt sich um einen steuerfreien Zuschuss, der nicht der Einkommensteuer unterliegt und welcher als Comeback-Bonus bzw. der teilweise Ersatz von entgangenem Nettoeinkommen aus Einkünften aus selbständiger Arbeit bzw. Gewerbebetrieb gewährt wird.
  • Maximale Gesamtförderungshöhe für den Nettoeinkommensentgang beträgt 24.000 Euro, der maximale Comeback-Bonus beträgt 6.000 Euro (insgesamt 30.000 Euro pro Förderungswerber).
  • Anträge können für maximal zwölf Betrachtungszeiträume - die nicht zeitlich zusammenhängen müssen, -jeweils separat gestellt werden.

Für den gewählten Betrachtungszeitraum beträgt die maximale Förderungshöhe für den Nettoeinkommensentgang 2.000,00 Euro und der Comeback-Bonus 500,00 Euro pro Förderungswerber

Anspruchsberechtigte:

  • Gewerbliche Unternehmer bzw. Ausübende verkammerter oder nicht verkammerter freier Berufe, die durch COVID-19 wirtschaftlich signifikant bedroht sind. 
  • Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Vorjahres.

Die Bundesregierung hat angekündigt, dass der Härtefallfonds für weitere drei Monate (Juli – September) verlängert werden soll. Folgende Eintrittskriterien sollen gelten:

  • 50% Umsatzeinbruch oder
  • laufende Kosten können nicht gedeckt werden.
  • Deckelung des Zuschusses soll 600 Euro betragen (statt bisher 1.100 Euro inkl. Comeback-Bonus und Zusatzbonus) –  max. jedoch 2000 Euro.
  • Antragstellung soll ab 1. Juli (für 15. Juni bis 30. Juni gibt es einen automatisierten Ersatz) bis Ende Oktober 2021 möglich sein.


Antrag und Information:

2. Härtefallfonds für Land- und Forstwirte

Ziel dieser Förderung ist, durch die Coronakrise entstandenen Härtefälle bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben durch Zuschüsse abzufedern.

Gegenstand der Förderung:

  • Gewährung eines Comeback-Bonus sowie der teilweise Ersatz von entgangenen Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft.
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Abgeltung der Einkunftsverluste sowie ein Comeback-Bonus.
  • Maximale Gesamtförderungshöhe für die Einkunftsverluste beträgt 24.000 Euro und der maximale Comeback-Bonus 6.000 Euro – daher in Summe 30.000 Euro – pro Bewirtschafter.
  • Für jeden der Betrachtungszeiträume beträgt die maximale Förderungshöhe für die Abgeltung der Einkunftsverluste 2.000,00 Euro und für den Comeback-Bonus 500,00 Euro pro Bewirtschafter.
  • Anträge können für maximal zwölf Betrachtungszeiträume - die nicht zeitlich zusammenhängen müssen - jeweils separat gestellt werden.

Anspruchsberechtigte:

  • Betreiber von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, die von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind. 

Antrag und Information:

3. Härtefallfonds für Privatzimmervermieter

Gegenstand der Förderung:

  • Privatzimmervermieterinnen bzw. Privatzimmervermieter von privaten Gästezimmern bzw. Ferienwohnungen im eigenen Haushalt mit höchstens 10 Betten, die nicht der Gewerbeordnung 1994 unterliegen.
  • Der ermittelte Förderungsbetrag beträgt 80% der ermittelten Einkunftsverluste, aber max. 2.000,00 Euro und mindestens 500,00 Euro je Antragsteller bzw. pauschal 500,00 Euro bei Jungunternehmern.
  • Andere Einkünfte kürzen den ermittelten Förderungsbetrag, sodass tatsächliche Förderungsbetrag und andere Einkünfte 2.000,00 Euro nicht übersteigen.

Anspruchsberechtigte:

  • Gästezimmer/Ferienwohnungen müssen sich am Hauptwohnsitz der Privatzimmervermieterin bzw. des Privatzimmervermieters befinden.
  • Es zählen sämtliche angebotenen Schlafgelegenheiten (Fix- und Zusatzbetten).
  • Werden sowohl Privatzimmer als auch Ferienwohnungen angeboten, sind gewerberechtlich sämtliche angebotenen Betten zusammenzuzählen.
  • Relevant für den Härtefallfonds ist die gewerberechtliche Beurteilung.
  • Es muss eine signifikante Bedrohung durch COVID-19 Krise vorliegen.

Antrag und Information:

Kurzarbeit - COVID-19-Kurzarbeit Phase 4

Diese hat den Zweck, die Arbeitskosten für die Unternehmen temporär zu verringern und gleichzeitig die Beschäftigten zu halten. Corona-Kurzarbeit ermöglicht die vorübergehende Herabsetzung der Normalarbeitszeit auf 10%.

Gegenstand der Förderung:

  • Unabhängig von der Arbeitszeit während der Corona-Kurzarbeit erhalten Arbeitnehmer vom Arbeitgeber weiterhin ein Entgelt, das abhängig vom Bruttoentgelt um bestimmte Prozentsätze gekürzt wird.
  • Arbeitszeitausfall kann mindestens 20% und maximal 70% (in Ausnahmefällen 90%) der Normalarbeitszeit laut Gesetz oder Kollektivvertrag betragen.
  • Innerhalb des Kurzarbeitszeitraumes ist eine Ausfallzeit bis 100% möglich, im Durchschnitt des Kurzarbeitszeitraumes dürfen aber 70% (in Ausnahmefällen 90%) Ausfallzeit nicht überschritten werden. Für Unternehmen im Lockdown ist in den Monaten des Lockdowns ein Arbeitszeitausfall von mehr als 90% möglich.

Anspruchsberechtigte:

  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die in einem Betrieb / in Betrieben / in Betriebsteilen mit einem Betriebsstandort in Österreich Kurzarbeit durchführen.
  • Kurzarbeitsbeihilfe kann für alle arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Lehrlinge beantragt werden, die
    • wegen der Kurzarbeit weniger arbeiten,
    • ein aufrechtes Dienstverhältnis und einen vollentlohnten Kalendermonat vor Beginn der Kurzarbeit aufweisen und
      von der Sozialpartnervereinbarung umschlossen sind.
    • Mitglieder des geschäftsführenden Organs sind förderbar, wenn sie ASVG-pflichtversichert sind.
  • Das AMS ersetzt dem Arbeitgeber in etwa die Mehrkosten, die sich im Vergleich zur tatsächlichen Arbeitszeit ergeben, wenn der Betrieb vorübergehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten betroffen ist.

