Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

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sicheren Umgang miteinander.

Bei Fragen oder Anregungen zu diesem 
Thema schreiben Sie bitte an:

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Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten

5 Alltagsempfehlungen, die uns auch weiterhin helfen können:

Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Nach Möglichkeit Abstand zu fremden Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Maske tragen.

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

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Städtegipfel

Antragsstart für 500 Euro Langzeit-Kurzarbeits-Bonus

Neue Stammsaisonier-Regelung schafft Planungssicherheit

Umfassende Lockerungen ab 16.4.

Insolvenzabsicherung für Kundengelder in der Reisebranche/Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen

  • Mit ihren mehr als 2.600 Betrieben haben die Reisebüros mit den Folgen der Corona-Krise besonders zu kämpfen. Dabei geht es in Österreich zu einem sehr großen Teil um kleine Betriebe mit maximal 9 Beschäftigten.
  • Rund 800 Reisebüros treten als Reiseveranstalter bzw. Vermittler von verbundenen Reiseleistungen auf und haben Kundengelder gemäß der Pauschalreiseverordnung für den Fall einer Insolvenz abzusichern.
  • Bis zum Jahr 2020 erfolgte die Abdeckung des Insolvenzrisikos für Kundengelder über Versicherungsanbieter und Bankgarantien.
  • Aufgrund des Rückzugs möglicher Absicherer vom Markt wurde für das Jahr 2021 ein Haftungspaket für die Branche geschnürt, um das Marktversagen mit einem vorübergehenden staatlichen Eingriff auszugleichen.
  • Zur Absicherung wurde ein eigens geschaffener Haftungsrahmen für die Branche von 300 Mio. Euro beschlossen.
  • Das pandemiebedingte Marktversagen ist leider noch immer nicht vorbei. Daher wird die Insolvenzabsicherung für Reisebüros und sonstige Pauschalreiseanbieter um ein Jahr verlängert.
  • Antragsentgegennahme ab 10.1.2022 über das Kundenportal der ÖHT möglich. Daher auch keine Konsequenzen betreffend die Reiseleistungsausübungsberechtigung nach der Gewerbeordnung.

Online Registrierung vor Einreise nach Österreich

Ab 15. Jänner müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen, verpflichtend online vorab registrieren (Pre-Travel-Clearance). Ausnahmen für die Registrierungspflicht gibt es aber für Transitreisende oder für Personen, die aus besonders berücksichtigungswürdigen, unaufschiebbaren Gründen im familiären Kreis einreisen.

Die elektronische Registrierung soll mithelfen, die Kontrolle der Quarantäne zu verbessern und das Contact Tracing zu erleichtern. Das Registrierungsformular wie auch Fragen und Antworten zum Pre-Travel-Clrearance-System stehen auf der Homepage des zuständigen Gesundheitsministeriums zur Verfügung.

  • Die Daten der Onlineregistrierung werden automatisch an die für den Aufenthaltsort in Österreich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde weitergeleitet.
  • Zum Ablauf: Einreisende füllen ein Onlineformular aus. Anhand der eingegebenen Daten informiert das System, welche Konsequenzen an die Einreise geknüpft sind – also ob sich die Person in Quarantäne begeben muss oder ungehindert einreisen darf.
  • Die einreisenden Personen erhalten anschließend ein PDF-Dokument mit einem QR-Code und den eingegebenen Daten per Download sowie an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieses Dokument ist entweder ausgedruckt oder digital (am Smartphone) mitzuführen.
  • Im Falle einer Kontrolle durch die Behörden ist dieses Dokument vorzuweisen.
  • In Ausnahmefällen, z.B. wenn jemand keine technische Möglichkeit hat, das Dokument online auszufüllen, kann das Formular auch in ausgedruckter Form ausgefüllt und verwendet werden.
  • Die Speicherung der Daten erfolgt für 28 Tage ab Datum der Einreise. Die Daten werden danach unwiderruflich gelöscht.
  • Bei der Registrierung sind anzugeben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Emailadresse, Wohn- oder Aufenthaltsadresse, Datum der Einreise, etwaiges Datum der Ausreise sowie die Länder des Aufenthalts der vergangenen 10 Tage. Sollte die Adresse der Quarantäne von der normalen Aufenthaltsadresse in Österreich abweichen, ist diese anzuführen.

Die grundlegenden Einreiseregelungen bzw. Beschränkungen bleiben weiterhin aufrecht.

Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus

Ausfallsbonus

Ziel ist, mit dem Ausfallsbonus den Unternehmen finanzielle Planbarkeit bis zum Ende der Pandemie geben zu können.

Der Ausfallsbonus III als Instrument zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten wird vor dem Hintergrund der aktuellen Lage bis Ende März 2022 wiedereingeführt

Höhe der Unterstützung und Fristen:

  • Der Betrachtungszeitraum für den Ausfallsbonus ist das jeweilige Kalendermonat. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent. In den Monaten November und Dezember 2021 berechtigt bereits ein Umsatzausfall von 30 Prozent zur Antragstellung.
  • Der maximale Gesamtrahmen beläuft sich auf 2,3 Mio. Euro (statt 1,8 Mio. Euro).
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtig.

Anspruchsberechtigte für den Ausfallsbonus III sind:

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
  • Gewerbliche touristische Vermieter von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz bzw. Betriebsstätte sowie die touristische Vermietungstätigkeit des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Sonstige in der touristischen Vermietung von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen tätige natürliche Personen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten.
  • Alle Unternehmen, die ihren Sitz oder Betriebsstätte in Österreich haben und aus ihrer operativen Tätigkeiten Einkünfte nach §§ 22 oder 23 EStG erzielen. Der Ausfallsbonus III ist mit EUR 80.000 pro Kalendermonat gedeckelt. Die Summe aus Ausfallsbonus III und die auf den Betrachtungszeitraum entfallenden Kurzarbeitsbeihilfen dürfen die Vergleichsumsätze nicht übersteigen.
  • Es ist eine Beantragung von Kalendermonaten im Zeitraum von November 2021 – März 2022 möglich. Beantragbar ab dem 10. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 9. des auf den Betrachtungszeitraum viertfolgenden Kalendermonats:November 2021: 10.12.2021 – 09.03.2022, Dezember 2021: 10.01.2022 – 09.04.2022, Jänner 2022: 10.02.2022 – 09.05.2022, Februar 2022: 10.03.2022 – 09.06.2022, März: 2022: 10.04.2022 – 09.07.2022
  • Voraussetzung: Umsatzausfälle im jeweiligen Betrachtungszeitraum von mindestens
    30 % im November und Dezember 2021, 40 % im Jänner, Februar und März 2022.

