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Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Laufend aktuelle Infos zum heimischen Tourismus und Tipps für eine nachhaltige Lebensweise bekommst du von uns zugeschickt!

Gastronomie

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Freizeit

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Gastronomie
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Österreich ist
berühmt für seine
Gast
freundschaft!

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Bei Fragen oder Anregungen zu diesem 
Thema schreiben Sie bitte an:

*Pflichtfeld

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten

5 Alltagsempfehlungen, die uns auch weiterhin helfen können:

Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Nach Möglichkeit Abstand zu fremden Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Maske tragen.

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Messen &
Veranstaltungen

Freizeit

Ökosoziale Steuerreform: Entlastung für Betriebe

Aktuelle Themen

GRÜNER PASS: Infos zum QR Code-Check & FAQ für Betriebe

Muster Präventionskonzept für Betriebe

Neue Stammsaisonier-Regelung schafft Planungssicherheit

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft" - Wintersaison

"Auf geht's" Comeback-Plan für den Tourismus

Weitere Informationen

Hier finden Sie die aktuelle Informationen, die auch für den Tourismus relevant sind.

COVID-19-Investitionsprämie für die Tourismus und Freizeitwirtschaft

  • Die COVID-19-Investitionsprämie des richtliniengebenden Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) schafft Anreize für Unternehmensinvestitionen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und der Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich.
  • Mit der Investitionsprämie werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen gefördert, die zwischen dem 1. September 2020 und 28. Februar 2021 beantragt und spätestens bis zum 28. Februar 2022 umgesetzt werden.
  • Am 28. Mai 2021 erfolgte die Adaption der Richtlinie und eine Verlängerung der Frist zur Setzung der ersten Maßnahme wurde um drei Monate verlängert. Die Investition muss bis spätestens 28. Februar 2023 in Betrieb genommen und bezahlt werden, bei Investitionen über 20 Mio. Euro spätestens am 28. Februar 2025.

Gegenstand der Förderung:

  • Die Basisprämie beträgt 7 %, besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14 %.
  • Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). Hier finden Sie neben der Richtlinie auch laufend aktualisierte FAQs und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit der aws. Die Antragstellung erfolgt über die elektronische Anwendung „aws Fördermanager“.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ÖHT beraten Sie gerne hinsichtlich der Kombination von geförderter Finanzierung und Investitionsprämie. Details finden Sie unter https://www.oeht.at/.

Anspruchsberechtigte:

  • Alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe oder Branche.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden.

Antrag und Information:

  • Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).
  • Antragstellung erfolgt über die elektronische Anwendung „aws Fördermanager“.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six erklärt die Investitionsprämie

Insolvenzabsicherung für Kundengelder in der Reisebranche/Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen

Infolge der COVID-19-Krise haben sich Banken und Versicherungen weitgehend aus dem Absicherungsgeschäft zurückgezogen und bestehende Versicherungsverträge zum Jahresende 2020 gekündigt. Aus diesem Grund musste rasch eine zeitlich befristete Übergangslösung gefunden werden. Über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) wurde den Reisebüros und Reiseveranstaltern ermöglicht, eine Absicherung für das Jahr 2021 zu erhalten und somit weiterhin Pauschalreisen anzubieten.

Anspruchsberechtigte:

  • Diese Absicherung kann von jedem Gewerbeinhaber beantragt werden, der zum Stichtag 30. November 2020 über eine aufrechte Reiseleistungsausübungsberechtigung verfügt hat.

Antrag und Information:

  • Die ÖHT bearbeitet Anträge ab 4. Jänner 2021.
  • Dieses Modell stellt ein provisorisches Angebot dar, das jedenfalls Ende 2021 auslaufen wird.
  • Über eine mögliche grundlegende Reform der Pauschalreiseabsicherung wird zeitnah informiert.

Neustartbonus

Mit dem Neustartbonus sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die noch nicht voll ausgelastet sind, aber dennoch dringend Arbeitskräfte benötigen.

Gegenstand der Förderung:

  • Der Bonus kann seit Mitte Juni 2020 beim AMS beantragt werden und läuft bis Ende 2021.
  • Weiterhin gilt eine Abstufung nach Arbeitszeitausmaß
    • Ab 20 Wochenstunden: Aufstockung auf 145% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 25 Wochenstunden: 155% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 30 Wochenstunden: 160% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
  • Maximale Förderdauer: 28 Wochen (längere Förderdauer z.B. bei manchen Langzeitarbeitslosen möglich).

Antrag und Information:

  • Informationen über das Instrument des Neustartbonus stehen ab sofort auf der Website des AMS zur Verfügung.

Online Registrierung vor Einreise nach Österreich

Ab 15. Jänner müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen, verpflichtend online vorab registrieren (Pre-Travel-Clearance). Ausnahmen für die Registrierungspflicht gibt es aber für Transitreisende oder für Personen, die aus besonders berücksichtigungswürdigen, unaufschiebbaren Gründen im familiären Kreis einreisen.

Die elektronische Registrierung soll mithelfen, die Kontrolle der Quarantäne zu verbessern und das Contact Tracing zu erleichtern. Das Registrierungsformular wie auch Fragen und Antworten zum Pre-Travel-Clrearance-System stehen auf der Homepage des zuständigen Gesundheitsministeriums zur Verfügung.

  • Die Daten der Onlineregistrierung werden automatisch an die für den Aufenthaltsort in Österreich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde weitergeleitet.
  • Zum Ablauf: Einreisende füllen ein Onlineformular aus. Anhand der eingegebenen Daten informiert das System, welche Konsequenzen an die Einreise geknüpft sind – also ob sich die Person in Quarantäne begeben muss oder ungehindert einreisen darf.
  • Die einreisenden Personen erhalten anschließend ein PDF-Dokument mit einem QR-Code und den eingegebenen Daten per Download sowie an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieses Dokument ist entweder ausgedruckt oder digital (am Smartphone) mitzuführen.
  • Im Falle einer Kontrolle durch die Behörden ist dieses Dokument vorzuweisen.
  • In Ausnahmefällen, z.B. wenn jemand keine technische Möglichkeit hat, das Dokument online auszufüllen, kann das Formular auch in ausgedruckter Form ausgefüllt und verwendet werden.
  • Die Speicherung der Daten erfolgt für 28 Tage ab Datum der Einreise. Die Daten werden danach unwiderruflich gelöscht.
  • Bei der Registrierung sind anzugeben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Emailadresse, Wohn- oder Aufenthaltsadresse, Datum der Einreise, etwaiges Datum der Ausreise sowie die Länder des Aufenthalts der vergangenen 10 Tage. Sollte die Adresse der Quarantäne von der normalen Aufenthaltsadresse in Österreich abweichen, ist diese anzuführen.

Die grundlegenden Einreiseregelungen bzw. Beschränkungen bleiben weiterhin aufrecht.

Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus

Hier finden Sie einen Überblick über alle Maßnahmen, die der Tourismuswirtschaft helfen sollen, ihre Liquidität zu sichern. Für alle verlängerten Wirtschaftshilfen gilt

Unternehmen müssen sich an die COVID-Bestimmungen bei Betretungsverboten und Einlasskontrollen halten, ansonsten droht eine Rückzahlung der Hilfe. Erhält ein Unternehmen eine Verwaltungsstrafe über einem noch festzulegenden Bagatellwert, müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden

Ausfallsbonus

Ziel ist, mit dem Ausfallsbonus den Unternehmen finanzielle Planbarkeit bis zum Ende der Pandemie geben zu können.

Der Ausfallsbonus als Instrument zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten wird vor dem Hintergrund der aktuellen Lage bis Ende März 2022 wiedereingeführt

Höhe der Unterstützung und Fristen:

  • Der Betrachtungszeitraum für den Ausfallsbonus  ist das jeweilige Kalendermonat. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent 
  • Die Ersatzrate staffelt sich durch den branchenspezifischen Rohertrag (10, 20, 30 und 40 Prozent).
  • Der maximale Gesamtrahmen beläuft sich auf 2,3 Mio. Euro (statt 1,8 Mio. Euro).
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtig.

Anspruchsberechtigte für den Ausfallsbonus II sind:

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
  • Gewerbliche touristische Vermieter von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz bzw. Betriebsstätte sowie die touristische Vermietungstätigkeit des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Sonstige in der touristischen Vermietung von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen tätige natürliche Personen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten.

Antrag und Information:

  • Antrag und Abwicklung erfolgt über die Agrarmarkt Austria (AMA). Anträge können ab 16. Dezember 2021 über www.eama.at eingereicht werden. Der Antrag kann durch Unternehmer selbst, aber auch durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.

Anspruchsberechtigte

Gegenrechnung/Deckelung

Zusammenfassung Maßnahmen

Umsatzentschädigung

Fixkostenzuschuss II

Im Fixkostenzuschuss 800.000 (FKZ 800.000) wurden den betroffenen Unternehmen Fixkosten in der Höhe des tatsächlichen Umsatzentgangs abgegolten, im Gegenzug mussten bestimmte erhaltene COVID-19-Unterstützungen (Hilfen, die unter Abschnitt 3.1 des Befristeten Beihilferahmens fallen) abgezogen werden. Die Antragsfrist für den Fixkostenzuschuss 800.000 endet mit dem 31. Dezember 2021.

  • Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at

Verlustersatz

Der Verlustersatz ist eine Überbrückungshilfe von Liquiditätsschwierigkeiten durch Verlust-Kompensation. Dieser wurde bereits im Sommer 2021 um sechs Monate, unter leichter Anpassung der Anspruchskriterien, verlängert. Durch den erneuten Lockdown wird der Verlustersatz erneut um 3 Monate (Jänner 2022 bis März 2022) verlängert.

