Österreich ist
berühmt für seine
Gast
freundschaft!

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Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Laufend aktuelle Infos zum heimischen Tourismus und Tipps für eine nachhaltige Lebensweise bekommst du von uns zugeschickt!

Gastronomie

Leitlinien für Gastronomiebetriebe


Wir erklären, was Betriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Beherbergung

Freizeit

Beherbergung
Gastronomie
Freizeit

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

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Bei Fragen oder Anregungen zu diesem 
Thema schreiben Sie bitte an:

*Pflichtfeld

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten

5 Regeln, die wir alle immer beachten sollten:

Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-
Schutz empfohlen bei Menschenansammlungen. 

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

Die Regierung setzt laufend zielgerichtete Maßnahmen, um einerseits Sicherheit in der anhaltenden Pandemie zu geben und anderseits Betriebe in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen:

  • Unterstützungsmaßnahmen: Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomie und Beherbergung auf 5%, Verluste mit Gewinnen vom Vorjahr gegenrechenbar, Fixkostenzuschuss verlängert, Staat springt bei Kreditraten ein, Wirtshauspaket und ein Neustartbonus für bisher arbeitslos gemeldete Personen.
  • Für die Gastronomie, die Beherbergung und den Freizeitbereich wurden Verhaltensleitlinien für Betriebe und Gäste erarbeitet. Diese stehen inklusive häufig gestellter Fragen kompakt auf unserer Seite zu Verfügung.
  • Das Gesundheitsministerium hat die Grundzüge einer künftigen "Corona-Ampel" vorgestellt. Sie soll das Corona-Gefährdungsrisiko in den Regionen auf einen Blick erkennbar machen.
  • Die aktuelle COVID-19-Maßnahmenverordnung des Gesundheitsministeriums zu geltenden Regelungen steht hier zur Verfügung.
  • Laufende Adaptierung und Aktualisierung der Einreisebestimmungen entsprechend den Infektionszahlen.

Verhaltensempfehlungen für Gäste

Wir fassen zusammen, worauf Gäste bei einem Lokal- oder Restaurantbesuch achten sollten.

Österreich gehört zu den ersten Ländern, die das Gesellschaftsleben und die Wirtschaft nach den Corona-Schutzwochen wieder hochfahren können.

Gastronomie, Beherbergung und Freizeitangebote sind dabei, wieder durchzustarten. Um die heimischen Tourismusbetriebe bestmöglich zu unterstützen, und Gästen wie auch Mitarbeitern die höchste Sicherheit zu ermöglichen, setzt die Regierung laufend zielgerichtete Maßnahmen um:

Mund-Nasenschutz bestellen

Sie benötigen Mund-Nasen-Schutz-Masken für Ihr Unternehmen? Die Wirtschaftskammer bietet in der aktuellen Ausnahmesituation so lange der Vorrat reicht hochqualitative MNS-Masken zum Selbstkostenpreis (inklusive Versand) unter wko.at/schutzmasken an.

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Kurzarbeit und Neustartbonus für Tourismus- und Gastronomiebetriebe

Die Bundesregierung setzt alle Hebel in Bewegung, um die Tourismusbranche bestmöglich beim Wiederhochfahren zu unterstützen. Ein zentrales Ziel ist, so rasch wie möglich so viele Menschen wie möglich wieder in Beschäftigung zu bringen.

Zusätzlich zum Wirtepaket hat die Bundesregierung nun den Neustartbonus für bisher arbeitslos gemeldete Personen beschlossen:

  • Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, wird das Gehalt vom AMS auf rund 80 Prozent des bisherigen Gehalts aufgestockt.

  • Für Betriebe ist es mit diesem Instrument leichter, entweder ihr Stammpersonal wieder aufzunehmen oder ganz neue Kräfte zu finden.

  • Der Neustartbonus soll innerhalb eines Jahres bis zu 20.000 Arbeitsplätze schaffen.

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ab Mitte Juni den Neustartbonus beim AMS über das eAMS-Konto oder persönlich beim AMS beantragen. Arbeitnehmer bekommen das Geld monatlich direkt vom AMS.

Online-Wirtekonferenz

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und WKO-Präsident Harald Mahrer haben die Gastronomie-Branche zur ersten Online-Wirtekonferenz eingeladen. Der direkte Kontakt mit der Branche ist der Bundesregierung ein wichtiges Anliegen. Über 6.000 Personen haben an der Konferenz teilgenommen, über 2.000 Fragen wurden übermittelt.

Wir bemühen uns, so viele gestellte Fragen wie möglich in unserem „Q&A“-Bereich laufend zu beantworten.


Online-Tourismuskonferenz

Am 29. Mai dürfen Beherbergungsbetriebe wieder durchstarten. Um Fragen im Zuge der Vorbereitungsarbeiten zu klären, haben Bundeskanzler Sebastian Kurz, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und WKÖ Präsident Harald Mahrer zu einer Online Tourismuskonferenz eingeladen. Gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern wurden die Leitlinien für die Wiedereröffnung besprochen.


Fragen und Antworten zum Neustartbonus

Gibt es Nachteile in der Sozialversicherung?

Nein, mit dem Neustartbonus ist man in der Pensionsversicherung versichert und man muss keine Nachteile bei der Bemessung des Arbeitslosengelds befürchten.
 

Kurzarbeit und Neustartbonus: Kann das kombiniert werden?

Nein, es sind zwei unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Fälle.
 

Ab wann wird das Instrument zur Verfügung stehen?

Ziel ist es, dass Anträge mit Mitte Juni möglich sein werden.
 

Wie wird Missbrauch vermieden?

Wenn ein Arbeitnehmer unmittelbar davor gekündigt wurde, kann der Neustartbonus nicht in Anspruch genommen werden.

Start von präventiven Corona-Tests für Tourismus Mitarbeiter

Mit Wiedereröffnung der heimischen Beherbergungsbetriebe am 29. Mai fiel auch der Startschuss von Corona-Tests für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tourismus. Ziel der Bundesregierung und der Bundesländer ist es, Tourismusbetriebe bestmöglich beim Wiederhochfahren zu unterstützen und Österreich als sicheres Urlaubsland zu positionieren.

Dafür sind präventive, regelmäßige und flächendeckende Corona Testungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Gästekontakt vorgesehen. Für den stufenweisen Aufbau dieses großen Projekts wurden 5 Pilotregionen auswählt: Wachau (NÖ), Wilder Kaiser (Tirol), Montafon (Vbg), Spielberg (Stmk) und Wörtherseeregion (Ktn). Anfang Juli soll das Test-System in den Vollbetrieb gehen. Im Vollbetrieb sollen rund 65.000 Testungen wöchentlich durchgeführt werden. Im Fall von positiven Testungen werden die Gesundheitsbehörden unverzüglich informiert und die Daten in die dafür vorgesehenen staatlichen Datenbanken eingespielt.

