Logo BMLRT
Logo WKÖ

Was sollte ich als Gast beachten und was ist für Betriebe wichtig zu wissen?

Laufend aktuelle Infos zum heimischen Tourismus und Tipps für eine nachhaltige Lebensweise bekommst du von uns zugeschickt!

Gastronomie

Beherbergung

Freizeit

Beherbergung
Gastronomie
Freizeit

Österreich ist
berühmt für seine
Gast
freundschaft!

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

Bei Fragen oder Anregungen zu diesem 
Thema schreiben Sie bitte an:

*Pflichtfeld

Mindestens 1 Meter 
Abstand zu fremden 
Personen halten

5 Alltagsempfehlungen, die uns auch weiterhin helfen können:

Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.
Mund-Nasen-
Schutz tragen
Hände 
mehrmals täglich 
waschen
Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch

1. Nach Möglichkeit Abstand zu fremden Personen halten.

2. Auf Händeschütteln 
bei der Begrüßung verzichten.

3. Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen tragen.

4. Hände 
mehrmals täglich 
waschen.

5. Niesen oder husten 
in die Armbeuge oder 
in ein Taschentuch.

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Messen &
Veranstaltungen

Freizeit

"Auf geht's" Comeback-Plan für den Tourismus

Aktuelle Themen

GRÜNER PASS: Infos zum QR Code-Check & FAQ für Betriebe

Muster Präventionskonzept für Betriebe

Übersichtlicher Leitfaden „Für einen sicheren Start in den Sommer“

Testangebot "Sichere Gastfreundschaft" - Sommersaison

Selbsttests für Betriebe

Weitere Informationen

Hier finden Sie die aktuelle Informationen, die auch für den Tourismus relevant sind.

COVID-19-Investitionsprämie für die Tourismus und Freizeitwirtschaft

  • Die COVID-19-Investitionsprämie des richtliniengebenden Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) schafft Anreize für Unternehmensinvestitionen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und der Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich.
  • Mit der Investitionsprämie werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen gefördert, die zwischen dem 1. September 2020 und 28. Februar 2021 beantragt und spätestens bis zum 28. Februar 2022 umgesetzt werden.
  • Am 28. Mai 2021 erfolgte die Adaption der Richtlinie und eine Verlängerung der Frist zur Setzung der ersten Maßnahme wurde um drei Monate verlängert. Die Investition muss bis spätestens 28. Februar 2023 in Betrieb genommen und bezahlt werden, bei Investitionen über 20 Mio. Euro spätestens am 28. Februar 2025.

Gegenstand der Förderung:

  • Die Basisprämie beträgt 7 %, besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14 %.
  • Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). Hier finden Sie neben der Richtlinie auch laufend aktualisierte FAQs und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit der aws. Die Antragstellung erfolgt über die elektronische Anwendung „aws Fördermanager“.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ÖHT beraten Sie gerne hinsichtlich der Kombination von geförderter Finanzierung und Investitionsprämie. Details finden Sie unter https://www.oeht.at/.

Anspruchsberechtigte:

  • Alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe oder Branche.
  • Die Förderungsmaßnahme kann ergänzend zu den Förderungs- und Finanzierungsprodukten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) in Anspruch genommen werden.

Antrag und Information:

  • Die Abwicklung erfolgt für alle Branchen über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws).
  • Antragstellung erfolgt über die elektronische Anwendung „aws Fördermanager“.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six erklärt die Investitionsprämie

Insolvenzabsicherung für Kundengelder in der Reisebranche/Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen

Infolge der COVID-19-Krise haben sich Banken und Versicherungen weitgehend aus dem Absicherungsgeschäft zurückgezogen und bestehende Versicherungsverträge zum Jahresende 2020 gekündigt. Aus diesem Grund musste rasch eine zeitlich befristete Übergangslösung gefunden werden. Über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) wurde den Reisebüros und Reiseveranstaltern ermöglicht, eine Absicherung für das Jahr 2021 zu erhalten und somit weiterhin Pauschalreisen anzubieten.

Anspruchsberechtigte:

  • Diese Absicherung kann von jedem Gewerbeinhaber beantragt werden, der zum Stichtag 30. November 2020 über eine aufrechte Reiseleistungsausübungsberechtigung verfügt hat.

Antrag und Information:

  • Die ÖHT bearbeitet Anträge ab 4. Jänner 2021.
  • Dieses Modell stellt ein provisorisches Angebot dar, das jedenfalls Ende 2021 auslaufen wird.
  • Über eine mögliche grundlegende Reform der Pauschalreiseabsicherung wird zeitnah informiert.

Neustartbonus

Mit dem Neustartbonus sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die noch nicht voll ausgelastet sind, aber dennoch dringend Arbeitskräfte benötigen.

Gegenstand der Förderung:

  • Der Bonus kann seit Mitte Juni 2020 beim AMS beantragt werden und läuft bis Ende 2021.
  • Weiterhin gilt eine Abstufung nach Arbeitszeitausmaß
    • Ab 20 Wochenstunden: Aufstockung auf 145% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 25 Wochenstunden: 155% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 30 Wochenstunden: 160% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
  • Maximale Förderdauer: 28 Wochen (längere Förderdauer z.B. bei manchen Langzeitarbeitslosen möglich).

Antrag und Information:

  • Informationen über das Instrument des Neustartbonus stehen ab sofort auf der Website des AMS zur Verfügung.

Hilfe für vom Lockdown indirekt Betroffene

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben nicht nur die geschlossenen Unternehmen, sondern auch viele Unternehmen, etwa Zulieferer und Dienstleister wie Textilreinigungen oder Bühnenbauer indirekt hart getroffen. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit der Wirtschaftskammer auch für diese Betriebe eine eigene Hilfe konzipiert, um Umsatzeinbußen abzufedern und Arbeitsplätze zu retten.

Die Antragsfrist für den Lockdown-Umsatzersatz II für indirekt betroffene Unternehmen ist mit 30. Juni 2021 abgelaufen.

Nähere Informationen zur Hilfe für indirekt betroffene Unternehmen finden Sie hier.

Online Registrierung vor Einreise nach Österreich

Ab 15. Jänner müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen, verpflichtend online vorab registrieren (Pre-Travel-Clearance). Ausnahmen für die Registrierungspflicht gibt es aber für Transitreisende oder für Personen, die aus besonders berücksichtigungswürdigen, unaufschiebbaren Gründen im familiären Kreis einreisen.

Die elektronische Registrierung soll mithelfen, die Kontrolle der Quarantäne zu verbessern und das Contact Tracing zu erleichtern. Das Registrierungsformular wie auch Fragen und Antworten zum Pre-Travel-Clrearance-System stehen auf der Homepage des zuständigen Gesundheitsministeriums zur Verfügung.

  • Die Daten der Onlineregistrierung werden automatisch an die für den Aufenthaltsort in Österreich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde weitergeleitet.
  • Zum Ablauf: Einreisende füllen ein Onlineformular aus. Anhand der eingegebenen Daten informiert das System, welche Konsequenzen an die Einreise geknüpft sind – also ob sich die Person in Quarantäne begeben muss oder ungehindert einreisen darf.
  • Die einreisenden Personen erhalten anschließend ein PDF-Dokument mit einem QR-Code und den eingegebenen Daten per Download sowie an die angegebene E-Mail-Adresse. Dieses Dokument ist entweder ausgedruckt oder digital (am Smartphone) mitzuführen.
  • Im Falle einer Kontrolle durch die Behörden ist dieses Dokument vorzuweisen.
  • In Ausnahmefällen, z.B. wenn jemand keine technische Möglichkeit hat, das Dokument online auszufüllen, kann das Formular auch in ausgedruckter Form ausgefüllt und verwendet werden.
  • Die Speicherung der Daten erfolgt für 28 Tage ab Datum der Einreise. Die Daten werden danach unwiderruflich gelöscht.
  • Bei der Registrierung sind anzugeben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Emailadresse, Wohn- oder Aufenthaltsadresse, Datum der Einreise, etwaiges Datum der Ausreise sowie die Länder des Aufenthalts der vergangenen 10 Tage. Sollte die Adresse der Quarantäne von der normalen Aufenthaltsadresse in Österreich abweichen, ist diese anzuführen.

Die grundlegenden Einreiseregelungen bzw. Beschränkungen bleiben weiterhin aufrecht.

Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus

Hier finden Sie einen Überblick über alle Maßnahmen, die der Tourismuswirtschaft helfen sollen, ihre Liquidität zu sichern.

Ausfallsbonus

Ziel ist, mit dem Ausfallsbonus den Unternehmen finanzielle Planbarkeit bis zum Ende der Pandemie geben zu können. Der Ausfallsbonus I konnte für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 beantragt werden. Um den Tourismus weiter zu unterstützen, wurde der Ausfallsbonus für touristische Vermieter um drei Monate verlängert.

Höhe der Unterstützung und Fristen:

  • Der Betrachtungszeitraum für den Ausfallsbonus II ist das Kalendermonat. Der Ausfallsbonus II kann für den Zeitraum Juli, August und September 2021 beantragt werden. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
  • Voraussetzung für die Gewährung der Förderung ist, ein Umsatzausfall von mindestens 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum (das entsprechende Kalendermonat im Jahr 2019). Für die Berechnung des Umsatzausfalls von 50 Prozent werden in gewohnter Weise die vorliegenden Daten herangezogen.
  • Die Förderung beträgt mindestens 100 Euro ist mit 15.000 Euro pro Betrachtungszeitraum gedeckelt.