  • Das Eintrittskriterium von 40 Prozent Umsatzausfall wird beibehalten.
  • Der maximale Gesamtrahmen wird auf 12 Mio. Euro angehoben (statt bisher 10 Mio. Euro).
  • Wenn das Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter/innen beschäftigt, werden 90 Prozent Verlustersatz bereitgestellt. In allen anderen Fällen stehen 70 Prozent Verlustersatz zur Verfügung.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt.

Antrag und Information:

  • Die COFAG prüft und gewährt den Verlustersatz. Technische Schnittstelle für die Einbringung der Anträge ist das FinanzOnline.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six über Verlustverwertung

Härtefallfonds

Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmer

Ziel dieser Förderung ist, durch die Coronakrise entstandene Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmer, darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten, freie Dienstnehmer (wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer usw.) durch Zuschüsse rasch abzufedern. Mit dem Förder-Instrument erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenserhaltungskosten.

  • Der Härtefallfonds wird bis Ende März 2022 wiedereingeführt.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent.
  • Die Ersatzrate beträgt 80 bzw. 90 Prozent zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs, wobei der maximale Betrag bei 2.000 Euro liegt und eine Mindestauszahlung von 600 Euro vereinbart wurde.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt

Gegenstand der Förderung 

  • Es handelt sich um einen steuerfreien Zuschuss, der nicht der Einkommensteuer unterliegt und welcher als Comeback-Bonus bzw. der teilweise Ersatz von entgangenem Nettoeinkommen aus Einkünften aus selbständiger Arbeit bzw. Gewerbebetrieb gewährt wird.

Anspruchsberechtigte:

  • Gewerbliche Unternehmer bzw. Ausübende verkammerter oder nicht verkammerter freier Berufe, die durch COVID-19 wirtschaftlich signifikant bedroht sind. 
  • Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Vorjahres.
  • Antragstellung soll ab 16. Dezember 2021 möglich sein..

Antrag und Information:

Härtefall-Fonds | Phase 2 - Sicherheitsnetz für Unternehmer - WKO.at

Härtefallfonds für Land- und Forstwirte sowie Privatzimmervermieter

Auch für die Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen wurde die Verlängerung der Härtefallfonds-Förderung erwirkt. Die Abwicklung erfolgt auch weiterhin über die Agrarmarkt Austria. Der Härtefallfonds wird daher bis Ende März 2022 wiedereingeführt.

  • Antragsberechtigt sind Privatzimmervermieter ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent ab 16. Dezember 2021
  • Die Ersatzrate beträgt 80 bzw. 90 Prozent zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs, wobei der maximale Betrag bei 2.000 Euro liegt und eine Mindestauszahlung von 600 Euro vereinbart wurde.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2021 sind antragsberechtigt.

Gegenstand der Förderung:

Mit dem Förder-Instrument erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten.

Anspruchsberechtigte:

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen sowie Betreiber von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, die von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind.

Antrag und Information:

 Härtefallfonds - COVID | AMA - AgrarMarkt Austria

Kurzarbeit - COVID-19-Kurzarbeit Phase 5

In der aktuellen Situation ermöglicht die Corona-Kurzarbeit bereits jetzt schon eine Reduktion der Arbeitszeit bis zum völligen Arbeitsausfall – bei einem Nettoeinkommensersatz von 80 bis 90 Prozent. 

  • Diese Maßnahme ist jedenfalls bis Ende des Jahres 2021 aufrecht.
  • Die weitere Gestaltung der Kurzarbeit über diesen Zeitpunkt hinaus wird derzeit noch geprüft und ist abhängig von der Infektionslage. Wir werden die Kurzarbeit aber allen, die sie brauchen zur Verfügung zu stellen.

Umsatzsteuersenkung iHv 5 %

  • Die Senkung betrifft alle Speisen und alle Getränke (Restaurant, Gasthaus, Kaffeehaus, Würstelstand, Catering etc.), sowohl alkoholfreie als auch alkoholische Getränke.
  • Davon erfasst sind auch Schutzhütten und Buschenschankbetriebe.
  • Auch die gewerbliche Beherbergung, Pensionen aber auch Privatzimmervermietungen, Überlassung von Ferienwohnungen und Camping sind von der Verlängerung umfasst.
  • Darüber hinaus werden auch weiterhin Theateraufführungen, Tierparks, Museen, botanische/zoologische Gärten, Naturparks, Kinos von der Steuersenkung profitieren.
  • Auch Zirkusveranstaltungen und Schaustellungen kommen in den Genuss des reduzierten Steuersatzes
  • Die zeitlich befristete Steuersenkung ist bis 31. Dezember 2021 gültig. 

Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen

  • Um die KMU in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in dieser herausfordernden Situation schnell und möglichst unbürokratisch zu unterstützen, wird die liquiditätssichernde Hilfsmaßnahme der Überbrückungsfinanzierungen verlängert.
  • Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT (Österreichische Hotel- und Tourismusbank) für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.
  • Für die ÖHT steht ein Haftungsrahmen von 1,625 Mrd. Euro zur Verfügung, der auf Basis einer verlängerten Ermächtigung in der Folge auch bis Ende Juni 2022 genutzt werden kann.

Gesetzliche Stundung: 

Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, soll für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert werden.

Bisher wurden mehr als 8.400 Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six zu "Liquidität durch Finanzierung mit ÖHT Haftung"

Schutzschirm für Veranstaltungen

  • Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf das künftige Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Einschränkungen, ist die Planung von Veranstaltungen derzeit mit einem erheblichen Risiko verbunden. Um die von der Coronakrise schwer betroffene Veranstaltungsbranche zu unterstützen, wurde der Schutzschirm für Veranstaltungen erneut verlängert.
  • Das Instrument des Schutzschirms dient der Abmilderung des finanziellen Nachteils im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung einer Veranstaltung. 
  • Anträge für den Schutzschirm können im nächsten Halbjahr 2022 für Veranstaltungen bis 30. Juni 2023 bei der ÖHT eingebracht werden.
  • Sowohl für den Schutzschirm I als auch Schutzschirm II fallen mit der Beantragung und Abwicklung keinerlei Gebühren und Provisionen an.

Unterstützungsmaßnahmen im Überblick

  • Der Tourismus gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um die Branche weiter bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Verlängerung von Wirtschaftshilfen beschlossen:
    • Ausfallsbonus und Härtefallfonds bis September
    • Verlustersatz bis Jahresende 
    • Kurzarbeit, inklusive neues Modell mit reduzierter Förderhöhe
  • Zudem werden bewährte Maßnahmen verlängert: Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent, ÖHT Haftungspaket, Steuerstundungen und Erleichterungen für Bestandsverträge in der Veranstaltungsbranche.
  • Neustartbonus wird bis zum Ende des Jahres verlängert.
  • Die Bundesregierung hat einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro gespannt, für große Veranstaltungen wurde die Förderhöhe auf bis zu 10 Mio. Euro erhöht
  • Die detaillierten Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus finden Sie hier.

Weitere nützliche Informationen 

  • Die Öffnung von Schigebieten mit 24. Dezember 2020 hat gezeigt, dass die Mehrheit der Betreiber für ausreichend Sicherheitsmaßnahmen sorgt. Leider gibt es aber Einzelfälle, wo es nicht funktioniert. Gemeinsam soll für noch mehr Sicherheit gesorgt werden.
  • Seit 15.1.2021 ist eine neue Einreiseverordnung in Kraft. Seither müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen (mit gewissen Ausnahmen), online vorab registrieren.
  • Der Nationalrat hat eine neue Teststrategie beschlossen. Sie beinhaltet „Eintrittstests“ und geförderte Berufsgruppentests.

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© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Ausfallsbonus 

Notstandshilfe

Schulterschluss Grüner Pass

Details zu den Öffnungsschritten im heimischen Tourismus ab 19. Mai 2021

Folgende Öffnungsschritte hat die Bundesregierung gemeinsam mit Experten, Landeshauptleuten und Sozialpartnern für Gastronomie, Hotellerie-, Veranstaltungs- und Freizeitwirtschaft vereinbart:

  1. Mit dem 19. Mai 2021 erfolgt die branchenübergreifende Öffnung unter Einhaltung klarer Regeln. Neben Gastronomie und Hotellerie dürfen auch Kunst-, Kultur-, Thermen-, Wellness- oder Vergnügungsangebote öffnen. Dafür hat sich Tourismusministerin Köstinger erfolgreich eingesetzt. Denn Tourismus-, Freizeit- und Veranstaltungsbranche hängen zusammen.

  2. Für die Bevölkerung gelten kontrollierte Selbsttests als Eintrittstest – etwa für einen Gastronomie-Besuch:
    • Selbsttest mit digitaler Lösung: 1 Tag
    • Antigentest: 2 Tage
    • PCR-Test: 3 Tage
    • Genesene Personen: bis 6 Monate nach der Krankheit
    • Geimpfte Personen: ab 22 Tage nach der Erstimpfung bis zu 1 Jahr
  3. Ab 19. Mai 2021 gelten neue Quarantänebestimmungen gemäß der ECDC-Karte für Risikogebiete:
    • Grün/Gelb/Orange: freie Einreise
    • Rot: keine Quarantäne, wenn die Personen getestet, geimpft oder genesen sind
    • Dunkelrot: Einreise nur für Getestete, Genesene oder Geimpfte und Quarantäne (Freitesten nach 5 Tagen)
    • Das bedeutet, dass die Einreise aus Ländern mit einer 14-Tage-Inzidenz von unter 500 (entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 250) die kein Virusmutationsgebiet sind, ohne Quarantäne möglich ist.
  4. Ab 1. Juli 2021 werden weitere Erleichterungen folgenEiner sicheren und guten Sommersaison steht dann nichts mehr im Wege.