Die Durchführung wird möglichst praktikabel und unkompliziert sein:

  • Die Teilnahme der Betriebe ist freiwillig

  • Die Betriebe melden ihre Mitarbeiter/innen für die Testung an

  • In mobilen Test-Bussen oder Drive-In/Walk-In Stationen werden die Abstriche genommen

  • Die Ergebnisse werden schnellstmöglich, idealerweise noch am selben Tag, vorliegen

  • Projektträger ist ein privates Konsortium in Partnerschaft mit der WKO, sie organisieren und führen das Projekt aus

  • Die Kosten für die Testungen werden vom Bund übernommen

Leitlinien für Beherbergungsbetriebe

Wir erklären, was Beherbergungsbetriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Leitlinien für Gastronomiebetriebe


Wir erklären, was Betriebe im Umgang mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen sollten.

Verhaltensempfehlungen für Gäste

Wir fassen zusammen, worauf Gäste bei einem Lokal- oder Restaurantbesuch achten sollten.

Leitlinien für Beherbergungsbetriebe

Weitere Entlastungsmaßnahmen für Gastronomie- und Tourismus

Die heimische Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitbranche braucht weitere Unterstützung, um bestmöglich durch die Coronakrise zu kommen. Darum hat die Bundesregierung erneut Maßnahmen beschlossen, um die Betriebe rasch und wirksam zu unterstützen:

  • Umsatzsteuersenkung: Die Umsatzsteuer auf alle Speisen und Getränke wird auf 5% gesenkt
  • Verlustrücktrag: Verluste aus dem heurigen Jahr können mit Gewinnen aus den Jahren 2018 und 2019 steuerlich gegengerechnet werden. In Summe führt das zu einer Entlastung von bis zu 2 Mrd. Euro.
  • Verlängerung Fixkostenzuschuss: Derzeit kann der Fixkostenzuschuss für 3 Monate beantragt werden. Die Bundesregierung verlängert diese Möglichkeit in einer zweiten Phase um bis zu 6 weitere Monate. Es gibt nur zwei Länder in Europa, die so ein umfassendes Unterstützungsmodell zur Verfügung stellen: Dänemark und Österreich. Deutschland überlegt, ein ähnliches Modell einzuführen - allerdings nur bis zu einer Maximalsumme von 150.000 Euro. In Österreich sind es bis zu 90 Mio. Euro.
  • Aussetzung von Kreditraten: In wirtschaftlich schwieriger Zeit sind laufende Kreditraten für viele Betriebe ein großes Problem. Gerade in der Gastronomie, Hotellerie oder Reisebranche können Kreditraten – bei gleichzeitig hohen Einnahmeausfällen – zur existentiellen Bedrohung werden und die Liquidität gefährden. Darum wird der Staat temporär die Kreditrückzahlung für besonders betroffene Unternehmen übernehmen und in Vorleistung gehen. Dafür ist ein Gesamtvolumen von bis zu 2 Mrd. Euro vorgesehen.

Messen &
Veranstaltungen

Freizeit

Corona-Ampel

Senkung der Umsatzsteuer auf den Mindeststeuersatz von 5 %

Gastronomie, Tourismus und Freizeitbranche brauchen weitere Unterstützung, um die Folgen der Corona-Krise gut zu überstehen. Um die Betriebe schnell und spürbar zu entlasten, senkt die Bundesregierung daher die Umsatzsteuer bei Speisen von 10 % auf 5 % und bei Getränken von 20 % auf 5 %.

  • Die Senkung der Umsatzsteuer auf 5 % bewirkt allein in der Gastronomie ein Entlastungsvolumen von 700 Mio. Euro.
  • Die Umsatzsteuersenkung soll mit 1. Juli wirksam werden (zeitlich befristet bis Jahresende)
  • Gilt für alle Speisen und Getränke (alkoholfreie und alkoholische)
  • Erfasst sind alle gastgewerblichen Betriebe, auch Schutzhütten und Buschenschanken


Senkung der Umsatzsteuer auf den Mindeststeuersatz von 5% 

Gastronomie, Tourismus und Freizeitbranche brauchen weitere Unterstützung, um die Folgen der Corona-Krise gut zu überstehen

  • Um die Betriebe schnell und spürbar zu entlasten, senkt die Bundesregierung daher die Umsatzsteuer bei Speisen von 10% auf 5% und bei Getränken von 20% auf 5%.
  • Die Senkung der Umsatzsteuer auf 5% bewirkt allein in der Gastronomie ein Entlastungsvolumen von 700 Mio. Euro.
    • Die Umsatzsteuersenkung soll mit 1. Juli wirksam werden (zeitlich befristet bis Jahresende)
    • Gilt für alle Speisen und Getränke (alkoholfreie und alkoholische)
    • Erfasst sind alle gastgewerblichen Betriebe, auch Schutzhütten und Buschenschanken. 
    • Details zur Gastgewerbepauschalierung finden Sie auch auf der Seite der WKO.
  • Auch bei Eintrittskarten (Tierparks, Museen, etc.) wird die Mehrwertsteuer von 13% auf 5% gesenkt.

Nach langen Verhandlungen konnte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger zudem eine weitere Ausweitung der Mehrwertsteuer-Senkung für den Gastronomie- und Beherbergungsbereich erreichen:

  • Nächtigungen/Logis: Senkung von 10% auf 5% - Das gilt für die gewerbliche Beherbergung wie auch für Privatzimmervermietungen und Überlassung von Ferienwohnungen.
  • Besuch von Zirkusveranstaltungen: Senkung von 13% auf 5%
  • Schaustellungen: Senkung von 13% auf 5%
  • Umfasst sich auch Fleischer, Bäcker und Konditoren von der Mehrwertsteuersenkung, wenn sie Speisen und Getränke verabreichen.

All diese Maßnahmen sind zeitlich befristet bis Jahresende und sollen mit 1. Juli wirksam werden.