Anspruchsberechtigte für den Ausfallsbonus II sind:

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen.
  • Gewerbliche touristische Vermieter von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz bzw. Betriebsstätte sowie die touristische Vermietungstätigkeit des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Sonstige in der touristischen Vermietung von Gästezimmern und/oder Ferienwohnungen tätige natürliche Personen, die aus dieser Tätigkeit Einkünfte gemäß § 28 EStG beziehen und dafür Tourismusabgaben (Orts- bzw. Nächtigungsabgaben) abführen. Hauptwohnsitz des Antragstellers muss sich in Österreich befinden.
  • Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten.

Antrag und Information:

  • Antrag und Abwicklung erfolgt über die Agrarmarkt Austria (AMA). Anträge können seit Mittwoch, 22. September 2021 über www.eama.at eingereicht werden.Der Antrag kann durch Unternehmer selbst, aber auch durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.

Anspruchsberechtigte

Gegenrechnung/Deckelung

Zusammenfassung Maßnahmen

Umsatzentschädigung

Fixkostenzuschuss II

Im Fixkostenzuschuss 800.000 (FKZ 800.000)  würden den betroffenen Unternehmen  Fixkosten in der Höhe des tatsächlichen Umsatzentgangs abgegolten. , im Gegenzug müssen bestimmte erhaltene COVID-19-Unterstützungen (Hilfen, die unter Abschnitt 3.1 des Befristeten Beihilferahmens fallen) abgezogen werden. Die Antragsfrist für den Fixkostenzuschuss 800.000 endete mit dem 31. Dezember 2021.

Mit 16. August 2021 wurden sowohl der Verlustersatz als auch der Ausfallsbonus verlängert (Ausfallsbonus II).  Auch jene Unternehmen, die bisher den FKZ 800.000 in Anspruch genommen haben, können nun den Verlustersatz beantragen.

  • Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at

Verlustersatz

Der Verlustersatz für ungedeckte Fixkosten bis zu EUR 10 Millionen wurde um sechs Monate unter leichter Anpassung der Anspruchskriterien verlängert.

Höhe der Unterstützung und Fristen:

  • Die Verluste müssen im Zeitraum zwischen 1. Juli 2021 und 31. Dezember 2021 entstanden sein. Anträge sind für bis zu sechs Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen, möglich.
  • Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70 Prozent der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • Die Auszahlung erfolgt in bis zu 2 Tranchen, die separat beantragt werden müssen.
  • Anträge sind bis spätestens 30. Juni 2022 einzubringen.

Anspruchsberechtigte:

  • Voraussetzung für die Antragstellung sind Umsatzausfälle von mindestens 50 Prozent.
  • Der Antrag muss durch einen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) eingebracht werden.

Für Betriebe, die zuvor Fixkostenzuschuss bezogen haben, soll ab Juli 2021 ein Wechsel zum Verlustersatz möglich sein.

Antrag und Information:

  • Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) bzw. unter www.fixkostenzuschuss.at.
  • Die COFAG prüft und gewährt den Verlustersatz. Technische Schnittstelle für die Einbringung der Anträge ist das FinanzOnline.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six über Verlustverwertung

Härtefallfonds

1. Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmen, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmer

Ziel dieser Förderung ist, durch die Coronakrise entstandene Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmer, darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten, freie Dienstnehmer (wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer usw.) durch Zuschüsse rasch abzufedern.

Gegenstand der Förderung 

  • Es handelt sich um einen steuerfreien Zuschuss, der nicht der Einkommensteuer unterliegt und welcher als Comeback-Bonus bzw. der teilweise Ersatz von entgangenem Nettoeinkommen aus Einkünften aus selbständiger Arbeit bzw. Gewerbebetrieb gewährt wird.
  • Maximale Gesamtförderungshöhe für den Nettoeinkommensentgang beträgt 24.000 Euro, der maximale Comeback-Bonus beträgt 6.000 Euro (insgesamt 30.000 Euro pro Förderungswerber).
  • Anträge können für maximal zwölf Betrachtungszeiträume - die nicht zeitlich zusammenhängen müssen, -jeweils separat gestellt werden.

Für den gewählten Betrachtungszeitraum beträgt die maximale Förderungshöhe für den Nettoeinkommensentgang 2.000,00 Euro und der Comeback-Bonus 500,00 Euro pro Förderungswerber

Anspruchsberechtigte:

  • Gewerbliche Unternehmer bzw. Ausübende verkammerter oder nicht verkammerter freier Berufe, die durch COVID-19 wirtschaftlich signifikant bedroht sind. 
  • Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Vorjahres.

Die Bundesregierung hat angekündigt, dass der Härtefallfonds für weitere drei Monate (Juli – September) verlängert werden soll. Folgende Eintrittskriterien sollen gelten:

  • 50% Umsatzeinbruch oder
  • laufende Kosten können nicht gedeckt werden.
  • Deckelung des Zuschusses soll 600 Euro betragen (statt bisher 1.100 Euro inkl. Comeback-Bonus und Zusatzbonus) –  max. jedoch 2000 Euro.
  • Antragstellung soll ab 1. Juli (für 15. Juni bis 30. Juni gibt es einen automatisierten Ersatz) bis Ende Oktober 2021 möglich sein.


Antrag und Information:

2. Härtefallfonds für Land- und Forstwirte

Auch für die Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen wurde die Verlängerung der Härtefallfonds-Förderung erwirkt und die „Auszahlungsphase 3“ gestartet. Die Abwicklung erfolgt auch weiterhin über die Agrarmarkt Austria.

Ab 22. September 2021  können Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen sowie Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten für Betrachtungszeiträume Juli, August und September 2021 eine Förderung zwischen 600 Euro und max. 2.000 Euro beantragen, sofern sie im Betrachtungszeitraum einen Umsatzausfall von mindestens 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum erlitten haben.

Gegenstand der Förderung:

Die Förderung beträgt 80 Prozent der ermittelten Einkunftsverluste zuzüglich eines Betrags von 100 Euro, wobei sonstige Einkünfte die Förderung entsprechend reduzieren. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag über www.eama.at zu stellen.

  • Für jeden der Betrachtungszeiträume beträgt die maximale Förderungshöhe für die Abgeltung der Einkunftsverluste 2.000,00 Euro und für den Comeback-Bonus 500,00 Euro pro Bewirtschafter.
  • Anträge können für maximal zwölf Betrachtungszeiträume - die nicht zeitlich zusammenhängen müssen - jeweils separat gestellt werden.

Anspruchsberechtigte:

  • Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen, die im eigenen Haushalt höchstens 10 Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung unterliegen sowie Betreiber von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, die von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind.

Antrag und Information:

 Härtefallfonds - COVID | AMA - AgrarMarkt Austria

Kurzarbeit - COVID-19-Kurzarbeit Phase 5

Das Instrument der Kurzarbeit hat sich als erfolgreiche Krisenmaßnahme bewährt, um Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt einzudämmen. Die Corona-Kurzarbeit befindet sich bereits in der Phase 5 (ab 01. Juli 2021 bis 30. Juni 2022) und kann für Kurzarbeitsprojekte von höchstens jeweils 6 Monaten in Anspruch genommen werden.

Gegenstand der Förderung:

  • Neu ist, dass es 2 verschieden Modelle der Kurzarbeit gibt, für besonders betroffene Betriebe (bis 31.12.2021 befristet) und für alle übrigen Betriebe. Für letztere wird die Beihilfe gegenüber der Phase 4 um 15 % reduziert und beträgt damit 85 % der bisher ausbezahlten Beihilfe.

Anspruchsberechtigte:

  • Besonders betroffene Betriebe sind jene mit mindestens 50 % Umsatzrückgang im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019 oder Betriebe, über die ein Betretungsverbot verhängt ist. Diese erhalten bis längstens 31.12.2021 weiterhin die ungekürzte Beihilfe bzw.
  • Betriebe, die keine Kurzarbeit zwischen dem 1.4.2021 und 30.6.2021 in Anspruch nahmen, müssen vor Beginn der Kurzarbeit ihre regionale Geschäftsstelle des AMS kontaktieren und ein − in der Regel 3-wöchiges Beratungsverfahren absolvieren.
  • Die Mindestarbeitszeit beträgt 50 % bzw. 30 % (bei besonders betroffenen Betrieben), Ausnahmen sind weiterhin möglich.

Nähere Informationen zur Kurzarbeit finden Sie hier.

Kurzarbeit

Verlängerung von Unterstützungsmaßnahmen

Im Nationalrat wurden Anträge eingebracht, um angesichts der anhaltenden Coronakrise wichtige Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismusbereich zu verlängern. 