Antrag und Information:

  • Antrag und Abwicklung erfolgt über die Agrarmarkt Austria (AMA). Anträge können ab 17. Dezember 2021 über www.eama.at eingereicht werden. Der Antrag kann durch Unternehmer selbst, aber auch durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.
  • Anträge von Unternehmen, die ihre Einkünfte nach §§ 22 oder 23 EStG erzielen werden über die COFAG abgewickelt. Diese sind über finanzonline einzubringen. Mehr zum Ausfallsbonus III siehe hier

Fixkostenzuschuss 800.000

Seit 23. November 2020 bis spätestens 31. März 2022 kann der Antrag für den FKZ 800.000 eingebracht werden. Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die durch die Corona-Krise im Zeitraum zwischen 16. September 2020 und 30. Juni 2021 Umsatzausfälle von mindestens 30 % hatten unter der Voraussetzung, dass der Beihilfebetrag mindestens EUR 500 beträgt.

  • Fixkostenersatz ist für maximal zehn zeitlich zusammenhängende Betrachtungszeiträume bzw. zwei Blöcke von jeweils zeitlich zusammenhängenden Betrachtungszeiträumen möglich. Das prozentuelle Ausmaß des FKZ 800.000 richtet sich nach dem prozentualen Umsatzausfall (z.B. Umsatzausfall 50% ➔ FKZ 800.000 von 50% der Fixkosten).
  • Unzulässig sind Anträge für den Betrachtungszeitraum November 2020 oder Dezember 2020, wenn der Antragsteller für den gesamten Betrachtungszeitraum November 2020 oder Dezember 2020 durchgehend einen Lockdown-Umsatzersatz in Anspruch nimmt.
  • Unternehmen mit weniger als EUR 120.000 Umsatz im letztveranlagten Jahr haben die Option, die Fixkosten in pauschalierter Form zu ermitteln. In diesem Fall können 30% des Umsatzausfalls pauschal als Fixkosten geltend gemacht werden. Die Rückzahlung hat spätestens im Zuge der Auszahlung der zweiten Tranche des FKZ 800.000, vorrangig im Wege der Anrechnung, zu erfolgen.
  • Nimmt der Antragsteller den FKZ 800.000 in Anspruch, darf kein Verlustersatz gewährt werden (außer bereits erhaltene Zahlungen aus dem FKZ 800.000 werde zurückgezahlt oder auf einen etwaig zustehenden Verlustersatz angerechnet).

Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at

Härtefallfonds

I. Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmer

Ziel dieser Förderung ist, durch die Coronakrise entstandene Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmer, darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten, freie Dienstnehmer (wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer usw.) durch Zuschüsse rasch abzufedern. Mit dem Förder-Instrument erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenserhaltungskosten.

  • Der Härtefallfonds wird bis Ende März 2022 wiedereingeführt.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent.
  • Die Ersatzrate beträgt 80 bzw. 90 Prozent zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs, wobei der maximale Betrag bei 2.000 Euro liegt und eine Mindestauszahlung von 600 Euro vereinbart wurde.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt
Gegenstand der Förderung 
  • Es handelt sich um einen steuerfreien Zuschuss, der nicht der Einkommensteuer unterliegt und welcher als Comeback-Bonus bzw. der teilweise Ersatz von entgangenem Nettoeinkommen aus Einkünften aus selbständiger Arbeit bzw. Gewerbebetrieb gewährt wird.
Anspruchsberechtigte
  • Gewerbliche Unternehmer bzw. Ausübende verkammerter oder nicht verkammerter freier Berufe, die durch COVID-19 wirtschaftlich signifikant bedroht sind. 
  • Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Vorjahres.
  • Antragstellung soll ab 16. Dezember 2021 möglich sein.
Antrag und Information

Härtefall-Fonds | Phase 4 - Sicherheitsnetz für Unternehmer - WKO.at

II. Härtefallfonds für Land- und Forstwirte sowie Privatzimmervermieter

Auch für die Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen wurde die Verlängerung der Härtefallfonds-Förderung erwirkt. Die Abwicklung erfolgt auch weiterhin über die Agrarmarkt Austria. Der Härtefallfonds wird daher bis Ende März 2022 wiedereingeführt.

  • Antragsberechtigt sind Privatzimmervermieter ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent ab 16. Dezember 2021
  • Die Ersatzrate beträgt 80 Prozent zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs, wobei der maximale Betrag bei 2.000 Euro liegt und eine Mindestauszahlung von 600 Euro vereinbart wurde.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt.
Gegenstand der Förderung

Mit dem Förder-Instrument erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten.

Anspruchsberechtigte für die Auszahlungsphase 4 sind
  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen 
  • Landwirtschaftliche Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten (Urlaub am Bauernhof)
  • Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte direkt, an die Gastronomie, Schulen und die Gemeinschaftsverpflegung sowie gärtnerische Produkte direkt und an den Groß- und Einzelhandel vermarkten
  • Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten (z. B. Schule am Bauernhof, Seminarbäuerinnen)
  • Wein- und Mostbuschenschankbetriebe
Antrag und Information

 Härtefallfonds - COVID | AMA - AgrarMarkt Austria

Kurzarbeit - COVID-19-Kurzarbeit Phase 5

I. Corona-Kurzarbeit als Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe

  • Das Modell gilt vorläufig bis Juni 2022, danach wird das Modell evaluiert
  • 50 % Mindestarbeitszeit (mit Ausnahmen im Einzelfall)
  • Gilt für alle Betriebe