Um den Erhalt von Lehrstellen zu unterstützen wurde mit der Berufsausbildungsgesetz-Novelle ermöglicht, dass das Instrument der Kurzarbeit auch Lehrlingen zu Gute kommen soll. Nun wird die Kurzarbeit für Lehrlinge bis 30. Juni 2021 verlängert. Die neuen Bestimmungen sollen - entsprechend dem Beginn der COVID-19-Kurzarbeitsphase 4 - mit 1. April 2021 in Kraft treten.

Kurzarbeitsbonus für Unternehmen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat sich intensiv für weitere Unterstützungsmaßnahmen für die besonders betroffenen Branchen eingesetzt. Nach intensiven Verhandlungen konnte nun ein weiteres Unterstützungspaket auf den Weg gebracht werden, mit dem Ziel, Fachkräfte zu halten und einer Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte während der Pandemie entgegenzuwirken: 

Der Kurzarbeitsbonus soll 1.000 Euro betragen und durch eine Einmalzahlung den Unternehmen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die im letzten Jahr erlittenen Einnahmeausfälle und Auslastungsprobleme abmildern. 

Zusätzlich wurde auch eine Trinkgeldpauschale angekündigt, wodurch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einmalig ein Trinkgeldersatz gewährt werden soll. Detailinfos zur Höhe und Ausgestaltung des Kurzarbeitsbonus werden in Kürze veröffentlicht.

Dieses Kurzarbeitsmodell endet mit 30. Juni 2021.


I. VERLÄNGERUNG KURZARBEIT FÜR SCHWER BETROFFENE BETRIEBE BIS ENDE DES JAHRES 2021

Gegenstand der Förderung:

Die Bundesregierung hat für die von der Covid-19-Pandemie schwer betroffene Betriebe ein neues Arbeitnehmer-Förderprogramm errichtet.

Anspruchsberechtigte:

Für die Fortführung der bisherigen Kurzarbeit berechtigt sind jene Betriebe, die:

  •  im 3. Quartal 2020 einen Umsatzeinfall von mindestens 50 % im Vergleich zum 3. Quartal 2020 erlitten haben und
  • die bisherigen allgemeinen Bestimmungen erfüllen.

Diese Sonderregelung ist bis Ende des Jahres 2021 befristet.

II. ÜBERGANGSMODELL MIT REDUZIERTER FÖRDERHÖHE BIS MITTE 2022  

Gegenstand der Förderung:

Betriebe, die keinen Umsatzeinfall von mindestens 50 % im Vergleich zwischen 3. Quartal 2019 und 3. Quartal 2020 erlitten haben, können das Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe der Kurzarbeit  für – grundsätzlich - maximal 24 Monate in Anspruch nehmen. Verlängerungsantrag ist nach 6 Monaten zu stellen.

Das Modell steht vorerst bis Mitte 2022 zur Verfügung.

Eckpunkte des Modells sind: 

  • Abschlag von 15 %von der bisherigen Beihilfenhöhe
  • Nettoersatzraten für den Arbeitnehmer bleiben gleich 
  • 50 % Mindestarbeitszeit (mit Ausnahmen im Einzelfall)
  • Verpflichtender Urlaubsverbrauch je 1 Woche / (angefangenen) zwei Monaten Kurzarbeit
  • erleichterter Personalabbau zwischen den Phasen der Kurzarbeit
  • Dreiwöchige Beratungsphase durch AMS und Sozialpartner für neu eintretende Betriebe

Antrag und Information:

Kurzarbeit

Verlängerung von Unterstützungsmaßnahmen

Im Nationalrat wurden Anträge eingebracht, um angesichts der anhaltenden Coronakrise wichtige Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismusbereich zu verlängern. 

Verlängerung der Umsatzsteuersenkung iHv 5 %

  • Die Senkung betrifft alle Speisen und alle Getränke (Restaurant, Gasthaus, Kaffeehaus, Würstelstand, Catering etc.), sowohl alkoholfreie als auch alkoholische Getränke.
  • Davon erfasst sind auch Schutzhütten und Buschenschankbetriebe.
  • Auch die gewerbliche Beherbergung, Pensionen aber auch Privatzimmervermietungen, Überlassung von Ferienwohnungen und Camping sind von der Verlängerung umfasst.
  • Darüber hinaus werden auch weiterhin Theateraufführungen, Tierparks, Museen, botanische/zoologische Gärten, Naturparks, Kinos von der Steuersenkung profitieren.
  • Auch Zirkusveranstaltungen und Schaustellungen kommen in den Genuss des reduzierten Steuersatzes
  • Die derzeit mit Jahresende zeitlich befristeten Steuersenkungen wird um ein weiteres Jahr bis 31. Dezember 2021 verlängert.

Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen

Um die KMU in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in dieser herausfordernden Situation schnell und möglichst unbürokratisch zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel und Tourismusbank (ÖHT) eine liquiditätssichernde Hilfsmaßnahme umgesetzt. Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.

  • Hierfür wurde vom Finanzministerium im KMU-Förderungsgesetz eine Verordnungsermächtigung zur Festlegung eines eigenen COVID-19-Haftungsrahmens geschaffen. Diese Ermächtigung wird nun durch eine Änderung des KMU-Förderungsgesetzes bis 30. Juni 2021 verlängert – dieser Zeitpunkt entspricht der Geltungsdauer des Befristeten Rahmens der Europäischen Kommission.
  • Für die ÖHT steht ein Haftungsrahmen von 1,625 Mrd. Euro zur Verfügung, der auf Basis der verlängerten Ermächtigung in der Folge auch bis 30. Juni 2021 genutzt werden kann.
  • Eine entsprechende Richtlinienänderung wird ehestmöglich umgesetzt.
  • Im Zuge des 2. Lockdowns bietet die ÖHT zudem nun den Förderungsnehmern die Möglichkeit, ihre COVID-19-100%-Haftungen in Absprache mit ihren Hausbanken auf das tatsächlich benötigte Ausmaß einzuschränken oder innerhalb des Optionenmodells umzusteigen, um den Lockdown-Umsatzersatz bestmöglich nützen zu können.


Die Bundesregierung hat eine Verlängerung der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen und Stundungen bis Jahresende angekündigt.

  • Durch die Verlängerung soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Haftungsrahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern.

Gesetzliche Stundung: 

Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, soll für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert werden.