In einem Probebetrieb 
werden die Ampel-Bestimmungen auch für Gastronomie, Beherbergung und Freizeitwirtschaft erarbeitet. Sobald sie feststehen, informieren wir auf dieser Plattform darüber

Wasser trinken

Aufgrund des Coronavirus musste der heimische Tourismus eine Vollbremsung einlegen. Österreich gehörte zu den ersten Ländern, die das Gesellschaftsleben und die Wirtschaft schrittweise wieder hochfahren konnten.  Die Bundesregierung setzt alle Hebel in Bewegung, um den Tourismusstandort Österreich und die betroffenen Betriebe bestmöglich dabei zu unterstützen

UPDATE: Regionale Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos

Aufgrund von steigenden Infektionszahlen erlassen Bundesländer – für ihr gesamtes Gebiet oder beschränkt auf einzelne Regionen – Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos. Für weitere Informationen bitte auf die jeweiligen Seiten des Bundeslandes bzw. der Region schauen.

Gastronomie, Beherbergung und Freizeitangebote sind dabei, wieder durchzustarten. Um die heimischen Tourismusbetriebe bestmöglich zu unterstützen, und Gästen wie auch Mitarbeitern die höchste Sicherheit zu ermöglichen, setzt die Regierung laufend zielgerichtete Maßnahmen um:

Österreich gehört zu den ersten Ländern, die das Gesellschaftsleben und die Wirtschaft nach den Corona-Schutzwochen wieder hochfahren können.

Gastronomie, Beherbergung und Freizeitangebote sind dabei, wieder durchzustarten. Um die heimischen Tourismusbetriebe bestmöglich zu unterstützen, und Gästen wie auch Mitarbeitern die höchste Sicherheit zu ermöglichen, setzt die Regierung laufend zielgerichtete Maßnahmen um:

NEU: Leitfaden für 
den Umgang mit (Verdachts-)Fällen

Wasser trinken

Österreich gehört zu den ersten Ländern, die das Gesellschaftsleben und die Wirtschaft nach den Corona-Schutzwochen wieder hochfahren können.

Das ist vor allem für den heimischen Tourismus eine große Herausforderung, der vorübergehend vollständig zum Erliegen gekommen ist. Umso wichtiger ist für viele eine erfolgreiche Sommersaison. Damit sich sowohl Gäste als auch Gastgeber wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die österreichweite Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ gestartet. Ab Juli können sich Beschäftigte in gewerblichen Beherbergungsbetrieben regelmäßig testen lassen. Die Kosten übernimmt der Bund. Teilnehmende Betriebe können das Kennzeichen "Sichere Gastfreundschaft" beantragen und führen. Hier geht es zu den näheren Informationen.

Zusätzlich soll ein Leitfaden Tourismusbetrieben Orientierungs- und Anhaltspunkte im Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Gästen liefern. Darin stehen Sicherheit und Transparenz aber vor allem auch die Eigenverantwortung aller handelnden Personen im Vordergrund. 
Hier geht es zum Leitfaden.

Grün: niedriges Risiko

Gelb: mittleres Risiko

Orange: hohes Risiko 

Rot: Akutsituation

Der heimische Tourismus leidet nach wie vor noch unter den Folgen des Coronavirus. Die Bundesregierung setzt alle Hebel in Bewegung, um den Tourismusstandort Österreich und die betroffenen Betriebe bestmöglich bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen.

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ gestartet: Beschäftigte in gewerblichen Beherbergungsbetrieben können sich seit Juli freiwillig regelmäßig auf den Erreger SARS-CoV-2 testen lassen. Nun wird das erfolgreiche Präventionssystem ausgeweitet: Mit 1. September wurde das erfolgreiche Präventionssystem ausgeweitet: Seither können auch Jugendherbergen, Campingplätze und die gewerbliche Gastronomie ihre Belegschaft testen lassen. Sämtliche Informationen dazu sind unter dem Menüpunkt „Testangebot“ zu finden. 

Um Gästen, Gastgebern und der Bevölkerung einen transparenten Überblick zu geben, stehen die Testungszahlen im Rahmen der Initiative "Testangebot Sichere Gastfreundschaft hier zur Verfügung.

Ab sofort macht die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Sie enthält folgende Farben bzw. Gefährdungsstufen:

Auf der eigenen Corona-Ampel Homepage des Gesundheitsministeriums ist die Ampel-Landkarte zu finden. Dort steht für die verschiedenen Risikostufen der Ampel Beschreibungen zur Farbe, Verhaltenstipps und die aktuellen Maßnahmen zur Verfügung – auch für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Folgende vier Indikatoren werden für die Einstufung herangezogen. Die Beurteilung und die Aktualisierung der Indikatoren obliegt einer Corona-Kommission, die dann Empfehlungen für die Politik ausspricht.

  • Anteil der positiv ausgefallenen Tests pro Bezirk, Entwicklung der Fallzahlen
  • Clusteranalysen
  • Verfügbare Spitalsbetten und Intensivkapazitäten

Fixkostenzuschuss: Richtlinie für zweite Phase finalisiert

Die Bundesregierung hat die zweite Phase der nicht rückzahlungspflichtigen Fixkostenzuschüsse finalisiert. Damit setzt die Bundesregierung eine weitere zielgerichtete Maßnahme, um die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft bestmöglich durch die Coronakrise zu bringen.

Was bedeutet das für die betroffenen Betriebe?

  • Der Fixkostenzuschuss kann künftig bereits ab einem Umsatzausfall von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beantragt werden.
  • Außerdem wird die Absetzung für Abnutzung, Leasingraten und frustrierte Aufwendungen als Fixkosten in der Richtlinie aufgenommen.

Die entsprechende Richtlinie des Finanzministeriums steht hier zur Verfügung. Die Antragstellung ist ab 16.9. möglich.

Informationen zu den Testungen

Verlinkung Downloads

Aufgrund von steigenden Infektionszahlen erlassen Bundesländer – für ihr gesamtes Gebiet oder beschränkt auf einzelne Regionen – Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos, wie beispielsweise die Einschränkung der Sperrstundenregelung. Für weitere Informationen bitte auf die jeweiligen Seiten des 
Bundeslandes bzw. 
der Region schauen.

Regionale Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos

Ausweitung des Testangebots ab 1.9.2020!

Die Regierung setzt laufend zielgerichtete Maßnahmen, um Betriebe in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen:

  • Verlängerung von Unterstützungsmaßnahmen: Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent, ÖHT Haftungspaket, Steuerstundungen und Erleichterungen für Bestandsverträge in der Veranstaltungsbranche.
  • Weitere Unterstützungsmaßnahmen: Verluste mit Gewinnen vom Vorjahr gegenrechenbar, Fixkostenzuschuss verlängert, Wirtshauspaket und ein Neustartbonus für bisher arbeitslos gemeldete Personen.
  • Vierstufige Corona-Ampel: Die vom Gesundheitsministerium erarbeitete Ampel macht das Corona-Gefährdungsrisiko in den Regionen auf einen Blick erkennbar.
  • Die aktuelle COVID-19-Notmaßnahmenverordnung des Gesundheitsministeriums zu geltenden Regelungen steht hier zur Verfügung.