II. Unveränderte Corona-Kurzarbeit für besonders betroffene Branchen

  • Das Modell gilt vorläufig bis Ende Dezember 2021
  • 30 % Mindestarbeitszeit (mit Ausnahmen im Einzelfall)
  • Gilt für Betriebe, die im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % hatten (drittes Quartal 2020 wird aufgrund der vergleichbaren Situation herangezogen)

Für beide gilt:

  • Jeder Betrieb kann maximal 24 Monate (Ausnahmen im Einzelfall) Kurzarbeit beanspruchen, die neue individuelle Antragsphase beträgt 6 Monate
  • Die Nettoersatzraten für den Arbeitnehmer sind 90 % / 85 % / 80 %
  • Verpflichtender Urlaubsverbrauch von 1 Woche je angefangenen 2 Monaten Kurzarbeit
  • Für Betriebe, die schon in Phase 4 in Kurzarbeit waren, unveränderter Zugang; für neue Betriebe gilt ab Antragstellung eine Frist von 3 Wochen, in der sie von Sozialpartnern und AMS beraten werden.

Saisonstarthilfe

Förderbar sind alle Unternehmen, die vom Lockdown besonders betroffen und die Saisonbetriebe führen, in denen sie Dienstleistungen oder Waren gegen Entgelt erbringen bzw. verkaufen. Als Saisonbetrieb gilt ein Betrieb, der mehr als 3 Monate in Summe im Jahr geschlossen ist, oder dessen Beschäftigtenstand durch mindestens 3 Monate hindurch um ein Drittel höher oder niedriger als im Jahresdurchschnitt ist.

  • Förderbar sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die vom 3. November 2021 bis zum 17. Dezember 2021 bei einem Saisonbetrieb ein voll versicherungspflichtiges und legales Arbeitsverhältnis aufnehmen und kein Arbeitsverhältnis beim selben Arbeitgeber bestand, das nach dem 25. November 2021 gelöst wurde.
  • Nicht förderbar sind Personen, die dem geschäftsführenden Organ des Förderungswerbers angehören (EhepartnerInnen, LebensgefährtInnen, eingetragene PartnerInnen, Kinder, Eltern, Geschwister, Enkelkinder, Großeltern, Schwager/Schwägerinnen, Stiefkinder usw.)..
  • Förderbar sind voll versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisseunabhängig vom Beschäftigungsausmaß. Befristete Arbeitsverhältnisse sind nur förderbar, wenn die Befristung eine vollständige Entlohnungsperiode (ein Kalendermonat) umfasst.
  • Die Höhe der Förderung beträgt 65 % der Bemessungsgrundlage (laufendes monatliches Bruttoentgelt ohne Sonderzahlungen, Mehrarbeits- und Überstundenentgelt, Aufwandsersätze und erfolgsabhängige Entgeltbestandteile + 50% für Lohnnebenkosten).

Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen

  • Ziel war und ist eine schnelle und möglichst unbürokratische Unterstützung mit der liquiditätssichernden Hilfsmaßnahme der Überbrückungsfinanzierungen.
  • Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.
  • Verlängerung der Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierungen bis 30. Juni 2022.

Gesetzliche Stundung

Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, soll für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert werden.

Bisher wurden mehr als 8.400 Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.

Schutzschirm für Veranstaltungen I und II

  • Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf das künftige Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Einschränkungen, ist die Planung von Veranstaltungen derzeit mit einem erheblichen Risiko verbunden. Um die von der Coronakrise schwer betroffene Veranstaltungsbranche zu unterstützen, wurde der Schutzschirm für Veranstaltungen erneut verlängert.
  • Bisher wurden über 880 Fälle mit einem Zuschussvolumen von EUR 270 Mio. bewilligt.
  • Das Instrument des Schutzschirms dient der Abmilderung des finanziellen Nachteils im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung einer Veranstaltung. 
  • Anträge für den Schutzschirm können im nächsten Halbjahr 2022 für Veranstaltungen bis 30. Juni 2023 bei der ÖHT eingebracht werden.
  • Sowohl für den Schutzschirm I als auch Schutzschirm II fallen mit der Beantragung und Abwicklung keinerlei Gebühren und Provisionen an.

Bereits abgelaufene Beihilfen sind:

  • FKZ I
  • Ausfallsbonus I und II

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Ökosoziale Steuerreform: Entlastung für Betriebe

Neue Stammsaisonier-Regelung schafft Planungssicherheit für Tourismus

Die diesjährige Sommersaison ist insbesondere in den Ferienregionen sehr erfolgreich verlaufen. Gleichzeitig hatten die Betriebe verstärkt mit dem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen. Die Beschäftigung von Saisonarbeitskräften aus Drittstaaten ist ein notwendiges Instrument zum Ausgleich der saisonalen Schwankungen. Die Zahl der Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen ist jedoch beschränkt. Jetzt hat die Bundesregierung eine neue Stammsaisonier-Regelung auf den Weg gebracht, um Verbesserungen und Planungssicherheit zu ermöglichen. Die entsprechende Novelle des Ausländerbeschäftigungsgesetzes soll noch heuer im Nationalrat beschlossen werden und Anfang 2022 in Kraft treten.

Saisonarbeitskräfte können künftig Beschäftigungsbewilligungen außerhalb von Kontingenten und ohne Arbeitsmarktprüfung für diese Saison erhalten, wenn diese unter den folgenden Kriterien in Österreich beschäftigt waren:

  • in den vergangenen fünf Kalenderjahren (2017-2021);
  • in zumindest drei Kalenderjahren;
  • im selben Wirtschaftszweig Tourismus/Land-/Forstwirtschaft jeweils mindestens drei Monate;
  • im Rahmen von Kontingenten.
  • Stammsaisoniers müssen sich bis Ende Dezember 2022 registrieren und stehen anschließend jedes Jahr als Saisoniers in der Branche zur Verfügung.

Mit der neuen Regelung werden Betriebe mit guten Arbeitsbedingungen gefördert. Wer als Arbeitgeber attraktive Rahmenbedingungen bietet und dadurch Stammkräfte bindet, kann sich schließlich auf die Erteilung einer Beschäftigungsbewilligung für diese Personen verlassen.