Bisher wurden mehr als 8.400 Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six zu "Liquidität durch Finanzierung mit ÖHT Haftung"

Erleichterungen für Bestandverträge im Zusammenhang mit Veranstaltungen

  • Bestandverträge im Zusammenhang mit Veranstaltungen, deren Bestandzeitraum zur Gänze zwischen 1. März 2020 und 31. März 2021 liegt und deren Ausführung wegen der Corona-Pandemie gänzlich unterbleibt, sind von der Bestandvertragsgebühr gemäß dem Gebührengesetz befreit.
  • Dies betrifft beispielsweise Konzert- oder Messeveranstalter, die Räumlichkeiten oder Stände an- bzw. vermieten.

Unterstützungsmaßnahmen im Überblick

  • Der Tourismus gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um die Branche weiter bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Verlängerung des Ausfallsbonus für Betriebe und eine Erhöhung der Notstandshilfe für Mitarbeiter beschlossen.
  • Um Anreiz und Sicherheit für die Planung von Veranstaltungen zu geben, hat die Bundesregierung einen 300 Mio. Euro Schutzschirm erarbeitet. Anträge sind über die ÖHT möglich.
  • Zudem werden bewährte Maßnahmen verlängert: Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent, ÖHT Haftungspaket, Steuerstundungen und Erleichterungen für Bestandsverträge in der Veranstaltungsbranche.
  • Die detaillierten Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus finden Sie hier.

Weitere nützliche Informationen 

  • Die Öffnung von Schigebieten mit 24. Dezember 2020 hat gezeigt, dass die Mehrheit der Betreiber für ausreichend Sicherheitsmaßnahmen sorgt. Leider gibt es aber Einzelfälle, wo es nicht funktioniert. Gemeinsam soll für noch mehr Sicherheit gesorgt werden.
  • Seit 15.1.2021 ist eine neue Einreiseverordnung in Kraft. Seither müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen (mit gewissen Ausnahmen), online vorab registrieren.
  • Der Nationalrat hat eine neue Teststrategie beschlossen. Sie beinhaltet „Eintrittstests“ und geförderte Berufsgruppentests.

Österreich ist
berühmt für seine
Gast
freundschaft!

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Ausfallsbonus 

Notstandshilfe

Schulterschluss Grüner Pass

Lockerungen seit 10.6. und ab 1.7.

Lockerungen

7 Tourismus Prioritäten für Grünen Pass

Auf Einladung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger haben am 29. März 13 EU-Tourismusländer bei einem Gipfel über die Prioritäten bei der Umsetzung des Grünen Passes beraten. Zwei Wochen später wurden nun sieben Prioritäten aus Sicht des Tourismus für den Grünen Pass erarbeitet und der EU-Kommission übermittelt:

1. Umsetzung des Digitalen Grünen Passes bis spätestens Juni 2021
Die Tourismusbranche braucht eine sichere Lösung, damit grenzübergreifendes Reisen in der kommenden Sommersaison möglich ist. Daher ist ein im Juni einsatzfähiger europäischer Digitaler Grüner Pass notwendig.

2. Eine erleichterte Reisefreiheit durch den Digitalen Grünen Pass noch während der anhaltenden Pandemie
Wer getestet, geimpft oder genesen ist und somit, gemäß wissenschaftlicher Erkenntnisse, kein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellt, soll mit dem Grünen Pass wieder erleichtert reisen können. Das ist ein guter Weg, um trotz Pandemie größtmögliche Mobilität bei größtmöglicher Sicherheit zu schaffen. Mit dem Grünen Pass soll dieser Nachweis benutzerfreundlich erfolgen können.

3. Sicherstellung von Gleichbehandlung und keine Diskriminierung unter den Zertifikaten
Der Digitale Grüne Pass wird zu keiner Impfpflicht durch die Hintertür führen. Er ist ein Angebot, unter größtmöglicher Sicherheit ein Maximum an Freiheit wiederzuerlangen.

4. Bereitstellung einer sicheren und nutzerfreundlichen technischen Lösung
Ziel des Digitalen Grünen Passes ist es, die 27 nationalen Systeme in der EU zu vereinheitlichen und die Lesbarkeit des aktuellen Status in allen EU Staaten sicherzustellen. Eine nutzerfreundliche digitale Lösung hilft sowohl den Reisenden als auch der Reise- und Tourismusbranche (z.B. Flughäfen, Gastronomie, Hotellerie) bei der Überprüfung der gültigen Zertifikate. Wesentlich dabei ist natürlich die höchsten Datenschutzanforderungen einzuhalten. Die EU stellt allen Mitgliedsstaaten ein „Gateway“ (z.B. einen QR oder Strichcode) zur Verfügung, durch welches die nationalen Zertifikate gelesen werden. Die Gesundheitsdaten der einzelnen Bürger werden jedoch nicht in einer zentralisierten Datenbank auf EU-Ebene gespeichert. Die Daten bleiben ausschließlich im Mitgliedsstaat und werden sonst nirgends gespeichert.

5. Nationale Entscheidungsfreiheit über zusätzliche Freiheiten durch den Grünen Pass
Der Grüne Pass soll auf EU Ebene die Reisefreiheit erleichtern. Auf nationaler Ebene kann er nicht nur das „Ticket zum Reisen“, sondern auch als „Eintrittskarte“ für einen Wirtshausbesuch, für ein Konzert oder eine Veranstaltung gelten. Es liegt aber in der Zuständigkeit jedes Staates zu entscheiden, welche Erleichterungen mit dem Grünen Pass einhergehen. Für eine bessere Planungssicherheit sollen die nationalen Erleichterungen auf einer gemeinsamen Plattform, wie z.B. Re-open EU ersichtlich sein.

6. Grenzübergreifende Lösung auch mit Drittstaaten erarbeiten
Mitgliedstaaten, Kommission und Europäisches Parlament arbeiten derzeit mit Hochdruck an der europäischen Umsetzung. Auch eine kompatible Nutzung mit Drittstaaten sollte mittelfristig erarbeitet werden. Dazu ist ein enger Austausch mit internationalen Organisationen wie z.B. der WHO und UNWTO (Welttourismusorganisation) wichtig, um rasch vorzugehen und auch Doppelgleisigkeiten zu vermeiden.

7. Enge Zusammenarbeit mit der Reise- und Tourismusbranche bei der Einführung des Grünen Passes
Um eine praxistaugliche Lösung zu gewehrleisten, ist von Anfang an eine enge Zusammenarbeit mit den Branchen wichtig. Vom Flughäfen über Gastronomie bis hin zur Hotellerie muss der gemeinsame „Gateway“ (z.B. einen QR oder Strichcode) lesbar sein. Dafür benötigen die Betriebe die notwendige Infrastruktur.