Informationen zu den Testungen

Verlinkung Downloads

Neue Maßnahmen und Empfehlungen der Bundesregierung für mehr Sicherheit im Herbst 

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen hat die Bundesregierung neue Maßnahmen verkündet, die mit Montag, 14. September null Uhr in Kraft getreten sind:

  • Verpflichtendes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes:
    • in Öffentlichen Verkehrsmitteln
    • in Supermärkten und auch im übrigen Handel
    • im Dienstleistungssektor, z.B. auch in allgemein zugänglichen Indoor-Bereichen von Beherbergungsbetrieben
    • in Schulen außerhalb der Klassenzimmer
    • in Behörden mit Kundenkontakt
    • für Mitarbeiter in Gastronomiebetrieben
  • Einschränkungen bei Veranstaltungen:
    • Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze bis zu 50 Personen indoor und bis zu 100 Personen outdoor.
    • Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1.500 Personen indoor und mit bis zu 3.000 Personen outdoor.
  • Einschränkungen in Gastronomiebetrieben:
    • Verpflichtendes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für das Servicepersonal.
    • Kosumation von Speisen und Getränken im Indoorbereich nur bei Sitzplätzen.

Zusätzlich wurden folgende Empfehlungen ausgesprochen:

  • Aufgrund der kühler werdenden Jahreszeit wird für Herbst und Winter empfohlen, Abstand zu halten und wieder einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) in geschlossenen Räumen zu tragen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Da viele Ansteckungen im privaten Bereich entstehen, wird ab Oktober eine Anzahl von max. 25 Personen bei Treffen im Privatbereich empfohlen.

Neue Maßnahmen zur Eindämmung einer zweiten Infektionswelle

Die besorgniserregende Zahl an täglichen Corona-Neuinfektionen erfordert zusätzliche Maßnahmen, die ab Montag (21.09.2020, 00.00 Uhr) bundesweit gelten. Ziel der Bundesregierung ist, konsequent und frühzeitig zu handeln, um weitere Reisewarnungen für ganz Österreich oder einen zweiten Lockdown zu verhindern:

• Gastronomie/Tourismus: 
- Gäste müssen außerhalb des Sitzplatzes einen Mund-Nasen-Schutz tragen
- An einem Tisch dürfen maximal 10 Personen sitzen
- Sperrstunde gilt ohne Ausnahme mit 01:00 Uhr
- Wie bisher ist Konsumation indoor nur im Sitzen erlaubt
- Ergänzend wird die Mehrwertsteuer-Senkung Ende 2021 verlängert

Soziale Kontakte reduzieren:
- Da die meisten Ansteckungen im privaten Bereich erfolgen, wird die Personenobergrenze bei Veranstaltungen im privaten Bereich indoor auf 10 beschränkt, outdoor bleibt die Regel von 100 Personen bestehen.
- Begräbnisse, religiöse Veranstaltungen und Demonstrationen sind davon ausgenommen.
- Für professionell organisierte Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen und Präventionskonzept gelten weiter die bestehenden Regeln


Ausweitung der MNS-Pflicht österreichweit auf: Märkte und Messen im Innen- sowie Außenbereich

COVID-19-Investitionsprämie für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Die Coronakrise hat neben dem unmittelbaren wirtschaftlichen Druck auf die österreichischen Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, Reisebüros, Reisebusse sowie Veranstalter auch einen Rückgang der Investitionstätigkeit verursacht. Mit der COVID-19-Investitionsprämie schafft die Bundesregierung spürbare Anreize zur Realisierung von Investitionen. Für diese Konjunkturstärkungsmaßnahme steht bis zu eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Die Abwicklung erfolgt für Unternehmen aller Branchen durch die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). Die Antragstellung ist von 01. September 2020 bis 28. Februar 2021 über die elektronische Anwendung aws Fördermanager möglich. Detailinformationen sind hier abrufbar: https://www.aws.at/corona-hilfen-des-bundes/aws-investitionspraemie/

  • Die COVID-19-Investitionsprämie kann von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ergänzend zu den bestehenden Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) in Anspruch genommen werden.
  • Eine kumulierte Inanspruchnahme mit weiteren Förderungen führt zu keiner Reduktion der Zuschüsse aus der COVID-19-Investitionsprämie.
  • Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses in der Höhe von 7% der Anschaffungskosten der förderungsfähigen Investition.
  • Werden im Zuge der Investition auch Maßnahmen zur Ökologisierung, Digitalisierung oder Gesundheit/Life Science gesetzt, erhöht sich der Zuschuss für diese Investitionsteile auf 14%.

Die Unter- und Obergrenzen des förderungsfähigen Investitionsvolumens liegen bei 5.000 bzw. 50 Mio. Euro. Das heißt, dass ein Zuschuss von mindestens 350 Euro bzw. maximal 7 Mio. Euro gewährt werden kann.

Förderungsfähig sind aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen an österreichischen Betriebsstätten:

  • Erste Maßnahmen (z.B. Bestellungen, Kaufverträge, Lieferungen) in Zusammenhang mit der Investition müssen nach dem 31. Juli 2020 gesetzt worden sein.
  • Die Bezahlung und Inbetriebnahme der geförderten Investition hat bis 28. Februar 2022 zu erfolgen; bei größeren Projekten bis 28. Februar 2024

Nicht förderungsfähig sind u.a.:

  • Investitionen in Anlagen, die dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger direkt dienen bzw. direkt nutzen. Ausnahme: substanzielle Treibhausgasreduktion kann erzielt werden.
  • Privatanteile einer Investition, der Erwerb von Grundstücken, der Erwerb von Beteiligungen oder Gesellschaftsanteilen.
  • Aktivierte Eigenleistungen und leasingfinanzierte Investitionen. Ausnahme: sie werden im Unternehmen aktiviert.
  • Anlagen zur Gebäudekonditionierung

Schutzschirm: Anreiz und Sicherheit für Veranstaltungs-Branche

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist in höchstem Maße von den negativen wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Krise betroffen. Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf das künftige Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Einschränkungen, ist die Planung von Veranstaltungen derzeit mit einem erheblichen Risiko verbunden. Darum wurde ein Schutzschirm für die Veranstalterbranche erarbeitet, damit wieder mit der Planung von Veranstaltungen begonnen werden kann.