Hier die konkreten Öffnungs-Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungs- und Freizeitbetriebe:

Für Gastronomiebetriebe gelten folgende Regeln:

  • Gäste müssen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Wie im Vorjahr schon in einigen Bundesländern, wird es eine bundesweite Registrierungspflicht für Gäste geben
  • Gastronomiebetriebe können Innen- und Außenbereiche öffnen
    • Im Innenbereich darf die Konsumation nur im Sitzen erfolgen
  • Maximal 4 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe sind zulässig – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte.
    • Im Außenbereich sind maximal 10 Erwachsene zulässig
  • Auf- und Sperrstunde ist vorerst auf 05.00 bzw. 22.00 Uhr festgelegt
  • Zwischen den Personen fremder Tische muss ein Mindestabstand von
    2 Metern eingehalten werden
  • Selbstbedienung sowie Buffets sind unter Berücksichtigung besonderer hygienischer Vorkehrungen zulässig
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste, ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Für Beherbergungsbetriebe gelten folgende Regeln: 

  • Gäste müssen bei der Anreise neben der üblichen Registrierung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Nach der Anreise wird der Gast während des Aufenthalts bei Inanspruchnahme von weiteren Dienstleistungen im Hotel jeden 2. Tag einen kontrollierten Selbsttest durchführen müssen.
  • 2 Meter Mindestabstand zwischen den Gästegruppen ist einzuhalten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste beim Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen (z.B. Lobby)
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie
  • Wellnessbetrieb analog zu Regelungen Wellness-Freizeiteinrichtungen
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Das Veranstaltungsangebot kann unter der Einhaltung folgender Kapazitätsgrenzen genützt werden:

  • Teilnehmer müssen vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar) – dies gilt auch für Kongresse
    • im Innenbereich: 1.500 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
    • im Außenbereich: 3.000 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze:
    • im Innenbereich: 50 Personen
    • im Außenbereich: 50 Personen
  • Fach- und Publikumsmessen:
  • Kapazitäts-Beschränkung 20m² pro Besucher
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • Verköstigung von Besuchern analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Gastronomie erlaubt
  • 2 Meter Mindestabstand für Gäste gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen (oder ein freier Sitzplatz zwischen Besuchergruppen)
  • Anzeigepflicht für Veranstaltungen von 11 bis 50 Personen
  • Bewilligungspflicht durch die Gesundheitsbehörde für Veranstaltungen ab 51 Personen

Für Freizeitbetriebe gelten folgende Regeln:

  • Besucher müssen beim Betreten von Innenbereichen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen– zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • 2 Meter Mindestabstand für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen – ausgenommen sind Kontaktsportarten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste – ausgenommen bei Sportausübung
  • Fahrgeschäfte (z.B. Karussell): ein leerer Sitzplatz für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen und keine Kundenregistrierung
  • In Innenräumen, bei Bädern und Thermen zusätzlich:
    • Kapazitäts-Beschränkung: 20m2 pro Besucher
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Grüner Pass - Anwendung

Seit 19.5. dürfen in Österreich Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitbetriebe sowie Kulturinstitutionen und Sportstätten wieder aufsperren. Der Nachweis darüber, ob man geimpft, getestet oder genesen ist, steht in engem Zusammenhang mit diesen Öffnungsschritten und ist Voraussetzung für den Zutritt in einen dieser Betriebe. Der Grüne Pass wird als einfacher und anwendungsfreundlicher Zutritts-Nachweis dienen. Er bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten für die notwendigen Nachweise, sowohl in analoger, als auch in digitaler Form. Den Fahrplan für die Umsetzung haben Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger vorgestellt. 

Seit 10. Juni werden nun für getestete und genesene Personen automatisch QR-Codes erstellt und per eMail oder SMS zugeschickt. Dadurch wird für Betriebe und Mitarbeiter die Überprüfung gültiger Zertifikate noch einfacher: Die QR-Codes können unter qr.gv.at über die Handykamera überprüft werden.

Seit 18. Juni steht die Green Check App zur Verfügung. Wenn ein QR Code gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist. Bisherige Zertifikate in Papierform ohne QR-Code oder auch ein gelber Impfpass werden weiterhin gültig sein.

Mehr Informationen:

  • Allgemeine Informationen zum Grünen Pass: FAQ: Grüner Pass (sozialministerium.at).
  • Bei technischen Fragen zur GreenCheck-Anwendung: greencheck.gv.at sowie die Servicehotline der AGES: 0800 555 621
  • In unseren laufend aktualisierten FAQ finden Sie sämtliche für Tourismusbetriebe wichtigen Informationen zum QR Code-Check & zur Anwendung des Grünen Passes:



  • Bei Anliegen oder Anregungen zu den FAQs für Tourismusbetriebe schreiben Sie bitte an: info@sichere-gastfreundschaft.at

Deutschland lockert Einreise-bestimmungen

Unterstützung für Zimmervermieter

Kostenlose Tests für Gäste

Um bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wird die Teststrategie ausgebaut. So können auch ausländische Gäste sich kostenlos in offiziellen Teststraßen testen lassen. Denn die vergangenen Monate haben bewiesen, dass intensives Testen eine bewährte Sicherheitsmaßnahme ist.

Beim Testangebot Sichere Gastfreundschaft, können sich Beschäftigte im Tourismus weiterhin ein Mal pro Woche testen lassen. Auch Gäste brauchen einen 3-G-Nachweis: 

  • Ab 19.5. ist für Gäste der Nachweis von Test, Impfung oder Genesung die Zutrittsvoraussetzung für ein Lokal, einen Freizeitbetrieb oder ein Hotel.
  • Gäste, die kurzfristig keinen Antigen-, oder PCR-Test, z.B. in Form eines Nachweises einer Teststraße oder Apotheke vorlegen können, dürfen für Zutritt zu einem Lokal einen Selbsttest im Betrieb machen. Sonderregel: in Wien gelten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) nicht als 3-G-Nachweis.
  • Ein solcher hat unter Aufsicht eines Mitarbeiters zu erfolgen, wobei ein negatives Testergebnis anschließend zum Betreten ausschließlich des konkreten Betriebes berechtigt und insofern auch nur für die Dauer des Aufenthaltes im konkreten Betrieb gültig ist.
  • Diese Option soll aber die Ausnahme und nicht die Regel sein.
  • Eine etwaige Verpflichtung, derartige Selbsttests für Gäste anzubieten, besteht nicht!

Organisation und Abwicklung

  • Die Selbsttests werden kostenlos vom Bund zur Verfügung gestellt. Mehrere Tranchen Stück wurden bereits ausgeliefert.
  • Für die Verteilung sind die Bundesländer zuständig. Die Verteilung ist unterschiedlich und koordiniert das jeweilige Bundesland in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Wirtschaftskammer im Bundesland. Auch der Verteilungsschlüssel passiert dort, wo die konkrete Nachfrage besteht – in der Gemeinde, im Bezirk.

Eine erste Übersicht für weiterführende Informationen der jeweiligen Bundesländer sind hier zusammengefasst und werden laufend aktualisiert. 

Berechtigte Betriebe laut COVID-19-Öffnungsverordnung vom 10.5.2021

  • Gastgewerbe
  • gewerbliche Beherbergungsbetriebe
  • Privatzimmervermieter
  • nicht öffentliche Sportstätten
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • Kundenbereiche bei körpernahen Dienstleistungen Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • Krankenastalten und Kuranstalten und sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden
  • Zusammenkünfte
  • Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager
  • Zusammenkünfte im Spitzensport
  • Fach- und Publikumsmessen

Kontaktstellen für Wirtschaftsbetriebe

1. Wien

Alles Gurgelt

Mehr Infos und Bestellung finden Sie hier.


2. Niederösterreich

Die Ausgabe dieser Selbsttests erfolgt künftig über die 23 Bezirks- und Außenstellen der Wirtschaftskammer NÖ.

Diese Selbsttests (maximal 60 Stück pro Betriebsstandort) können Sie ab Montag, den 7. Juni für jeweils drei Kalenderwochen bei Ihrer Bezirks- oder Außenstelle der Wirtschaftskammer NÖ zu den bestehenden Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 7.30 bis 16.00 Uhr) abholen. Die Ausgabe erfolgt solange der Vorrat reicht.

Eine Übersicht der 23 WKNÖ-Bezirksstellen in Niederösterreich finden Sie unter:
wko.at/noe/bezirksstellen

Kontakt: 

Wirtschaftskammer Niederösterreich

Team Gesundheit

gesundheit@wknoe.at

T 02742-851-19819

3. Oberösterreich

In Oberösterreich gibt es 48 Abholstellen. Die Mitgliedsbetriebe wurden von den Bezirksstellen der WKO Oberösterreich über die Abwicklung informiert und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Eine Übersicht der Abholstellen finden Sie hier.

4. Steiermark

In der Steiermark gibt es 27 Abholstellen. Die Betriebe bekommen von der Wirtschaftskammer Steiermark individuell eine elektronische Verständigung, wo sie ihren Bedarf einmelden und die Selbsttests abholen können.

Nähere Infos erhalten Sie über die Wirtschaftskammer Steiermark.

Kontakt:

Wirtschaftskammer Steiermark

T 0316 601-0

5. Salzburg

Über die Bezirksstellen der Wirtschaftskammern werden die Tests nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt und an die Tourismusverbände in den jeweiligen Regionen geliefert. Die Betriebe können sich dort die Test-Kits während der jeweiligen Öffnungszeiten abholen. Dies gilt für alle Bezirke mit Ausnahme der Stadt Salzburg. In Orten ohne Tourismusverbände erfolgt die Verteilung über die Gemeinden/Tourismusvereine. Für die Unternehmen in der Stadt Salzburg wird in der Salzburg-Arena ein zentrales Depot eingerichtet. Die Unternehmen werden gebeten, sich von dort die Tests abzuholen (siehe beigefügten Plan): Die Öffnungszeiten in der Salzburg-Arena sind: Dienstag bis Freitag, 8.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände, Tourismusvereine oder Gemeinden bzw. für die Stadt Salzburg die Wirtschaftskammer Salzburg zur Verfügung.