EU-Kommission schlägt einheitliche Reise-Regelungen vor

Seit Ausbruch der COVID-Pandemie ist die Reisefreiheit stark eingeschränkt. Insbesondere im Zusammenhang mit Reisen gab und gibt es unterschiedliche Ansätze unter den EU-Mitgliedsstaaten. Ziel ist eine bessere Koordination und Vereinheitlichung von Maßnahmen. Grundsätzlich gilt, dass Personen, die einen gültigen Europäischen Grünen Pass (Impfzertifikat, Genesenenzertifikat, Testzertifikat) haben, erleichtert innerhalb der EU reisen können sollten. Diese dahinterliegenden Regelungen wurden nun aktualisiert und von der die EU-Kommission vorgelegt.

  • Für das Reisen innerhalb der EU soll es weiterhin keine COVID-Zertifikat-Verpflichtung für Reisende aus grünen Gebieten geben.
  • Einschränkungen für das Reisen innerhalb der EU soll es nur mehr für ungeimpfte/nicht-genesene Reisende aus dunkelroten Gebieten geben.

Für Kinder sollen folgende Regelungen gelten:

  • Für Kinder zwischen 12 und 18 Jahren sollen bei Reisen innerhalb der EU die selben Regelungen gelten wie für Erwachsene.
  • Kinder unter 12, die innerhalb der EU reisen, sollen kein COVID-Zertifikat fürs Reisen benötigen, solange sie nicht aus einem dunkelroten Gebiet einreisen.
  • Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die aus einem dunkelroten Gebiet einreisen sollten nach Vorlage eines gültigen COVID-Zertifikates (geimpft, genesen, getestet – PCR oder Antigen-Test) von einer Quarantäne befreit sein.
  • Kinder unter 6 Jahren sollten grundsätzlich kein COVID Zertifikat benötigen und auch von der Quarantänepflicht ausgenommen sein.
  • Kinder zwischen 6 und 18 Jahren, die aus Drittstaaten in die EU einreisen, sollen fortan mit einem gültigen PCR-Test (nicht älter als 72h), einreisen können. Mitgliedsstaaten können jedoch darüber hinaus auch für Kinder eine Quarantänepflicht festlegen.

Problemstellung: Die deutsche Reisewarnung für Österreich sieht vor, dass die Kinder (unter 12 Jahren) von deutschen Urlauberfamilien, in denen die Eltern geimpft sind, bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland, in Quarantäne müssen.

Beispiel: Familie Müller kommt mit 2 Kindern, 6 und 10 Jahre alt, zum Skiurlaub nach Österreich. Die Eltern sind geimpft, die beiden Kinder nicht, weil für Kinder in diesem Alter erst seit 25. November 2021 eine Zulassung des Corona-Impfstoffes des Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren besteht. Beide Kinder müssten nach der Rückreise von Österreich nach Deutschland zu Hause Quarantäne einhalten.

Die österreichische Regelung, und nun auch der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass für Kinder unter 12 Jahren KEIN Covid-Zertifikat notwendig ist, um reisen zu können. Bei Einreise aus einem dunkelrotem Gebiet, sind, laut Vorschlag der Kommission, Kinder zwischen 6 und 12 Jahren von der Quarantäne befreit, wenn sie einen gültigen grünen Pass vorlegen können. Dazu gehört auch ein gültiges Testergebnis. In Österreich können auch Gäste aus dem Ausland das kostenlose Testangebot nutzen.

Österreich fordert nun die deutsche Bundesregierung auf, diesen Vorschlag der EU-Kommission zu berücksichtigen, damit (nach Ende des Lockdowns in Österreich) keine Benachteiligung von Familien mit Kindern in diesem Alter mehr besteht.

Weitere Empfehlungen der EU-Kommission:

  • Ab März 2022 soll auch die Anhang I – Liste mit den „sicheren“ Drittstaaten wegfallen. Erwachsene sollen dann auch aus diesen Staaten nur noch geimpft und getestet einreisen dürfen. Bei Kindern zwischen 2 und 17 Jahren reicht ein Test aus.
  • Die Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten soll mit 9 Monaten, nach Abschluss des ersten Impfzyklus (Erhalt von zwei Dosen) definiert werden. Die Gültigkeit vom Impfzertifikaten nach Erhalt der Auffrischungsimpfung kann mangels wissenschaftlicher Erkenntnisse noch nicht definiert werden.
  • Die Gültigkeitsdauer von Testzertifikaten auf europäischer Ebene bleiben unverändert (PCR-Test 72h, Antigentest 48h). Österreich hat in diesem Bereich, aufgrund der pandemischen Situation, bereits jetzt strengere Regelungen.
  • Die ECDC-Ampel bleibt weiterhin als Informationsinstrument bestehen.

Leitfaden „Sicherer Wintertourismus in Österreich – Winterregeln“

Die Wintersaison spielt eine zentrale Rolle für den heimischen Tourismus – Österreich ist mit über 50 Prozent unbestrittener Marktführer bei Wintersporturlauben in Europa. Um Österreich als sicheres Urlaubsland zu positionieren und gleichzeitig bestmöglichen Schutz vor der Pandemie zu gewährleisten, ist eine einheitliche, strenge und umfassende Vorgehensweise notwendig.

Geimpfte und Genesene sollen in der Pandemiebekämpfung weitestgehend von Beschränkungen ausgenommen werden! Maßnahmen müssen in erster Linie zum Schutz von Ungeimpften gesetzt werden, um eine Überforderung der Spitalskapazitäten zu verhindern.