  • Der Schutzschirm sieht ein Gesamtvolumen von EUR 300 MIO vor.
  • Übernahme der finanziellen Nachteile, bei COVID-19 bedingten Absagen oder Einschränkung der Veranstaltung.
  • Den Schutzschirm können Veranstalter unabhängig der jeweiligen Rechtsform, Unternehmensgröße und –sitz in Anspruch nehmen.
  • Veranstalter bekommen Ausgaben ersetzt, die nicht mehr stornierbar sind, wenn die Veranstaltung Corona-bedingt
  • ganz abgesagt werden muss
  • oder nur eingeschränkt stattfinden kann.

Beispiel: Veranstaltung wird für nächstes Jahr geplant, wird Corona-bedingt ganz abgesagt. Stornokosten wie Location-Miete, Konferenztechnik, Personalkosten werden ersetzt.

Beispiel: Veranstaltung für nächstes Jahr wird geplant, Corona-bedingt kann sie nur mit reduzierter Gästeanzahl stattfinden. Schutzschirm ersetzt Kosten (abzüglich Einnahmen, Förderungen und Versicherungsleistungen).

  • Die Abwicklung erfolgt über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank.

BESTIMMUNGEN
Weihnachts- und Adventmärkte

Bestimmungen Weihnachtsmärkte

Die Bundesregierung hat neue Bestimmungen für die Abhaltung von Weihnachts- und Adventmärkten bekannt gegeben. Sie gelten für solche Gelegenheitsmärkte, die nach dem 13. November 2020 stattfinden. Weiterführende Informationen finden Sie hier und die entsprechende Novelle der COVID-19-Maßnahmenverordnung finden Sie hier.

„Testangebot Sichere Gastfreundschaft“

Entscheidend ist, infizierte Personen so schnell wie möglich ausfindig zu machen und weitere Ansteckungen zu verhindern. Daher hat die Bundesregierung die Initiative „Testangebot Sichere Gastfreundschaft“ gestartet. Ab 1. November 2020 können sich – zusätzlich zu den Beschäftigten aus Hotellerie und Gastronomie – auch z.B. Skilehrer, Bergführer, Reisebegleiter, Fremdenführer oder Privatzimmervermieter einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Sämtliche Informationen dazu sind unter dem Menüpunkt „Testangebot“ zu finden. 

Neue Maßnahmen der Bundesregierung zur Senkung der Infektionszahlen ab 25. Oktober

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen – und im Hinblick auf die nahende Wintersaison – hat sich die Bundesregierung mit den Landeshauptleuten auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen verständigt.

Folgende Regelungen treten mit Sonntag, 25. Oktober 2020, in Kraft:

Beim Betreten öffentlicher Orte ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, wieder ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Regelungen in der Gastronomie

  • Besuchergruppen in geschlossenen Räumen max. sechs Personen
  • Besuchergruppen im Freien max. zwölf Personen
  • In die Personenhöchstgrenze nicht einzurechnen sind insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder dieser Personen oder Minderjährige, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen.
  • Sonderfall: Für Besuchergruppen, die ausschließlich aus Personen bestehen, die im gemeinsamen Haushalt leben, gilt keine Personenobergrenze
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht gilt sowohl in geschlossen Räumen als auch im Freiluftbereich abseits vom Verabreichungsplatz
  • Speisen und Getränke dürfen in geschlossen Räumen als auch im Freiluftbereich nur im Sitzen an Verabreichungsplätzen konsumiert werden
    • Ausnahme: Konsumation von Speisen und Getränke im Freien an Imbissständen (z.B. Würstelstände, Kebabstände, Punschstände und Gastronomiestände von Märkten)
  • Nach der Sperrstunde dürfen im Umkreis von 50 Metern um Betriebsstätten des Gastgewerbes keine alkoholischen Getränke konsumiert werden
  • Ab 1. November 2020: Verpflichtendes Präventions-/Hygienekonzept für Betriebe mit mehr als 50 Verabreichungsplätzen sowie die Bestellung eines COVID-19 Beauftragten
  • Ein Muster-Präventionskonzept für Gastronomiebetriebe steht hier zur Verfügung. 

Regelungen für Veranstaltungen sowie private Zusammenkünfte (Zusammentreffen außerhalb der beruflichen Tätigkeiten, z.B. Tanzschule, Zusammentreffen in Vereinslokalitäten)

  • Ausnahmen sind weiterhin für Begräbnisse vorgesehen mit einer Höchstzahl von 100 statt 500 Personen
  • Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze:
    • max. sechs Personen (statt bisher zehn) in geschlossenen Räumen
    • max. zwölf Personen (statt bisher 100) im Freiluftbereich
    • In die Personenhöchstgrenze nicht einzurechnen sind insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder dieser Personen oder Minderjährige, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen
  • Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen:
    • max. 1.000 Personen (statt bisher 1.500) Personen in geschlossenen Räumen
    • max. 1.500 Personen (statt bisher 3.000) Personen im Freiluftbereich zulässig
  • Ab 1. November: Anzeigepflicht bei mehr als sechs Personen in geschlossenen Räumen und bei mehr als zwölf Personen im Freiluftbereich unter Beifügung des Präventionskonzepts bei der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
  • Bewilligungspflicht (unverändert): bei Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen bei der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
  • Bei allen Arten von Veranstaltungen gilt sowohl indoor als auch outdoor immer eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht
  • Das Verabreichen von Speisen und Getränken, mit Ausnahme von Wasser, ist erst ab einer Veranstaltungsdauer von mindestens drei Stunden erlaubt
    • Ausnahme: Verabreichen von Speisen und Getränken sind zulässig, wenn dies der typischerweise kennzeichnende Bestandteil der Veranstaltung ist

 
Regelungen für Massenbeförderungsmittel, dazu zählen auch Seilbahnen, und deren Verbindungsbauwerke inkl. Haltestellen (somit auch Zugangsbereiche von Seilbahnen)

  • Hier ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen

 
Neuregelungen zum Mund-Nasen-Schutz 

  •  Ab 7. November 2020 ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen – somit gilt grundsätzlich ein Face-Shield-Verbot
Beilage 2 (Labor-Anforderungen)
Beilage 2 (Labor-Anforderungen)

Sicherer Wintertourismus in Österreich – Winterregeln

Der Tourismus ist Teil der österreichischen Identität. Trotz Corona hat Sommerurlaub in Österreich gut funktioniert. Ziel ist nun ein sicherer Wintertourismus. Skifahren, Kulinarik, Natur und Gastfreundschaft genießen, Freizeitaktivitäten und Shopping - nicht nur in den Skigebieten, sondern auch in den Städten. Ein Wellnessurlaub oder ein Kultururlaub in Österreich – all das wird im Winter möglich sein. Was allerdings nicht möglich sein wird, ist Après-Ski, wie wir es aus der Vergangenheit kennen: Überfüllte Schirmbars, Hütten oder Après-Ski-Lokale mit Gedränge und lauter Musik. Das sind klassische Infektionsherde, die in dieser Saison auf jeden Fall vermieden werden müssen.