Mehr Informationen finden Sie hier!

6. Kärnten

Die jeweiligen Ausgabestellen der Gemeinden und deren Abholzeiten finden Sie hier!

Für Fragen steht Ihnen die Wirtschaftskammer Kärnten zur Verfügung.


Kontakt:

Wirtschaftskammer Kärnten

Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
T 05 90 90 4 605

E tourismus@wkk.or.at


7. Tirol

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den örtlich zuständigen Tourismusverbänden abholen.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände zur Verfügung.

8. Vorarlberg

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den Gemeinden abholen.

Mehr Infos bekommen Sie bei Ihrer Gemeinde.

9. Burgenland

Ab sofort können die Betriebe ihre Selbsttests bei den jeweiligen Regionalstellen der Wirtschaftskammer Burgenland zu den Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr und am Freitag von 8.00-12.00 Uhr abholen.

Ihre Fragen können Sie an folgende E-Mail-Adresse stellen: testung@wkbgld.at oder Sie kontaktieren direkt Ihre zuständige Regionalstelle der Wirtschaftskammer Burgenland.


Kontaktstellen – Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof:

Die Verteilung der Selbsttest für Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof Betriebe wird auch über die jeweiligen Länder organisiert. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten läuft das Prozedere genau so wie für gewerbliche Betriebe ab.

Grüner Pass: FAQ für Betriebe

Muster-Präventionskonzept für Betriebe

Gemäß dieser Öffnungs-Verordnung sind alle Betriebe dazu verpflichtet, ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Um die Betriebe dabei zu unterstützen, hat das Tourismusministerium ein Muster-Präventionskonzept erarbeitet.

Muster-Präventionskonzept downloaden

Verlängerung der Wirtschaftshilfen

Die vierte Welle der Corona-Pandemie trifft Österreich und ganz Europa mit voller Härte. Die Bundesregierung hat daher Maßnahmen aus dem 5-Stufen-Plan wie die 2-G-Regel vorgezogen und einen Lockdown für Ungeimpfte verhängt. Angesichts des drastischen Anstiegs des Infektionsgeschehens waren jedoch zusätzliche Maßnahmen notwendig, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. 

 Nach intensiven Beratungen hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern heute weitere strenge Maßnahmen beschlossen und sich auf bundeseinheitliche Regelungen im Kampf gegen die Pandemie verständigt. Mit Montag, den 22. November 2021 wurde ein Bundesweiter Lockdown für 20 Tage verhängt. Dieser soll für geimpfte und genesene Personen am 13. Dezember 2021 enden. Aus diesem Grund hat sich Bundesregierung auf die Verlängerung folgender Wirtschaftshilfe verständigt:

1. Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen 

  • Um die KMU in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in dieser herausfordernden Situation schnell und möglichst unbürokratisch zu unterstützen, wird die liquiditätssichernde Hilfsmaßnahme der Überbrückungsfinanzierungen verlängert.
  • Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT (Österreichische Hotel- und Tourismusbank) für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.
  • Für die ÖHT steht ein Haftungsrahmen von 1,625 Mrd. Euro zur Verfügung, der auf Basis einer verlängerten Ermächtigung in der Folge auch bis Ende Juni 2022 genutzt werden kann.

2. Verlustersatz 

  • Dabei handelt es sich um eine Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten durch Verlust-Kompensation. 
  • Der Verlustersatz wird um 3 Monate (Jänner 2022 bis März 2022) verlängert. 
  • Das Eintrittskriterium von 40 Prozent Umsatzausfall wird beibehalten.
  • Der maximale Gesamtrahmen wird auf 12 Mio. Euro angehoben (statt bisher 10 Mio. Euro).
  • Wenn das Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigt, werden 90 Prozent Verlustersatz bereitgestellt. In allen anderen Fällen stehen 70 Prozent Verlustersatz zur Verfügung.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2022 sind antragsberechtigt

3. Ausfallsbonus

  • Der Ausfallsbonus als Instrument zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten wird vor dem Hintergrund der aktuellen Lage bis Ende März 2022 wiedereingeführt.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent ab 16. Dezember 2021. 
  • Die Ersatzrate staffelt sich durch den branchenspezifischen Rohertrag (10, 20, 30 und 40 Prozent).
  • Der maximale Gesamtrahmen beläuft sich auf 2,3 Mio. Euro (statt 1,8 Mio. Euro).
  • Neugründungen bis zum 1. November 2022 sind antragsberechtigt.

4. Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen und Privatzimmervermieter

  • Der Härtefallfonds ist eine Förderung für viele von der Corona-Pandemie getroffene Selbständige und Privatzimmervermieter. Mit dem Förder-Instrument erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten.
  • Der Härtefallfonds wird daher bis Ende März 2022 wiedereingeführt.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen ab einem Umsatzausfall gegenüber 2019 von 40 Prozent ab 16. Dezember 2021.
  • Die Ersatzrate beträgt 80 bzw. 90 Prozent zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs wobei der maximale Betrag bei 2.000 Euro liegt und eine Mindestauszahlung von 600 Euro vereinbart wurde.
  • Neugründungen bis zum 1. November 2022 sind antragsberechtigt.

5. Kurzarbeit

  • In der aktuellen Situation ermöglicht die Corona-Kurzarbeit bereits jetzt schon eine Reduktion der Arbeitszeit bis zum völligen Arbeitsausfall – bei einem Nettoeinkommensersatz von 80 bis 90 Prozent.
  • Diese Maßnahme ist jedenfalls bis Ende des Jahres aufrecht.
  • Die weitere Gestaltung der Kurzarbeit über diesen Zeitpunkt hinaus wird derzeit noch geprüft und ist abhängig von der Infektionslage. Wir werden die Kurzarbeit aber allen, die sie brauchen zur Verfügung zu stellen.

6. Veranstalterschutzschirm

  • Um die von der Coronakrise schwer betroffene Veranstaltungsbranche zu unterstützen, wurde der Schutzschirm für Veranstaltungen geschaffen.
  • Das Instrument des Schutzschirms dient der Abmilderung des finanziellen Nachteils im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung einer Veranstaltung. 
  • Anträge für den Schutzschirm können im nächsten Halbjahr 2022 für Veranstaltungen bis 30. Juni 2023 bei der ÖHT eingebracht werden.
  • Sowohl für den Schutzschirm I als auch Schutzschirm II fallen mit der Beantragung und Abwicklung keinerlei Gebühren und Provisionen an.

Für alle Wirtschaftshilfen gilt:

 Unternehmen müssen sich an die COVID-Bestimmungen bei Betretungsverboten und Einlasskontrollen halten, ansonsten droht eine Rückzahlung der Hilfe. Erhält ein Unternehmen eine Verwaltungsstrafe über einem noch festzulegenden Bagatellwert, müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

GreenCheck Anwendung ermöglicht unkomplizierte Kontrolle von QR-Codes

Seit 18. Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind.

Seit 1. Juli sind die QR Codes für alle in Österreich ausgestellten Zertifikate europaweit lesbar und der Grüne Pass, für den sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erfolgreich eingesetzt hat, ist Realität.

  • Wer getestet, geimpft oder genesen ist, darf seit 19. Mai wieder Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe besuchen.
  • Seit 10. Juni werden nun für getestete und genesene Personen automatisch QR-Codes erstellt und per eMail oder SMS zugeschickt. Dadurch wird für Betriebe und Mitarbeiter die Überprüfung gültiger Zertifikate noch einfacher: Die QR-Codes können unter greencheck.gv.at über die Handykamera überprüft werden.
  • Ab Mitte Juni werden auch für geimpfte Personen automatisch EU-konforme QR Codes u.a. über den e-Impfpass zur Verfügung gestellt.
  • Über die Web-Anwendung www.greencheck.gv.at sind ab heute alle drei Zertifikate (Test, Impfung, Genesung) in Österreich prüf- und lesbar.
  • Die EU-konformen QR-Codes können in anderen EU Staaten seit 1. Juli problemlos gescannt werden, um sicheres und unkompliziertes Reisen innerhalb der EU zu ermöglichen.
  • Wenn ein QR Code über diese Web-Anwendung mit der Handykamera gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist.
  • Die GreenCheck Anwendung ist die digitale Lösung, um eine fälschungssichere Zutrittskontrolle zu ermöglichen, unter Einhaltung aller Datenschutzmaßnahmen.
  • Neben den Zertifikaten bleiben auch die bereits bestehenden 3-G-Nachweise weiterhin gültig.

Wie funktioniert die GreenCheck Anwendung genau?

Mit dem Handy. Da es sich um eine Web-Anwendung handelt, ist keine Installation auf dem Smartphone oder PC notwendig.

1. Internetbrowser öffnen
2. www.greencheck.gv.at aufrufen
3. Zugriff auf die Handykamera erlauben
4. QR-Code scannen
5. Angezeigt werden Name und Geburtsdatum der Person (um einen Abgleich mit einem Lichtbildausweis zu ermöglichen), wie auch die farbliche Information, ob die diese Person zum Zutritt berechtigt ist: Grün bedeutet Ja, Rot bedeutet nein. Es werden keine Daten gespeichert.

Ein Erklärvideo dazu findest du hier: 



Mehr Informationen:

  • GreenCheck ist auch kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.

Seit 18. Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar.