Strenge, einheitliche und planbare Regeln bieten hier bestmöglichen Schutz, um einen sicheren Winter zu ermöglichen. In einem übersichtlichen Leitfaden haben wir die branchenspezifischen Regelungen für Gastronomie, Beherbergung, Seilbahnen, Advent- und Weihnachtsmärkte übersichtlich zusammengefasst:

Leitfaden "Winterregeln" herunterladen

Einreisebestimmungen

Die fünfte Corona-Welle ist gerade auf dem Vormarsch in ganz Europa und viele Länder beschließen strengere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Um die globale Ausbreitung der Omikron Variante einzubremsen, wurden auch die Einreisebestimmungen nach Österreich verschärft. Mit der nunmehr geltenden 2-G-Plus-Regel für sämtliche Staaten wird das höchste Maß an Sicherheit für einen erholsamen Winterurlaub in Österreich gewährleistet.

  • Für die Einreise aus sämtlichen Staaten nach Österreich gilt für alle Personen ab dem 12. Lebensjahr die 2-G-Plus-Regel.
  • Damit ist neben einem 2-G-Nachweis zusätzlich ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) bei der Einreise nach Österreich notwendig.
  • Personen, die bereits eine Boosterimpfung erhalten haben, sind von der Vorlage eines zusätzlichen PCR-Tests ausgenommen.
  • Liegt bei der Einreise kein negatives PCR-Testergebnis vor, ist eine Registrierung zur Pre-Travel-Clearance vorzunehmen und unverzüglich eine Quarantäne anzutreten, welche ab Vorlage eines negativen PCR-Testnachweises als beendet gilt.
  • Die Einreise ohne Impf- oder Genesungsnachweis ist unter anderem für österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in einem EU-/EWR-Staat erlaubt. In diesem Fall ist eine Registrierung zur Pre-Travel-Clearance vorzunehmen und unverzüglich eine 10-tägige Quarantäne anzutreten, wobei ein Freitesten ab dem fünften Tag möglich ist.
  • Die Ausnahme für Pendler bleibt aufrecht, welche weiterhin mit einem
    3-G-Nachweis einreisen dürfen.
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind von der Nachweispflicht ausgenommen.
  • Für Jugendliche im schulpflichtigen Alter, die über keinen 2G-Nachweis verfügen, gilt der Holiday-Ninja-Pass ebenfalls für die Einreise nach Österreich und ist dem 2-G-Plus-Nachweis gleichgestellt.  Voraussetzung ist, dass die Testintervalle (mind. 2 PCR-Tests) nach der Einreise eingehalten werden.

Bis 23. Jänner 2022 gilt für die Einreise aus Virusvariantengebieten folgende Regelung:

  • Dänemark, Niederlande, Norwegen sowie das Vereinigte Königreich sind seit 25.12.2021 als Virusvariantengebiet eingestuft.
  • Die Einreise aus Virusvariantengebieten nach Österreich ist grundsätzlich verboten.
  • Ausgenommen sind jedoch "geboosterte" Personen, welche zusätzlich ein negatives PCR-Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden!) vorweisen. Diese Personen müssen die ansonsten 10-tägige Quarantäne nicht antreten.
  • Auch für die Einreise aus einem Virusvariantengebiet gelangt – bei Vorliegen der Voraussetzungen - der Holiday-Ninja-Pass zur Anwendung.

Ab 24. Jänner 2022 entfällt für alle Staaten die Einstufung als Virusvariantengebiete.

Ökosoziale Steuerreform entlastet Tourismus 

Der Nationalrat hat die Ökosoziale Steuerreform beschlossen. Das Gesamtvolumen der Entlastung liegt bis 2025 bei über 18 Mrd. Euro. Für die Tourismuswirtschaft enthält die Reform mehrere wichtige Elemente, die ein gemeinsames Ziel haben: Die Entlastung unserer Betriebe, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich!

  • Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 23%: Derzeit beträgt sie 25% vom steuerpflichtigen Einkommen. Beginnend mit 2023 wird die Körperschaftssteuer um 2% gesenkt – d.h. jeweils 1% im Jahr 2023 und 2024.
  • Als weitere Entlastungsmaßnahme für Betriebe wurde der Grundfreibetrag beim Gewinnfreibetrag von derzeit 13 auf 15% angehoben. Damit werden insbesondere jene Unternehmen, die krisenbedingt Verluste erlitten haben, durch eigenkapitalstärkende Maßnahmen im Ausmaß von 50 Mio. Euro pro Jahr unterstützt.
  • Angelehnt an der Investitionsprämie wird ein Investitionsfreibetrag mit Ökologisierungskomponenten in Höhe von bis zu 350 Mio. Euro geschaffen. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag wird von derzeit 13 auf 15% erhöht. Davon profitiert besonders die investitionsintensive Tourismusbranche.
  • Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie die Gastronomie, Reise- und Veranstalterbranche haben oft viele kleinere Anschaffungen zu verzeichnen. Diese Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Anlagegutes, das nicht mehr als 800 Euro kostet, kann derzeit sofort unter dem Titel „geringwertiges Wirtschaftsgut“ als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Mit der ökosozialen Steuerreform wurde die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 800 Euro auf 1000 Euro erhöht. Die Erhöhung der Grenze geringwertiger Wirtschaftsgüter führt ab dem Jahr 2023 – neben einer administrativen Entlastung – zu einer jährlichen Liquiditätssteigerung von bis zu 150 Mio. Euro.
  • Analog zur bereits bestehenden steuerbegünstigten Mitarbeiterkapitalbeteiligung wurde ein steuerlicher Freibetrag für Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Erfolg des Unternehmens beschlossen. Unternehmen können ihre Mitarbeiter künftig mit bis zu 3.000 Euro steuerfrei am wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs beteiligen. Eine Beteiligung am Erfolg des Unternehmens stellt für beschäftigte Mitarbeiter einen wichtigen Motivationsfaktor dar und bewirkt eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen – dies ist gerade für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit massiven Mitarbeitermangel von Vorteil. Die Einführung des Freibetrages für Mitarbeitergewinnbeteiligungen im Jahr 2022 führt zu einer Entlastung von bis zu 125 Mio. Euro pro Jahr.
  • Zweite und dritte Tarifstufe der Lohn- und Einkommensteuer werden gesenkt. Mit 1. Juli 2022 soll zuerst die zweite Tarifstufe von 35 auf 30%, gesenkt werden. Die Senkung der zweiten Tarifstufe führt zu einer Entlastung von bis zu 2,15 Mrd. Euro pro Jahr. Die Senkung der dritten Tarifstufe (von 42 auf 40%) ab 1. Juli 2023 führt zu einer zusätzlichen Entlastung von bis zu 600 Mio. Euro pro Jahr. In den Jahren 2022 und 2023 erfolgt die Umsetzung dieser Tarifsenkung durch einen Mischsteuersatz.
  • Weiters wird der Familienbonus von 1.500 auf 2.000 Euro pro Kind und Jahr sowie der Kindermehrbetrag von 250 auf 450 Euro pro Kind und Jahr ab 1. Juli 2022 erhöht.
  • Mit der Reform wird auch für mehr Gerechtigkeit im Zuge einer fairen Besteuerung von Vermittlungsplattformen gesorgt, indem intensiv an einer internationalen Einigung (globale Steuerreform) gearbeitet wird.