Verlängerung der Umsatzsteuersenkung iHv 5 %

  • Die Senkung betrifft alle Speisen und alle Getränke (Restaurant, Gasthaus, Kaffeehaus, Würstelstand, Catering etc.), sowohl alkoholfreie als auch alkoholische Getränke.
  • Davon erfasst sind auch Schutzhütten und Buschenschankbetriebe.
  • Auch die gewerbliche Beherbergung, Pensionen aber auch Privatzimmervermietungen, Überlassung von Ferienwohnungen und Camping sind von der Verlängerung umfasst.
  • Darüber hinaus werden auch weiterhin Theateraufführungen, Tierparks, Museen, botanische/zoologische Gärten, Naturparks, Kinos von der Steuersenkung profitieren.
  • Auch Zirkusveranstaltungen und Schaustellungen kommen in den Genuss des reduzierten Steuersatzes
  • Die derzeit mit Jahresende zeitlich befristeten Steuersenkungen wird um ein weiteres Jahr bis 31. Dezember 2021 verlängert.

Verlängerung des Haftungsrahmens für COVID-19 Überbrückungsfinanzierungen

Um die KMU in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in dieser herausfordernden Situation schnell und möglichst unbürokratisch zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel und Tourismusbank (ÖHT) eine liquiditätssichernde Hilfsmaßnahme umgesetzt. Diese Maßnahme besteht in der Übernahme von Haftungen durch die ÖHT für Überbrückungsfinanzierungen der Hausbanken.

  • Hierfür wurde vom Finanzministerium im KMU-Förderungsgesetz eine Verordnungsermächtigung zur Festlegung eines eigenen COVID-19-Haftungsrahmens geschaffen. Diese Ermächtigung wird nun durch eine Änderung des KMU-Förderungsgesetzes bis 30. Juni 2021 verlängert – dieser Zeitpunkt entspricht der Geltungsdauer des Befristeten Rahmens der Europäischen Kommission.
  • Für die ÖHT steht ein Haftungsrahmen von 1,625 Mrd. Euro zur Verfügung, der auf Basis der verlängerten Ermächtigung in der Folge auch bis 30. Juni 2021 genutzt werden kann.
  • Eine entsprechende Richtlinienänderung wird ehestmöglich umgesetzt.
  • Im Zuge des 2. Lockdowns bietet die ÖHT zudem nun den Förderungsnehmern die Möglichkeit, ihre COVID-19-100%-Haftungen in Absprache mit ihren Hausbanken auf das tatsächlich benötigte Ausmaß einzuschränken oder innerhalb des Optionenmodells umzusteigen, um den Lockdown-Umsatzersatz bestmöglich nützen zu können.

Die Bundesregierung hat eine Verlängerung der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen und Stundungen bis Jahresende angekündigt.

  • Durch die Verlängerung soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Haftungsrahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern.

Gesetzliche Stundung: 

Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, soll für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert werden.

Bisher wurden mehr als 8.400 Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.

Steuerexpertin Elisabeth Klimbacher-Six zu "Liquidität durch Finanzierung mit ÖHT Haftung"

Schutzschirm für Veranstaltungen

  • Aufgrund der Ungewissheit im Hinblick auf das künftige Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Einschränkungen, ist die Planung von Veranstaltungen derzeit mit einem erheblichen Risiko verbunden. Darum wurde ein Schutzschirm für die Veranstalterbranche erarbeitet.
  • Der Schutzschirm sieht ein Gesamtvolumen von EUR 300 Mio. Euro vor.
  • Ursprünglich war dieser Schutzschirm auf 1 Mio. Euro pro Veranstalter begrenzt. Eine erste Erhöhung auf 2 Mio. Euro pro Veranstalter wurde kürzlich umgesetzt und ist bereits beantragbar. Ein Umstieg von bestehenden Anträgen auf die höhere Fördersumme ist möglich.
  • In einem weiteren Schritt wird der Veranstalter-Schutzschirm II als Haftungsmodell mit einer maximalen Haftungsübernahme von 10 Mio. Euro pro Veranstalter ausgeweitet. Dafür wurde am 22. April 2021 mit einem Initiativantrag im Parlament die gesetzliche Grundlage in die Wege geleitet.
  • Durch einen Zuschuss auf Grundlage einer detaillierten Veranstaltungsplanung für jenen finanziellen Nachteil, der aus einer COVID-19 bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung resultiert, sollen die Veranstalter unterstützt werden.
  • Förderbare Kosten sind nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette (z.B. Lieferanten, Technik, Catering, Künstler, Bar, Service, Florist, Veranstaltungsort, Rückabwicklungskosten, Werbekostenzuschüsse), sowie Personalkosten, die unmittelbar mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen.
  • Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
  • Das erste förderbare Veranstaltungsdatum ist der 1. März 2021. Aufgrund der anhaltenden Coronakrise wurde der Beantragungszeitraum bis Dezember 2021 verlängert. Umfasst sind geplante Veranstaltungen bis Jahresende 2022.
  • Anträge können seit 18. Jänner 2021 über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) gestellt werden.
  • Der Schutzschirm II kann bis Ende Oktober 2021 bei der ÖHT beantragt werden. Wie beim Schutzschirm I können Veranstaltungen, die bis Ende 2022 stattfinden, eingereicht werden. Auch ein Umstieg von Schutzschirm I zu II ist möglich.

Unterstützungsmaßnahmen im Überblick

  • Der Tourismus gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um die Branche weiter bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Verlängerung des Ausfallsbonus für Betriebe beschlossen.
  • Zudem werden bewährte Maßnahmen verlängert: Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent, ÖHT Haftungspaket, Steuerstundungen und Erleichterungen für Bestandsverträge in der Veranstaltungsbranche.
  • Neustartbonus wird bis zum Ende des Jahres verlängert
  • Wirtschaftshilfen wurden verlängert
    • Ausfallsbonus und Härtefallfonds bis September
    • Verlustersatz bis Jahresende 
    • Kurzarbeit, inklusive neues Modell mit reduzierter Förderhöhe
  • Die Bundesregierung hat einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro gespannt, für große Veranstaltungen wurde die Förderhöhe auf bis zu 10 Mio. Euro erhöhtAnträge sind bis Ende Oktober 2021 für Veranstaltungen bis Ende 2022 möglich.
  • Die detaillierten Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismus finden Sie hier.

Weitere nützliche Informationen 

  • Die Öffnung von Schigebieten mit 24. Dezember 2020 hat gezeigt, dass die Mehrheit der Betreiber für ausreichend Sicherheitsmaßnahmen sorgt. Leider gibt es aber Einzelfälle, wo es nicht funktioniert. Gemeinsam soll für noch mehr Sicherheit gesorgt werden.
  • Seit 15.1.2021 ist eine neue Einreiseverordnung in Kraft. Seither müssen sich alle Personen, die nach Österreich einreisen wollen (mit gewissen Ausnahmen), online vorab registrieren.
  • Der Nationalrat hat eine neue Teststrategie beschlossen. Sie beinhaltet „Eintrittstests“ und geförderte Berufsgruppentests.

Österreich ist
berühmt für seine
Gast
freundschaft!

Leitlinien für einen 
sicheren Umgang miteinander.

© v.l.n.r. Alexander Haiden; pixabay (2)

Ausfallsbonus 

Notstandshilfe

Schulterschluss Grüner Pass

Erhöhung des Veranstalterschutzschirms auf 10 Millionen Euro

Die Veranstaltungsbranche gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Um Anreiz und Sicherheit für die künftige Planung von Veranstaltungen zu geben, hat die Bundesregierung einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro gespannt. Die bisherige Förderhöhe war auf 2 Mio. Euro pro Veranstalter begrenzt. Für große Veranstaltungen wird die Förderhöhe nun auf bis zu 10 Mio. Euro erhöht. Der weiterentwickelte "Schutzschirm II" kann – wie auch die erste Version - bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) beantragt werden. Anträge sind bis Ende Oktober 2021 für Veranstaltungen bis Ende 2022 möglich.

Details zu den Öffnungsschritten im heimischen Tourismus ab 19. Mai 2021

Folgende Öffnungsschritte hat die Bundesregierung gemeinsam mit Experten, Landeshauptleuten und Sozialpartnern für Gastronomie, Hotellerie-, Veranstaltungs- und Freizeitwirtschaft vereinbart:

  1. Mit dem 19. Mai 2021 erfolgt die branchenübergreifende Öffnung unter Einhaltung klarer Regeln. Neben Gastronomie und Hotellerie dürfen auch Kunst-, Kultur-, Thermen-, Wellness- oder Vergnügungsangebote öffnen. Dafür hat sich Tourismusministerin Köstinger erfolgreich eingesetzt. Denn Tourismus-, Freizeit- und Veranstaltungsbranche hängen zusammen.

  2. Für die Bevölkerung gelten kontrollierte Selbsttests als Eintrittstest – etwa für einen Gastronomie-Besuch:
    • Selbsttest mit digitaler Lösung: 1 Tag
    • Antigentest: 2 Tage
    • PCR-Test: 3 Tage
    • Genesene Personen: bis 6 Monate nach der Krankheit
    • Geimpfte Personen: ab 22 Tage nach der Erstimpfung bis zu 1 Jahr
  3. Ab 19. Mai 2021 gelten neue Quarantänebestimmungen gemäß der ECDC-Karte für Risikogebiete:
    • Grün/Gelb/Orange: freie Einreise
    • Rot: keine Quarantäne, wenn die Personen getestet, geimpft oder genesen sind
    • Dunkelrot: Einreise nur für Getestete, Genesene oder Geimpfte und Quarantäne (Freitesten nach 5 Tagen)
    • Das bedeutet, dass die Einreise aus Ländern mit einer 14-Tage-Inzidenz von unter 500 (entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 250) die kein Virusmutationsgebiet sind, ohne Quarantäne möglich ist.
  4. Ab 1. Juli 2021 werden weitere Erleichterungen folgenEiner sicheren und guten Sommersaison steht dann nichts mehr im Wege.