Grüner Pass-App & GreenCheck-Anwendung

Selbsttests

GreenCheck Anwendung ermöglicht unkomplizierte Kontrolle von QR-Codes

Ab 18. Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind.

Ab Juli sind die QR Codes für alle in Österreich ausgestellten Zertifikate europaweit lesbar und der Grüne Pass, für den sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erfolgreich eingesetzt hat, ist Realität.

  • Wer getestet, geimpft oder genesen ist, darf seit 19. Mai wieder Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe besuchen.
  • Seit 10. Juni werden die Test- und Genesenenzertifikate mit einem EU-konformen QR Code ausgestattet, die von Tourismusbetrieben über qr.gv.at überprüft werden konnten.
  • Ab 18. Juni werden auch für geimpfte Personen automatisch EU-konforme QR Codes u.a. über den e-Impfpass zur Verfügung gestellt.
  • Über die Web-Anwendung www.greencheck.gv.at sind ab heute alle drei Zertifikate (Test, Impfung, Genesung) in Österreich prüf- und lesbar.
  • Die EU-konformen QR-Codes können in anderen EU Staaten problemlos gescannt werden, um sicheres und unkompliziertes Reisen innerhalb der EU zu ermöglichen.
  • Wenn ein QR Code über diese Web-Anwendung mit der Handykamera gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist.
  • Die GreenCheck Anwendung ist die digitale Lösung, um eine fälschungssichere Zutrittskontrolle zu ermöglichen, unter Einhaltung aller Datenschutzmaßnahmen.
  • Bisherige Zertifikate in Papierform oder auch ein gelber Impfpass werden weiterhin gültig sein.


Wie funktioniert die GreenCheck Anwendung genau?

Da es sich um eine Web Anwendung handelt, ist keine Installation auf dem Smartphone oder PC notwendig.

1. Öffnen Sie Ihren Internetbrowser
2. Rufen Sie die Seite www.greencheck.gv.at auf
3. Erlauben Sie der Anwendung den Zugriff auf Ihre Kamera
4. Scannen Sie den QR-Code
5. Interpretieren Sie das Testergebnis

Neustartbonus bis Ende des Jahres verlängert

Mit dem Neustartbonus sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die vor der Herausforderung stehen, ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Gemeinsam mit dem AMS-Verwaltungsrat haben Arbeitsminister Martin Kocher und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erreicht, dass der Neustartbonus bis zum Ende des Jahres verlängert wird.

  • Weiterhin gilt eine Abstufung nach Arbeitszeitausmaß:
    • Ab 20 Wochenstunden: Aufstockung auf 145% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 25 Wochenstunden: 155% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 30 Wochenstunden: 160% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
  • Der Neustartbonus gilt auch für zunächst noch unterausgelastete Betriebe, die dennoch neue Arbeitskräfte brauchen. Dieser Anreiz zielt v.a. darauf ab, Mitarbeiter für den Tourismusbereich zu gewinnen.
  • Zielgruppe sind alle Arbeitslosen, die einen Job annehmen, der noch nicht so hoch entlohnt ist wie der Job vor Arbeitslosigkeit.
  • Für diese Unterstützungsmaßnahme stehen insgesamt 30 Mio. Euro zur Verfügung.
  • Maximale Förderdauer: 28 Wochen (längere Förderdauer z.B. bei manchen Langzeitarbeitslosen möglich).

Neustartbonus verlängert

Neustartbonus

Erleichterungen ab 1. Juli – zurück zur Normalität

Die Bundesregierung hat die Verordnung für die Erleichterungen ab 1. Juli vorgelegt. Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ist besonders wichtig, dass u.a. die Maskenpflicht für Gäste UND auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie fällt.

Hier gibt es die aktuelle Verordnung.

Erleichterungen ab 1. Juli

  • Für Gäste fällt die Maskenpflicht auch in Innenräumen. Ein 3G-Nachweis ist weiterhin erforderlich.
  • Auch Gastronomie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im unmittelbaren Kundenkontakt müssen keinen Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen mehr tragen, sofern die 3G-Regel eingehalten wird. Im Outdoorbereich entfällt die Maskenpflicht zur Gänze.
  • Selbsttests gelten weiterhin nur ausnahmsweise und nur bei Gästen.
  • Die Sperrstunde fällt.
  • Auch die Nachtgastronomie und die Clubs dürfen öffnen.
  • In Tanzlokalen, Clubs und Diskotheken dürfen vorerst nur höchstens so viele Personen eingelassen werden, dass 75% der Personenkapazität der Betriebsstätte nicht überschritten werden.
  • Für Gäste gilt die 3-G-Regel.


Leitfaden für einen sicheren Start in den Sommer

Grüner Pass und GreenCheck Anwendung

Bereits seit 18. Juni steht die "Green Check Anwendung" für die Kontrolle der QR-Codes im "Grünen Pass" zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar. So wird sicheres und unkompliziertes Reisen innerhalb der EU ermöglicht.  

Grüner Pass als unkomplizierter 3G-Nachweis:

Der Grüne Pass steht für Österreicherinnen und Österreicher auch als kostenlose App zur Verfügung. Die wird durch das Bundesrechenzentrum (BRZ) bereitgestellt und ist kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.

Die App ermöglicht eine Speicherung und sichere Handhabe auf dem Smartphone. So können die Zertifikate inklusive QR-Code bei Zutritten und Reisen innerhalb der Europäischen Union ganz einfach nachgewiesen werden:

  • Die App-Lösung speichert und verarbeitet die Daten ausschließlich offline, also nur am Endgerät.
  • Einmal hochgeladen und abgespeichert wird das EU-konforme Zertifikat in einer vereinfachten Version dargestellt. Angezeigt werden in der App dann nur mehr wesentliche Informationen, wie z.B. Vorname, Nachname, COVID-19-Impfstoff sowie der EU-konforme QR-Code.
  • Eine Speicherung der Zertifikate in einer Cloud, so wie es bei App-Lösungen in der Regel der Fall ist, erfolgt nicht. Dadurch werden alle EU-weiten sowie nationalen datenschutzrechtlichen Verpflichtungen nicht nur in höchstem Maße eingehalten, sondern sogar übertroffen.

Neben dem Grünen Pass bleiben auch die bereits bestehenden 3G-Nachweise weiterhin gültig (bspw. Impfpass).

GreenCheck-Anwendung zur Überprüfung des 3G-Nachweises:

  • Mit dem digitalen Prüfsystem „GreenCheck“ können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe einfach und schnell überprüfen, ob Gäste  einen gültigen 3G-Nachweis haben.
  • GreenCheck ist die offizielle Prüfanwendung für die Kontrolle der EU-konformen Zertifikate des Grünen Passes (Test, Impfung, Genesung). Alle drei EU-konformen Zertifikate können entweder digital oder in ausgedruckter Form mit der digitalen Anwendung geprüft werden.
  • Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar.

Comeback-Plan für den heimischen Tourismus

Der heimische Tourismus gehört nach wie vor zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Seit dem Öffnungsstart am 19. Mai geht es aber endlich wieder aufwärts. Um die Phase des Aufschwungs bestmöglich zu nützen, hat Tourismusministerin Elisabeth Köstinger im April 2021 den Prozess „Auf geht´s – zum Comeback des heimischen Tourismus“ gestartet. Gemeinsam mit Experten und der gesamten Branche wurden in vier Comeback-Talks Maßnahmen beraten, um den heimischen Tourismus langfristig zu stärken. Die Ergebnisse der Comeback-Talks wurden am 8. Juli von Elisabeth Köstinger und Sebastian Kurz vorgestellt.

Der Comeback-Plan enthält 3 Schwerpunkte:

  1. Modernisierung des touristischen Arbeitsmarktes
  2. Stärkung von Eigenkapital und neue Finanzierungsperspektiven
  3. Reiseverhalten der Zukunft und Kooperation zwischen Tourismus und Regionen

1. Modernisierung des touristischen Arbeitsmarkts

  • Die Kurzarbeit war das wirksamste Instrument, um die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt einzudämmen. Es gibt nun eine Nachfolgeregelung, mit der für besonders betroffene Betriebe die Kurzarbeit bis Jahresende verlängert wird. Zudem wurde ein Übergangsmodell bis Mitte 2022 mit reduzierter Förderhöhe geschaffen.
  • Die Verlängerung des Neustartbonus sorgt dafür, dass Betriebe entweder ihr Stammpersonal erleichtert wiederaufnehmen oder neue Kräfte finden können.
  • Tourismusministerin Elisabeth Köstinger setzt sich angesichts des Fachkräftemangels für eine entschlossene Reform des touristischen Arbeitsmarktes ein. Arbeitsminister Martin Kocher hat Unterstützung zur Reform im Rahmen des Comeback-Prozesses angekündigt.

2.  Stärkung Eigenkapital und neue Finanzierungsperspektiven 

  • Neben der Weiterführung treffsicherer Unterstützungen für besonders betroffene Bereiche, wie beispielsweise den Städtetourismus und der Veranstalter- sowie Reisebranche, geht es auch darum, für zukünftige Krisen besser aufgestellt zu sein.
  • Nach einer intensiven Zeit der Krisenbewältigung erarbeiten wir gegenwärtig neue Förderungsrichtlinien für die gewerbliche Tourismusförderung des Bundes.
  • Die Themen Resilienz und Nachhaltigkeit sind dabei für unsere familien- und inhabergeführten KMU besonders wichtig - hier wird auch ein Fokus auf das Zusammenspiel mit den Regionen gesetzt.