Hier finden Sie einen Überblick über alle Maßnahmen, die der Tourismuswirtschaft helfen sollen, ihre Liquidität zu sichern. Für alle verlängerten Wirtschaftshilfen gilt

Unternehmen müssen sich an die COVID-Bestimmungen bei Betretungsverboten und Einlasskontrollen halten und Förderung abwickelnde Stelle zu informieren, wenn Strafen im aufgrund einer im Betrachtungszeitraum begangenen Verwaltungsübertretung gemäß § 8 Abs. 3 COVID-19-MG oder aufgrund von mehrfachen (mindestens zwei), im Betrachtungszeitraum durch die Unterlassung von Einlasskontrollen begangenen Verwaltungsübertretungen gemäß § 8 Abs. 4 COVID-19-MG rechtskräftig verhängt wurden. In diesem Fall ist die für den Betrachtungszeitraum gewährte Beihilfe zurückzuzahlen.

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Verlustersatz

Verlustersatz I

  • Die Antragsfrist für den Verlustersatz wurde bis 31. März 2022 verlängert.
  • Umsatzausfälle von mindestens 30 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen dem 16. September 2020 und längstens bis zum 30. Juni 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu zehn Betrachtungszeiträumedie zeitlich zusammenhängen. (Ausgenommen ist allenfalls eine Lücke im Nov/Dez durch Beantragung eines Lockdown-Umsatzersatzes)
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 10 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.

Verlustersatz II

  • Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten wurde um sechs Monate unter leichter Anpassung der Anspruchskriterien verlängert.
  • Anträge können spätestens bis 30. Juni 2022 eingebracht werden.
  • Voraussetzung sind Umsatzausfälle von mindestens 50 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen 1. Juli 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sein.
  • Für bis zu sechs Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen.
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 12 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.

Verlustersatz III

  • Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten wurde um weitere drei Monate unter leichter Anpassung der Anspruchskriterien verlängert.
  • Anträge können ab 10. Februar 2022 und bis spätestens 30. September 2022 eingebracht werden.
  • Voraussetzung sind Umsatzausfälle von mindestens 40 Prozent.
  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen 1. Jänner und 31. März 2022 entstanden sein.
  • Für bis zu drei Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen.
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Der Verlustersatz ist pro Unternehmen mit höchstens EUR 12 Millionen begrenzt.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.
  • Die Richtlinie zum Verlustersatz finden Sie hier

Antrag und Information:

Antragsstart für den Langzeit-Kurzarbeits-Bonus

Der Arbeitskräftemangel im Tourismus war bereits vor der Corona-Krise eine große Herausforderung für die Tourismusbranche. Diese Situation hat sich während der Corona-Pandemie verschärft. Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie, haben die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Gastronomie, Veranstalter- und Reisebranche nach wie vor mit Herausforderungen zu kämpfen. Aufgrund von Lockdowns und Reisebeschränkungen haben vor allem Beschäftige in diesen Branchen die Kurzarbeit in Anspruch genommen. Mehr als 176.000 Personen konnten allein im Tourismus und der Gastronomie dadurch in Beschäftigung gehalten werden. Um die besonders betroffene Branche weiterhin zu unterstützen, hat die Bundesregierung den Langzeit-Kurzarbeits-Bonus geschaffen, der ab 12. April 2022 beantragt werden kann. 

Eckpunkte zum Langzeit-Kurzarbeits-Bonus

  • Der Langzeit-Kurzarbeits-Bonus ist eine Unterstützung für Personen, die während der Corona-Pandemie für einen langen Zeitraum in Kurzarbeit waren und von hohen Einkommensverlusten betroffen waren.
  • Davon betroffen sind insbesondere Beschäftigte der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Gastronomie, Veranstalter- und Reisebranche.
  • Es handelt sich um einen einmaligen Zuschuss von 500 Euro zur Abdeckung des Sonderbedarfs durch die Corona-Pandemie.
  • Beschäftigte, die sich von 1. März 2020 bis 30. November 2021 für mindestens 10 Monate und im Dezember 2021 in Kurzarbeit befanden, können den Langzeit-Kurzarbeits-Bonus in Anspruch nehmen.
  • Es sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anspruchsberechtigt, welche die allgemeinen Voraussetzungen erfüllen und deren sozialversicherungsrechtliche Beitragsgrundlage im Dezember 2021 höchstens 2.775 Euro betrug.

Informationen zur Antragstellung

  • Die Beantragung, Bewilligung und Auszahlung erfolgt über die Buchhaltungsagentur des Bundes.
  • Die elektronische Antragstellung ist ab dem 12. April 2022 möglich. Dafür ist eine Handy-Signatur, ID Austria oder Bürgerkarte erforderlich.
  • Der Langzeit-Kurzarbeits-Bonus kann bis längstens 31. Dezember 2022 beantragt werden.
  • Es handelt sich um eine personenbezogene Beihilfe. Das heißt, die Beantragung muss persönlich durch die Dienstnehmerin oder den Dienstnehmer erfolgen und nicht über den Betrieb.
  • Es ist keine stellvertretende Antragstellung möglich.
  • Für Unterstützung bei der Antragstellung und weitere Auskünfte wurde eine Callcenter-Hotline von eingerichtet: +43 1 71123 884468

Alle weiteren Informationen zum Langzeit-Kurzarbeits-Bonus sind unter www.bma.gv.at abrufbar.