Hier die konkreten Öffnungs-Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungs- und Freizeitbetriebe:

Für Gastronomiebetriebe gelten folgende Regeln:

  • Gäste müssen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Wie im Vorjahr schon in einigen Bundesländern, wird es eine bundesweite Registrierungspflicht für Gäste geben
  • Gastronomiebetriebe können Innen- und Außenbereiche öffnen
    • Im Innenbereich darf die Konsumation nur im Sitzen erfolgen
  • Maximal 4 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe sind zulässig – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte.
    • Im Außenbereich sind maximal 10 Erwachsene zulässig
  • Auf- und Sperrstunde ist vorerst auf 05.00 bzw. 22.00 Uhr festgelegt
  • Zwischen den Personen fremder Tische muss ein Mindestabstand von
    2 Metern eingehalten werden
  • Selbstbedienung sowie Buffets sind unter Berücksichtigung besonderer hygienischer Vorkehrungen zulässig
  • Keine Konsumation von Speisen und Getränken in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste, ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Für Beherbergungsbetriebe gelten folgende Regeln: 

  • Gäste müssen bei der Anreise neben der üblichen Registrierung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Nach der Anreise wird der Gast während des Aufenthalts bei Inanspruchnahme von weiteren Dienstleistungen im Hotel jeden 2. Tag einen kontrollierten Selbsttest durchführen müssen.
  • 2 Meter Mindestabstand zwischen den Gästegruppen ist einzuhalten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste beim Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen (z.B. Lobby)
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn wöchentlich ein negativer Testnachweis erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie
  • Wellnessbetrieb analog zu Regelungen Wellness-Freizeiteinrichtungen
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Das Veranstaltungsangebot kann unter der Einhaltung folgender Kapazitätsgrenzen genützt werden:

  • Teilnehmer müssen vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen – zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar) – dies gilt auch für Kongresse
    • im Innenbereich: 1.500 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
    • im Außenbereich: 3.000 Personen (höchstens jedoch 50 Prozent Maximalauslastung)
  • Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze:
    • im Innenbereich: 50 Personen
    • im Außenbereich: 50 Personen
  • Fach- und Publikumsmessen:
  • Kapazitäts-Beschränkung 20m² pro Besucher
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • Verköstigung von Besuchern analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Gastronomie erlaubt
  • 2 Meter Mindestabstand für Gäste gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen (oder ein freier Sitzplatz zwischen Besuchergruppen)
  • Anzeigepflicht für Veranstaltungen von 11 bis 50 Personen
  • Bewilligungspflicht durch die Gesundheitsbehörde für Veranstaltungen ab 51 Personen

Für Freizeitbetriebe gelten folgende Regeln:

  • Besucher müssen beim Betreten von Innenbereichen ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankungen vorweisen– zudem werden auch Tests vor Ort möglich sein.
  • Registrierungspflicht für Besucher
  • 2 Meter Mindestabstand für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen – ausgenommen sind Kontaktsportarten
  • FFP2-Masken-Pflicht für Gäste – ausgenommen bei Sportausübung
  • Fahrgeschäfte (z.B. Karussell): ein leerer Sitzplatz für Besucher gegenüber Personen aus anderen Besuchergruppen und keine Kundenregistrierung
  • In Innenräumen, bei Bädern und Thermen zusätzlich:
    • Kapazitäts-Beschränkung: 20m2 pro Besucher
  • Verpflichtendes Präventions-/ Hygienekonzept und COVID-19-Beauftragter

Grüner Pass - Anwendung

Seit 19.5. dürfen in Österreich Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitbetriebe sowie Kulturinstitutionen und Sportstätten wieder aufsperren. Der Nachweis darüber, ob man geimpft, getestet oder genesen ist, steht in engem Zusammenhang mit diesen Öffnungsschritten und ist Voraussetzung für den Zutritt in einen dieser Betriebe. Der Grüne Pass wird als einfacher und anwendungsfreundlicher Zutritts-Nachweis dienen. Er bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten für die notwendigen Nachweise, sowohl in analoger, als auch in digitaler Form. Den Fahrplan für die Umsetzung haben Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger vorgestellt. 

Seit 10. Juni werden nun für getestete und genesene Personen automatisch QR-Codes erstellt und per eMail oder SMS zugeschickt. Dadurch wird für Betriebe und Mitarbeiter die Überprüfung gültiger Zertifikate noch einfacher: Die QR-Codes können unter qr.gv.at über die Handykamera überprüft werden.

Seit 18. Juni steht die Green Check App zur Verfügung. Wenn ein QR Code gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist. Bisherige Zertifikate in Papierform ohne QR-Code oder auch ein gelber Impfpass werden weiterhin gültig sein.

Mehr Informationen:

  • Allgemeine Informationen zum Grünen Pass: FAQ: Grüner Pass (sozialministerium.at).
  • Bei technischen Fragen zur GreenCheck-Anwendung: greencheck.gv.at sowie die Servicehotline der AGES: 0800 555 621
  • In unseren laufend aktualisierten FAQ finden Sie sämtliche für Tourismusbetriebe wichtigen Informationen zum QR Code-Check & zur Anwendung des Grünen Passes:



  • Bei Anliegen oder Anregungen zu den FAQs für Tourismusbetriebe schreiben Sie bitte an: info@sichere-gastfreundschaft.at

Deutschland lockert Einreise-bestimmungen

Unterstützung für Zimmervermieter

Kostenlose Tests für Gäste

Um bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wird die Teststrategie ausgebaut. So können auch ausländische Gäste sich kostenlos in offiziellen Teststraßen testen lassen. Denn die vergangenen Monate haben bewiesen, dass intensives Testen eine bewährte Sicherheitsmaßnahme ist.

Beim Testangebot Sichere Gastfreundschaft, können sich Beschäftigte im Tourismus weiterhin ein Mal pro Woche testen lassen. Auch Gäste brauchen einen 3-G-Nachweis: 

  • Ab 19.5. ist für Gäste der Nachweis von Test, Impfung oder Genesung die Zutrittsvoraussetzung für ein Lokal, einen Freizeitbetrieb oder ein Hotel.
  • Gäste, die kurzfristig keinen Antigen-, oder PCR-Test, z.B. in Form eines Nachweises einer Teststraße oder Apotheke vorlegen können, dürfen für Zutritt zu einem Lokal einen Selbsttest im Betrieb machen. Sonderregel: in Wien gelten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) nicht als 3-G-Nachweis.
  • Ein solcher hat unter Aufsicht eines Mitarbeiters zu erfolgen, wobei ein negatives Testergebnis anschließend zum Betreten ausschließlich des konkreten Betriebes berechtigt und insofern auch nur für die Dauer des Aufenthaltes im konkreten Betrieb gültig ist.
  • Diese Option soll aber die Ausnahme und nicht die Regel sein.
  • Eine etwaige Verpflichtung, derartige Selbsttests für Gäste anzubieten, besteht nicht!

Organisation und Abwicklung

  • Die Selbsttests werden kostenlos vom Bund zur Verfügung gestellt. Mehrere Tranchen Stück wurden bereits ausgeliefert.
  • Für die Verteilung sind die Bundesländer zuständig. Die Verteilung ist unterschiedlich und koordiniert das jeweilige Bundesland in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Wirtschaftskammer im Bundesland. Auch der Verteilungsschlüssel passiert dort, wo die konkrete Nachfrage besteht – in der Gemeinde, im Bezirk.

Eine erste Übersicht für weiterführende Informationen der jeweiligen Bundesländer sind hier zusammengefasst und werden laufend aktualisiert. 

Berechtigte Betriebe laut COVID-19-Öffnungsverordnung vom 10.5.2021

  • Gastgewerbe
  • gewerbliche Beherbergungsbetriebe
  • Privatzimmervermieter
  • nicht öffentliche Sportstätten
  • Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • Kundenbereiche bei körpernahen Dienstleistungen Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • Krankenastalten und Kuranstalten und sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden
  • Zusammenkünfte
  • Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager
  • Zusammenkünfte im Spitzensport
  • Fach- und Publikumsmessen

Kontaktstellen für Wirtschaftsbetriebe

1. Wien

Alles Gurgelt

Mehr Infos und Bestellung finden Sie hier.


2. Niederösterreich

Die Ausgabe dieser Selbsttests erfolgt künftig über die 23 Bezirks- und Außenstellen der Wirtschaftskammer NÖ.

Diese Selbsttests (maximal 60 Stück pro Betriebsstandort) können Sie ab Montag, den 7. Juni für jeweils drei Kalenderwochen bei Ihrer Bezirks- oder Außenstelle der Wirtschaftskammer NÖ zu den bestehenden Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 7.30 bis 16.00 Uhr) abholen. Die Ausgabe erfolgt solange der Vorrat reicht.