Auf geht’s – zum Comeback des heimischen Tourismus

Der heimische Tourismus hat unglaublich harte Monate hinter sich und enorme Herausforderungen vor sich. Derzeit werden Öffnungsschritten ab Mai erarbeitet. Darüber hinaus braucht die Branche aber mehr, um ein erfolgreiches Comeback zu schaffen, nämlich neue Ideen und maßgeschneiderte Lösungen für die Zukunft. Darum startet Tourismusministerin Elisabeth Köstinger den Prozess ‚Auf geht’s – zum Comeback des heimischen Tourismus‘, um Perspektiven aufzuzeigen, zu motivieren und Aufbruchsstimmung zu erzeugen.


Der Comebackprozess „Auf geht’s“ besteht aus 3 Schritten:

1. Virtuelle Kick-Off-Veranstaltung 

  • Gemeinsam mit WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Landeshauptmann Wilfried Haslauer als Vertreter der Bundesländer und internationalen Experten lädt Tourismusministerin Köstinger am 29. April ab 18.00 Uhr zu einer virtuellen Kick-Off-Veranstaltung ein.
  • Gemeinsam mit Praktikern aus Hotellerie, Gastronomie, Veranstaltungs- und Freizeitwirtschaft werden Ausgangslage, Herausforderungen wie auch Schwerpunkte diskutiert.
  • Unter folgendem Link können sich Interessierte zu dieser Online-Veranstaltung anmelden, der Teilnahmelink wird dann zugeschickt.

2. Gespräche mit Publikumsbeteiligung

  • In weiterer Folge werden vier Bereiche mit besonderem Handlungsbedarf diskutiert:
    • Touristischer Arbeitsmarkt: Mitarbeitermangel, Mitarbeiter aus anderen Branchen wieder zurückgewinnen, Lehrlinge und Nachwuchsförderung etc.

    • Finanzierung: Eigenkapital, Investitionen, Rückzahlung von Überbrückungskrediten oder Stundungen etc.

    • Gäste der Zukunft: Städtetourismus, Digitalisierung, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Woher kommen künftige Gäste und was erwarten sie sich?

    • Tourismus in den Regionen: Verknüpfung Landwirtschaft und Tourismus, „Tourismusgesinnung“ bei der Bevölkerung verbessern etc.

3. Ergebnis Präsentation - Comebackplan

  • Ziel dieses Beteiligungsprozesses ist ein gemeinsamer Comebackplan mit Schwerpunkten und Meilensteinen vom Sommer 2021 bis ins erste Quartal 2022.
  • Präsentation des Plans im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung Ende Juni.
Logo "Auf geht's"

Veranstalterschutzschirm wird verbessert

Die Veranstaltungsbranche gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um Anreiz und Sicherheit für die künftige Planung von Veranstaltungen zu geben, hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro gespannt. Seit Mitte Jänner 2021 können Anträge bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) gestellt werden. Die Bundesregierung hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der EU-Beihilfenrahmen angehoben wird. Das bedeutet auch für den Veranstalterschutzschirm höhere Förderungssummen pro Betrieb und eine längere Geltungsdauer.

  • Ursprünglich war dieser Schutzschirm auf 1 Mio. Euro pro Veranstalter begrenzt.
  • Eine erste Erhöhung auf 2 Mio. Euro pro Veranstalter wurde kürzlich umgesetzt und ist bereits beantragbar. Ein Umstieg von bestehenden Anträgen auf die höhere Fördersumme ist möglich.
  • In einem weiteren Schritt wird der Veranstalter-Schutzschirm II als Haftungsmodell mit einer maximalen Haftungsübernahme von 10 Mio. Euro pro Veranstalter ausgeweitet. Dafür wurde heute mit einem Initiativantrag im Parlament die gesetzliche Grundlage in die Wege geleitet.
  • Anträge bei der ÖHT für den Schutzschirm II mit der höheren Haftungssumme sind voraussichtlich ab dem Sommer möglich.
  • Der Beantragungszeitraum wird bis Dezember 2021 (bisher: Juni 2021) verlängert.
  • Bisher sind bei der ÖHT Ansuchen mit einem Zuschussvolumen von rund 110 Mio. Euro eingegangen. Das zeigt, dass dieses Instrument in Anspruch genommen wird
  • Spitzenreiter bei den im ÖHT-Kundenportal angelegten Förderungsansuchen sind kulturelle Veranstaltungen gefolgt von Kongressen, Sport- und Business-to-Consumer-Veranstaltung.

Information über den bestehenden Veranstalterschutzschirm I

  • Ziel: Ermöglichung der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerten, Großveranstaltungen, Bällen, Kongressen oder Sportveranstaltungen, trotz der COVID-19-Krise.
  • Art der Förderung: Zuschuss in Höhe von max. 90% für den finanziellen Nachteil, der aus einer COVID-19 bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung resultiert.
  • Die Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
  • Förderbare Kosten: nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette (z.B. Lieferanten, Technik, Catering, Künstler, Bar, Service, Florist, Veranstaltungsort, Rückabwicklungskosten, Werbekostenzuschüsse), sowie Personalkosten, die unmittelbar mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen.
  • Volumen und Abwicklung: Gesamtvolumen von 300 Mio. Euro. Abwicklung der Förderung erfolgt über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT).
  • Umfasst sind geplante Veranstaltungen bis Jahresende 2022.
  • Sollten Veranstaltungen im vorgegeben Rahmen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden können, wird der finanzielle Nachteil der vorab bei der ÖHT eingereichten und bewilligten Veranstaltungen ausgeglichen.

Beispiel: Wenn ein Konzert am 1.6.2021 auf Basis der Richtlinie geplant ist und dafür eine Förderung zugesagt wurde, es aber aufgrund einer corona-bedingten Verordnung nicht stattfinden kann, werden insbesondere nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter übernommen. Davon abzuziehen sind die trotz Absage erzielten Einnahmen. Der daraus resultierende finanzielle Nachteil wird zu 90% ersetzt.

Details zu den Öffnungsschritten im heimischen Tourismus ab 19. Mai 2021

Folgende Öffnungsschritte hat die Bundesregierung gemeinsam mit Experten, Landeshauptleuten und Sozialpartnern für Gastronomie, Hotellerie-, Veranstaltungs- und Freizeitwirtschaft vereinbart:

  1. Mit dem 19. Mai 2021 erfolgt die branchenübergreifende Öffnung unter Einhaltung klarer Regeln. Neben Gastronomie und Hotellerie dürfen auch Kunst-, Kultur-, Thermen-, Wellness- oder Vergnügungsangebote öffnen. Dafür hat sich Tourismusministerin Köstinger erfolgreich eingesetzt. Denn Tourismus-, Freizeit- und Veranstaltungsbranche hängen zusammen.