Umfassende Lockerungen der Corona-Maßnahmen ab 16.4.2022

Mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen und aufgrund der Stagnation der Belegungen der Krankenbetten ist eine Entspannung der pandemischen Situation zu beobachten. Somit kommen mit Ostern für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Gastronomie, Veranstalter- und Reisebranche weitreichende Lockerungen. Ab 16. April 2022 ändern sich folgende allgemeine Corona-Maßnahmen:

  • FFP2-Masken-Pflicht nur mehr in höchst vulnerablen Bereichen (z. B. Krankenhaus), in öffentlichen Verkehrsmitteln samt Haltestellen und in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (z. B. Apotheken und im Lebensmitteleinzelhandel).
    • Somit gilt keine generelle FFP2-Masken-Pflicht in Innenräumen, sondern nur noch eine Empfehlung zum Tragen einer FFP2-Maske.
    • Auch bei der Benützung von Reisebussen und Ausflugsschiffen sowie Seil- und Zahnradbahnen besteht – anders als bei den Massenbeförderungsmitteln – keine FFP2-Masken-Pflicht.
  • Die 3G-Regel als Zugangsbeschränkung in der Nachtgastronomie, Stehgastronomie und Barbetrieb wird aufgehoben. Somit gilt in der gesamten Tourismus- und Freizeitwirtschaft keine 3G-Regel, weder für Gäste noch für Mitarbeiter/innen.
  • Die Gültigkeitsdauer der Drittimpfung wird auf 365 Tage erhöht (d. h. von neun auf zwölf Monate).
  • Verpflichtung zur Bestellung eines COVID-19-Beauftragten sowie Ausarbeitung und Umsetzung eines COVID-19-Präventionskonzeptes gilt nur mehr bei Zusammenkünften von mehr als 500 Personen (statt 50 Personen).
  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit können in begründeten Fällen zur Verhinderung der Weiterverbreitung von COVID-19 strengere Regelungen für Mitarbeiter/innen vorgesehen werden.
  • Neben den bundesweiten Rahmenbedingungen können die Bundesländer wie schon bisher strengere Regeln erlassen. Eine Übersicht finden Sie hier.
  • Die Maßnahmen werden vorerst bis 8. Juli 2022 gelten.

Die 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung, die mit 16. April in Kraft tritt, steht hier zur Verfügung:

2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung

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Städtegipfel: Städtetourismus gemeinsam auf die Überholspur bringen

Während die Ferienregionen in der Sommer- und Wintersaison teilweise sehr gute Buchungen verzeichneten, leidet der heimische Städtetourismus nach wie vor unter Umsatzeinbußen. Deshalb haben auf Einladung des Bundesministeriums Expertinnen und Experten aus der Branche, Interessenvertretungen und Tourismusdirektorinnen und Direktoren aus ganz Österreich über mögliche Lösungsansätze zur Stärkung des Städtetourismus beraten.

Ansätze zur Unterstützung des Österreichischen Städtetourismus

  • BMLRT, ÖW und die Tourismusbranche werden in den kommenden Wochen gemeinsam konkrete Maßnahmen für den Städtetourismus erarbeiten. Die Inputs des Städtegipfels dienen dabei als Basis.
  • Aktivitäten der ÖW
    • Städtekampagne unter dem Kampagnendach #realAustria in Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Slowakei, Ungarn Rumänien, Polen und Großbritannien. In die Produktion ingetriert ist das Schloss Schönbrunn, Mozarts Geburtshaus, Ars Electronica Center Linz, der Grazer Uhrturm und viele weitere Partner.
    • Neue Convention-Strategie auf 8 Säulen mit der Zielsetzung, den Sektor zu stabilisieren und Geschäftsmodelle anzupassen.
    • 30% des Gesamtbudgets für Kommunikationsmaßnahmen im Bereich Städte und Convention.
    • Darüber hinaus wird die heimische Kunst und Kultur 2022 ein starker internationaler Kommunikationsschwerpunkt sein.
    • Entwicklung einer Städte-Strategie, die kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen enthält.


Erhöhtes ÖW Budget

  • Um die ÖW bei diesen Kommunikationsmaßnahmen zu unterstützen, hat das BMLRT erstmals seit 20 Jahren das ÖW-Budget angehoben. Die Mitgliedsbeiträge des BMLRTs belaufen sich auf 28 Mio. Euro im Jahr 2022 und 30 Mio. Euro im Jahr 2023.
  • Zusätzlich wurde ein weiteres Sonderbudget für die ÖW in der Höhe von 15 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Ein Teil davon fließt auch in den Städtetourismus und Convention-Bereich.


Touristischer Arbeitsmarkt

  • Arbeitsminister Kocher arbeitet an Reform mit Fokus Arbeitslosenversicherung.
  • NEU: Blaue Karte (Ausweis für Vertriebene) bereits umgesetzt, um unkomplizierten Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
  • Einmalige Bonuszahlung für Langzeit-Kurzarbeitende von 500 Euro ist seit 12. April bei der Buchhaltungsagentur des Bundes 2022 beantragbar.


Veranstalter-Schutzschirm

  • Veranstalterschutzschirm I und II stellt Planungssicherheit für Veranstaltungen bis 30. Juni 2023 dar.
  • Bislang rund 1.200 Fälle rund 345 Mio. Euro Zuschuss, vorrangig für kulturelle Veranstaltungen.
  • Schutzschirm I ist noch bis Anfang Juni 2022 und Schutzschirm II noch bis Ende April 2022 beantragbar.