3. Reiseverhalten und Regionen

  • Durch das Ausbleiben internationaler Gäste hat sich der Fokus – vorerst – auf Nahmärkte verschoben. Aber auch Fernreisen werden eher früher als später wieder möglich sein und dafür müssen wir rechtzeitig und weltweit Lust auf Urlaub in Österreich machen.
  • Um die Folgen der Pandemie für die Tourismuswirtschaft zu lindern, wurde der Österreich Werbung ein zusätzliches Budget von 40 Mio. Euro für die intensivere Bearbeitung wichtiger Herkunftsmärkte und des Inlandsmarktes zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Comeback-Prozess stehen hier und hier zur Verfügung!

Gesamten Comeback-Plan hier herunterladen!
Erklärvideo jetzt ansehen!

Verordnung für Winterregeln 

Hier eine kompakte Zusammenfassung der Winterregeln der Stufe 4 für die einzelnen Bereiche, die seit 8. November gelten:

Gastronomie und Beherbergung (2G-Regel)

  • Seit 8. November gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen)
  • PCR-Tests, Antigentests und Antikörpernachweise sind nicht mehr als Eintrittsnachweise gültig
  • Zum Schutz von Mitarbeitern und Gästen wird Testprogramm „Sichere Gastfreundschaft“ verlängert (PCR Tests 1xWoche).
  • Für Après-Ski und die Nachtgastronomie gelten die gleichen Regeln wie für die Gastronomiebetriebe (2G-Regel).
  • Auch Gemeinden sollen künftig strengere Maßnahmen wie reduzierte Sperrstunden und Pausensperrstunden verabschieden können.

Seilbahnen (2G-Regel)

  • Bis 14. November Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sessellifte) sowie in geschlossenen Räumen der dazugehörigen Stationen.
  • Ab Saisonstart 15. November 2021 Einführung der 2G-Regel:
    • 2G-Nachweis soll beim Ticketverkauf kontrolliert werden
    • Erfolgt die Ticketausgabe durch Dritte (Reisebüros, Hotel, Gruppenveranstalter, Schulen, etc.), entspricht der Betreiber seiner Kontrollpflicht, wenn er sicherstellt, dass die Kontrolle durch den Dritten bei der Ausgabestelle erfolgt.
    • Bei Mehrtages- und Saisonkarten erfolgt eine Freischaltung der Skikarten nur für den Zeitraum der Gültigkeit des jeweiligen Nachweises
    • Wurden Mehrtages- und Saisonkarten bereits vor Inkrafttreten dieser Verordnung verkauft, ist die Kontrollpflicht jedenfalls erfüllt, wenn etwa die Karte gesperrt und der 2G-Nachweis im Zuge der erneuten Freischaltung kontrolliert wird
    • Zur Beförderungspflicht bei Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Maßnahmen wird auf das Rundschreiben der obersten Seilbahnbehörde verwiesen

Advent- und Weihnachtsmärkte

  • Die gute Nachricht ist: Weihnachtsmärkte werden heuer stattfinden können!
  • Für Advent- und Weihnachtsmärkte als Gelegenheitsmärkte und nicht nur reine Warenmärkte, braucht es für den Zutritt einen 2G-Nachweis.
  • Auch hier sollen die Kontrollpflichten nicht überspannt werden.
  • Die Pflicht des für den Gelegenheitsmarkt Verantwortlichen zur 2G-Kontrolle ist erfüllt, wenn diese anlässlich einer Bänderausgabe bei definierten Kontrollpunkten außerhalb bzw. innerhalb des Marktareals erfolgt.
  • Bänderausgabe statt einer Einzäunung ist nun als Option eingeführt. D.h.: Bänderausgabe bei definierten Kontrollpunkten außerhalb bzw. innerhalb des Marktareals
  • Stichprobenartige Kontrollen sind vorgesehen.

Die Bundesregierung entlastet mit der ökosozialen Steuerreform die Menschen in Österreich spürbar. Das Gesamtvolumen der Entlastung liegt bei 18 Mrd. Euro. Das Bekenntnis zur ökosozialen Marktwirtschaft schafft eine gute Balance zwischen leistungsfähiger Wirtschaft und ökologischer Nachhaltigkeit. Für die Tourismuswirtschaft enthält die Reform mehrere wichtige Elemente, die ein gemeinsames Ziel haben: Die Entlastung unserer Betriebe, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich!

  • Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 23 Prozent: Die Körperschaftsteuer beträgt derzeit 25 Prozent vom steuerpflichtigen Einkommen. Diese wird nunmehr beginnend mit 2023 um 2 Prozent gesenkt – d.h. jeweils 1 Prozent im Jahr 2023 und 2024 – und entlastet somit auch viele KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

  • Angelehnt an der Investitionsprämie wird ein Investitionsfreibetrag mit Ökologisierungskomponente in Höhe von bis zu 350 Mio. Euro geschaffen. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag wird von derzeit 13 Prozent auf
    15 Prozent erhöht. Davon profitiert besonders die investitionsintensive Tourismusbranche.


  • Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie die Gastronomie, Reise- und Veranstalterbranche haben oft viele kleinere Anschaffungen zu verzeichnen. Diese Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Anlagegutes, das nicht mehr als 800 Euro kostet, kann derzeit sofort unter dem Titel „geringwertiges Wirtschaftsgut“ als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Mit der ökosozialen Steuerreform wird die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 800 Euro auf 1000 Euro erhöht.

  • Unternehmen können ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen künftig mit bis zu 3.000 Euro steuerfrei am wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs beteiligen. Eine Beteiligung am Erfolg des Unternehmens stellt für beschäftigte Mitarbeiter einen wichtigen Motivationsfaktor dar und bewirkt eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen – dies ist gerade für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit massiven Mitarbeitermangel von Vorteil.

  • Zudem erfolgen noch weitere Entlastungen:
    • Senkung der 2. Einkommensstufe von 35 auf 30 Prozent ab Juli 2022 sowie der 3. Einkommensteuerstufe von 42 auf 40 Prozent ab Juli 2023 erfolgt.
    • Reduktion der KV-Beiträge für kleine Einkommen ab Juli 2022, beginnend mit 1,7 Prozent.
    • Der Familienbonus wird von 1.500 auf 2.000 Euro pro Kind und Jahr ab 1. Juli 2022 erhöht.
    • Insgesamt wird 2025 die Arbeit um rund 4,55 Mrd. Euro pro Jahr erleichtert, sodass jeder Vollzeitbeschäftigte im Tourismus um mindestens 300 Euro pro Jahr entlastet wird.
  • Für die Umstellung von Heizsystemen auf erneuerbare Energieträger wird eine Sauber-Heizen-Offensive mit einem Volumen von 500 Mio. Euro gestartet. Dazu gehören u.a. ein Fördertopf für „Raus aus Öl und Gas“ mit einem Volumen von 180 Mio. Euro sowie steuerliche Anreize für einen Heizkesseltausch und thermische Sanierung in der Höhe von 180 Mio. Euro. Dies erleichtert auch der Tourismusbranche einen Umstieg auf erneuerbare Energieträger.

  •  Mit der Reform wird auch für mehr Gerechtigkeit im Zuge einer fairen Besteuerung von Vermittlungsplattformen gesorgt, indem intensiv an einer internationalen Einigung gearbeitet wird. Sollte diese entgegen den Erwartungen nicht gelingen, werden nationale Maßnahmen folgen.

Steuerreform entlastet Tourismuswirtschaft

Aktuell gültige Öffnungsverordnung und Regelungen

Wie funktioniert die GreenCheck Anwendung genau?

Mit dem Handy. Da es sich um eine Web-Anwendung handelt, ist keine Installation auf dem Smartphone oder PC notwendig.

1. Internetbrowser öffnen
2. www.greencheck.gv.at aufrufen
3. Zugriff auf die Handykamera erlauben
4. QR-Code scannen
5. Angezeigt werden Name und Geburtsdatum der Person (um einen Abgleich mit einem Lichtbildausweis zu ermöglichen), wie auch die farbliche Information, ob die diese Person zum Zutritt berechtigt ist: Grün bedeutet Ja, Rot bedeutet nein. Es werden keine Daten gespeichert.

Ein Erklärvideo dazu findest du hier: 



Mehr Informationen:

  • GreenCheck ist auch kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.
Erklärvideo jetzt ansehen!

Der 5-Stufen-Plan 

  • Stufe 1: Belegung von 10% bzw. 200 Intensivbetten
  • Stufe 2: Belegung von 15% bzw. 300 Intensivbetten
  • Stufe 3: Belegung von 20% bzw. 400 Intensivbetten. (Neu: Ohne 7-Tages-Nachlauf)
  • Stufe 4: Belegung von 25% bzw. 500 Betten (ohne 7-Tages-Nachlauf). Überall dort, wo die 3G- bzw. 2,5G-Regel galt, gilt dann die 2G-Regel (Restaurants, Freizeitbetriebe, Sportstätten, Kultur, körpernahe Dienstleister etc.). Ausnahme: Am Arbeitsplatz gilt 2,5-G-Regel. Damit gibt es auch weiterhin keine Einschränkungen für geimpfte oder genesene Personen
  • Stufe 5: Belegung von 30% bzw. 600 Intensivbetten (ohne 7-Tages-Nachlauf). Ab diesem Zeitpunkt gelten Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte, d.h. ein Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs wird nur noch aufgrund weniger Ausnahmegründe wie Arbeit, täglicher Bedarf, enge Bezugsperson etc. erlaubt sein. Geimpfte und genesene Personen bleiben auch von dieser Stufe unberührt.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens ist zeitnah mit einer ICU-Belegung von 25 Prozent (500 Betten) zu rechnen. Um den Prognosen der Expertinnen und Experten sowie der drastischen Entwicklung des Infektionsgeschehen entgegenwirken, hat die Bundesregierung nach einer gemeinsamen Sitzung mit den Ländern am 5. November 2021 beschlossen, Maßnahmen innerhalb des vereinbarten Stufenplans – insbesondere die Stufe 4 – vorzuziehen, die ab 8. November 2021 in Kraft treten

Selbsttests für Betriebe

Neue Stammsaisonier-Regelung schafft Planungssicherheit für Tourismus

Die diesjährige Sommersaison ist insbesondere in den Ferienregionen sehr erfolgreich verlaufen. Gleichzeitig hatten die Betriebe verstärkt mit dem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen. Die Beschäftigung von Saisonarbeitskräften aus Drittstaaten ist ein notwendiges Instrument zum Ausgleich der saisonalen Schwankungen. Die Zahl der Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen ist jedoch beschränkt. Jetzt hat die Bundesregierung eine neue Stammsaisonier-Regelung auf den Weg gebracht, um Verbesserungen und Planungssicherheit zu ermöglichen. Die entsprechende Novelle des Ausländerbeschäftigungsgesetzes soll noch heuer im Nationalrat beschlossen werden und Anfang 2022 in Kraft treten.