Eine Übersicht der 23 WKNÖ-Bezirksstellen in Niederösterreich finden Sie unter:
wko.at/noe/bezirksstellen

Kontakt: 

Wirtschaftskammer Niederösterreich

Team Gesundheit

gesundheit@wknoe.at

T 02742-851-19819

3. Oberösterreich

In Oberösterreich gibt es 48 Abholstellen. Die Mitgliedsbetriebe wurden von den Bezirksstellen der WKO Oberösterreich über die Abwicklung informiert und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Eine Übersicht der Abholstellen finden Sie hier.

4. Steiermark

In der Steiermark gibt es 27 Abholstellen. Die Betriebe bekommen von der Wirtschaftskammer Steiermark individuell eine elektronische Verständigung, wo sie ihren Bedarf einmelden und die Selbsttests abholen können.

Nähere Infos erhalten Sie über die Wirtschaftskammer Steiermark.

Kontakt:

Wirtschaftskammer Steiermark

T 0316 601-0

5. Salzburg

Über die Bezirksstellen der Wirtschaftskammern werden die Tests nach einem bestimmten Schlüssel aufgeteilt und an die Tourismusverbände in den jeweiligen Regionen geliefert. Die Betriebe können sich dort die Test-Kits während der jeweiligen Öffnungszeiten abholen. Dies gilt für alle Bezirke mit Ausnahme der Stadt Salzburg. In Orten ohne Tourismusverbände erfolgt die Verteilung über die Gemeinden/Tourismusvereine. Für die Unternehmen in der Stadt Salzburg wird in der Salzburg-Arena ein zentrales Depot eingerichtet. Die Unternehmen werden gebeten, sich von dort die Tests abzuholen (siehe beigefügten Plan): Die Öffnungszeiten in der Salzburg-Arena sind: Dienstag bis Freitag, 8.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände, Tourismusvereine oder Gemeinden bzw. für die Stadt Salzburg die Wirtschaftskammer Salzburg zur Verfügung.

Mehr Informationen finden Sie hier!

6. Kärnten

Die jeweiligen Ausgabestellen der Gemeinden und deren Abholzeiten finden Sie hier!

Für Fragen steht Ihnen die Wirtschaftskammer Kärnten zur Verfügung.


Kontakt:

Wirtschaftskammer Kärnten

Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
T 05 90 90 4 605

E tourismus@wkk.or.at


7. Tirol

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den örtlich zuständigen Tourismusverbänden abholen.

Für Fragen stehen Ihnen die jeweiligen Tourismusverbände zur Verfügung.

8. Vorarlberg

Ab sofort können sich Betriebe ihre Kontingente wochentags in den Gemeinden abholen.

Mehr Infos bekommen Sie bei Ihrer Gemeinde.

9. Burgenland

Ab sofort können die Betriebe ihre Selbsttests bei den jeweiligen Regionalstellen der Wirtschaftskammer Burgenland zu den Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr und am Freitag von 8.00-12.00 Uhr abholen.

Ihre Fragen können Sie an folgende E-Mail-Adresse stellen: testung@wkbgld.at oder Sie kontaktieren direkt Ihre zuständige Regionalstelle der Wirtschaftskammer Burgenland.


Kontaktstellen – Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof:

Die Verteilung der Selbsttest für Privatzimmervermieter und Urlaub am Bauernhof Betriebe wird auch über die jeweiligen Länder organisiert. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten läuft das Prozedere genau so wie für gewerbliche Betriebe ab.

Grüner Pass: FAQ für Betriebe

Verlängerung Kurzarbeit und Einführung eines Übergangsmodells 

Die „Kurzarbeit“ hat sich als Krisenmaßnahme erfolgreich bewährt. Insgesamt konnten so 1,2 Millionen Arbeitsplätze gesichert werden, viele davon in Gastronomie und Tourismus. Viele Betriebe brauchen nach wie vor Unterstützung. Daher haben sich Bundesregierung und Sozialpartner auf die Verlängerung der Kurzarbeit geeinigt und darüber hinaus die Einführung eines Modells mit reduzierter Förderhöhe vereinbart. 

1. Verlängerung der Corona-Kurzarbeit

Obwohl mit einer weiteren Erholung des Arbeitsmarktes zu rechnen ist, kann noch nicht von einer uneingeschränkten Wirtschaftstätigkeit ausgegangen werden – das betrifft insbesondere die Stadthotellerie. Die Corona-Kurzarbeit wird deshalb in adaptierter Form bis Ende 2021 entlang folgender Eckpunkte verlängert

  • Es gelten im Allgemeinen bisherigen Bestimmungen
  • NEU: Ein Unternehmen hat einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent vorzuweisen (3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019). Das dritte Quartal 2020 wird aufgrund der vergleichbaren Situation (weitgehende Öffnungen, aber Störungen im internationalen Reiseverkehr) herangezogen.
  • Die Sonderregelung ist bis Ende des Jahres befristet. 
                                                   

2. Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation hat die Bundesregierung ein Übergangsmodell mit reduzierter Förderhöhe eingeführt. Das Modell steht voraussichtlich bis Mitte 2022 zur Verfügung, danach wird das Modell evaluiert:

  • Die Nettoersatzraten für die Arbeiternehmerin, den Arbeitnehmer bleiben gleich
  • 50% Mindestarbeitszeit (mit Ausnahmen im Einzelfall) 
  • Abschlag von 15% von der bisherigen Beihilfenhöhe
  • Verpflichtender Urlaubsverbrauch von einer Woche je (angefangenen) zwei Monaten Kurzarbeit
  • Der Personalabbau zwischen den Phasen der Kurzarbeit wird erleichtert
  • Dreiwöchige Beratungsphase durch AMS und Sozialpartner für neu eintretende Betriebe
  • Jeder Betrieb kann maximal 24 Monate (mit Ausnahmen im Einzelfall) Kurzarbeit beantragen
  • Verlängerungsantrag nach 6 Monaten notwendig

Weitere Informationen finden sich auf der Infoseite des Arbeitsministeriums.


Muster-Präventionskonzept für Betriebe

Gemäß dieser Öffnungs-Verordnung sind alle Betriebe dazu verpflichtet, ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Um die Betriebe dabei zu unterstützen, hat das Tourismusministerium ein Muster-Präventionskonzept erarbeitet.

Muster-Präventionskonzept downloaden

Verlängerung der Wirtschaftshilfen

Gastronomie, Hotellerie, Reisebranche, Veranstalter, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe brauchen weiterhin Unterstützung. Eine Verlängerung der bewährten Wirtschaftshilfen, abgestimmt auf die besonders betroffenen Branchen, ist einer der Eckpfeiler des von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger gestarteten Prozesses „Auf geht’s  zum Comeback des Österreichischen Tourismus“

1. Ausfallsbonus

  • Der Ausfallsbonus wurde für drei Monate (Juli – September) verlängert
  • Der Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss Teil fällt weg
  • Der Ausfallsbonus besteht nunmehr ausschließlich aus einem Bonus als Ersatz für den Umsatzausfall
  • Eintrittskriterium: 50% Umsatzausfall (zuvor 40%)
  • Der Bonus basiert auf einer adaptierten Ersatzrate:
    • statt bisher 15% bzw. 30% nun Staffelung der Ersatzraten durch den branchenspezifischen Rohertrag (10%, 20%, 30% und 40%)
    • z.B.: Jene Betriebe die im November einen Umsatzersatz iHv 80% erhalten haben, erhalten nun eine Ersatzrate von 40%
  • Gedeckelt ist der Ausfallsbonus mit 80.000 Euro (statt bisher 30.000 Euro)
  • Hinzu kommt eine gemeinsame Deckelung mit der Kurzarbeit: Ausfallsbonus und Kurzarbeit dürfen max. den Umsatz des Vergleichszeitraums ergeben

2. Verlustersatz

  • Der Verlustersatz wurde um 6 Monate (Juli – Dezember) bis Jahresende verlängert
  • Eintrittskriterium: 50% Umsatzausfall (zuvor 30%)
  • Deckel: 10 Mio. Euro (beihilfenrechtlicher Rahmen)
  • Betriebe die zuvor einen Fixkostenzuschuss bezogen haben, können ab Juli zum Verlustersatz wechseln

3. Härtefallfonds

  • Der Härtefallfonds wurde für drei Monate (Juli – September) verlängert
  • Eintrittskriterium: 50% Umsatzeinbruch oder laufende Kosten können nicht gedeckt werden
  • Betrag: 600 Euro (statt bisher 1.100 Euro inkl. Comeback-Bonus und Zusatzbonus) –  max. 2000 Euro
  • Zeitraum: ab 1. Juli (für 15. Juni bis 30. Juni gibt es einen automatisierten Ersatz)
  • Beantragungszeitraum: bis Ende Oktober 2021


Verlängerung der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen und Stundungen bis Jahresende 

Durch den lang angehaltenen Lockdown und die damit verbundenen Einnahmenausfälle bei Betrieben kam es zu Schwierigkeiten bei der unmittelbaren Bedienung der besicherten Kredite. Daher wurden die gesetzliche Grundlage für die Verlängerung der Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen beschlossen:

Durch die Verlängerung wird die Möglichkeit geschaffen, den Haftungsrahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern.

Gesetzliche Stundung: Um den Unternehmen zudem die Rückzahlung der besicherten Kredite zu erleichtern, wird für den Fall der Inanspruchnahme von 100%-Haftungen gleichzeitig eine zinsenfreie Stundung der Regressforderungen bis 31. Dezember 2021 im KMU-Förderungsgesetz verankert.