  2. Für die Bevölkerung gelten kontrollierte Selbsttests als Eintrittstest – etwa für einen Gastronomie-Besuch:
    • Selbsttest mit digitaler Lösung: 1 Tag
    • Antigentest: 2 Tage
    • PCR-Test: 3 Tage
    • Genesene Personen: bis 6 Monate nach der Krankheit
    • Geimpfte Personen: ab 22 Tage nach der Erstimpfung bis zu 1 Jahr
  3. Ab 19. Mai 2021 gelten neue Quarantänebestimmungen gemäß der ECDC-Karte für Risikogebiete:
    • Grün/Gelb/Orange: freie Einreise
    • Rot: keine Quarantäne, wenn die Personen getestet, geimpft oder genesen sind
    • Dunkelrot: Einreise nur für Getestete, Genesene oder Geimpfte und Quarantäne (Freitesten nach 5 Tagen)
    • Das bedeutet, dass die Einreise aus Ländern mit einer 14-Tage-Inzidenz von unter 500 (entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 250) die kein Virusmutationsgebiet sind, ohne Quarantäne möglich ist.
  4. Ab 1. Juli 2021 werden weitere Erleichterungen folgenEiner sicheren und guten Sommersaison steht dann nichts mehr im Wege.

Hier die konkreten Öffnungs-Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungs- und Freizeitbetriebe:

Für Gastronomiebetriebe gelten folgende Regeln:

  • Gäste müssen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Wie im Vorjahr schon in einigen Bundesländern, wird es eine bundesweite Registrierungspflicht für Gäste geben
  • Gastronomiebetriebe können Innen- und Außenbereiche öffnen
    • Im Innenbereich darf die Konsumation nur im Sitzen erfolgen
  • Maximal 4 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe sind zulässig – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte.
    • Im Außenbereich sind maximal 10 Erwachsene zulässig
  • Auf- und Sperrstunde ist vorerst auf 05.00 bzw. 22.00 Uhr festgelegt
  • Zwischen den Personen fremder Tische muss ein Mindestabstand von
    2 Metern eingehalten werden
  • Selbstbedienung sowie Buffets sind unter Berücksichtigung besonderer hygienischer Vorkehrungen zulässig
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste, ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Für Beherbergungsbetriebe gelten folgende Regeln: 

  • Gäste müssen bei der Anreise neben der üblichen Registrierung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Nach der Anreise wird der Gast während des Aufenthalts bei Inanspruchnahme von weiteren Dienstleistungen im Hotel jeden 2. Tag einen kontrollierten Selbsttest durchführen müssen.
  • 2 Meter Mindestabstand zwischen den Gästegruppen ist einzuhalten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste beim Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen (z.B. Lobby)
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie
  • Wellnessbetrieb analog zu Regelungen Wellness-Freizeiteinrichtungen
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Das Veranstaltungsangebot kann unter der Einhaltung folgender Kapazitätsgrenzen genützt werden:

  • Teilnehmer müssen vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar) – dies gilt auch für Kongresse
    • im Innenbereich: 1.500 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
    • im Außenbereich: 3.000 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze:
    • im Innenbereich: 50 Personen
    • im Außenbereich: 50 Personen
  • Fach- und Publikumsmessen:
  • Kapazitäts-Beschränkung 20m² pro Besucher
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • Verköstigung von Besuchern analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Gastronomie erlaubt
  • 2 Meter Mindestabstand für Gäste gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen (oder ein freier Sitzplatz zwischen Besuchergruppen)
  • Anzeigepflicht für Veranstaltungen von 11 bis 50 Personen
  • Bewilligungspflicht durch die Gesundheitsbehörde für Veranstaltungen ab 51 Personen

Für Freizeitbetriebe gelten folgende Regeln:

  • Besucher müssen beim Betreten von Innenbereichen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen– zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • 2 Meter Mindestabstand für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen – ausgenommen sind Kontaktsportarten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste – ausgenommen bei Sportausübung
  • Fahrgeschäfte (z.B. Karussell): ein leerer Sitzplatz für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen und keine Kundenregistrierung
  • In Innenräumen, bei Bädern und Thermen zusätzlich:
    • Kapazitäts-Beschränkung: 20m2 pro Besucher
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter
Alle Infos zum Comebackplan holen!

Grüner Pass in 3 Phasen

Seit 19.5. dürfen in Österreich Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitbetriebe sowie Kulturinstitutionen und Sportstätten wieder aufsperren. Der Nachweis darüber, ob man geimpft, getestet oder genesen ist, steht in engem Zusammenhang mit diesen Öffnungsschritten und ist Voraussetzung für den Zutritt in einen dieser Betriebe.  Der Grüne Pass wird als einfacher und anwendungsfreundlicher Zutritts-Nachweis dienen. Er bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten für die notwendigen Nachweise, sowohl in analoger, als auch in digitaler Form. Den Fahrplan für die Umsetzung haben Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger vorgestellt. 

Seit 10. Juni werden nun für getestete und genesene Personen automatisch QR-Codes erstellt und per eMail oder SMS zugeschickt. Dadurch wird für Betriebe und Mitarbeiter die Überprüfung gültiger Zertifikate noch einfacher: Die QR-Codes können unter www.qr.gv.at über die Handykamera überprüft werden.

Ab 18. Juni steht dann die geplante Green Check App zur Verfügung. Wenn ein QR Code gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist. Bisherige Zertifikate in Papierform ohne OR-Code oder auch ein gelber Impfpass werden weiterhin gültig sein.

In unseren laufend aktualisierten FAQ finden sich sich sämtliche für Betriebe wichtigen Informationen zu den drei Phasen der Umsetzung des Grünen Passes:

Deutschland lockert Einreise-bestimmungen

Unterstützung für Zimmervermieter

Um einen sicheren Öffnungsstart und eine erfolgreiche Sommersaison zu ermöglichen, wird die Teststrategie ausgebaut: Der Bund stellt kostenlose Selbsttests für Betriebe zur Verfügung. Die Verteilung erfolgt unterschiedlich über die Bundesländer.

Selbsttests für Betriebe

Selbsttests

Kostenlose Tests für Gäste

Seit 19. Mai geht es schrittweise wieder auf! Um einen sicheren Öffnungsstart und eine erfolgreiche Sommersaison zu ermöglichen, wird das Thema Sicherheit vor Corona-Ansteckungen entscheidend. Daher wird die Teststrategie ausgebaut, so können auch ausländische Gäste sich kostenlos in offiziellen Teststraßen testen lassen. Denn die vergangenen Monate haben bewiesen, dass intensives Testen eine bewährte Sicherheitsmaßnahme ist.