Saisonarbeitskräfte können künftig Beschäftigungsbewilligungen außerhalb von Kontingenten und ohne Arbeitsmarktprüfung für diese Saison erhalten, wenn diese unter den folgenden Kriterien in Österreich beschäftigt waren:

  • in den vergangenen fünf Kalenderjahren (2017-2021);
  • in zumindest drei Kalenderjahren;
  • im selben Wirtschaftszweig Tourismus/Land-/Forstwirtschaft jeweils mindestens drei Monate;
  • im Rahmen von Kontingenten.
  • Stammsaisoniers müssen sich bis April 2022 registrieren und stehen anschließend jedes Jahr als Saisoniers in der Branche zur Verfügung.

Mit der neuen Regelung werden Betriebe mit guten Arbeitsbedingungen gefördert. Wer als Arbeitgeber attraktive Rahmenbedingungen bietet und dadurch Stammkräfte bindet, kann sich schließlich auf die Erteilung einer Beschäftigungsbewilligung für diese Personen verlassen.

Verschärfte Regeln ab 8.11.

Aufgrund der dynamischen Infektionsentwicklung und des Anstiegs der Intensivbetten-Belegung haben sich Bundesregierung und Bundesländer auf eine Verschärfung der Regeln geeinigt. Die Maßnahmen der Stufe 3 und 4 des bestehenden Stufenplans werden bereits ab 8. November in ganz Österreich gelten:

  • Überall dort, wo die 3-G-Regel gilt, wird die 2-G-Regel (Geimpft/Genesen) eingeführt
  • Tests jeglicher Art sind dann nicht mehr als Zutrittsberechtigung zulässig
  • Für den 2-G-Nachweis wird eine Übergangsfrist von vier Wochen gelten. In diesem Zeitraum gilt bereits eine Impfung mit PCR-Test als Nachweis – somit braucht es in der Übergangsfrist keine Vollimmunisierung.
  • Die Gültigkeit der Impfzertifikate wird von zwölf auf neun Monate reduziert
  • Am Arbeitsplatz gilt die 3-G-Regel, wobei der Ausbau der PCR-Testkapazitäten forciert wird, um Antigentests österreichweit durch PCR-Tests zu ersetzen
  • Auch in Handel, Büchereien und Museen wird für alle Personen das verpflichtende Tragen einer FFP-2-Maske eingeführt.

WICHTIG: Kinder sind derzeit bis zum vollendeten 12. Lebensjahr von der Pflicht zur Vorlage eines Eintrittsnachweises ausgenommen!

  • Zudem wurde der Corona Testpass ("Ninja-Pass") für schulpflichtige Personen dem 2G-Nachweis gleichgestellt. Dies gilt in der Woche, in der die Testintervalle eingehalten werden, auch am Freitag, Samstag und Sonntag dieser Woche.
  • An einer praktikablen Regelung für die Weihnachts- und Semesterferien wird gearbeitet.
Leitfaden Winterregeln

Deutschland ändert Einreisebestimmungen gegenüber Österreich

Aufgrund der Entwicklungen des Infektionsgeschehens in ganz Europa hat Deutschland in den letzten Wochen bereits mehrere EU-Staaten (Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei und Slowenien ) auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Nun wurde neben Tschechien und Ungarn auch Österreich als Hochrisikogebiet eingestuft. Die Änderungen sind auf der Webseite des Robert Koch Instituts veröffentlicht und werden ab Sonntag 14. November 2021 wirksam sein.

  • Die Reiseeinschränkungen werden in erster Linie für ungeimpfte Gäste gelten. Dies bedeutet, geimpfte Personen können weiterhin einen sicheren und erholsamen Urlaub in Österreich verbringen.

  • Einreisende sowie Reiserückkehrer aus einem Hochrisikogebiet müssen sich vorab über www.einreiseanmeldung.de anmelden und ihren gültigen 3-G-Nachweis über dieses Portal hochladen.

  • Bei der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet müssen getestete Personen gemäß den deutschen Vorgaben verpflichtend eine 10-tägige Quarantäne antreten – diese kann nach dem fünften Tag durch ein „Freitesten“ beendet werden. Geimpfte und Genesene sind von dieser verpflichtenden Quarantäne ausgenommen!

  • Geimpfte- und genesene Gäste aus Deutschland können dementsprechend weiterhin ihren Urlaub in Österreich verbringen, ohne bei der Rückkehr eine Quarantäne antreten zu müssen.

  • Kinder unter 12 Jahren müssen sich– im Gegensatz zur Regelung in Österreich – immer in eine fünftägige Quarantäne begeben, unabhängig davon, welche Maßnahmen für die Eltern gelten. Diese Regelung ist für Österreich problematisch – Tourismusministerin Elisabeth Köstinger wird sich auch weiterhin für eine gleichlautende Regelung wie in Österreich einsetzen.

Reisewarnung Deutschlands für Österreich

Reisewarnung Deutschlands für Österreich

Aufgrund den Entwicklungen des Infektionsgeschehens in ganz Europa hat Deutschland mehrere EU-Staaten auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Auch Österreich wurde als Risikoland eingestuft

Bundesweiter Lockdown ab 22.11.

Lockdown

Aufgrund der Rekordzahlen bei Neuinfektionen und der dramatischen Situation im Gesundheitswesen hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern notwendige Verschärfungen beschlossen: Dazu gehört ein bundesweiter Lockdown seit Montag 22.11.2021. Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, werden bewährte Unterstützungsmaßnahmen neu aufgelegt bzw. verlängert.

Lockdown für Ungeimpfte ab 15.11.

Seit 15.11. dürfen Personen, die über keinen 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) verfügen, den eigenen privaten Wohnbereich nur aus folgenden Gründen verlassen:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere
    • der Kontakt mit
      • dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner,
      • einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kindern und Geschwistern),
      • einzelnen wichtigen Bezugspersonen (mit denen mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird
    • die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,
    • die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen (z.B. COVID-19-Impfung oder Testung)
    • die Deckung eines Wohnbedürfnisses,
    • die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse (z.B. Friedhofsbesuche)
    • die Versorgung von Tieren,
  • berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,
  • Aufenthalt im Freien alleine oder mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt mit einer einzelnen Person aus einem anderen Haushalt, zur körperlichen und psychischen Erholung,
  • zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen (z.B. gerichtliche Verhandlung)
  • zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen
  • zum Zweck des Betretens von Kundenbereichen zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse (z.B. Abholung von vorbestellten Speisen aus Gastronomiebetrieb)
  • zur Teilnahme an beruflichen Zusammenkünften, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen. Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren gilt der „Ninja-Pass“ der Schulen als 2G-Nachweis.

Aufgrund der Rekordzahlen bei Neuinfektionen und der ernsten Situation im Gesundheitswesen hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Landeshauptleuten notwendige Verschärfungen beschlossen.

Es kommen u.a. folgende Verschärfungen:

  • Lockdown für alle: Ab Montag 22. November für die Dauer von 20 Tagen. Ab 12. Dezember soll der Lockdown für alle enden, aber für Ungeimpfte weitergehen.
  • Impfpflicht: Zudem haben Bundesregierung und Landeshauptleute eine Corona-Impfpflicht beschlossen, die ab 1. Februar 2022 wirksam sein soll.
  • Impfoffensive: Entscheidend ist weiterhin, dass Erststiche verstärkt und Drittstiche geholt werden. Die dritte Dosis wird schon früher ermöglicht.
  • Grüner Pass: Verkürzung der Geltungsdauer ab 1. Februar 2022 auf 7 Monate nach dem 2. Stich.
  • FFP2-Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen, auch am Arbeitsplatz.

Folgende Wirtschaftshilfen bzw. Maßnahmen werden neu aufgelegt oder verlängert:

  • Ausfallsbonus für Zeitraum von November 2021 bis März 2022. Bei mind. 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019. Ersatzrate: 10-40% des Umsatzrückgangs. Beantragung: ab 16. Dezember 2021.
  • Verlustersatz für Zeitraum Jänner 2022 bis März 2022. Bei mind. 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019. Ersatzrate: 70% bis 90% des Verlustes. Beantragung Anfang 2022.
  • Härtefallfonds für Zeitraum November 2021 bis März 2022. Bei mind. 40% Einkommensrückgang bzw. die laufenden Kosten können nicht mehr gedeckt werden. Ersatzrate: 80% zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs. Maximaler Betrag: 2.000 Euro, Mindestbetrag: 600 Euro
  • Corona-Kurzarbeit wird bis Jahresende möglich sein.
  • Veranstalterschutzschirm: Verlängerung bis März 2022.
  • Garantien: Verlängerung bis Juni 2022.

 

Lockdown und Wirtschaftshilfen

Dazu gehört die Verlängerung der Kurzarbeit bis Ende März 2022. Zudem hat die Bundesregierung mit den Sozialpartnern eine „Saisonstarthilfe“ für Saisonier-Arbeitskräfte erarbeitet.