Bisher wurden mehr als 8.400 Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) abgewickelt.

GreenCheck Anwendung ermöglicht unkomplizierte Kontrolle von QR-Codes

Seit 18. Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind.

Seit 1. Juli sind die QR Codes für alle in Österreich ausgestellten Zertifikate europaweit lesbar und der Grüne Pass, für den sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erfolgreich eingesetzt hat, ist Realität.

  • Wer getestet, geimpft oder genesen ist, darf seit 19. Mai wieder Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe besuchen.
  • Seit 10. Juni werden nun für getestete und genesene Personen automatisch QR-Codes erstellt und per eMail oder SMS zugeschickt. Dadurch wird für Betriebe und Mitarbeiter die Überprüfung gültiger Zertifikate noch einfacher: Die QR-Codes können unter greencheck.gv.at über die Handykamera überprüft werden.
  • Ab Mitte Juni werden auch für geimpfte Personen automatisch EU-konforme QR Codes u.a. über den e-Impfpass zur Verfügung gestellt.
  • Über die Web-Anwendung www.greencheck.gv.at sind ab heute alle drei Zertifikate (Test, Impfung, Genesung) in Österreich prüf- und lesbar.
  • Die EU-konformen QR-Codes können in anderen EU Staaten seit 1. Juli problemlos gescannt werden, um sicheres und unkompliziertes Reisen innerhalb der EU zu ermöglichen.
  • Wenn ein QR Code über diese Web-Anwendung mit der Handykamera gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist.
  • Die GreenCheck Anwendung ist die digitale Lösung, um eine fälschungssichere Zutrittskontrolle zu ermöglichen, unter Einhaltung aller Datenschutzmaßnahmen.
  • Neben den Zertifikaten bleiben auch die bereits bestehenden 3-G-Nachweise weiterhin gültig.

Wie funktioniert die GreenCheck Anwendung genau?

Mit dem Handy. Da es sich um eine Web-Anwendung handelt, ist keine Installation auf dem Smartphone oder PC notwendig.

1. Internetbrowser öffnen
2. www.greencheck.gv.at aufrufen
3. Zugriff auf die Handykamera erlauben
4. QR-Code scannen
5. Angezeigt werden Name und Geburtsdatum der Person (um einen Abgleich mit einem Lichtbildausweis zu ermöglichen), wie auch die farbliche Information, ob die diese Person zum Zutritt berechtigt ist: Grün bedeutet Ja, Rot bedeutet nein. Es werden keine Daten gespeichert.

Ein Erklärvideo dazu findest du hier: 



Mehr Informationen:

  • GreenCheck ist auch kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.

Seit 18. Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar.

Grüner Pass-App & GreenCheck-Anwendung

Selbsttests

GreenCheck Anwendung ermöglicht unkomplizierte Kontrolle von QR-Codes

Ab 18. Juni steht die „Green Check Anwendung“ für die Kontrolle der QR-Codes im „Grünen Pass“ zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind.

Ab Juli sind die QR Codes für alle in Österreich ausgestellten Zertifikate europaweit lesbar und der Grüne Pass, für den sich Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erfolgreich eingesetzt hat, ist Realität.

  • Wer getestet, geimpft oder genesen ist, darf seit 19. Mai wieder Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe besuchen.
  • Seit 10. Juni werden die Test- und Genesenenzertifikate mit einem EU-konformen QR Code ausgestattet, die von Tourismusbetrieben über qr.gv.at überprüft werden konnten.
  • Ab 18. Juni werden auch für geimpfte Personen automatisch EU-konforme QR Codes u.a. über den e-Impfpass zur Verfügung gestellt.
  • Über die Web-Anwendung www.greencheck.gv.at sind ab heute alle drei Zertifikate (Test, Impfung, Genesung) in Österreich prüf- und lesbar.
  • Die EU-konformen QR-Codes können in anderen EU Staaten problemlos gescannt werden, um sicheres und unkompliziertes Reisen innerhalb der EU zu ermöglichen.
  • Wenn ein QR Code über diese Web-Anwendung mit der Handykamera gescannt wird, wird durch die Farbe Grün angezeigt, ob ein Gast zum Eintritt berechtigt ist.
  • Die GreenCheck Anwendung ist die digitale Lösung, um eine fälschungssichere Zutrittskontrolle zu ermöglichen, unter Einhaltung aller Datenschutzmaßnahmen.
  • Bisherige Zertifikate in Papierform oder auch ein gelber Impfpass werden weiterhin gültig sein.


Wie funktioniert die GreenCheck Anwendung genau?

Da es sich um eine Web Anwendung handelt, ist keine Installation auf dem Smartphone oder PC notwendig.

1. Öffnen Sie Ihren Internetbrowser
2. Rufen Sie die Seite www.greencheck.gv.at auf
3. Erlauben Sie der Anwendung den Zugriff auf Ihre Kamera
4. Scannen Sie den QR-Code
5. Interpretieren Sie das Testergebnis

Neustartbonus bis Ende des Jahres verlängert

Mit dem Neustartbonus sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im ersten Schritt noch keinen Job im vollen Ausmaß oder im bisherigen Beruf finden, unterstützt werden. Davon profitieren auch Tourismusbetriebe, die vor der Herausforderung stehen, ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Gemeinsam mit dem AMS-Verwaltungsrat haben Arbeitsminister Martin Kocher und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger erreicht, dass der Neustartbonus bis zum Ende des Jahres verlängert wird.

  • Weiterhin gilt eine Abstufung nach Arbeitszeitausmaß:
    • Ab 20 Wochenstunden: Aufstockung auf 145% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 25 Wochenstunden: 155% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
    • Ab 30 Wochenstunden: 160% des Arbeitslosengelds/der Notstandshilfe
  • Der Neustartbonus gilt auch für zunächst noch unterausgelastete Betriebe, die dennoch neue Arbeitskräfte brauchen. Dieser Anreiz zielt v.a. darauf ab, Mitarbeiter für den Tourismusbereich zu gewinnen.
  • Zielgruppe sind alle Arbeitslosen, die einen Job annehmen, der noch nicht so hoch entlohnt ist wie der Job vor Arbeitslosigkeit.
  • Für diese Unterstützungsmaßnahme stehen insgesamt 30 Mio. Euro zur Verfügung.
  • Maximale Förderdauer: 28 Wochen (längere Förderdauer z.B. bei manchen Langzeitarbeitslosen möglich).

Neustartbonus verlängert

Neustartbonus

Erleichterungen ab 1. Juli – zurück zur Normalität

Die Bundesregierung hat die Verordnung für die Erleichterungen ab 1. Juli vorgelegt. Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ist besonders wichtig, dass u.a. die Maskenpflicht für Gäste UND auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie fällt.

Hier gibt es die aktuelle Verordnung.

Erleichterungen ab 1. Juli

  • Für Gäste fällt die Maskenpflicht auch in Innenräumen. Ein 3G-Nachweis ist weiterhin erforderlich.
  • Auch Gastronomie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im unmittelbaren Kundenkontakt müssen keinen Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen mehr tragen, sofern die 3G-Regel eingehalten wird. Im Outdoorbereich entfällt die Maskenpflicht zur Gänze.
  • Selbsttests gelten weiterhin nur ausnahmsweise und nur bei Gästen.
  • Die Sperrstunde fällt.
  • Auch die Nachtgastronomie und die Clubs dürfen öffnen.
  • In Tanzlokalen, Clubs und Diskotheken dürfen vorerst nur höchstens so viele Personen eingelassen werden, dass 75% der Personenkapazität der Betriebsstätte nicht überschritten werden.
  • Für Gäste gilt die 3-G-Regel.


Leitfaden für einen sicheren Start in den Sommer

Grüner Pass und GreenCheck Anwendung

Bereits seit 18. Juni steht die "Green Check Anwendung" für die Kontrolle der QR-Codes im "Grünen Pass" zur Verfügung. Damit können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe digital noch einfacher überprüfen, ob Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar. So wird sicheres und unkompliziertes Reisen innerhalb der EU ermöglicht.  

Grüner Pass als unkomplizierter 3G-Nachweis:

Der Grüne Pass steht für Österreicherinnen und Österreicher auch als kostenlose App zur Verfügung. Die wird durch das Bundesrechenzentrum (BRZ) bereitgestellt und ist kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.

Die App ermöglicht eine Speicherung und sichere Handhabe auf dem Smartphone. So können die Zertifikate inklusive QR-Code bei Zutritten und Reisen innerhalb der Europäischen Union ganz einfach nachgewiesen werden:

  • Die App-Lösung speichert und verarbeitet die Daten ausschließlich offline, also nur am Endgerät.
  • Einmal hochgeladen und abgespeichert wird das EU-konforme Zertifikat in einer vereinfachten Version dargestellt. Angezeigt werden in der App dann nur mehr wesentliche Informationen, wie z.B. Vorname, Nachname, COVID-19-Impfstoff sowie der EU-konforme QR-Code.
  • Eine Speicherung der Zertifikate in einer Cloud, so wie es bei App-Lösungen in der Regel der Fall ist, erfolgt nicht. Dadurch werden alle EU-weiten sowie nationalen datenschutzrechtlichen Verpflichtungen nicht nur in höchstem Maße eingehalten, sondern sogar übertroffen.