Beim Testangebot Sichere Gastfreundschaft, können sich Beschäftigte im Tourismus weiterhin ein Mal pro Woche testen lassen. Auch Gäste brauchen einen 3-G-Nachweis: 

  • Ab 19.5. ist für Gäste der Nachweis von Test, Impfung oder Genesung die Zutrittsvoraussetzung für ein Lokal, einen Freizeitbetrieb oder ein Hotel.
  • Gäste, die kurzfristig keinen Antigen-, oder PCR-Test, z.B. in Form eines Nachweises einer Teststraße oder Apotheke vorlegen können, dürfen für Zutritt zu einem Lokal einen Selbsttest im Betrieb machen.
  • Ein solcher hat unter Aufsicht eines Mitarbeiters zu erfolgen, wobei ein negatives Testergebnis anschließend zum Betreten ausschließlich des konkreten Betriebes berechtigt und insofern auch nur für die Dauer des Aufenthaltes im konkreten Betrieb gültig ist.
  • Diese Option soll aber die Ausnahme und nicht die Regel sein.
  • Eine etwaige Verpflichtung, derartige Selbsttests für Gäste anzubieten, besteht nicht!

Organisation und Abwicklung

  • Die Selbsttests werden kostenlos vom Bund zur Verfügung gestellt. Mehrere Tranchen Stück wurden bereits ausgeliefert.
  • Für die Verteilung sind die Bundesländer zuständig. Die Verteilung ist unterschiedlich und koordiniert das jeweilige Bundesland in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Wirtschaftskammer im Bundesland. Auch der Verteilungsschlüssel passiert dort, wo die konkrete Nachfrage besteht – in der Gemeinde, im Bezirk.

Eine erste Übersicht für weiterführende Informationen der jeweiligen Bundesländer sind hier zusammengefasst und werden laufend aktualisiert. 

Berechtigte Betriebe laut COVID-19-Öffnungsverordnung vom 10.5.2021

  • Gastgewerbe
  • gewerbliche Beherbergungsbetriebe
  • Privatzimmervermieter
  • nicht öffentliche Sportstätten
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • Kundenbereiche bei körpernahen Dienstleistungen Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • Krankenastalten und Kuranstalten und sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden
  • Zusammenkünfte
  • Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager
  • Zusammenkünfte im Spitzensport
  • Fach- und Publikumsmessen

Kontaktstellen für Wirtschaftsbetriebe

1. Wien

Alles Gurgelt

Mehr Infos und Bestellung finden Sie hier.


2. Niederösterreich

Die Ausgabe dieser Selbsttests erfolgt künftig über die 23 Bezirks- und Außenstellen der Wirtschaftskammer NÖ.

Diese Selbsttests (maximal 60 Stück pro Betriebsstandort) können Sie ab Montag, den 7. Juni für jeweils drei Kalenderwochen bei Ihrer Bezirks- oder Außenstelle der Wirtschaftskammer NÖ zu den bestehenden Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 7.30 bis 16.00 Uhr) abholen. Die Ausgabe erfolgt solange der Vorrat reicht.

Eine Übersicht der 23 WKNÖ-Bezirksstellen in Niederösterreich finden Sie unter:
wko.at/noe/bezirksstellen

Kontakt: 

Wirtschaftskammer Niederösterreich

Team Gesundheit

gesundheit@wknoe.at

T 02742-851-19819

3. Oberösterreich

In Oberösterreich gibt es 48 Abholstellen. Die Mitgliedsbetriebe wurden von den Bezirksstellen der WKO Oberösterreich über die Abwicklung informiert und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Eine Übersicht der Abholstellen finden Sie hier.

4. Steiermark

In der Steiermark gibt es 27 Abholstellen. Die Betriebe bekommen von der Wirtschaftskammer Steiermark individuell eine elektronische Verständigung, wo sie ihren Bedarf einmelden und die Selbsttests abholen können.

Nähere Infos erhalten Sie über die Wirtschaftskammer Steiermark.

Kontakt:

Wirtschaftskammer Steiermark

T 0316 601-0

5. Salzburg

Über die Bezirksstellen der Wirtschaftskammern werden die Tests nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt und an die Tourismusverbände in den jeweiligen Regionen geliefert. Die Betriebe können sich dort die Test-Kits während der jeweiligen Öffnungszeiten abholen. Dies gilt für alle Bezirke mit Ausnahme der Stadt Salzburg. In Orten ohne Tourismusverbände erfolgt die Verteilung über die Gemeinden/Tourismusvereine. Für die Unternehmen in der Stadt Salzburg wird in der Salzburg-Arena ein zentrales Depot eingerichtet. Die Unternehmen werden gebeten, sich von dort die Tests abzuholen (siehe beigefügten Plan): Die Öffnungszeiten in der Salzburg-Arena sind: Dienstag bis Freitag, 8.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände, Tourismusvereine oder Gemeinden bzw. für die Stadt Salzburg die Wirtschaftskammer Salzburg zur Verfügung.

Mehr Informationen finden Sie hier!

6. Kärnten

Ab 19.5.2021 können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den örtlich zuständigen Straßenmeistereien bzw. Straßenbauämtern abholen.

Aus logistischen Gründen ersuchen die Straßenmeistereien um eine Abholung gestaffelt nach Buchstaben: 09:00 Uhr – 12:00 Uhr (A – N) und 13:00 Uhr – 15:00 Uhr (O – Z):

Für Fragen steht Ihnen die Wirtschaftskammer Kärnten zur Verfügung und ausführlichere Informationen finden Sie hier!

Hier finden Sie die Standorte der Straßenmeistereien bzw. Straßenbauämtern.

Kontakt: 

Wolfgang Kuttnig, MAS 

Geschäftsführer Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Wirtschaftskammer Kärnten

T +43 5 90 904 600

wolfgang.kuttnig@wkk.or.at


7. Tirol

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den örtlich zuständigen Tourismusverbänden abholen.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände zur Verfügung.

8. Vorarlberg

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den Gemeinden abholen.

Mehr Infos bekommen Sie bei Ihrer Gemeinde.

9. Burgenland

Ab sofort können die Betriebe ihre Selbsttests bei den jeweiligen Regionalstellen der Wirtschaftskammer Burgenland zu den Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr und am Freitag von 8.00-12.00 Uhr abholen.