Verlängerung  der Kurzarbeit

Verlängerung Kurzarbeit

Derzeit verfolgen EU-Mitgliedsstaaten unterschiedliche Regelungen bei der Reisefreiheit. Um eine Vereinheitlichung zu erreichen, hat die EU-Kommission Vorschläge erarbeitet. Dazu gehören auch erleichterte Reisebedingungen für Kinder. Österreich fordert die rasche Umsetzung, vor allem von Deutschland.

Erleichterte   Reise-Bedingungen

Erleichterte Reisebedingungen

Corona-Kurzarbeit wird verlängert

Angesichts der hohen Infektionszahlen und des notwendigen Lockdowns hat sich die Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern darauf verständigt, die Corona-Kurzarbeit bis Ende März 2022 zu verlängern.

  1. Die Rahmenbedingungen bei der Beantragung der Corona-Kurzarbeit wurden erleichtert.
  2. Es wird eine Saisonstarthilfe für die Einstellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geben, die in der Saison tätig sind und vor allem in den Tourismusregionen unverzichtbar sind.
  3. Es wird eine zusätzliche Zahlung von 500 Euro für Personen geben, die besonders lange in Kurzarbeit waren.

Ad 1) Erleichterte Rahmenbedingungen

  • Seit 22.11.2021 entfällt für Betriebe, die Kurzarbeit beantragen, die Prüfung und Bestätigung beim Steuerberater oder der Steuerberaterin.
  • Betriebe bekommen damit die Kurzarbeit mit weniger bürokratischem Aufwand zugesichert.
  • Außerdem schafft die Neuregelung mehr zeitlichen Spielraum für Unternehmen – Unternehmen werden drei Wochen Zeit haben, die Corona-Kurzarbeit rückwirkend zu beantragen und bekommen trotzdem die Unterstützung in voller Höhe.

Ad 2) Saisonstarthilfe für Tourismusbetriebe 

Die Kurzarbeit hat sich als eine der erfolgreichsten Krisenmaßnahmen bewährt. Über 1,3 Millionen Arbeitsplätze konnten seit Pandemie-Beginn so gesichert werden, viele davon in Gastronomie und Tourismus. Da das bisherige Modell der Kurzarbeit jedoch nur für Beschäftigte konzipiert war, die bereits einen vollentlohnten Kalendermonat vor Beginn der Kurzarbeit beschäftigt waren, haben Arbeitsminister Martin Kocher und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger mit den Sozialpartnern eine Lösung vereinbart.

  • Die Saisonstarthilfe zur Fachkräftesicherung gilt für alle Personen, die zwischen 3. November 2021 und dem 12. Dezember 2021 angestellt wurden.
  • Für diese Neuanstellungen bekommt der Unternehmer 65 Prozent des Bruttogehalts, also inklusive aller Lohnnebenkosten, vom AMS refundiert, wobei der Arbeitnehmer seinen vollständigen Gehalt bezieht.  
  • Diese Regelung gilt bis zum ehestmöglichen Datum, ab welchem die reguläre Kurzarbeit theoretisch in Anspruch genommen werden kann – d.h. spätestens bis zum 31. Jänner 2022.
  • Voraussetzung ist, dass sich der Arbeitnehmer natürlich vor Ort befindet.
  • Zusätzlich greift die Regelung ausschließlich für Saisonbetriebe.
  • Kontrollen stellen sicher, dass eine missbräuchliche Verwendung verhindert wird.

Ein Beispiel aus der Praxis

  • Ein Saisonbetrieb hat für die Wintersaison am 15. November einen Koch angestellt, wegen des Lockdowns musste der Betrieb aber mit am 22. November zusperren.
  • Der Betrieb kann diesen Mitarbeiter nicht in Kurzarbeit schicken, da hierfür die Bedingung eines vollentlohnten Kalendermonats gilt – Kurzarbeit wäre hier also erst ab 1. Jänner 2022 möglich.
  • Um diesen Koch trotz Lockdown in Beschäftigung zu halten, greift die Saisonstarthilfe, über die der Koch ein vollständiges Gehalt vom Betrieb ausgezahlt bekommt. Der Betrieb wiederum bekommt seinerseits aliquot für die Tage des Lockdowns 65% des Bruttogehalts ersetzt.

Die gleiche Regelung ist auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwendbar, die während des Lockdowns eingestellt werden (bis 12. Dezember), um die Wiedereröffnung vorzubereiten.

Ad 3) Zusatzzahlung von 500 Euro

Neu ist zudem, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im November 2021 in Kurzarbeit waren und seit März 2020 insgesamt 10 Monate oder länger für eine Form der Kurzarbeit angemeldet waren, eine zusätzliche Zahlung von 500 Euro netto erhalten.

  • Ziel der Maßnahme ist es, Beschäftigte, die bereits besonders lang in Kurzarbeit sind, finanziell zu unterstützen.
  • Die Regelung gilt für Personen in Kurzarbeit, deren Bemessungsgrundlage kleiner als 50 Prozent der Höchstbemessungsgrundlage ist.

EU-Kommission schlägt einheitliche Reise-Regelungen vor

Seit Ausbruch der COVID-Pandemie ist die Reisefreiheit stark eingeschränkt. Insbesondere im Zusammenhang mit Reisen gab und gibt es unterschiedliche Ansätze unter den EU-Mitgliedsstaaten. Ziel ist eine bessere Koordination und Vereinheitlichung von Maßnahmen. Grundsätzlich gilt, dass Personen, die einen gültigen Europäischen Grünen Pass (Impfzertifikat, Genesenenzertifikat, Testzertifikat) haben, erleichtert innerhalb der EU reisen können sollten. Diese dahinterliegenden Regelungen wurden nun aktualisiert und von der die EU-Kommission vorgelegt.

  • Für das Reisen innerhalb der EU soll es weiterhin keine COVID-Zertifikat-Verpflichtung für Reisende aus grünen Gebieten geben.
  • Einschränkungen für das Reisen innerhalb der EU soll es nur mehr für ungeimpfte/nicht-genesene Reisende aus dunkelroten Gebieten geben.

Für Kinder sollen folgende Regelungen gelten

  • Für Kinder zwischen 12 und 18 Jahren sollen bei Reisen innerhalb der EU die selben Regelungen gelten wie für Erwachsene.
  • Kinder unter 12, die innerhalb der EU reisen, sollen kein COVID-Zertifikat fürs Reisen benötigen, solange sie nicht aus einem dunkelroten Gebiet einreisen.
  • Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die aus einem dunkelroten Gebiet einreisen sollten nach Vorlage eines gültigen COVID-Zertifikates (geimpft, genesen, getestet – PCR oder Antigen-Test) von einer Quarantäne befreit sein.
  • Kinder unter 6 Jahren sollten grundsätzlich kein COVID Zertifikat benötigen und auch von der Quarantänepflicht ausgenommen sein.
  • Kinder zwischen 6 und 18 Jahren, die aus Drittstaaten in die EU einreisen, sollen fortan mit einem gültigen PCR-Test (nicht älter als 72h), einreisen können. Mitgliedsstaaten können jedoch darüber hinaus auch für Kinder eine Quarantänepflicht festlegen.

Problemstellung: Die deutsche Reisewarnung für Österreich sieht vor, dass die Kinder (unter 12 Jahren) von deutschen Urlauberfamilien, in denen die Eltern geimpft sind, bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland, in Quarantäne müssen.

Beispiel: Familie Müller kommt mit 2 Kindern, 6 und 10 Jahre alt, zum Skiurlaub nach Österreich. Die Eltern sind geimpft, die beiden Kinder nicht, weil für Kinder in diesem Alter erst seit 25. November 2021 eine Zulassung des Corona-Impfstoffes des Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren besteht. Beide Kinder müssten nach der Rückreise von Österreich nach Deutschland zu Hause Quarantäne einhalten.

Die österreichische Regelung, und nun auch der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass für Kinder unter 12 Jahren KEIN Covid-Zertifikat notwendig ist, um reisen zu können. Bei Einreise aus einem dunkelrotem Gebiet, sind, laut Vorschlag der Kommission, Kinder zwischen 6 und 12 Jahren von der Quarantäne befreit, wenn sie einen gültigen grünen Pass vorlegen können. Dazu gehört auch ein gültiges Testergebnis. In Österreich können auch Gäste aus dem Ausland das kostenlose Testangebot nutzen.

Österreich fordert nun die deutsche Bundesregierung auf, diesen Vorschlag der EU-Kommission zu berücksichtigen, damit (nach Ende des Lockdowns in Österreich) keine Benachteiligung von Familien mit Kindern in diesem Alter mehr besteht.

Weitere Empfehlungen der EU-Kommission 

Ab März 2022 soll auch die Anhang I – Liste mit den „sicheren“ Drittstaaten wegfallen. Erwachsene sollen dann auch aus diesen Staaten nur noch geimpft und getestet einreisen dürfen. Bei Kindern zwischen 2 und 17 Jahren reicht ein Test aus.

Die Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten soll mit 9 Monaten, nach Abschluss des ersten Impfzyklus (Erhalt von zwei Dosen) definiert werden. Die Gültigkeit vom Impfzertifikaten nach Erhalt der Auffrischungsimpfung kann mangels wissenschaftlicher Erkenntnisse noch nicht definiert werden.

Die Gültigkeitsdauer von Testzertifikaten auf europäischer Ebene bleiben unverändert (PCR-Test 72h, Antigentest 48h). Österreich hat in diesem Bereich, aufgrund der pandemischen Situation, bereits jetzt strengere Regelungen.

Die ECDC-Ampel bleibt weiterhin als Informationsinstrument bestehen.