Neben dem Grünen Pass bleiben auch die bereits bestehenden 3G-Nachweise weiterhin gültig (bspw. Impfpass).

GreenCheck-Anwendung zur Überprüfung des 3G-Nachweises:

  • Mit dem digitalen Prüfsystem „GreenCheck“ können Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe einfach und schnell überprüfen, ob Gäste  einen gültigen 3G-Nachweis haben.
  • GreenCheck ist die offizielle Prüfanwendung für die Kontrolle der EU-konformen Zertifikate des Grünen Passes (Test, Impfung, Genesung). Alle drei EU-konformen Zertifikate können entweder digital oder in ausgedruckter Form mit der digitalen Anwendung geprüft werden.
  • Seit 1. Juli sind die EU-konformen QR-Codes auf den Zertifikaten nicht nur in Österreich, sondern auch EU-weit lesbar.
Detaillierte Infos holen!

Aus einer Studie der Tourismusberatung Richard Bauer geht hervor, dass die Veranstaltungsbranche einen Anteil von 2,9% der gesamtösterreichischen Wertschöpfung repräsentiert. Dabei führt ein direkter Umsatz von 1.000 Euro bei Veranstaltungen zu weiteren Umsätzen von 1.360 Euro in verknüpften Branchen (Zulieferer, Künstler, etc.). Weiters geht aus der Studie hervor, dass der österreichische Schutzschirm im internationalen Vergleich einzigartig ist: Im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa, die sich fast nur auf kulturelle Veranstaltungen konzentrieren, wird in Österreich ein breites Spektrum an Veranstaltungskategorien (von Märkten über Sport- bis zu kulturellen Veranstaltungen) abgedeckt. Außerdem bieten die meisten europäischen Programme nur rückwirkend Unterstützung für abgesagte Events.

Zur Einreichung bei der ÖHT

Comeback-Plan für den heimischen Tourismus

Der heimische Tourismus gehört nach wie vor zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. Seit dem Öffnungsstart am 19. Mai geht es aber endlich wieder aufwärts. Um die Phase des Aufschwungs bestmöglich zu nützen, hat Tourismusministerin Elisabeth Köstinger im April 2021 den Prozess „Auf geht´s – zum Comeback des heimischen Tourismus“ gestartet. Gemeinsam mit Experten und der gesamten Branche wurden in vier Comeback-Talks Maßnahmen beraten, um den heimischen Tourismus langfristig zu stärken. Die Ergebnisse der Comeback-Talks wurden am 8. Juli von Elisabeth Köstinger und Sebastian Kurz vorgestellt.

Der Comeback-Plan enthält 3 Schwerpunkte:

  1. Modernisierung des touristischen Arbeitsmarktes
  2. Stärkung von Eigenkapital und neue Finanzierungsperspektiven
  3. Reiseverhalten der Zukunft und Kooperation zwischen Tourismus und Regionen

1. Modernisierung des touristischen Arbeitsmarkts

  • Die Kurzarbeit war das wirksamste Instrument, um die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt einzudämmen. Es gibt nun eine Nachfolgeregelung, mit der für besonders betroffene Betriebe die Kurzarbeit bis Jahresende verlängert wird. Zudem wurde ein Übergangsmodell bis Mitte 2022 mit reduzierter Förderhöhe geschaffen.
  • Die Verlängerung des Neustartbonus sorgt dafür, dass Betriebe entweder ihr Stammpersonal erleichtert wiederaufnehmen oder neue Kräfte finden können.
  • Tourismusministerin Elisabeth Köstinger setzt sich angesichts des Fachkräftemangels für eine entschlossene Reform des touristischen Arbeitsmarktes ein. Arbeitsminister Martin Kocher hat Unterstützung zur Reform im Rahmen des Comeback-Prozesses angekündigt.

2.  Stärkung Eigenkapital und neue Finanzierungsperspektiven 

  • Neben der Weiterführung treffsicherer Unterstützungen für besonders betroffene Bereiche, wie beispielsweise den Städtetourismus und der Veranstalter- sowie Reisebranche, geht es auch darum, für zukünftige Krisen besser aufgestellt zu sein.
  • Nach einer intensiven Zeit der Krisenbewältigung erarbeiten wir gegenwärtig neue Förderungsrichtlinien für die gewerbliche Tourismusförderung des Bundes.
  • Die Themen Resilienz und Nachhaltigkeit sind dabei für unsere familien- und inhabergeführten KMU besonders wichtig - hier wird auch ein Fokus auf das Zusammenspiel mit den Regionen gesetzt.

3. Reiseverhalten und Regionen

  • Durch das Ausbleiben internationaler Gäste hat sich der Fokus – vorerst – auf Nahmärkte verschoben. Aber auch Fernreisen werden eher früher als später wieder möglich sein und dafür müssen wir rechtzeitig und weltweit Lust auf Urlaub in Österreich machen.
  • Um die Folgen der Pandemie für die Tourismuswirtschaft zu lindern, wurde der Österreich Werbung ein zusätzliches Budget von 40 Mio. Euro für die intensivere Bearbeitung wichtiger Herkunftsmärkte und des Inlandsmarktes zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Comeback-Prozess stehen hier und hier zur Verfügung!

Gesamten Comeback-Plan hier herunterladen!
Erklärvideo jetzt ansehen!

Neue Regeln nach Sitzung der Corona-Taskforce

Die Delta-Variante hat sich auch in Österreich ausgebreitet. Rund 90 Prozent der Neuinfektionen sind mittlerweile auf diesen Virusstamm zurückzuführen. Aus diesem Grund hat die Corona-Taskforce zielgerichtete Anpassungen bei den Maßnahmen vereinbart, um den Anstieg der Neuinfektionen einzudämmen:

  • Nachtgastronomie: Ab 22. Juli ist der Zugang zur Nachtgastronomie nur mehr für geimpfte Personen sowie Personen mit aktuellem negativem PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden ab Probenahme) möglich.
  • Grüner Pass: Ab 15. August gibt es das Zertifikat für den Grünen Pass erst bei vollständiger Immunisierung. Das Zertifikat wird ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt. Die Regelungen für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden sowie für genesene und getestete bleiben unverändert.
  • Kontaktdatenerfassung: Die  Registrierungspflicht bleibt unverändert bestehen. 


Dass die Wintersaison im Vorjahr aufgrund der besorgniserregenden Corona-Situation ausfallen musste, war ein schwerer Schlag – für unsere Betriebe, ihre Mitarbeiter und auch für die Gäste. Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ist klar: „Heuer wird es eine Wintersaison geben! Strenge Regeln, sicherer Winter. Das ist unsere Devise für eine sichere Wintersaison.“ Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium wurden „Winterregeln“ erarbeitet. Klar ist: Wer sich jetzt impfen lässt, wird auch im Winter Zugang zu allen Bereichen (Lift, Gasthaus, Konzert, Kino etc.) haben

Neue "Winterregeln"

Winterregeln

Aktuelle Öffnungs-Verordnung bis 30. September verlängert

Aufgrund der ansteckenderen Delta-Variante kommt es auch in Österreich zu steigenden Fallzahlen. Dank des kontinuierlichen Impffortschritts sowie einer konstant geringen Auslastung der Intensivbetten bleibt die epidemiologische Lage in Österreich dennoch stabil. Aus diesem Grund wurde die aktuelle Öffnungsverordnung mit sicheren und praktikablen Rahmenbedingungen für die Tourismusbranche um einen Monat bis 30. September verlängert.

  • Zusammenkunftsregelungen betreffend Veranstaltungen werden um vier Wochen bis zum 17. September verlängert
  • Im Zuge der Kontaktdatenerhebung in Betriebsstätten sollen fortan auch die Tischnummer bzw. der Bereich des konkreten Aufenthalts (Areale, Sektoren, etc.) aufgenommen werden insofern vorhanden.
  •  Die Anpassungen treten mit 20. August in Kraft.

Regeln für einen sicheren Wintertourismus

Um eine sichere und erfolgreiche Wintersaison zu ermöglichen, haben Tourismus- und Gesundheitsministerium konkrete Winterregeln erarbeitet.

Der bestehende 3-Stufenplan gibt zum Teil bereits den rechtlichen Rahmen vor:

  1. Stufe: Derzeit
  2. Stufe: Ab 7 Tage nachdem Intensivbetten-Auslastung von 15% überschritten wurde (300 Betten)
  3. Stufe: Ab 7 Tage nachdem Auslastung von 20% überschritten wurde (400 Betten)

Gastronomie und Beherbergung

  • Stufe 1: seit 15. September gilt 3-G-Regel: Gäste müssen ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesungsnachweis vorweisen. Zu beachten ist die Verkürzung der Gültigkeitsdauer der Antigen-Tests von 48 auf 24 Stunden.
  • Ab Stufe 2 sind Antigen-Tests mit Selbstabnahme („Wohnzimmertests“) als Eintrittsnachweis nicht mehr zulässig.
  • Sollte Stufe 3 in Kraft treten, sind auch Antigen-Schnelltests (etwa Teststraße oder Apotheken) nicht mehr als Zutrittsnachweis gültig. Daher gilt als Eintrittsnachweis nunmehr ein gültiges negatives PCR-Testergebnis, ein Impfnachweis oder ein Genesungsnachweis.
  • Über die Stufe 3 hinausgehende Maßnahmen – insbesondere Beschränkungen für Ungeimpfte – werden im Gleichklang mit den allgemeinen Maßnahmen erfolgen.