Ihre Fragen können Sie an folgende E-Mail-Adresse stellen: testung@wkbgld.at oder Sie kontaktieren direkt Ihre zuständige Regionalstelle der Wirtschaftskammer Burgenland.


Kontaktstellen – Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof:

Die Verteilung der Selbsttest für Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof Betriebe wird auch über die jeweiligen Länder organisiert. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten läuft das Prozedere genau so wie für gewerbliche Betriebe ab.

Lockerungsschritte seit 10. Juni und ab 1. Juli

Aufgrund des laufenden Impffortschritts und der sinkenden Neuinfektionen war es möglich, weitere Lockerungsschritte mit 10. Juni zu setzen. Die nächsten Erleichterungen hat die Bundesregierung ab 1. Juli angekündigt.

Seit 10. Juni 2021 kommt es zu Lockerungen in den folgenden Bereichen: Nicht angeführte Themenfelder, wie beispielsweise der 3-G-Nachweis oder auch die Kontaktdatenerhebung bleiben weiter bestehen. Details auf den jeweiligen Unterseiten.

  • Allgemein
    • Zusammenkünfte von Personen im Innenbereich auf max. 8 Personen (zzgl. minderjähriger Kinder) ausgeweitet
    • Zusammenkünfte von Personen im Außenbereich auf max. 16 Personen (zzgl. minderjähriger Kinder) ausgeweitet
    •  keine Masken-Pflicht im Außenbereich 

Gastronomie

  • Gäste müssen weiterhin ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen (3-G Regel) – zudem werden auch Selbsttests vor Ort weiterhin möglich sein
  • Im Innenbereich sind nun maximal 8 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe erlaubt – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte
  • Im Außenbereich sind nun maximal 16 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe erlaubt – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte
  • Sperrstunde wurde auf 24.00 Uhr erweitert
  • Mindestabstand zwischen Besuchergruppen (nicht zwischen den Tischen) wurde auf 1 Meter reduziert
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt (auch im Freien), wenn ein Impf- oder Genesungsnachweis oder ein negativer Testnachweis für die jeweils vorgesehene Gültigkeit (PCR-Test 72h, Antigentest 48h, kontrollierter Selbsttest 24h) erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht

Beherbergung

  • Gäste müssen weiterhin bei der Anreise ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen (3-G Regel) – zudem werden auch Tests vor Ort weiterhin möglich sein
  • Mindestabstand zwischen Gästegruppen wurde auf 1 Meter reduziert
  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie, wobei Angehörige einer Gästegruppe Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, gleichgestellt sind.
  • Wellnessbetrieb analog zu Regelungen der Wellness- und Freizeiteinrichtungen wobei auch hier Angehörige einer Gästegruppe gleichgestellt sind, wie Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben

Freizeitbetriebe

  • Sperrstunde wurde auf 24.00 Uhr erweitert
  • In geschlossenen Räumen müssen pro Kunde nur noch 10m² zur Verfügung gestellt werden – gilt auch für Wellnesseinrichtungen
  • Ausgenommen von der 10 m²-Regel sind Einrichtungen, bei denen in der Regel für die Dauer der Inanspruchnahme der Dienstleistung ein Platz eingenommen wird (Fahrgeschäfte)
  • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur noch ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn ein Impf- oder Genesungsnachweis oder wöchentlich ein negativer Testnachweis (Selbsttests vor Ort gelten nicht als Nachweis) erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht. (Beachte die Sonderbestimmung für Mitarbeiter im direkten Kundenkotakt in gastronomischen Einrichtungen des Beherbergungsbetriebes).
  •  Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie

Veranstaltungen

  • Teilnehmer müssen weiterhin vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen (3-G Regel)  zudem werden auch Selbsttests vor Ort möglich sein
  • Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar)
    • Innenbereich: 1.500 Personen (nun 75 Prozent Maximalauslastung des Veranstaltungsortes möglich)
    • Außenbereich: 3.000 Personen (nun 75 Prozent Maximalauslastung des Veranstaltungsortes möglich)
  • Private Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern sind weiterhin nicht als Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen zu verstehen
  • Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: 
    • Innenbereich: 50 Personen
    • Außenbereich: 50 Personen
  • Gelegenheitsmärkte können bereits ab Anfang Juni 2021 wieder stattfinden
  • Auch bei Veranstaltungen wird der Mindestabstand zwischen Besuchergruppen auf 1 Meter reduziert
  • FFP2-Masken-Pflicht nur mehr im Innenbereich bei Veranstaltungen
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn ein Impf- oder Genesungsnachweis oder wöchentlich ein negativer Testnachweis (Selbsttests vor Ort gelten nicht als Nachweis) erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht. (Beachte die Sonderbestimmung für Mitarbeiter im direkten Kundenkotakt in gastronomischen Einrichtungen des Beherbergungsbetriebes).
  • Verköstigung von Besuchern analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Konsumation von Speisen und Getränken in geschlossenen Räumen erlaubt.
  • Anzeigenpflicht ab 17 Teilnehmenden

Fach- und Publikumsmessen 

  • Messebesucher haben weiterhin ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorzuweisen (3-G Regel) – zudem werden auch Selbsttests vor Ort möglich sein
  • Kapazitätsbeschränkungen in geschlossenen Räumen wurde auf 10 m2 Besucherfläche pro Besucher reduziert

Sonderregelungen für Reisebusse und Proben

  • Wenn ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorgewiesen (3-G Regel) werden kann, gelten keine Kapazitätsobergrenzen bei Reisebussen oder Amateurproben (z.B. Musik, Chor)

Ab 1. Juli 2021 gelten nur noch folgende Regeln:

  • Wenn kein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorgewiesen (3-G Regel) werden kann, ist im Innenbereich der jeweiligen Betriebsstätten eine Maske zu tragen
  • Kein Mindestabstand und keine Kapazitätsbeschränkungen mehr
  • Keine Auf- oder Sperrstunden im Bereich der Gastronomie
    • Nachtgastronomie wird allerdings erst später im Laufe des Juli wieder möglich sein
  • Keine Obergrenzen bei Veranstaltungenweder im stehenden oder sitzenden Bereich
    • Anzeigepflicht: ab 100 Personen
    • Genehmigungspflicht: ab 500 Personen


In unserem regelmäßig aktualisierten „Leitfaden für einen sicheren Start in den Sommer“ sind sämtliche Regelungen – von der 3-G-Regel über die Einreisebestimmungen bis hin zu den Regelungen in den einzelnen Bereichen – übersichtlich zusammengefasst:

Grüner Pass: FAQ für Betriebe

Verlängerung Kurzarbeit und Einführung eines Übergangsmodells 

Die „Kurzarbeit“ hat sich als Krisenmaßnahme erfolgreich bewährt. Insgesamt konnten so 1,2 Millionen Arbeitsplätze gesichert werden, viele davon in Gastronomie und Tourismus. Seit 19. Mai sperrt Österreich wieder auf. Die Öffnungen laufen reibungslos an, viele Betriebe brauchen aber nach wie vor Unterstützung. Daher haben sich Bundesregierung und Sozialpartner auf die Verlängerung der Kurzarbeit geeinigt und darüber hinaus die Einführung eines Modells mit reduzierter Förderhöhe vereinbart. 