Ganz Europa leidet gerade unter einer intensiven zweiten Corona-Infektionswelle. Leider sind die Infektionszahlen auch in Österreich enorm angestiegen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und unser Gesundheitssystem – vor allem die intensivmedizinische Betreuung – nicht zu überlasten, hat die Bundesregierung einen zweiten Lockdown bis 6. Dezember 2020 beschlossen. Die entsprechende Verordnung steht hier zur Verfügung.

Zweiter Lockdown mit Dienstag, 3. November

Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen ist zur Vermeidung der Überlastung des Gesundheitssystems ein zweiter Lockdown notwendig geworden.

Folgende Bestimmungen sind mit Dienstag, 3. November 2020, in Kraft getreten:

  • Das Betreten öffentlicher Orte ist zwischen 20:00 und 06:00 nur zu den folgenden Zwecken möglich:
    • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
    • Betretung und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und familiärer Pflichten
    • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
    • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist, oder Teilnahme an gerichtlichen oder behördlichen Verfahren oder Amtshandlungen
    • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung


Veranstaltungen

  • Veranstaltungen sind derzeit nicht möglich. Ausgenommen sind vor allem:
    • Zusammenkünfte von bis zu sechs Personen, aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten zuzüglich bis zu sechs Minderjähriger,
    • Begräbnisse: hier gilt eine Obergrenze von 50 Personen,
    • Berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
    • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, mit Ausnahme von Orten, die nicht der Stillung eines Wohnbedürfnisses dienen,
    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
    • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
    • Unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist.

Gastronomie

  • Gastronomiebetriebe dürfen nicht zu Bewirtungszwecken vor Ort betreten werden.
  • Zwischen 06:00 und 20:00 dürfen Speisen und Getränke von Personen abgeholt werden. Speise und Getränke dürfen nicht vor Ort konsumiert werden, außerdem ist der Mindestabstand zu Personen außerhalb des gemeinsamen Haushalts einzuhalten und ein MNS zu tragen.
  • Die Zustellung via Lieferservices ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
  • Gastronomische Einrichtungen in
    • Krankenanstalten und Kuranstalten,
    • Alten-, Pflege- und Behindertenheimen,
    • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten
    • Betrieben dürfen weiterhin betreten werden, soweit sie ausschließlich durch die dort betreuten, untergebrachten oder nicht bloß zum Besuch aufhältigen Personen oder durch Betriebsangehörige genutzt werden.
  • Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln dürfen Speisen und Getränke an Benutzer verabreicht bzw. ausgeschenkt werden.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken von Beherbergungsgästen betreten werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.
  • Besuchergruppen dürfen bestehen aus:
    • Maximal sechs Personen aus höchstens zwei verschiedenen Haushalten, zuzüglich bis zu sechs Minderjähriger,
    • Ausschließlich aus Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder eine im Beherbergungsbetrieb eine Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit bilden.

Beherbergung

  • Die Übernachtung in Beherbergungsbetrieben ist nur gestattet für
    • Personen, die sich am 3. November bereits in Beherbergung befanden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
    • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
    • aus beruflichen Gründen,
    • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
    • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
    • durch Kurgäste und Begleitpersonen in einer Kuranstalt, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
    • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime)
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken von Beherbergungsgästen betreten werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Österreich gehört zu den ersten Ländern, die das Gesellschaftsleben und die Wirtschaft nach den Corona-Schutzwochen wieder hochfahren können.

Gastronomie, Beherbergung und Freizeitangebote sind dabei, wieder durchzustarten. Um die heimischen Tourismusbetriebe bestmöglich zu unterstützen, und Gästen wie auch Mitarbeitern die höchste Sicherheit zu ermöglichen, setzt die Regierung laufend zielgerichtete Maßnahmen um:

Der Bundesregierung ist bewusst, dass es sich um drastische Eingriffe handelt – gerade für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, die bereits seit Monaten unter der Coronakrise leidet. Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt, dazu gehört u.a. eine Umsatzentschädigung und ein verbessertes Kurzarbeit-Modell. Zudem werden bewährte Maßnahmen verlängert: Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent, ÖHT Haftungspaket, Steuerstundungen und Erleichterungen für Bestandsverträge in der Veranstaltungsbranche.

Umsatzentschädigung und verbessertes Kurzarbeit-Modell

Seit 3.11.2020 ist Österreich erneut im Lockdown. Um die negativen wirtschaftlichen Folgen einzudämmen, hat die Bundesregierung ein Unterstützungspaket geschnürt.

Umsatzentschädigung 

Seit 6.11.2020 können alle Betriebe in Gastronomie und Tourismus, sowie zahlreiche Veranstaltungs- und Freizeitbetriebe, die direkt von der Lockdown-Schließung betroffen sind, den Umsatzersatz von bis zu 80 Prozent beantragen.

  • Der Umsatzausfall im November 2020 wird mit bis zu 80% kompensiert.
  • Eine Antragstellung ist seit 6.11. für die gewerblichen Betriebe möglich.
  • Der Antrag ist spätestens bis 15. Dezember 2020 über FinanzOnline einzubringen.
  • Abholung und Lieferservices werden nicht gegengerechnet.
  • Kurzarbeit und Fixkostenzuschuss wird nicht gegengerechnet.
  • Die derzeitige Grenze liegt bei 800.000 Euro pro Betrieb.
  • Auch eine Kombination von Umsatzersatz und Fixkosten-Zuschuss (für unterschiedliche Zeiträume) ist für betroffene Unternehmen möglich.

So funktioniert der Umsatzersatz mit Überbrückungskrediten 

Manche Betriebe haben im Frühjahr eine 100 Prozent-Haftung des Staates für Überbrückungsfinanzierungen in Anspruch genommen.