Österreichische Tourismustage

  • Eigenes Städte-Panel und Convention-Fokus bei den Österreichischen Tourismustagen von 16. bis 19. Mai 2022 im ACV

Neue Regelungen zur Rot-Weiß-Rot-Karte: Verbesserungen für Tourismus

Die Arbeitsmarktsituation ist eine der größten Herausforderungen der Tourismusbranche. Da die Tourismusbranche in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, wurden auch schon vor der Corona-Pandemie im Tourismus zahlreiche Fachkräfte gesucht. Daher sind qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten für den touristischen Arbeitsmarkt von enormer Bedeutung. Mit den neuen Regelungen zur Rot-Weiß-Rot-Karte wirkt die Bundesregierung dem vorherrschenden Fachkräftemangel entgegen – insbesondere der Tourismus wird davon profitieren!

Durch Änderungen im Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) und Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) wird der Zugang zum Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus Drittstaaten erleichtert sowie das Zulassungsverfahren durch Digitalisierung vereinfacht und beschleunigt. Vor allem durch eine Ausweitung der Stammsaisonierregelung und die Möglichkeit, diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Stammmitarbeiter weiter zu halten, können viele Betriebe langjährige Arbeitskräfte weiterhin beschäftigen. Auch die Umstellung des Punktesystems für Fachkräfte in Mangelberufen wird zukünftig eine Entlastung für den Arbeitsmarkt mit sich bringen. Mit der Reform der Rot-Weiß-Rot – Karte sollen qualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte rascher und einfacher Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt bekommen und entsprechend entlohnt werden.

 

Neue Regelungen der Rot-Weiß-Rot – Karte im Überblick

  • Stammsaisonierregelung
    • Die seit 1. Januar 2022 geltende Stammsaisonierregelung wird in ein flexibleres und dauerhaftes System übergeführt.
    • Saisonarbeitskräfte, die in den vorangegangenen fünf Kalenderjahren in zumindest drei Kalenderjahren im selben Wirtschaftszweig jeweils mindestens drei Monate im Rahmen von Kontingenten befristet beschäftigt waren und sich bei den regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice registrieren lassen, können unabhängig von Kontingenten Beschäftigungsbewilligungen erhalten.


  • Stammmitarbeiterregelung für langjährige Saisoniers
    • Künftig sollen jene Saisonarbeitskräfte, die bereits seit mehreren Jahren Saisonarbeit in einem Betrieb geleistet haben, ungeachtet ihres Alters und ihrer Qualifikation eine Rot-Weiß-Rot – Karte für eine Beschäftigung bei ihrem bisherigen Arbeitgeber erhalten.
    • Als Stammmitarbeiter gelten Saisonarbeitskräfte, die über zwei Kalenderjahre als registrierte Stammsaisoniers mindestens sieben Monate pro Kalenderjahr im selben Wirtschaftszwei beschäftigt waren.
    • Um als Stammmitarbeiter aufgenommen werden zu können, braucht es außerdem ausreichende Deutschkenntnisse (A2) sowie einen unbefristeten Arbeitsvertrag.


  • Fachkräfte in Mangelberufen
    • Für Fachkräfte in Mangelberufen werden für den Nachweis einer Berufsausbildung im Mangelberuf nun einheitlich 30 Punkte vergeben.
    • Die Punktevergabe erfolgt unabhängig davon, ob für den beantragten Beruf eine Lehrausbildung, der Abschluss einer berufsbildenden Schule oder ein Studium erforderlich ist.
    • Um das Kriterium der ausbildungsadäquaten Berufserfahrung besser berücksichtigen zu können, soll künftig die Vergabe von Punkten pro Halbjahr und nicht wie bisher pro Jahr erfolgen. Somit können zwei Punkte pro Jahr Berufserfahrung erreicht werden, wobei die Berufserfahrung in Österreich noch höher bewertet wird.


  • Sonstige Schlüsselkräfte
    • Die Gehaltsuntergrenze für Schlüsselkräfte über 30 Jahre wurde gesenkt und liegt nun bei allen Altersgruppen bei derzeit 2.835 Euro, das sind 50 % der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage.
    • Die Berufserfahrung wird auch bei einer anderen Ausbildung angerechnet.
    • Gleiche Punkteanzahl für Englisch- und Deutschkenntnisse, wenn die Unternehmenssprache Englisch ist.
    • Die Punktevergabe für den Nachweis der Berufserfahrung erfolgt zukünftig pro Halbjahr statt pro Jahr.


  • Servicestelle für Rot-Weiß-Rot – Karte
    • Erstmals wird eine Servicestelle für die RWR-Karte eingeführt. Die Austrian Business Agency (ABA) – Unit „Work in Austria“ soll künftig als Plattform für die Beratung und Hilfestellung bei der Zulassung von Fach- und Schlüsselkräften im Rahmen des Rot-Weiß-Rot – Karten Verfahrens fungieren und dabei auch das Recht auf Akteneinsicht erhalten.
    • Dadurch erhalten Antragsteller im Zuge des Antragstellungsverfahrens Unterstützung und Information.

COVID-19-Einreisebestimmungen

  • Seit 16. Mai 2022 ist die Einreise nach Österreich ohne 3G-Nachweis und somit völlig uneingeschränkt möglich. 
  • Nur bei der Einreise aus Virusvariantengebieten (aktuell sind keine Länder als solche eingestuft) ist weiterhin ein 3G-Nachweis vorzuweisen, eine Registrierung vorzunehmen und eine 10-tägige Quarantäne anzutreten (Freitesten ab Tag 5).
  • Als 3G-Nachweis gilt:
    • Zweitimpfung (270 Tage gültig; bei Personen bis 18 Jahren 365 Tage gültig),
    • Erstimpfung ab 21 Tagen mit 1-Dosis-Impfstoff (270 Tage gültig; bei Personen bis 18 Jahren 365 Tage gültig),
    • „Boosterimpfung“ (zeitlich unbegrenzt gültig),
    • Impfung nach Genesung (270 Tage gültig)
    • Genesungsnachweis oder Absonderungsbescheid (180 Tage gültig)
    • Testnachweis: PCR-Test (72 Stunden gültig), nicht zur Eigenanwendung bestimmter Antigen-Test (24 Stunden gültig)
  • Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr bleiben von der 3G-Nachweispflicht ausgenommen.
  • Diese Einreiseregelungen gelten vorerst bis 30. September 2022.

Die Einreiseverordnung steht hier zur Verfügung:

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