1. Verlängerung der Corona-Kurzarbeit

Obwohl im 3. und 4. Quartal mit einer weiteren Erholung des Arbeitsmarktes zu rechnen ist, kann noch nicht von einer uneingeschränkten Wirtschaftstätigkeit ausgegangen werden – das betrifft insbesondere die Stadthotellerie. Die Corona-Kurzarbeit wird deshalb in adaptierter Form ab Juli bis Ende 2021 entlang folgender Eckpunkte verlängert

  • Es gelten im Allgemeinen bisherigen Bestimmungen
  • NEU: Ein Unternehmen hat einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent vorzuweisen (3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019). Das dritte Quartal 2020 wird aufgrund der vergleichbaren Situation (weitgehende Öffnungen, aber Störungen im internationalen Reiseverkehr) herangezogen.
  • Die Sonderregelung ist bis Ende des Jahres befristet. 
                                                   

2. Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation hat die Bundesregierung ein Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe eingeführt. Das Modell steht voraussichtlich bis Mitte 2022 zur Verfügung, danach wird das Modell evaluiert:

  • Die Nettoersatzraten für die Arbeiternehmerin, den Arbeitnehmer bleiben gleich
  • 50% Mindestarbeitszeit (mit Ausnahmen im Einzelfall) 
  • Abschlag von 15% von der bisherigen Beihilfenhöhe
  • Verpflichtender Urlaubsverbrauch von einer Woche je (angefangenen) zwei Monaten Kurzarbeit
  • Der Personalabbau zwischen den Phasen der Kurzarbeit wird erleichtert
  • Dreiwöchige Beratungsphase durch AMS und Sozialpartner für neu eintretende Betriebe
  • Jeder Betrieb kann maximal 24 Monate (mit Ausnahmen im Einzelfall) Kurzarbeit beantragen
  • Verlängerungsantrag nach 6 Monaten notwendig

Weitere Informationen finden sich auf der Infoseite des Arbeitsministeriums.


Die Öffnungen laufen reibungslos an, viele Betriebe brauchen aber nach wie vor Unterstützung. Daher verlängert die Bundesregierung bewährte Wirtschaftshilfen:

  • Ausfallsbonus und Härtefallfonds bis September
  • Verlustersatz bis Jahresende 
  • Kurzarbeit, inklusive neues Modell mit reduzierter Förderhöhe

Wirtschafts-hilfen verlängert

Verlängerung Wirtschaftshilfen

Muster-Präventionskonzept für Betriebe

Gemäß dieser Öffnungs-Verordnung sind alle Betriebe dazu verpflichtet, ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Um die Betriebe dabei zu unterstützen, hat das Tourismusministerium ein Muster-Präventionskonzept erarbeitet.

Muster-Präventionskonzept downloadenLeitfaden für einen sicheren Start in den Sommer

Verlängerung der Wirtschaftshilfen

Die Öffnungen laufen gut an. Gastronomie, Hotellerie, Reisebranche, Veranstalter, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe brauchen aber weiterhin Unterstützung. Eine Verlängerung der bewährten Wirtschaftshilfen, abgestimmt auf die besonders betroffenen Branchen, ist einer der Eckpfeiler des von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger gestarteten Prozesses „Auf geht’s  zum Comeback des Österreichischen Tourismus“

1. Ausfallsbonus

  • Der Ausfallsbonus wurde für drei Monate (Juli – September) verlängert
  • Der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss Teil fällt weg
  • Der Ausfallsbonus besteht nunmehr ausschließlich aus einem Bonus als Ersatz für den Umsatzausfall
  • Eintrittskriterium: 50% Umsatzausfall (zuvor 40%)
  • Der Bonus basiert auf einer adaptierten Ersatzrate:
    • statt bisher 15% bzw. 30% nun Staffelung der Ersatzraten durch den branchenspezifischen Rohertrag (10%, 20%, 30% und 40%)
    • z.B.: Jene Betriebe die im November einen Umsatzersatz iHv 80% erhalten haben, erhalten nun eine Ersatzrate von 40%
  • Gedeckelt ist der Ausfallsbonus mit 80.000 Euro (statt bisher 30.000 Euro)
  • Hinzu kommt eine gemeinsame Deckelung mit der Kurzarbeit: Ausfallsbonus und Kurzarbeit dürfen max. den Umsatz des Vergleichszeitraums ergeben

2. Verlustersatz

  • Der Verlustersatz wurde um 6 Monate (Juli – Dezember) bis Jahresende verlängert
  • Eintrittskriterium: 50% Umsatzausfall (zuvor 30%)
  • Deckel: 10 Mio. Euro (beihilfenrechtlicher Rahmen)
  • Betriebe die zuvor einen Fixkostenzuschuss bezogen haben, können ab Juli zum Verlustersatz wechseln

3. Härtefallfonds

  • Der Härtefallfonds wurde für drei Monate (Juli – September) verlängert
  • Eintrittskriterium: 50% Umsatzeinbruch oder laufende Kosten können nicht gedeckt werden
  • Betrag: 600 Euro (statt bisher 1.100 Euro inkl. Comeback-Bonus und Zusatzbonus) –  max. 2000 Euro
  • Zeitraum: ab 1. Juli (für 15. Juni bis 30. Juni gibt es einen automatisierten Ersatz)
  • Beantragungszeitraum: bis Ende Oktober 2021


Verlängerung der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen und Stundungen bis Jahresende 

Zudem kommt es durch den lang angehaltenen Lockdown und die damit verbundenen Einnahmenausfälle bei Betrieben zu Schwierigkeiten bei der unmittelbaren Bedienung der besicherten Kredite. Daher wurden die gesetzliche Grundlage für die Verlängerung der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen beschlossen:

Durch die Verlängerung wird die Möglichkeit geschaffen, den Haftungsrahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern.

Gesetzliche Stundung: Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, wird für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert.

Bisher wurden mehr als 8.400 Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.