Après-Ski und Nachtgastronomie

  • Generell gelten für Après-Ski die gleichen Regeln wie für die Nachtgastronomie. In der Stufe 1 müssen Gäste ein gültiges negatives PCR-Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesungsnachweis vorweisen. Ein Antikörpernachweis oder Antigentest sind nicht ausreichend.
  • Für Betriebe der Nachtgastronomie sowie Après-Ski wird ab der Stufe 2 die 2-G-Regel (Geimpfte und Genesene - keine Tests als Nachweis) eingeführt.
  • Regelung für ungeimpfte Mitarbeiter: verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske sowie regelmäßiges Testen mittels PCR-Test – zumindest aber 3 Mal pro Woche.
  • Künftig werden für Après-Ski reduzierte Sperrstunden und Pausensperrstunden ermöglicht. Zukünftig sollen neben den Ländern und Bezirksverwaltungsbehörden auch die Gemeinden strengere Maßnahmen über das Covid-19-Maßnahmengesetz oder das Epidemiegesetz treffen können. Details werden geprüft.

Seilbahnen

  • 85 Prozent der Seilbahnen sind offene Fahrbetriebsmittel mit geringerem Infektionsrisiko und einer Beförderungszeit von weniger als 15 Minuten. Zur Sicherung der Wintersaison werden von den Seilbahnunternehmen noch zusätzliche Maßnahmen für sicheren Winterurlaub in Österreich gesetzt.
  • Stufe 1-3: Für Besucher der Seilbahnbetriebe gilt bereits seit
    15. September 2021 das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske.
  • Ab Saisonstart (Oktober) Einführung der 3-G-Regel:
    • Bei Einführung von Eintrittsnachweisen sind diese beim Verkauf von Tickets zu überprüfen.
    • An einer praktikablen Umsetzung für Betreiber und Besucher wird gearbeitet (beispielsweise Koppelung des Onlineverkaufs von Tickets für eine automatisierte Kontrolle).
    • Besucher haben den gültigen 3-G-Nachweis stets mitzuführen und im Rahmen stichprobenartiger Kontrollen vorzuzeigen.
    • Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske besteht weiterhin.
    • Werden die epidemiologischen Maßnahmen durch Besucher nicht eingehalten, sollen die Seilbahnunternehmen von ihrer Beförderungspflicht entbunden werden.
  • Über die Stufe 3 hinausgehende Maßnahmen – insbesondere Beschränkungen für Ungeimpfte – werden im Gleichklang mit den allgemeinen Maßnahmen erfolgen.

Advent- und Weihnachtsmärkte

  • Stufe 1: Für Advent- und Weihnachtsmärkte als Gelegenheitsmärkte (nicht nur reine Warenmärkte) gelten seit 15. September 2021 nachfolgende Regelungen:
    • Zutritt mit 3-G-Nachweis: Gültiges negatives Testergebnis, Impfnachweis oder Genesungsnachweis. Zu beachten ist die Verkürzung der Gültigkeitsdauer der Antigen-Tests von 48 auf
      24 Stunden. An einer praktikablen Umsetzung für Betreiber und Besucher wird gearbeitet.
    • Ab einer zu erwartenden Besucherzahl von über 500 Personen, hat jeder Gelegenheitsmarkt eine Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzuholen.
  • Ab Stufe 2 sind Antigen-Tests mit Selbstabnahme („Wohnzimmertests“) als Eintrittsnachweis nicht mehr zulässig.
  • Sollte Stufe 3 eintreten, bedeutet das für Advent- und Weihnachtsmärkte, dass Antigen-Schnelltests nicht mehr als Zutrittsnachweis gültig sind (Zutritt mit gültigem negativen
    PCR-Testergebnis, Impfnachweis oder Genesungsnachweis).
  •  Über die Stufe 3 hinausgehende Maßnahmen – insbesondere Beschränkungen für Ungeimpfte – werden im Gleichklang mit den allgemeinen Maßnahmen erfolgen.

Alle Infos zur Steuerreform

Steuerreform

Die Corona-Pandemie war für unser Land und uns alle im letzten Jahr sehr hart. Nun geht es wieder aufwärts. Der Wirtschaftsaufschwung ist der richtige Zeitpunkt, um die ökosoziale Steuerreform auf den Weg zu bringen. Die Bundesregierung hat das größte Entlastungspaket der 2. Republik präsentiert, das auch zahlreiche positive Effekte für unseren heimischen Tourismus enthält. 

Die Bundesregierung entlastet mit der ökosozialen Steuerreform die Menschen in Österreich spürbar. Das Gesamtvolumen der Entlastung liegt bei 18 Mrd. Euro. Das Bekenntnis zur ökosozialen Marktwirtschaft schafft eine gute Balance zwischen leistungsfähiger Wirtschaft und ökologischer Nachhaltigkeit. Für die Tourismuswirtschaft enthält die Reform mehrere wichtige Elemente, die ein gemeinsames Ziel haben: Die Entlastung unserer Betriebe, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich!

  • Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 23 Prozent: Die Körperschaftsteuer beträgt derzeit 25 Prozent vom steuerpflichtigen Einkommen. Diese wird nunmehr beginnend mit 2023 um 2 Prozent gesenkt – d.h. jeweils 1 Prozent im Jahr 2023 und 2024 – und entlastet somit auch viele KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

  • Angelehnt an der Investitionsprämie wird ein Investitionsfreibetrag mit Ökologisierungskomponente in Höhe von bis zu 350 Mio. Euro geschaffen. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag wird von derzeit 13 Prozent auf
    15 Prozent erhöht. Davon profitiert besonders die investitionsintensive Tourismusbranche.


  • Gerade die Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie die Gastronomie, Reise- und Veranstalterbranche haben oft viele kleinere Anschaffungen zu verzeichnen. Diese Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Anlagegutes, das nicht mehr als 800 Euro kostet, kann derzeit sofort unter dem Titel „geringwertiges Wirtschaftsgut“ als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Mit der ökosozialen Steuerreform wird die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 800 Euro auf 1000 Euro erhöht.

  • Unternehmen können ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen künftig mit bis zu 3.000 Euro steuerfrei am wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs beteiligen. Eine Beteiligung am Erfolg des Unternehmens stellt für beschäftigte Mitarbeiter einen wichtigen Motivationsfaktor dar und bewirkt eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen – dies ist gerade für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit massiven Mitarbeitermangel von Vorteil.

  • Zudem erfolgen noch weitere Entlastungen:
    • Senkung der 2. Einkommensstufe von 35 auf 30 Prozent ab Juli 2022 sowie der 3. Einkommensteuerstufe von 42 auf 40 Prozent ab Juli 2023 erfolgt.
    • Reduktion der KV-Beiträge für kleine Einkommen ab Juli 2022, beginnend mit 1,7 Prozent.
    • Der Familienbonus wird von 1.500 auf 2.000 Euro pro Kind und Jahr ab 1. Juli 2022 erhöht.
    • Insgesamt wird 2025 die Arbeit um rund 4,55 Mrd. Euro pro Jahr erleichtert, sodass jeder Vollzeitbeschäftigte im Tourismus um mindestens 300 Euro pro Jahr entlastet wird.
  • Für die Umstellung von Heizsystemen auf erneuerbare Energieträger wird eine Sauber-Heizen-Offensive mit einem Volumen von 500 Mio. Euro gestartet. Dazu gehören u.a. ein Fördertopf für „Raus aus Öl und Gas“ mit einem Volumen von 180 Mio. Euro sowie steuerliche Anreize für einen Heizkesseltausch und thermische Sanierung in der Höhe von 180 Mio. Euro. Dies erleichtert auch der Tourismusbranche einen Umstieg auf erneuerbare Energieträger.

  •  Mit der Reform wird auch für mehr Gerechtigkeit im Zuge einer fairen Besteuerung von Vermittlungsplattformen gesorgt, indem intensiv an einer internationalen Einigung gearbeitet wird. Sollte diese entgegen den Erwartungen nicht gelingen, werden nationale Maßnahmen folgen.

Steuerreform entlastet Tourismuswirtschaft

Aktuell gültige Öffnungsverordnung und Regelungen

Wie funktioniert die GreenCheck Anwendung genau?

Mit dem Handy. Da es sich um eine Web-Anwendung handelt, ist keine Installation auf dem Smartphone oder PC notwendig.

1. Internetbrowser öffnen
2. www.greencheck.gv.at aufrufen
3. Zugriff auf die Handykamera erlauben
4. QR-Code scannen
5. Angezeigt werden Name und Geburtsdatum der Person (um einen Abgleich mit einem Lichtbildausweis zu ermöglichen), wie auch die farbliche Information, ob die diese Person zum Zutritt berechtigt ist: Grün bedeutet Ja, Rot bedeutet nein. Es werden keine Daten gespeichert.

Ein Erklärvideo dazu findest du hier: 



Mehr Informationen:

  • GreenCheck ist auch kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich.
Erklärvideo jetzt ansehen!