  • Überbrückungskredite konnten vom Staat mit 80, 90 und 100 Prozent besichert werden.
  • 80 und 90 Prozent Kredithaftungen werden gar nicht gegengerechnet.
  • Die EU gibt aber vor, dass die 100 Prozent Kredithaftungen gegengerechnet werden müssen. Auch allfällige Landesbeihilfen, die eventuell ausgezahlt wurden.
  • Der maximale Förderrahmen beträgt 800.000 Euro.
  • Beispiel: Ein Betrieb hatte im November 2019 einen Umsatz von 200.000 Euro. Im Frühjahr 2020 wurde ein Überbrückungskredit von 300.000 Euro aufgenommen, besichert mit 100 Prozent Staatshaftung. Dieser Betrieb kann somit max. 500.000 Euro Umsatzersatz in Anspruch nehmen.
  • Der eigene Umsatzersatz + die Summe des Kredits darf nicht mehr als 800.000 Euro betragen.

Umsatzersatz für Privatzimmervermieter, „Urlaub am Bauernhof“ sowie Heurigen und Buschenschanken

Auch Privatzimmervermieter und land- und forstwirtschaftliche Betriebe können bei direkter Betroffenheit diesen Ersatz in Anspruch nehmen. Die Be­an­tra­gung soll ab Mitt­woch, 18.11.2020, über die AMA mög­lich sein. Über diese Schie­ne wurde auch schon der Här­te­fall­fonds für diese Be­triebs­for­men ab­ge­wi­ckelt. Details:

  • Anspruchsberechtigt sind:
    • Privatzimmervermieter, die im eigenen Haushalt private Gästezimmer oder Ferienwohnungen mit höchstens 10 Betten vermieten und nicht der GewO 1994 unterliegen
    • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe: Urlaub am Bauernhof, Heurige und Buschenschankbetriebe

  • Rahmenbedingungen:
    • Ein Um­satzer­satz wird ge­währt, so­fern der An­trag­stel­ler gemäß CO­VID-19-Notmaß­nah­men­ver­ord­nung di­rekt be­trof­fen ist.
    • Der Be­trach­tungs­zeit­raum für den Um­satzer­satz ist der No­vem­ber.
    • Die Höhe des Lock­down-Um­satzer­sat­zes ent­spricht 80 Pro­zent des zu er­mit­teln­den Um­sat­zes des ver­gleich­ba­ren Vor­jah­res­zeit­raums der er­fass­ten Tä­tig­keits­be­rei­che,
    • Die In­an­spruch­nah­me eines Um­satzer­sat­zes führt nicht zu einem Aus­schluss vom Här­te­fall­fonds.
    • Kri­te­ri­en und Vor­aus­set­zun­gen wer­den ak­tu­ell in einer ei­ge­nen Richt­li­nie fest­ge­legt.

Betriebe, die laut COVID-19-Notmaßnahmenverordnung direkt betroffen sind und – unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter – und Umsatzentschädigung beantragen können:

  • Seilbahnen
  • Gastronomie
  • Beherbergung inkl. Privatzimmer und Urlaub am Bauernhof
  • Campingplätze
  • Schutzhütten
  • Fitnesszentren
  • Vergnügungs- und Themenparks
  • Schwimmbäder und Schwimmstadien
  • Solarien, Saunas, Bäder
  • Tanzschulen
  • Museen
  • Betrieb von Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen
  • Kinos
  • Botanische und zoologische Gärten sowie Naturparks
  • Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter
  • Fahrten von Reisebussen
  • Gelegenheitsmärkte

Nähere Informationen zum Umsatzersatz stehen hier zur Verfügung.


Kurzarbeit wird ausgeweitet

  • Die Arbeitszeitreduktion auf bis zu 0% ist im November möglich. Betroffene Mitarbeiter werden weiterhin 80-90% ihres Nettoeinkommens erhalten.
  • Rückwirkung: Das verbesserte Modell der Kurzarbeit kann im Laufe des Novembers auch rückwirkend für Start mit 1.11. bis längstens 20.11. beantragt werden.
  • Bereits beantragte Kurzarbeit muss nicht neuerlich beantragt werden.
  • Die von der Trinkgeldpauschale umfassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten zusätzlich 100 Euro als Prämie - wird im November vom AMS ausbezahlt.


Detaillierte Informationen zum Hilfspaket finden sich hier auf der Seite des Finanzministeriums.

Wer kann Umsatzersatz beantragen? Wie funktioniert die Abwicklung? Oder was behinhaltet das verbesserte Kurzarbeits-Modell? Auf diese und weitere Fragen geht Tourismusministerin Elisabeth Köstinger in Kurzvideos ein.

Zusammenfassung Maßnahmen

Kurzarbeit

Gegenrechnung/Deckelung

Anspruchsberechtigte

Umsatzentschädigung

Folgende Neuerungen für die Tourismus-, Gastronomie- und Freizeitbetriebe sind mit Dienstag, 17.11.2020, um 00:00 Uhr in Kraft getreten:

  • Betretungsverbote und Schließungen werden bis einschließlich 6.12. verlängert
  • Abholung von Speisen und Getränken ist nur mehr bis 19.00 Uhr zulässig
  • Nur noch unaufschiebbare Geschäftsreisen sind erlaubt
  • Gelegenheitsmärkte, wie Weihnachtsmärkte, sind weiterhin untersagt

Verlängerter Lockdown bis 6.12.

Bestimmungen Weihnachtsmärkte

Im Rahmen der Plenarsitzung vom 20.11.2020 wurden Anträge eingebracht, um angesichts der anhaltenden Coronakrise wichtige Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismusbereich zu verlängern. Beschluss durch Nationalrat und Bundesrat soll noch heuer erfolgen, sodass Gastronomie, Hotellerie und Reisebüros sowie Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe auch im Jahr 2021 entlastet werden.

Verlängerung der Umsatzsteuersenkung iHv 5 %

  • Die Senkung betrifft alle Speisen und alle Getränke (Restaurant, Gasthaus, Kaffeehaus, Würstelstand, Catering etc.), sowohl alkoholfreie als auch alkoholische Getränke
  • Davon erfasst sind auch Schutzhütten und Buschenschankbetriebe
  • Auch die gewerbliche Beherbergung, Pensionen aber auch Privatzimmervermietungen, Überlassung von Ferienwohnungen und Camping sind von der Verlängerung umfasst
  • Darüber hinaus werden auch weiterhin Theateraufführungen, Tierparks, Museen, botanische/zoologische Gärten, Naturparks, Kinos von der Steuersenkung profitieren
  • Auch Zirkusveranstaltungen und Schaustellungen kommen in den Genuss des reduzierten Steuersatzes
  • Die derzeit mit Jahresende zeitlich befristeten Steuersenkungen wird um ein weiteres Jahr bis 31. Dezember 2021 verlängert.

Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen

Um die KMU in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in dieser herausfordernden Situation schnell und möglichst unbürokratisch zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel und Tourismusbank (ÖHT) eine liquiditätssichernde Hilfsmaßnahme umgesetzt. Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.

  • Hierfür wurde vom Finanzministerium im KMU-Förderungsgesetz eine Verordnungsermächtigung zur Festlegung eines eigenen COVID-19-Haftungsrahmens geschaffen. Diese Ermächtigung wird nun durch eine Änderung des KMU-Förderungsgesetzes bis 30. Juni 2021 verlängert – dieser Zeitpunkt entspricht der Geltungsdauer des Befristeten Rahmens der Europäischen Kommission.
  • Für die ÖHT steht ein Haftungsrahmen von 1,625 Mrd. Euro zur Verfügung, der auf Basis der verlängerten Ermächtigung in der Folge auch bis 30. Juni 2021 genutzt werden kann.
  • Eine entsprechende Richtlinienänderung wird ehestmöglich umgesetzt.
  • Im Zuge des 2. Lockdowns bietet die ÖHT zudem nun den Förderungsnehmern die Möglichkeit, ihre COVID-19-100%-Haftungen in Absprache mit ihren Hausbanken auf das tatsächlich benötigte Ausmaß einzuschränken oder innerhalb des Optionenmodells umzusteigen, um den Lockdown-Umsatzersatz bestmöglich nützen zu können.

Steuerstundungen

Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Bekämpfung gesetzten behördlichen Maßnahmen haben sich nachteilig auf die Liquidität der abgabepflichtigen Betriebe ausgewirkt. Deshalb ist ein großer Teil der Abgaben, die nach dem 15. März 2020 fällig geworden sind, gestundet worden.

  • Diese Stundungen werden bis zum 31. März 2021 verlängert.
  • Bis zum 31. März 2021 werden keine Stundungszinsen vorgeschrieben.

Erleichterungen für Bestandverträge im Zusammenhang mit Veranstaltungen

  • Bestandverträge im Zusammenhang mit Veranstaltungen, deren Bestandzeitraum zur Gänze zwischen 1. März 2020 und 31. März 2021 liegt und deren Ausführung wegen der Corona-Pandemie gänzlich unterbleibt, sind von der Bestandvertragsgebühr gemäß dem Gebührengesetz befreit.
  • Dies betrifft beispielsweise Konzert- oder Messeveranstalter, die Räumlichkeiten oder Stände an- bzw. vermieten.

Verlängerung von Unterstützungsmaßnahmen

Die Bundesregierung hat sich bei der EU-Kommission erfolgreich für die Verlängerung des Fixkostenzuschusses eingesetzt. Die zweite Phase des Fixkostenzuschusses mit bis zu 800.000 Euro kann ab 23.11.2020 auf FinanzOnline beantragt werden und wird vor allem auch den Reisebüros zu Gute kommen.

Details zum Fixkostenzuschuss II bis 800.000 EUR

  • Der Betrachtungszeitraum liegt bei 9,5 Monaten. Demnach von September 2020 bis Juni 2021.
  • Der Fixkostenzuschuss II muss nicht am Fixkostenzuschuss I anschließen.
  • Voraussetzung zur Inanspruchnahme ist ein Umsatzrückgang iHv 30%.
  • Die Höhe des Umsatzrückganges entspricht auch der Höhe des Zuschusses.
  • Neu gegründete Unternehmen, die vor dem 16.9.2020 Umsätze erzielten, können auch den FKZ II beantragen.
  • Möglichkeit einer Pauschalierung bei bis zu 120.000 EUR Jahresumsatz, das heißt, man erhält 30% Zuschuss des Umsatzausfalls; zudem wird keine Steuerberatung benötigt.
  • Weitere Erleichterung: Es muss keine verpflichtende Darstellung von schadensmindernden Maßnahmen erfolgen

Folgende Kosten zählen als Fixkosten:

- Geschäftsraummieten
- Pacht
- Versicherungsprämien
- Zinsaufwendungen
- Sonstige betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen
- Zahlungen für Strom/Gas/Telekommunikation
- Wertverlust verderblicher Ware (mind. 50%)
- Ein angemessener Unternehmerlohn (max. 2.666 Euro pro Monat)
- Personalaufwendungen für Stornobearbeitung
- Steuerberaterkosten bis 1.000 EUR
- Leasingraten insgesamt
- Abschreibung von Anlagevermögen, wenn vor dem 16.9.2020 angeschafft
- Frustrierte Aufwendungen: Maßnahmen die vor 16. März 2020 gesetzt wurden, für Reisen bzw. Events im Betrachtungszeitraum des FKZ II – Berechnung auf Basis branchenspezifischer Durchschnittswerte
- Notwendige Personalkosten für Mindestbetrieb: z.B., wenn Ortskern auszusterben droht ohne Wirtshaus, oder Seilbahn für Profisportler

  • Kombinationsmöglichkeit mit Umsatzersatz und Fixkostenzuschuss II mit bis zu 3 Mio. Euro, sofern der Umsatzersatz vorher beantragt wurde

Details zum Fixkostenzuschuss II mit bis zu 3 Mio. EUR

  • Bei diesem Zuschuss handelt es sich um einen Verlustausgleich. Der Verlust ergibt sich aus dem Umsatzerlöse abzüglich der Betriebsausgaben.
  • Der Vorteil ergibt sich aus dem erhöhten Rahmen: je nach Kostenstruktur des Unternehmens, kann Verlustbedeckung attraktiver sein.
  • Dieser soll noch im Dezember beantragbar sein. Nähere Infos folgen ehestmöglich.

Fixkostenzuschuss II ab 23.11.2020 beantragbar

Zudem hat die Bundesregierung bei der EU-Kommission die Verlängerung des Fixkostenzuschusses erreicht. Ab 23.11.2020 kann die zweite Phase per FinanOnline beantragt werden und unterstützt Tourismusbetriebe noch besser, um Umsatzeinbußen zu überbrücken. Mit der Aufnahme der frustrierten Aufwendungen kommt diese Maßnahme v.a. auch den Reisebüros zu Gute.

Fixkosten-
zuschuss  II beantragbar!

Bestimmungen Weihnachtsmärkte